D439 Motor große oder kleine Instandsetzung?

Hallo Schmied Keitel,

auch wenn ich nichts zum Thema beitragen kann, so danke ich Dir doch sehr für diese guten Bilder.

Für mich seeeehr interessant und aufschlußreich...

Ich freue mich, wenn wir auf dem Laufenden bleiben...

VLG

Wolfgang

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Hab erst seit 08/2016 mein erstes "Schlepperle" IHC D439, EZ1964... hab schon einiges gelernt... aber sonst... es gibt viele Fragen....
 
Fakt ist, das Zylinder 1 und 3 auch eingelaufen sind. mich wundert das der überhaupt noch soviel Leistung hatte. Ich bin einmal bei uns einen Berg hoch gefahren und hatte das Gefühl das der richtig Dampf hat. Für das schlechte anspringen hoffte ich, das es nur an Glühker und Dieselfilter liegt. Aber nun mache ich doch alles von grund auf. Heute ich mein neuer Motorkran gekommen, den werde ich Morgen zusammen bauen und den Rumpfmotor an die Kette hängen und von der Vorderachse trennen. Auf jedenfall werde ich den Motor noch selber weiter zerlegen. Kubelwelle vermessen und Pleule prüfen traue ich mir zu. Das ist alles sehr gut in der Literatur beschriebe. Mein Zylinderkopf ist in einer MetallfIrma / Werkzeugbau, für zwei Kisten Flens prüfen und planen die den auf 1/100. Ich selber habe jede Menge Abzieher, da ich ja sonnst an meinen Geländewagen schraube, mal sehen ob ich irgendwie damit die vier Buchsen raus bekomme. Da der Motor bestimmt immer nur Wasser ohne Frostschutz bekommen hat, wird da bestimmt viel Kesselstein und Rist drum sein. Aber ich werde Euch gerne mit weiteren Bildern, Fragen und  Erkenntnissen auf den Laufenden halten !  ;-))
 
Kleiner Tip von mir so am Rande. Den Block mit der Heizkanone anwärmen damit gehts etwas leichter mit den Buchsen ziehen. Würde aufjedenfall den Block oben schleifen lassen und die Buchsensitze nachsetzen lassen, schon alleine deswegen weil alles so angefressen ist wo das Kühlwasser vom Block in den Zylinderkopf läuft. Auch wenn dir hier jeder davon abraten würde.

Außerdem würde ich dir empfehlen den Simmerring hinten umzubauen auf einen Viton-Dichtring. Kurbelwellen schleifen wirst mit Sicherheit auch nicht drum rumkommen.

Du solltest auch die Ölpumpe überprüfen, hier sitzt ein Zahnrad mit einem Keil auf der Welle, wo von der Nockenwelle angetrieben wird. Dieser Keil arbeitet sich gerne mal in die Welle ein und man hat Spiel dadurch. Im schlimmsten Fall wird der Keil abgescherrt.

Solltest noch weitere Hilfe benötigen sag einfach bescheid per PN am besten.

Gruß Manuel
 
Hallo,

bekommt man auf so einem Block eine Kopfdichtung überhaupt noch dicht?

Gruß Sascha
 
Wenn ich Block planen lasse und die Buchsensitze wieder auf maß bringen will, Welche Maße sind da vorgegebe? Steht das im Repbuch, habe ich wohl überlese!?! Kann noch einer was zu meiner Frage mit denn Stehbolzen im Bezug auf Sitz und eindichten sagen?
 
Falsch erst das ganze Material besorgen. Den Block schleifen schleifen lassen. Wichtig der Schleifer soll aufschreiben wieviel er abschleift z.B. bei mir waren es 0,6mm. Um dieses Maß müssen die Kolben in der Länge dann gekürzt werden. Nach dem schleifen erst Buchsensitz nachsetzen lassen. Habe leider das Buch gerade nicht zur Hand wegen dem Maß dafür.

So sah vor einem Jahr mein Block aus. eup-1131674622-5abc2f9a0a8d8979faefecfc6172598b-1485078063_big.webp

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so nach der Bearbeitung

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Gruß Manuel
 
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Für ein paar Euro gibt es bei wocken Haarleniele und Messeisen. Meins ist 40cm lang und auf 16my genau. Ich habe jetzt nicht geprüft ob der Block Plan ist aber wenn ich es über die vier Büchsen lege dann kippelt es sogar!!!! Erst mit einer Fühlerlehre bei 20/10mm ist vorbei! Also da wird keine Kopfdichtung mehr dicht!!!
 
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 Heute ist mir aufgefallen, dass der Vorbesitzer vorne eine Konstruktion an dem Motor gebaut hat und will anzukurbeln. Obwohl ich mir das nicht vorstellen kann, dass man ein 439 einfach so ankur  kann.  Außer man sieht so aus wie Arnold Schwarzenegger. Aber ich habe einen Verdacht… Ich denke das hat er gemacht, weil der dritte Zylinder immer voll Wasser gelaufen ist. Er hat bestimmt Zuerst den Motor langsam von Hand einmal durch gedreht, um das Wasser raus zu drücken. Danach hat er ihn über den Amlasser gestartet. Aber wie gesagt ist nur eine Vermutung.
 
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 Gestern Abend habe ich meinen neuen Motorkran zusammengebaut. Der   Motor hängt am Haken und ich konnte ihn  Von der Vorderachse trennen und mit Bremsen Reiniger sauber machen. 
 
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Ich hatte letzte Woche schon Öl abgelassen. Da kam auch nur Öl! Heute Ökwanne abgebaut, da war noch was zusammen gelaufen und in der Wanbe eine 2-3cm Ölschlammschicht. Das überrascht mich jetzt auch nicht. Als ich aber den Ölfilter abgebaut und entleert habe, da kam da ein bisschen Öl und dann Wasser raus!?! Setzt sich dort Kondenswassser ab? 
 
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Man gut das ich doch alles auseinander nehme. Eigentlich ist an jedem Kolben was nicht in Ordnung. Teilweise verklemmte Ringe, ein Ring gebrochen, viele Kompressionringe haben reicht viel spiel in den Nuten. Aber was mir großen Kummer macht, zwei Kolben kippen im Pleul. Also Bolzen kommein eh neu, aber da könnte eventuell auch die Pleulbuchse eingelaufen sein. Das muss dann wohl zu einer Spezialfirma......;-/
 
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Man gut das ich doch alles auseinander nehme. Eigentlich ist an jedem Kolben was nicht in Ordnung. Teilweise verklemmte Ringe, ein Ring gebrochen, viele Kompressionringe haben reicht viel spiel in den Nuten. Aber was mir großen Kummer macht, zwei Kolben kippen im Pleul. Also Bolzen kommein eh neu, aber da könnte eventuell auch die Pleulbuchse eingelaufen sein. Das muss dann wohl zu einer Spezialfirma......;-/
 
Hallo

Das sieht ja nach einer kompletten Revision aus, na ja alles andere bringt ja auch nichts. Die Buchsen von den Pleuel muss du alle neu machen und zu einem Motorinstandsetzer bringen da die Pleuel ausgewinkelt und aufgerieben weden müssen.

MfG

Alwin
 
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