Diagnose Hydraulik, Bilder: Packt der das?

Yamcor

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21 Februar 2010
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Wo sind die Hydraulikspezialisten unter Euch?

Die Hydraulik hebt einwandfrei wenn der Schlepper kalt gestartet wird.
Nach 2 Minuten schon lässt die Hubkraft erheblich nach.
Öl ist genug drin.

Was kann das sein?
Helft mir bitte mal, bevor ich alles auseinanderrupfe und garnicht richtig weiß
wonach ich suchen muß?

Danke

Gruß

Norbert
 
erstmal solltest du den hydraulikdruck messen. sollten so ~180Bar sein. wenn es weniger ist was auch die hubkraft beeinträchtigt kannst noch den filter und das druckbegrenzungsventil kontrollieren, ist das alles in ordnung gibt warscheinlich die pumpe den geist auf /styles/default/xenforo/smilies/fr/smiley4.gif

mfg Mane
 
Danke erstmal. Muß ich aber gleich weiterfragen:
Wo gibts öldruckmesser(bei ebay find ich keinen) und wo wird der angeschlossen?
Muß das System danach entlüftet werden?
 
Den kannst du in jeder Werkstatt ausleihen, oder fahre eben hin den Druck messen, dauert keine 5 Minuten!
 
Hallo,

wenn man es richtig machen will braucht man einen Hydrauliktester.
Dort wird die Literleistung der Pumpe unter Druck geprüft. Das Öl muss 60° C haben.

Gibt es keine Werstatt in deiner Nähe die das macht?

Gruß MP4
 
Nächste Werkstatt sind 25 km.
Testen lassen und dann wieder heimfahren und selber machen?
Ist auch irgendwie doof, wenn man da keinen kennt.
Aber Diagnose ist wohl erst mal besser, als blind Teile zu tauschen.
Wenn es einen Druckmesser für kleines Geld gäbe, würde ich das mal investieren.
 
Hallo ,

bei www.hytec-hydraulik.de habe ich ein "Druckmesskit 250 bar" für 30 Euro
gesehen.
Aber die Aussagekraft ist nicht so gut, wie bei einem Gerät, das die Durchflussmenge
prüft.

Gruß MP4
 
Lass die doch rauskommen, evtl. verleihen die das auch!

Nur der Durchflussmesser ist ein Sauteures Teil!
 
Hallo Norbert!

Es geht natürlich nichts über eine akkurate Messung, aber wenn du einen Anhaltspunkt haben möchtest, ob du überhaupt genug Druck im System hast, dann schließ doch mal etwas an die Hydraulikkupplung an. Da die Zusatzsteuergeräte in der Reihenfolge der "Ölentnahmestellen" vor der Regelhydraulik liegen, kannst du so den Fehler eingrenzen. Wenn die Heckhydraulik keine Kraft hat aber ein voll beladener Anhänger gekippt werden kann, dann hast du ein Problem mit der Steuerung der Heckhydraulik oder mit den Zylindermanschetten. Wenn der Anhänger auch nicht kommt, dann hast du zu wenig Druck auf der Pumpe. Die Druckbegrenzungsventile sind auch separat, daran kann es auch nicht liegen, wenn beide nicht kommen.

Gruß Stefan
 
Hallo,

danke für Eure engagierte Mithilfe!
Ein nettes Forumsmitglied hat mir leihweise einen
Druckmesser angeboten. Das wird jetzt mal der erste Schritt sein.

Und die Idee mit dem Kipper ist auch sehr gut, hab nur keinen zur Hand, aber da lässt sich vielleicht noch was machen. Zur Fehlereingrenzung wäre das optimal.

Gruß

Norbert
 
Öldruck am Kipperanschluss 50 bar, bis 80 bar bei Vollgas.
Das lässt dann wohl auf die Pumpe schliessen?

Gruß
Norbert
 
Hallo again,

habe die Pumpe getauscht.

Dabei auch den Filter gereinigt, die Stellwellen abgedichtet, das undichte
einfach wirkende Steuergerät ausgebaut und frisches Öl eingefüllt.

Nun geht alles etwas schneller und präziser, wenn der leere Hecklader
dran ist.

Wenn der Hecklader aber nur halb gefüllt ist, dann hebt er nicht. Mit Vollgas vielleicht 50 cm.

Die Hydraulik senkt sich nicht über Nacht ab, also muß doch der Zylinder dicht sein???

Hat noch jemand einen guten Rat? Steuerung der Hydraulik oder Zylinder?

Danke

Gruß

Norbert
 
Merci für den Tip.

Aber ich betreibe das ganze ohne Vorschaltblock.
Das obere Rohr von der Pumpe geht direkt auf die Steuereinheit
der Regelhydraulik.
Also ist das mal ausgeschlossen.
Vielleicht ist der Kecklader zu schwer für mein Treckerchen.
Ich mach morgen mal Bilder davon und stell die hier rein.

Gruß

Norbert
 
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Muß er die volle Schaufel packen, was meint ihr?
 
Hallo,

normaleweise ist es so, dass der Schlepper vorne hoch geht wenn die Last zu groß
wird, bevor es die Hydraulik nicht mehr packt.
Wenn du es genau wissen willst, musst du den Druck am Zylinder messen.
bei 160 bar ist die Grenze erreicht.
Den Hecklader sollte er auf jeden Fall heben

Gruß MP4
 
Hallo Norbert!

Das ist ja eine heiße Konstruktion. Wenn man sich die Hebelverhältnisse ansieht, dann ist das schon sehr kräftezehrend für den Schlepper. Ich denke mal von der Oberlenkeraufnahme bis zur Aufnahme der Hebestütze, die von den Unterlenkern kommt, sind es so um die 50cm. Bis zur Schaufelaufnahme dann so ca. 2 Meter und da der Drehpunkt der Schaufel zum Schlepper verlagert wurde so ca. 2,5 Meter bis zur Schaufelspitze. Das macht bei leerer Schaufel etwa 1:4. Also muss die Hydraulik etwa 800kg drücken um die ca. 200 kg zu heben. (Ich weiß zwar nicht, was die Konstruktion wiegt, aber ich schätze mal, wenn man unter die Schaufelaufnahme eine Waage stellt, dann sind das ca. 200 kg Last.) Wenn jetzt noch 200kg in die Schaufel kommen und dies mit 1:5, also 1 Tonne zu Buche schlägt, dann ist das mit 1,8t ganz schon viel für so ein Treckerchen. Hast du denn nach deiner ganzen Bastelei mal wieder den Druck gemessen? Wenn er 160bar hat, dann sollte die Hydraulik auch das heben, was sie laut Herstellerangabe bringt. (Ich denke mal, maximal 2 Tonnen) Wenn du es genau wissen willst, was der Lader heben können sollte, dann musst du nur dieses Beispiel mit den exakten Maßen und Gewichten nachrechen.

Gruß Stefan
 
Ja- sicher, das Konstrukt mutet etwas abenteuerlich an.
Aber mit einer funktionierenden Hydraulik würde es durchaus seinen
Zweck erfüllen und sich beim Verteilen von Lava beim
Pflastern meines Hofes nützlich machen.

Wenn die Hydraulik es normalerweise schafft, den Schlepper vorne hoch gehen zu lassen, dann ist an meiner Hydraulik etwas faul.
Das macht der Traktor nämlich nicht mal ansatzweise.

Ich denke, ich werde mal wieder das Öl ablassen und das Steuergerät
der Regelhydraulik ausbauen, reinigen und soweit mir das möglich
ist auch kontrollieren.

Vielleicht fällt mir eine gebrochene Feder oder irgend ein verklemmtes
Ventil in die Finger.....hoffentlich.....

Sonst käme dann wohl nur noch der Zylinder in Frage.

Gruß

Norbert
 
Also ich hatte am 423 mal einen Erdbohrer dran. Als der sich im Lehm festgebohrt hatte, habe ich ihn mit der Hydraulik auch nicht mehr herausbekommen. Da waren die Hebelverhältnisse auch sehr ungünstig und die Vorderräder sind ganz brav an der Erde geblieben. Allgemein ist das so, dass der vorn hochkommen kann, wenn hinten die Last zu schwer wird, muss aber nicht unbedingt. Deiner hat ja auch recht kurze Unterlenker. Da sind die Hebelverhältnisse günstig, dass er unten bleibt. Was anderes ist es, wenn Schwung dazukommt. Wenn man mit ausgehobenem Pflug rückwarts fährt und bremst, dann kann der Pflug schonmal den Boden küssen weil der Schlepper steigt. Oder beim Holzrücken, wenn die Winde und der aufgenommene Stamm ordentlich Last erzeugen und dann noch ein Hindernis beim Ziehen dazukommt, dann geht er auch hoch.
 
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