Diagnose Hydraulik, Bilder: Packt der das?

Hallo,

mess doch lieber zuerst den Druck, bevor du einfach blind irgend etwas auseinanderbaust. Ein Regelsteuergerät ist so empfindlich wie eine Einspritzpumpe.
Das mit der neuen Pumpe hat ja jetzt auch nichts gebracht.
Es hätte sich bestimmt gelohnt, in die nächste IHC-Werkstatt zu fahren und die
Anlage mit dem Hydraulik-Tester zu prüfen.

Gruß MP4
 
Ja MP4, das habe ich ja vorhin auch schon vorgeschlagen. Und wenn der Druck passt, sollte man sich mal erkundigen, was die Hydraulik laut Herstellerangaben heben soll. Es gibt hier bestimmt jemanden, der das weiss. Dann kann man mal mit einer normalen Last, die nicht über einen so langen Hebel wirkt, testen, ob die Leistung in etwa passt. Erstmal eine möglichst genaue Diagnose und dann schrauben, wenn es nicht passt. Andersrum halte ich das auch für ungünstig, da kann man mehr zerstören als gutmachen. Aber wie es mir scheint, ist Norbert ein Mann der Tat, der lieber erstmal macht.

Gruß Stefan
 
Na, das sind ja etliche Meinungen......und an jeder was dran.
Danke dafür und für das aufschlußreiche Video.

Ich werde mir fachkundige Hilfe holen, auch wenn ich noch
nicht weiß, wie die aussieht.

Bericht folgt dann.

Gruß

Norbert
 
Nach dem Ändern des Hebelarms kann man damit arbeiten. Die krachevolle Schaufel geht nicht. Ich denke aber, daß die Schaufel auch relativ groß ist. Werds erstmal so lassen.

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Gruß

Norbert
 
Hallo Zusammen,
erstmal muss ich dem Alfred recht geben.(Punkt!)

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Mein 624 HR ohne extra Frontgewichte hebt eine übervolle Sandschaufel.
Ächzen tut nur der Hecklader.
Aber Vorsicht! Man hat bei diesen besch**** Lader keine Chance, den Vollhub zu unterbrechen, wenn der Oberlenkerzapfen sich in Richtung Schlepper bewegt.
Dann wird bis zum Anschlag die Hydraulik angehoben!!!!!
Da hilft nur Schlepper ausmachen (hab so schon in einem LKW gesteckt!).
Regelhydraulik läßt sich, soweit ich das weis, nicht abschalten!
Ansonsten gibt es nur Nackenschmerzen.

Gruß Matthias
 
Bluestar90:

Aber Vorsicht! Man hat bei diesen besch**** Lader keine Chance, den Vollhub zu unterbrechen, wenn der Oberlenkerzapfen sich in Richtung Schlepper bewegt.
Dann wird bis zum Anschlag die Hydraulik angehoben!!!!!
Da hilft nur Schlepper ausmachen (hab so schon in einem LKW gesteckt!).
Regelhydraulik läßt sich, soweit ich das weis, nicht abschalten!
Ansonsten gibt es nur Nackenschmerzen.

Gruß Matthias

Hallo Matthias,

auf keinen Fall mit der Regelhydraulik, die ist nur für Bodenbearbeitungsgeräte (Pflug).
Solche Geräte immer nur mit Lageregelung (kurzer Hebel).
Alles andere ist lebensgefährlich !!!

@Norbert:
Ich denke es wäre besser deine Hydraulik in Ordnung bringen zu lassen, als jetzt
an dem Hecklader herumzubasteln.
Diese Hecklader sind 1000-fach bewährt und funktionieren, wenn der Schlepper in Ordnung ist, einwandfrei.

Gruß MP4
 
@MP4 (was immer das heißen soll).

Sag mir mal wie Du die Regelhydraulik denn deaktivierts (komplett), dann
mach ich das.
Bei entsprechenden Gewicht und genügend Druck auf die Feder, gibt es eine
Hydraulische Regelung. Da reicht es nicht den Regelhebel wirklich ganz nach unten stellen.

Gruß Matthias
 
Bluestar90:

@MP4 (was immer das heißen soll).

Sag mir mal wie Du die Regelhydraulik denn deaktivierts (komplett), dann
mach ich das.
Bei entsprechenden Gewicht und genügend Druck auf die Feder, gibt es eine
Hydraulische Regelung. Da reicht es nicht den Regelhebel wirklich ganz nach unten stellen.

Gruß Matthias

Hallo,
Wenn der Hebel ganz unten ist, darf da nichts regeln . Andernfalls ist die Hydraulik
nicht richtig eingestellt.
Mach mal ein Foto von hinten, wenn der Hebel ganz unten ist.

Vorsichtshalber solltest du den Hecklader bei diesem Schlepper weiter unten einhängen (dort wo normal die Anhängerkupplung ist) Da ist nämlich alles starr.

Gruß MP4
 
@bluestar:

Langer Bedienungshebel ganz runter und da auch lassen.
Mit kurzem Bedienungshebel den Lader bedienen.

@MP4

Der Kunstgriff am Hecklader ist nur fürs Erste.
Ich muß halt jemand finden, der sich das vielleicht mal anschaut.
In der Werkstatt kostet das immer direkt viereckisch Geld.

Seltsam ist auch, daß der Lader über Nacht schön oben bleibt, wenn der Traktor
länger gefahren wurde.

Hat der Traktor länger gestanden und man hebt den Lader hoch und lässt ihn stehen, dann ist er morgens wieder unten.

Zylinder einmal dicht, einmal undicht kann ja nicht sein.
Habe schon überlegt, das Steuergerät auszubauen und zum Überprüfen in die
Werkstatt zu bringen.

Grüße

Norbert
 
Hallo Norbert,

Hast du die Leistung der neuen Hydraulikpumpe überprüft bevor du das Zusatzsteuergerät abgebaut hast?
Ich würde jetzt bevor du das Regelsteuergerät ausbaust, den Druck am Zylinder messen (lassen).
Vorher mit Zusatzsteuergerät wärs einfacher zu prüfen gewesen.

Gruß MP4
 
Hallo Zusammen,
bitte schaut euch mal die Hydraulik "genau" an.
Ich habe, so denke ich, die unzentriche Scheibe vor dem Regelbolzen an einer überlichen Stelle. (Werde mal ein Foto nachreichen)
Wenn Ihr von halb oben auf die Feder, Regelbolzen und unzentrische Scheibe schaut, könnt Ihr sehen, das wenn die Feder max. zusammen gedrückt ist (Ja das geht) die beiden Befestigungsschauben der Feder aufeinander treffen. Durch das Spiel der Konstruktion wird dann der die unzentriche Scheibe unweigerlich gegen den Regelbolzen gedrückt. Auch, und ich betone "auch", wenn der Regelhebel bis auf Anschlag unten ist.
Bitte beachtet, das die max. zu erreichende Kraft des Traktors gegen den Hecklader drückt und das hat zur Folge, das der obere Punkt mit dieser Kraft gegen die Regelfeder drückt.
Es ist mir durchaus bewusst, das das so nicht gewollt und sinnvoll ist!
Bei richtig voller Schaufel hat die Konstruktion sogar angefangen auf und ab zu schwingen.

Gruß Matthias
 
Hallo,

ich warte jetzt erst mal auf das Bild.
Entweder haben die Bolzen zu viel Spiel oder die Hydraulik ist fasch eingestellt.
Ab wann beginnt die Regelhydraulik zu heben (ohne Last)?

So wie Norbert das angehängt hat kann das auch nicht passieren.

Gruß MP4
 
hi, der hecklader wird anstatt des oberlenkers montiert , du kannst das
anhängemaul dran lassen , man kann dann einen wagen mit nehmen .
die regelhydraulik bleibt aus da er unkondrolliert hebt und senkt .
habe den lader am 383 und 624 gehabt ,beim erstenmal mit dem
624er ist der anhängezapfen abgebrochen .
mfg karl
 
Also auch die kleine Pumpe ist hier locker im Stande, den Schlepper vorne aufbäumen zu lassen.

Hier habe ich am WE 1 Tonne Sand in der Kippmulde transportiert., ohne das Muldengewicht....es scheitert letztendlich an der Standfestigkeit, nicht am Hubvermögen. Auch sollte der Schlepper das halten. Zur Not über Wochen. Dann passt alles.

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Von diesen Heck-FL halte ich nicht so viel.........das ist nur für Kleinkram, weniger für schwere Arbeiten. Der Gewichtsdrehpunkt ist an der HA und nicht wie beim FL, weit hinter der VA, zudem bekommt man einen verspannten Nacken /styles/default/xenforo/smilies/fr/smiley4.gif

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P1010057-1.jpg

Es gilt das © für meine Bilder!
 
Hallo Zusammen,
komme erst jetzt dazu das Bild beizusteuern.
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Ich habe die Abstände durch die weißen Balken dargestellt. Der Abstand zwischen
der maximalen Stauchung der Feder wird begrenzt durch die beiden Schrauben.
Dieser Abstand ist definitiv größer als der maximale Abstand zwischen Regelfeder und Exenterscheibe. (Jetzt schreibt mir nicht das der Bolzen zu lang ist, oder mein Schlepper hat die Hydraulik komplett ausgenudelt!)

Als erstes rede ich hier von einem großen CM Schlepper. In meinem Fall 624.
Die Oberlenkeraufhängung ist unterschiedlich gegenüber den Dreizylinder der CM Reihe und allen nachfolgen Serien.
Ich habe in den letzten Tagen weitere male mit dem Hecklader gearbeitet.
Habe genau beobachtet was passiert beim schieben des Heckladers in den Erdhaufen.

Der Schlepper drückt durch den gegendruck des Heckladers die Feder soweit zusammen das der Regelstift gedrückt wird. Dies führt dann zum anheben der Hydraulik.
Eine wirklich voll geladener Schaufel mit Mutterboden hebt der Schlepper mit etwas angehobener Drehzahl.
Es kommt sogar soweit das bei angehobener Schaufel, bedingt durch die Geometrie und durch die hohe Last, die Feder beim Fahren gestaucht wird.
Die Änderung der Anschlagpunkte, sei es durch die Steckverbindung am Lader selber oder Verwendung der Anhängerkupplungsbolzen, ist keine Lösung, da so ein Aufnehmen von Ladungen vom Boden nicht möglich ist. Die Geometrie passt nicht.

Ich denke, ein sinnvolle Verwendung des Heckladers an einem Schlepper mit Regelhydraulik, unter der Annahme das es bei den anderen Modellen sich ähnlich verhält, nur mit Hilfe einer Sperre der Feder sinnvoll ist.

Die absolut volle Leistung des Laders erreicht man nur, das ist meine persönliche Meinung, wenn man die 60PS und eine gute (meine ist ca. 1 Jahr alt) Hydraulikpumpe hat.

So das ist jetzt erst mal meine Statement, was sagt Ihr dazu.

Gruß Matthias
 
Hallo Matthias!

Das mit den Abständen muss ja so sein. Wenn der Anschlag erreicht wäre bevor der Regelstift eingedrückt wird, könnte ja nichts mehr regeln. Das Eindrücken des Stiftes bewirkt ja das Ausheben, was dann den Pflug höher führt, damit er leichter zu ziehen ist. Dadurch verringert sich dann der Druck auf den Oberlenker und das Heben hört auf.
Aber trotzdem muss bei korrekt eingestellter Regelhydraulik in den unteren Positionen der regler eine Schwimmstellung sein. Das heisst dass die Unterlenker (und damit das Gerät) einfach nach unten fallen bis das Gerät durch Aufsetzen selbst die Höhe hält oder der untere Anschlag erreicht ist. Das gilt für beide Regler. Wenn also der Regler für die Zugkraftregelung ganz unten ist, dann darf die Hydraulik auch bei gedrücktem Stift nicht heben. Vielleicht ist bei dir etwas verstellt oder verbogen, so dass der Hebel zwar ganz unten am Anschlag steht, der Regler im inneren aber nicht die gewünschte Schwimmstellungsposition erreicht. Also so, als ob der Hebel bei korrekter Einstellung etwas angehoben wäre.

Gruß Stefan
 
Bluestar90:

Ich habe die Abstände durch die weißen Balken dargestellt. Der Abstand zwischen
der maximalen Stauchung der Feder wird begrenzt durch die beiden Schrauben.
Dieser Abstand ist definitiv größer als der maximale Abstand zwischen Regelfeder und Exenterscheibe. (Jetzt schreibt mir nicht das der Bolzen zu lang ist, oder mein Schlepper hat die Hydraulik komplett ausgenudelt!)

Hallo,

Wenn du bei dem Bild den Regelhydraulikhebel ganz unten hattest,

dann ist die Hydraulik falsch eingestellt .

Der Regelstift müsste nämlich so weit drin sein, dass sich die Schrauben vorher
berühren.

Die Grundeinstellung der Hydraulik muß immer gemacht werden, wenn etwas erneuert
oder repariert wurde. Dazu muß der Blechdeckel unter dem Sitz geöffnet werden.

Alternativ könntest du den zusätzlichen Ring auf dem Bolzen einfach entfernen.
Dann ist das Problem auch gelöst.

Um noch einmal ganz sicher zu gehen wegen der Einstellung:
Wenn du den langen Hebel langsam hochmachst, ab wann fängt die Hydraulik an zu heben ?

Gruß MP4
 
CM-Fan:

Von diesen Heck-FL halte ich nicht so viel.........das ist nur für Kleinkram, weniger für schwere Arbeiten. Der Gewichtsdrehpunkt ist an der HA und nicht wie beim FL, weit hinter der VA, zudem bekommt man einen verspannten Nacken
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Da geb ich dir Recht. Für die Nackenmuskeln ist so ein Ding eine Tortur.
Ich hab ihn nur angeschafft, um 10 cbm Kies ums Haus zu verteilen und den Erdaushub aufzuladen.
Ein Frontlader dafür anzuschaffen wäre mir zu teuer gewesen. Das hier ist halt eine
günstige Alternative.

@Mp4

Wie ist die Grundeinstellung vorzunehmen?
Ich habe das nach Abdichtung der Stellwellen so gemacht:

Die Regelhydraulik-Welle habe ich mit einer Zange bis zum Anschalg nach hinten (oben) gedreht und dann denn Verstellhebel senkrecht auf die Welle montiert.

Also: Hebelanschlag ist gleich Wellenanschlag.

Richtig so?

Druckmesser ist übrigens bestellt. Sobald ein Messwert vorliegt, werd ich nochmal berichten.

Gruß
Norbert
 
Yamcor:

@Mp4

Wie ist die Grundeinstellung vorzunehmen?
Ich habe das nach Abdichtung der Stellwellen so gemacht:

Die Regelhydraulik-Welle habe ich mit einer Zange bis zum Anschalg nach hinten (oben) gedreht und dann denn Verstellhebel senkrecht auf die Welle montiert.

Also: Hebelanschlag ist gleich Wellenanschlag.

Richtig so?

Gruß
Norbert

Hallo,

das ist vom Ablauf her nicht richtig.
Ab wann beginnt die Hydraulik zu heben wenn man den langen Hebel langsam nach oben bringt ?

Einstellung Regelhydraulik:
Langen Hebel ca. 2/3 nach oben, dann Gestänge innen mit Gabelschlüssel so weit
betätigen, bis die Hydraulik anfängt zu heben.
In dieser Stellung Klemmschraube von langem Hebel festziehen.

Das Einstellen geht nur bei laufendem Motor.

Gruß MP4
 
Anstelle des Gabelschlüssels innen, kann auch eine Zange außen an der Stellwelle fungieren.
Dann stellt sich die Frage: Wenn die Hydraulik anfängt zu heben und der
lange Verstellhebel festgeklemmt wird. In welcher Stellung wir er festgeklemmt?
Bei 2/3? Oder ?

Gruß

Norbert
 
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