Eigenbau Fronthydraulik

633klaus

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18 Dezember 2009
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Nachdem ich in der Winterpause die Bremsen am 633 instandgesetzt hatte, kam die Idee zum Bau einer Fronthydraulik. Falls es euch interessiert, so könnt ihr die nachfolgenden Bilder geniessen:Mit einem Holzmodel im Maßstab 1:1 begann das Projekt.Die Steuerung ist bereits fertigDie Leitungen wurden verlegt und dann war erst mal Pause am Fronthydraulikprojekt angesagt, die Winterpause war zu Ende, die Brennholzpolter mußten aufgearbeitet werden und die "normale Arbeit" rief auch wieder  Nachdem es im Tagesgeschäft wieder etwas ruhiger wurde, konnte am Projekt weitergemacht werdenDie Holzmusterteile verwandelten sich Teil um Teil in Eisen So langsam nimmt die Sache Formen anDie Fangarme sind fertig und passen, etwas Lack fehlt nochEtwas dunkel geraten das Bild, ich hoffe man kann erkenne, dass die Zylinder jetzt angeschlossen sind, erster Test war sehr erfolgversprechendDas Frontgewicht hängt nun nicht mehr im vorderen Zugmaul, sondern in der FronthydraulikUnd das Beste, zum Vorderreifen wechseln nie wieder einen Wagenheber brauchenIch hoffe, das dem einen oder anderen aus der IHC Gemeinde mein Beitrag gefällt, anderfalls schaut es euch einfch nicht anGruss Klaus
 
Moin Klaus,

muss echt sagen super Sache!  Wenn ich das so sehe bekomme ich auch wieder lust ne FH zu Bauen:D nur nicht mehr für den 533.  Wie hast du die Teile ausgeschnitten? Mitm Plasmaschneider? CNC? Was hast du für Materialstärken verwendet?

Gruß Simon
 
hallo,

top arbeit!

hattest Du eine "Vorlage" =>bestehende Fronthydraulik? Welche Zylinder hast Du genommen? Kannst Du noch ein paar Bilder von der Steuerung zeigen?

Wirklich klasse gemacht!
 
Vorteil von Holz, wenns nicht passt, einfach in den Ofen, zu den Materialstärken: die seitlichen L-Arme sind mit dem Schweißbrenner aus 20er St37 geschnitten und ewigem Flexen bis sie halbwegs ordentlich waren, die vorderen 2 großen Aufnahmen für die Zylinder mit Laserschneiden St52 Feinkorn, astreine Schnitte ohne nacharbeit, aber hart wie die Pest, beim Bohren merkt mans. Die Fangarme und sonstigen Teile sind wiederum St37 30mm stark.Ach ja die Daten habe ich vorher vergessen: im Druck ca. 3,4t -  im Hub 2,8t ist etwas reichlich ausgefallen.Gruss Klaus
 
Alle Achtung, Lob von mir auch zu deinem Holzvorrat.Jetzt kannst da auch nen umgebauten Mast vom Stapler einklinken und und und ...Gruß Henry
 
an 383+833nichts Vorlage, Bilder vom Frank ( IHCTakar) hatten mich auf die Idee gebracht mir auch so was an meinen 633 zu bauen, nur mit dem Unterschied, das bei meinem der Gewichtsträgerblock vorne noch dran ist und bei den anderen nicht.Gruss Klaus
 
HalloSuper Arbeit, viel Spass damit, so eine Fh ist sehr flexibel einsetzbar.Gruß FrankP.S. Ich würde dir noch empfehlen so einen Schwingungsdämpfer einzubauen, damit schonst du die Fh und die Achse.
 
Frage, wieso einen Schwingungsdämpfer? Als ich heute mit meinem Roten gefahren bin, das Frontgewicht war eingeklinkt, da hat nichts geschwungen.Gruss Klaus
 
hallo,

die heißen genau Hydraulik-Membranspeicher. Sie sollen Druckspitzen im Hydrauliksytem ausgleichen, welche zB bei unebenden Wegen auftreten. Hierdurch werden sämtliche Hydraulikkomponenten sowie die Achse geschont. Sie sind mit Stickstoff gefüllt, der dann komprimiert wird.
 
hallo klasse fronthydraulik hast du da ich will mir auch mall eine bauen darf ich dich mall fragen was sowas ca.kosstet wehre nett  mfg stephan Tüchtige Landwirte entscheiden sich für IHC
 
Hallo Klaus,SAGENHAFTER EIGENBAU !!!! Ich bin total begeistert !!!!! Hast du die Anbauplatten selber geschnitten ??? Was hat dir der Eigenbau so ungefähr gekostet (alles in allem) ??Hätte aber Schnellkuppler (Fanghaken der Kat. I) genommen. Is jetzt aber nur meine Meinung. Sind die Arme einklappbar ??  Gruß Alfred
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Hallo Klaus. Deine Fronthydraulik ist einfach traumhaft geworden.Sehr ordentlich konstruiert und gebaut.Noch ein Tip von mir : Die Fronthydraulik nicht nur am Vorderachsbock befestigen , sondern die Platte bis zu Kupplungsglocke verlängern.Da reicht eine Platte die 10 cm hoch und 2 cm dick ist völlig aus.Die Stöße,die auf die Schraubverbindung Vorderachsbock - Motor einwirken sind nicht zu unterschätzen.Gerade bei Fahrten im Wald. Die Schraubverbindung reißt nicht von heute auf Morgen ab, jedoch der stete Tropfen höhlt den Stein. Und wenn dein Schlepper dann irgendwann mal in der Mitte durchbricht, wäre das sicherlich sehr ärgerlich. Gruß Roland
 
Sorry, das ich jetzt erst antworte, bin aber heute erst wieder von der Arbeit zurückgekommen. Die seitlichen Anbauplatten habe ich wie bereits beschrieben Laser schneiden lasen, Kostenpunkt: knappe 300.-€, die Zylinder habe ich von Hydraulik24 gekauft, Stückpreis 110.-€, die seitlichen L-Arme hat mein Nachbar mit dem Schneidbrenner geschnitten, weiß noch nicht was er dafür haben will, das andere Eisenmaterial ist auch von meinem Nachbar. Er hat eine Firma die LKW-Aufbauten macht, das komplette Hydraulikmaterial ( Leitungen, Schläuche Winkel usw. ) habe ich auch von ihm bezogen. Letztendlich weis ich momentan noch nicht was als Gesamtsumme herauskommt. Das mit der zusätzlichen Abstützung nach hinten überleg ich mir noch, hab ich bei Frank seinem Fronthydraulikanbau gesehen.Gruss Klaus
 
Dank dir für den Tip, Frank, deshalb hatte ich dich vor geraumer Zeit nach deinen Kotflügelhalterungen gefragt. Ich hab sie neu angefertigt, eben aus diesem Grund unf auch um genügend Platz für die Hydraulikleitungen zu haben. Ich denke ich zieh die zusätzlichen Streben zu Kupplungsglocke nicht mehr ein, da ich die Fronthydraulik insgesamt 18 mal verschraubt habe und somit die auftretenden Kräfte über den kompletten Vorderbau des Schleppers verteile.Gruss Klaus
 
Hallo Klaus,nachdem sich bis jetzt ja fast alle, ohne gross den Kopf einzuschalten, vor Lob überschlagen haben, möchte ich dazu auch mal was loswerden.Die Verstrebungen bis zur Kupplungsglocke sind Pflicht, ohne die ist die Gefahr gross, das dir der Schlepper am Vorderachsblock abbricht. Dieser ist für diese Belastung nicht ausgelegt, was helfen dir 18 Schrauben im Vorderbau, wenn dieser nur mit 8 Schrauben am Motorblock verschraubt ist, noch dazu im Guss, der eh nicht so stabil ist, wie Stahlteile. Die Verstrebung  muss auch aus einem Teil sein, wenn du jetzt einfach nur eine "Verlängerung" vom Vorderachsblock zur Kupplungsglocke machst, reicht das nicht. Der Platz in den Schraubenlöchern reicht aus, das sich die Schrauben so bewegen, das der Guss trotzdem reisst. Konsole neu bauen, oder zumindest die Verstrebung stabil an der FH verschweissen.3,5 Tonnen Hubkraft sind kein Pappenstiel, schau dir das Bild von Takar an, dann siehst du, wie stabil ein FH Rahmen sein muss, und der hat mit Sicherheit keine 3,5 Tonnen Hubkraft.Zudem frag ich mich, warum man bei einer Fronthydraulik, mutwillig die Scheinwerfer, und das Kennzeichen verbaut, schon beim Bau des Holzmodells hätte dir auffallen müssen, das das so nicht zulässig ist, oder werden die noch versetzt?  Kennzeichen ist so gut wie garnicht mehr zu sehn, und der Streuwinkel der Scheinwerfer ist massiv beeinträchtigt. Eine Teilnahme am öffentlichen Strassenverkehr dürfte so wohl nicht mehr erlaubt sein. Diesbezüglich gibt es Vorschriften, die einzuhalten sind. Desweiteren geh ich davon aus, das es für diese Fronthydraulik keine Bauartgenehmigung gibt. Da du den Schlepper technisch verändert hast, dürfte eine Vorführung beim TÜV erforderlich sein, da Fahrzeugmaße, und Leergewicht jetzt anders ausfallen.Auf den Bildern ist jetzt nicht zu 100% zu erkennen, welche Kennzeichenfarbe der Schlepper hat, aber lass dir eins gesagt sein, auch bei einem grünen Kennzeichen ist nicht alles erlaubt, was gefällt, auch wenn fast alle glauben, sie hätten damit Narrenfreiheit,gruss SchorschP.S.: Hier mal ein Link, der Unfall ist heut früh bei uns im Ort passiert. Stell dir vor, das passiert dir mit deinem Schlepper mit der selbstgebauten FH, die nicht den Vorschriften entspricht. Deine Versicherung würde sich freuen, weil sie Geld gespart hat, und nicht zahlen muss.http://www.rosenheim24.de/land/autofahrer-kracht-ungebremst-gegen-traktor-rosenheim24-1329277.htmlund der Fall geht weiter,http://www.rosenheim24.de/land/autofahrer-kracht-ungebremst-gegen-traktor-rosenheim24-1329277.html 
 
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