Saarschrauber
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Hallo Jungs und Mädels, wenns denn welche hier gibt,
die alten Wedi´s müssen ja noch raus bevor es wieder ans Zusammenbauen geht.
Um die Leckölfangringe ohne zu verbiegen herauszunehmen hab ich mir schnell ein Stück Rohr genommen, einen Schlitz hinein geflext und eine Mutter oben drauf geschweißt für den Gleithammer.

Mit dem Schlitz konnte ich das Konstrukt in den Rand des Ringes schieben und ihn vorsichtig mit leichten Schlägen mit dem Gleithammer rundum ohne Beschädigungen herausziehen.

Ein Ring ist noch völlig in Ordnung, der Andere war ja schon beim letzten mal beschädigt eingebaut worden. Der kommt neu.

Nun geht es an den Wellendichtring. Mit der altbekannten Methode mit den Blechschrauben war er nicht zu überreden heraus zu kommen. Doch da fiel mir ein, das gleiche Problem hatte ich schon beim 724 und da hatte ich mir ein Werkzeug dafür gebaut.

Ich bin dann schnell mal in den Schuppen um die Kiste zu suchen mit den " IHC Spezialwerkzeugen" die ich mir im Laufe der Zeit so angefertigt habe. Solche Sachen werfe ich nie weg nach der Verwendung, auch wenn sie noch so primitiv sind, denn irgendwann braucht man sie wieder... So wurde ich auch schnell fündig.

Ich hatte mir damals diese Platte angefertigt die sich gerade so durch das Loch hinter den Wedi schieben ließ.

Somit konnte ich mit einer Gewindestange und einem Querriegel den Wedi spielend leicht herausziehen.


Und mußte dann mit entsetzen feststellen daß der Sitz des Wedi beschädigt war. Diese Beschädigung war nicht bei mir entstanden, denn da hab ich peniebelst darauf geachtet. Aber es wundert mich nicht da die Leckölfangringe auch schon falsch montiert waren.

Was soll ich sagen, das war noch die gute Seite. Links sieht´s richtig böse aus...

Erstmal so hingenommen und mit den Zwischenflanschen weiter gemacht. Bei der rechten Seite hat sich der Wedi ganz schön gewehrt heraus zu kommen aber als er raus war bin ich fast vom Schlag getroffen worden. Das ein Stück vom Rand abgebrochen war hatte ich schon bei der Demontage des Achstrichters gesehen, aber seht selbst...


Wer macht so was? Man muß sich doch irgendwas einfallen lassen bei der Demontage um den Sitz nicht zu beschädigen. Den Wedi kann man ja misshandeln wie man will, der wird ja erneuert aber auf die Dichtflächen muß man doch acht geben. Ich versteh sowas nicht. Da wundert es mich nicht daß Öl ins Bremsgehäuse gelangt ist... Achso und der Wedi war noch falsch herum eingesetzt...

Ölablaufbohrung natürlich auch schön zugesetzt.

Mit einel Draht und Bremsenreiniger wieder frei gemacht.

Der andere Zwischenflansch sah etwas besser aus, hier war zumindest der Dichtring richtig herum eingesetzt.

Sagt mir bitte wenn ich falsch liege, aber die Dichtlippe mit der Feder dahinter kommt doch zur Ölseite?

Hier waren die Beschädigungen etwas geringer.

So jetzt mal meine Frage an euch.
Ich habe vor, die erhabenen Stellen glatt zu schleifen und dann die Wellendichtringe mit Hylomar einzusetzen in der Hoffnung die beschädigten Stellen und den Ring so rundum abzudichten. Hylomar deshalb weil es dünn aufgetragen werden kann und nicht aushärtet, was bei einer eventuellen späteren demontage von Vorteil wäre.
Was meint ihr dazu? Oder was ist das Mittel der Wahl?
Bis dann Gruß Markus
die alten Wedi´s müssen ja noch raus bevor es wieder ans Zusammenbauen geht.
Um die Leckölfangringe ohne zu verbiegen herauszunehmen hab ich mir schnell ein Stück Rohr genommen, einen Schlitz hinein geflext und eine Mutter oben drauf geschweißt für den Gleithammer.
Mit dem Schlitz konnte ich das Konstrukt in den Rand des Ringes schieben und ihn vorsichtig mit leichten Schlägen mit dem Gleithammer rundum ohne Beschädigungen herausziehen.
Ein Ring ist noch völlig in Ordnung, der Andere war ja schon beim letzten mal beschädigt eingebaut worden. Der kommt neu.
Nun geht es an den Wellendichtring. Mit der altbekannten Methode mit den Blechschrauben war er nicht zu überreden heraus zu kommen. Doch da fiel mir ein, das gleiche Problem hatte ich schon beim 724 und da hatte ich mir ein Werkzeug dafür gebaut.
Ich bin dann schnell mal in den Schuppen um die Kiste zu suchen mit den " IHC Spezialwerkzeugen" die ich mir im Laufe der Zeit so angefertigt habe. Solche Sachen werfe ich nie weg nach der Verwendung, auch wenn sie noch so primitiv sind, denn irgendwann braucht man sie wieder... So wurde ich auch schnell fündig.
Ich hatte mir damals diese Platte angefertigt die sich gerade so durch das Loch hinter den Wedi schieben ließ.
Somit konnte ich mit einer Gewindestange und einem Querriegel den Wedi spielend leicht herausziehen.
Und mußte dann mit entsetzen feststellen daß der Sitz des Wedi beschädigt war. Diese Beschädigung war nicht bei mir entstanden, denn da hab ich peniebelst darauf geachtet. Aber es wundert mich nicht da die Leckölfangringe auch schon falsch montiert waren.
Was soll ich sagen, das war noch die gute Seite. Links sieht´s richtig böse aus...
Erstmal so hingenommen und mit den Zwischenflanschen weiter gemacht. Bei der rechten Seite hat sich der Wedi ganz schön gewehrt heraus zu kommen aber als er raus war bin ich fast vom Schlag getroffen worden. Das ein Stück vom Rand abgebrochen war hatte ich schon bei der Demontage des Achstrichters gesehen, aber seht selbst...
Wer macht so was? Man muß sich doch irgendwas einfallen lassen bei der Demontage um den Sitz nicht zu beschädigen. Den Wedi kann man ja misshandeln wie man will, der wird ja erneuert aber auf die Dichtflächen muß man doch acht geben. Ich versteh sowas nicht. Da wundert es mich nicht daß Öl ins Bremsgehäuse gelangt ist... Achso und der Wedi war noch falsch herum eingesetzt...
Ölablaufbohrung natürlich auch schön zugesetzt.
Mit einel Draht und Bremsenreiniger wieder frei gemacht.
Der andere Zwischenflansch sah etwas besser aus, hier war zumindest der Dichtring richtig herum eingesetzt.
Sagt mir bitte wenn ich falsch liege, aber die Dichtlippe mit der Feder dahinter kommt doch zur Ölseite?
Hier waren die Beschädigungen etwas geringer.
So jetzt mal meine Frage an euch.
Ich habe vor, die erhabenen Stellen glatt zu schleifen und dann die Wellendichtringe mit Hylomar einzusetzen in der Hoffnung die beschädigten Stellen und den Ring so rundum abzudichten. Hylomar deshalb weil es dünn aufgetragen werden kann und nicht aushärtet, was bei einer eventuellen späteren demontage von Vorteil wäre.
Was meint ihr dazu? Oder was ist das Mittel der Wahl?
Bis dann Gruß Markus