Eure Meinung zu Dreiseitenkipper

Inglorion439

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Hallo zusammen,

möchte mir evtl. demnächst einen Dreiseitenkipper, Einachser in der Größenordnung zw. 4,5 und 6 t zulegen.

Jetzt will ich einfach mal hören, welcher Hersteller denn in eurem Kurs steht. Keine Liebäugeleien, sondern Erfahrungsberichte würden mir ein großes Stück weiterhelfen, denn offengestanden bin ich etwas ratlos, denn auf den ersten Blick sehen alle gleich aus. Fliegl, Brantner, Mengele, Oehler oder ein Nachbau aus Polen oder Tschechien. Was meint Ihr?
Also, bitte mal ein paar Argumente für den ein oder anderen Hersteller.

Vielen Dank für eure Tipps.

Grüße
Nico

Ackern und düngen ist besser als beten und singen.
 
Für was soll der Kipper herhalten. Wenn das gute stück nur Hobby Mäßig arbeiten soll, dann würd ich dir raten such dir nen alten Lastwagen und bau in um auf Kipper. Hat mein Opa vor 40 Jahren auch gemacht und der Kipper musste Hecksel, Kies fahren und jetzt im sommer immer 10 ha Getreide heimfahren. Hatten nie Probleme. Der einzige nachteil am Kipper Ist halt leider das er, falls er ein wenig schief steht umfallen kann beim kippen wegen den Blattfedern.

Aber wenns du was gscheides aus der Industrie willst würd ich zu Fliegel oder Brantner tippen.
 
Nun, ich habe von den Polenkippern abgesehen. Die Knickdeichsel ist zwar gut für Leute die noch mit der Handschippe laden, aber sicherlich ist das nicht so robust, zudem leidet die Bodenfreiheit. Auch in den Details sind die Teile nur mäßig verarbeitet.

Bei Kippern kann man Kompromisse eingehen, muss man aber nicht. Der Marktführern unter den Kippern ist eben Brantner. Das ist mein zweiter, da sein Vorgänger (noch mit Sibra-Bremse) etwas voreilig verkauft worden ist.

Ich habe den 6030S, also schmale Brücke auf Wunsch. Der Kipper ist ein 6-Tonner, hat gute 5 Tonnen Zuladung. Der ist nun genauso breit wie mein Schlepper und bleibt kompakt und wendig.

Es passen 3 Tonnen Sand drauf.....

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Heckenschnitt

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Und gute 4,5-5 meter Buche, ohne es zu übertreiben

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Am Mog machte er sich auch schon gut.....

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Sowie beim Rindenmulchtransport....

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Eine Investition die sich gelohnt hat. Bevor ich mir einen zu großen, alten und vermackelten Kipper wieder aufmotze, lieber neu und ich habe die nächsten 30 Jahre Ruhe.
Alternativen habe ich mir auf der Agritechnika 2007 beguckt....aber mein Herz schlug einfach noch für den Österreicher.

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Hi,

danke für gute Bild-Beschreibung. In der Tat werde ich dieses Jahr auch auf die Agritechnica gehen und mir mal ein paar Karren anschauen. Um ehrlich zu sein habe ich auch schon an einen Brantner oder Oehler gedacht, von Fliegl weiß ich nicht so recht was ich davon halten soll.

@IHC_POWER: Den Kipper an sich brauch ich schon für die Hobbylandwirtschaft. Holz, Sand, Kies, Grüngut, eben alles was so anfällt. Und mir einen selber basteln hab ich die Zeit nicht dazu.

So nebenbei: Für einen Sechstonner hat er aber eine recht kleine Ladefläche oder täuscht das? Ich vermute mal die Länge auf etwas über 3m (?)

Grüße
Nico
 
Moin,

Falko sein Brantner ist halt die kurze Bauform mit 3 Meter Brücke und 1,70 breit.
Ich habe einen Reisch, und denke der steht dem Brantner in nichts nach, sehr robust gebaut, kann bis jetzt nichts negatives sagen, habe den REDK 40 in der 5 tonner Ausführung, Kastenmaß 3,50x1,80x40. Preis lag bei 4700 Euro, darin enthalten, Pendelklappen, Sperrhahn für hydraulik, Kornschieber, und Rückfahrautomatik, die Rüfa wird aber bestimmt jeder Hersteller heutzutage haben.

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Grüße Tobias

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Zu den LKW Umbaukippern, die kannste vergessen, haben wir auch gehabt, die sind zwar stabil ohne Ende, aber nicht mehr Zeitgemäß, keine Auflaufbremse etc. Zudem ein hohes Eigengewicht, da gehört schön ein größerer Schlepper vor.

Grüße Tobias

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Hallo

Ich habe einen Auwärter Kipper, mit 3,8t Zuladung, der ist klein wendig und damit kommt man in jede Einfahrt rein. Den gabs als Rückwärtskipper oder 3.Seitenkipper für unter 3500 Euro mit ABE/TÜV Zertifikat.
Leider kann man die nicht mehr neu kaufen.



Wenn ich mir Heute wieder einen neuen Kipper kaufen sollte, dann würde ich mich für einen Reisch entscheiden, sind sehr solide (stabiler wie der Auwärter) gebaut und preislich im angemessenen Rahmen.

Gruß Frank

Wenn Du einen neuen kaufts, dann nehme auf jeden Fall einen mit ABE/TÜV
Zertifikat, wer weiß was da noch kommt mit der grünen Nummer.
 
Der Reisch ist sicherlich nicht elementar schlechter oder besser, da hat Tobias Recht. Der Deichselkörper und die Brücke sind stabil und durchgehend gebaut.....Man müsste jetzt nur die Materialdicken wissen, um wirklich vergleichen zu können.

So ein Mengele wäre für mich keine Alternative, losgelöst vom schauderigen Namen:

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Das mein Schlepper mehr zieht, das dürfte klar sein...../styles/default/xenforo/smilies/fr/smiley4.gif

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Eben diese alten und schweren LKW-Kipper, zur Ernte Bspsw.

Nur in meinem Wald fahre ich auf fast keinen Wegen, brauche einen kompakten Zug und am Haus geht es auch bei 90grad am Berg ums Eck. Zudem weiß ich, dass selbst bei voller Ladung mein Schlepper und ich Herr der Lage sind. Mit dem Gespann fahre ich auch zügig den Berg herunter.

Hier mal ein Bild vom Rahmen, tauchbadlakiert, falls einige meinen, bei Brantner könne man wegen Nasenbildung nicht mit der Lackpistole umgehen/styles/default/xenforo/smilies/fr/smiley4.gif

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Option war eben das Kastenmaß, was dann im Verhältnis zur Standardserie mehr Geld kostet, obwohl kleiner. Dann eben noch die 15er Reifen auf 17", zur Bodenschonung. Dosierklappe ist Serie, wie auch Absperrhahn und Auflaufautomatik. Kostenlos war die Individualisierung am Typenschild mit meinem Namen. Pendelklappen hat er an den Seiten nicht. Brauche ich aber auch nicht. Mit meinen %% für ü. 25 Jahre Treue bei der RWZ hat mich der Kipper 4500 Eus gekostet.

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Moin,

werde nachher mal schaun wegen der Materialstärke.
Der Mengele sieht mir auf den ersten Blick nicht so stabil aus als der Reisch oder Brandner. Wobei ich gehört habe das die Mengele mit zu den besten kippern zählen.?

So ein Brandner täte mir auch gut gefallen, sind auch schöne Kipper und sehen gut verarbeitet aus, zudem gefällt mir die grün rote Lackierung etwas besser als das reisch grün schwarz (was aber nicht die Priorität sein sollte, sowas ist zweitrangig beim kipperkauf...) .
Wir wollten auch erst den 3 tonner nehmen, nur da ist wieder die Ladebrücke recht klein gewesen, also ist es der 4 tonner geworden der dank etwas größerer Bereifung ein 5 tonner ist. bei 3,50x1,80 kann man noch ganz gut Grünschnitt laden ohne Zusatzbordwände montieren zu müssen. Kommt halt immer darauf an für welche Einsatzverhältnisse man die maße einsetzen kann/muss.
Man muss dazu sagen das der Kipper für den 323 masse groß genug ist, mehr als 3-3,5 tonnen werden aber nicht aufgeladen, ein 523 geht da natürlich weitaus besser, beim 323 muss man halt entsprechend aufmerksam fahren, mal ein zwei gänge runter schalten damit er nicht so schiebt, dann ist es aber kein problem.

Hier nochmal der rahmen beim Reisch, so zum Vergleich, finde diesen Thread hier ganz interessant:/styles/default/xenforo/smilies/fr/smiley4.gif

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Grüße Tobias

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Hallo zusammen,

mit Interesse lese ich Eure Meinungen zu 1-achsigen Kippern, die es bei uns in der Ebene ja fast garnicht gibt. Ihr werdet sicher Gründe haben, warum ihr "in den Bergen" nur 1-Achser fahrt, die ja bei gleicher Tonnage eine wesentlich kleinere Ladefläche haben, als z. B. bei uns ein normaler Kipper mit 4,4 oder 5,7 t.

Allerdings bin ich immer wieder verwundert, dass immermal wieder so durchklingt, als seien die 1-Achser sicherer im Bergischen, weil sie weniger schieben beim bergab fahren.

Liegt dieser Aussage nicht die Grund-Erfahrung zugrunde, dass -meist ältere - Kipper überhaupt schieben, bei Bergab-Fahrt, was ja irgendwie nur dann sein kann, wenn die Bremsen nicht korrekt funktionieren, oder?

Ohne irgendetwas gegen einen 1-Achs-Kipper sagen zu wollen, möchte ich als alternative Überlegung im Hinblick auf das Brems-Problem vorschlagen, einmal an einen 4-Rad gebremsten "normalen" Kipper zu denken, denn der müsste theoretisch die Bremswirkung noch wesentlich besser auf den Boden bringen können, als jeder "schiebende 1-Achser".

Wenn ich jedenfalls einen neuen Kipper kaufen sollte und der mir bergab in 1-Anhänger-Betrieb den Schlepper schneller machte, dann könnte er sofort die Heimreise ins Werk antreten, denn einen besseren Beweis als dass die Bremse nicht korrekt funktioniert kann es meines Erachtens nicht geben.

Wo sollte ich denn mit 2 Kippern bergab bleiben, da könnte ich ja nur noch abspringen

Schönen Feiertag

Karsten
 
Moin,

habe mal die materialstärke des Rahmens gemessen, beträgt 5mm. Falko, ich schätze beim Brandner ähnlich oder?

@Karsten, mit "schieben" meine ich natürlich nicht das der Kipper den Trecker weg schiebt, ich brauche ja bloß stärker auf die bremse treten das der Kipper mehr aufläuft, dann hält allein der Hänger den Trecker mit. Von daher überhaupt kein problem.
1 Achser deshalb, da besser rangierbar, zweiter Punkt wie schon öfter erwähnt, der Schlepper bekommt Druck auf die Hinterachse, der nachteil beim 2-Achser, Null Druck auf den Schlepper, deshalb muss mein Nachbar auch immer über ne halbe Tonne Gewicht auf der Ackerschiene mitnehmen.... Kenne da die Story des IHC 523 Kollegen hier im Ort der nen 7,1 tonner 2 Achser am Fuffziger hat und damit im Steinbruch fast baden gegangen wäre, da Schlepper einfahc zu leicht ohne Gewicht auf der HA.

Grüße Tobias

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Hallo zusammen,
hallo Tobias,

wenn es nur um den Aspekt Zugleistung im Gelände ohne Zusatzgewichte geht, dann bin ich sofort dabei, den Vorteil kann kein Kipper haben.

Aber vielleicht liege ich richtig, wenn ich behaupte, dass dieser Vorteil mit einigen Nachteilen erkauft werden muss.

Einmal abgesehen von der Rückwärts-Fahr-Kunst, die jeder für sich einschätzen oder einüben muss, ist m. E. ein Einachser nicht so flexibel, z. B. mit der Hand zu schieben, z. B. hinter anderen Maschinen mitzunehmen (Düngerstreuer, Strohpresse, Schlegelhäcksler, Anhänge-Schredder) und eben nicht von jedem kleineren Schlepper zu ziehen. So habe ich früher schon 2 Anhänger mit Stroh und Heu mit meinem 324 gefahren, ohne dass dieser vorne hochkam oder heute mit 35 PS beim Eicher mit 2 * 5,7 t- Kippern im Zug voll Sand; ich glaub ich wollte es mit einem 1-Achser mit 5,7 t und einem Kipper dahinter nicht versuchen

Hinzu kommt für mich der Fakt, dass das Abhängen reichlich erschwert ist, z. B. im Gelände, wenn dann auch noch mit dem Frontlader aufgeladen werden soll. Das dann Wieder-Anhängen, naja......

Ebenso ist bei Straßenfahrt immer sehr viel Gewicht auf der Hinterachse, das den Schlepper belastet und zu Verschleiß am Schlepper führt.

Nochmals bitte, ich finde es toll, von Euch "Bergigen" die Motivation zu erfahren, warum ihr diese kleinen Kipper fahrt, wollt nur mal anmerken, dass wir "Flachländer" mit billigen Wagen andere Motive haben

Schönen Feiertag noch

Karsten
 
Hallo Karsten,

ja da hast Du auch recht, hat eben alles Vor und Nachteile. Ich für meinen Teil bervorzuge den Einachser, war auch grad erst am Mittwoch im Steinbruch um 3,2 tonnen Split zu holen, möchte da nicht mit einem 2 achsigen Kipper runter fahren, wie gesagt, da fehlt dann wieder das gewicht auf der Hinterachse. Was das anhängen betrifft, beim 2 achser muss immer einer die Deichsel hochhalten (oder man stellt irgendwas drunter). Aber wie gesagt, hat alles vor und Nachteile. Mein 323 ist bis jetzt auch noch nicht vorne abgehoben, auch nicht beim wieder anfahren am steilen berg mit guten 4 tonnen am Harken. Aber leicht wurde er schon vorne./styles/default/xenforo/smilies/fr/smiley4.gif

Grüße Tobias

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Hallo zusammen!

Ich denke auch so wie Karsten. Der 2-Achser ist mir einfach handlicher. Den kann ich leer auf dem ganzen Hof mit der Hand rangieren, im Gelände gut an- und abhängen und habe auch sonst nicht diese Stützradkurbelei. Enge Kurven habe ich nicht zu fahren. Das wäre der einzige Grund, weshalb ich über einen Einachser nachdenken würde. Mein DK-120 (8T Welger Dreiseitenkipper) braucht auch keine Zusatzlast auf dem Schlepperheck. Die Bremse ist gut eingestellt und schiebt fast gar nicht. Es ist so wenig, dass man es beim bremsen nicht merkt, dass der Anhänger dran ist. Nicht hinter dem 423 und beim 744 schon gar nicht. Der DK-120 bremst auf der Vorderachse, das ist im Gelände viel wert. Wenn es rutschig wird blockieren beim 3 Tonner schonmal die Hinterräder beim bremsen, weil die Last beim Bergabfahren ohnehin vorn liegt und dann kommt noch die Lastverschiebung durch das Bremsen dazu.

@Tobias: Zum Thema Deichsel hochhalten: Da gibt es andere Möglichkeiten. Entweder man arbeitet mit der Handbremse, denn bei vielen Anhängern wirkt die Handbremse über die Schubstange der Auflaufbremse. Wenn die Schubstange durch die Handbremse sozusagen vorgespannt ist, dann kann sich die Deichsel nicht mehr senken und hält die Höhe zum wieder ankuppeln. Absteigen muss man nach dem Anhängen ohnehin, da ja der Hydraulikschlauch und das Kabel noch an den Schlepper angeschlossen werden müssen, dabei kann man dann auch die Bremse wieder lösen. Diese Konstruktion ist auch praktisch beim Rangieren von Hand. Einfach leicht anbremsen und die Deichsel anheben. Wenn der Anhänger zuviel Fahrt bekommt einfach ablassen und er bremst.
Eine andere Möglichkeit ist das Nachrüsten einer Feder, die die Deichsel hochhält. Da kann man die Höhe über die Vorspannung einstellen. Das funktioniert auch bei Druckluftbremse und war bei DDR-Anhängern Standard.

Gruß Stefan
 
Moin,

Stefan, stimmt, hatte ich völlig vergessen das man durch anziehen der handbremse die Deichsel hochhalten kann. Habe halt wenig mit 2 achsern zu tun, habe selber 3x Einachser./styles/default/xenforo/smilies/fr/smiley4.gif

Grüße Tobias

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Drehschemel gibt es hier nur zum Korn kutschieren und dann auch nur als Notanhänger.
Die sind einfach zu unbeweglich, wenn es um das Rangieren geht. Zudem sind das dann auch 8-Tonner aufwärts. Die bewege ich auch leer nicht mehr von Hand.

Kenne das auch von meiner Zeit in Schleswig-Holstein: Schlüter und zwei 8-Tonner hintendran, auf Seitenkipp. Dann zur Genossenschaft mit dem Korn und einfach auf den Haufen im Hof gekippt. Ist eben eine andere Kultur im Norden, zudem gibt es kaum Steigungen.
Mein Einachser lässt sich prima mit der Hand bewegen, kann auch auf dem Sützrad stehend beladen werden und ist eben ruckzuck in eine Ecke rangiert.

Da ich zudem Gewicht auf meine Achse bringe, kann ich auch die Schlepperkraft in etwas schwierigem Terrain besser am Boden ankommen.

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Hallo Falko, hast Du mal bei deinem geguckt wegen der Materialstärke im Rahmen? Denke ja die hersteller werden da alle gleich sein.

Grüße Tobias

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Hallo zusammen,

man sieht es wieder, die Einsatzbedingungen sind regional sehr unterschiedlich, jedoch möchte ich anmerken, dass der beschränkende Faktor immer die Steigungen sind, nie die Gefälle. Mein 35iger Eicher geht auch mit 2 Kippern runter in die Sandkuhle, auch auf Gefällstrecken muss es ausreichen das Gaspedal loszulassen, damit der Zug langsamer wird. Wenn das nicht so ist...... Bremsen verbessern.

Zu dem gut gemeinten Tip mit der Feder zur Hochhaltung der Deichsel möchte ich anmerken, dass das bei Auflaufbremsen nur in wenigen Fällen zulässig und auch sehr gefährlich ist, weil die Auflaufdeichsel ja eben beim Runterfallen eine Vollbremsung auslösen soll und MUSS.

Meines Wissens gibt es nur wenige Ausnahmen, dann muss Straßenverkehrsrechtlich die Handbremse mit einem Seil am Schlepper angebunden sein, damit beim ungewollten Lösen vom Zugfahrzeug in jedem Fall dann per Seil eine Vollbremsung erfolgt.

Was die Berufsgenossenschaft dazu sagt, weiß ich nicht, denn die kontrolliert ja die Fall-Bremsen auch sehr genau, weil beim Hand-Rangieren die meisten Personenschäden passieren.

Schönen Sonntag noch

Karsten
 
Hallo Karsten,

das mit der Feder sollte auch nur als Alternative sein, wenn die Variante mit der Handbremse konstruktionsbedingt nicht funktioniert. Das ist bei den genannten DRULUgebremsten so aber auch bei einigen älteren Auflaufgebremsten. Wenn die Handbremse am Rahmen ist statt an der Deichsel, dann haben die meist auch keine Fallbremse, weil die Handbremse somit auch unabhängig von der Deichselstellung bremst. Bei meinem DK-120 geht die Fallbremse auch fast gar nicht, wenn die Handbremse komplett gelöst ist. Das ist bei dem normal. Dafür hat der das genannte Abreißseil. Ansonsten hast du Recht, wenn an der Deichsel eine Handbremse ist, die über die Schubstange der Auflaufbremse wirkt, darf man keine Feder nachrüsten, wozu auch!
Im übrigen denke ich auch, dass höchstwahrscheinlich die Geländeunterschiede von Nord- und Süddeutschland dazu geführt haben, dass hier fast keine Einachser zu sehen sind, während es die im Süden zu hauf gibt.

Gruß Stefan
 
Ich bin mal mit einem halbvollen Drehschemel 12 Tonner am Berg an‘s Halten gekommen, keine Traktion mehr im Stoppelacker. Der Schlepper war ein 1455xl. Dann musste ich rückwärts den Berg runter, im Halbdunkeln.
Der Schlepper hatte keine Chance, seine PS auf den Boden zu bekommen.

Mein Rahmen hat 6mm Tobias.

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