IHC 423 springt nicht an

Ihc423fahrer

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21 August 2012
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Hallo alle zusammen,

Habe das Problem das als es gestern so kalt war (-13°) mein IHC nicht anspringen wollte,Anlaser hat gedreht.

Meine Frage gibt es beim 423 ein generelles Problem bei Kält.

 Mfg Ihc423fahrer
 
Hallo,

Winterdiesel schon drinn?Funktioniert das "vorglühen"? Startmenge eingestellt?

Gruß 

 

 
 
Hallo,

hast du den Schlepper schon lange oder ist der für dich ganz neu und unbekannt ?

Ich frag nur, denn falls du nicht weiß wie das mit dem oben verfassten Hinweis auf 2Startmene eingestellt" gemeint ist  könnt das schon die Lösung sein.

bis bald
 
Kann auch schon sein dass die Batterie  zu schwach war. Hatte ich die Tage auch bei meinem 423. Hatte nur ne kaputte Batterie da, die hat den Anlasser zwar zum drehen gebracht ne ganze Zeit, war aber zu langsam. Da wollte er selbst mit Startmehrmenge nicht. Lade deine mal voll auf oder überbrücke mit einem anderen Fahrzeug.
 
OL-IH-423:

Kann auch schon sein dass die Batterie  zu schwach war. Hatte ich die Tage auch bei meinem 423. Hatte nur ne kaputte Batterie da, die hat den Anlasser zwar zum drehen gebracht ne ganze Zeit, war aber zu langsam. Da wollte er selbst mit Startmehrmenge nicht. Lade deine mal voll auf oder überbrücke mit einem anderen Fahrzeug.
Hallo,

ganu das Gleiche hatte ich auch am Samstag!

Habe eine halbe Minute vorgeglüht, Startmehrmenge gegeben, aber er hat einfach zu langsam gedreht!
Danach noch nochmal für 20 Sekunden vorgeglüht, aber da war die Batterie bereits platt!

Habe dann über Nacht die Batterie geladen und siehe da, am nächsten Tag ne Minute vorgeglüht, wieder Joke gezogen und nach zwei Umdrehungen war er da!

Habe jetzt eine mit 88 Ah drinne, was habt ihr für eine bei euch verbaut?
Will mir eine neue holen..

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mit freundlichem Gruß

Pierre

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Hallo.

Ich habe eine 140 Ah Batterie drin. Passt wunderbar in den Kasten vorm Kühler. Das mit dem Anspringen hatte ich letzten Winter auch. Hatte nicht so viel Winterdiesel drin gehabt. Dadurch ist der Diesel etwas versulzt bei ca. 20 grad minus. Habe mir ein 3 KW Heizlüfter bestellt und diesen vor dem Motor platziert. So das die warme Luft Richtung Dieselfilter strömt. Ein paar Stunden pusten lassen und er ist sofort angesprungen nach dem Glühen.

Muss dazusagen dass der Schlepper im Schuppen steht aber ist halt nicht so dicht wie ne Garage.

Aber ist ne kostengünstige Starthilfe.

Mfg Tilo
 
Moin,

erstmal danke für eure Zahlreichen antworten.

Habe den Schlepper schon länger, weis aber leider nicht wie das mit der Startmenhrmengeneinstellung ist, die Batterie war ausgebaut und 

geladeden. Dachte auch das Direkteinspritzer keine Glühkerzen haben und winterdiesel hab ich auch noch nicht drinn.

Mfg Ihc423fahrer
 
Hallo,

Mit der Startmehrmenge funktioniert das so, dass die den Abstell - Schalter auf die erste Stufe hinaus ziehst!
Bevor der Wiederstand größer wird, hälst du ihn einfach auf dieser Position und ziehst dann den Zugschalter zum Anstellen!

Nach dem Anstellen hälst du den JOKE noch etwas fest, bis du merkst, dass er rund läuft!

Davor würde ich am besten schön vorglühen, dann sollte er das auch bei niedrigen Temperaturen packen!

Halt uns auf dem Laufenden ;)

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mit freundlichem Gruß

Pierre

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Dass in den ersten wirklich kalten Nächten des Winters reihenweise angeschlagene Batterien versagen, ist schon so, seit es welche gibt!

Dass eine "sterbende" Batterie noch genug Strom liefert, um den Motor zu drehen, die Drehzahl aber auch bei einem Motor im perfekten Zustand einfach nicht zum Starten reicht, ist auch ziemlich üblich...

Beim Kauf einer neuen Batterie würde ich nicht nur auf die Ladekapazität (88 AH oder 120 oder 140 AH), sondern vor allem auf den "Kaltstartstrom" achten.

Der wird nicht in Amperestunden (AH), sondern nur in Ampere (A) angegegeben.

Einzelheiten siehe hier: de.wikipedia.org/wiki/Starterbatterie#Kaltstartstrom.2C_CCA

Kann bei Batterien gleicher Kapazität sehr unterschiedlich sein!!

Natürlich hat ein Direkt-Einspritzer wie der D155 Deines 423 keine Glühkerzen wie die alten Vorkammer-Diesel.

Der Glühwendel zum "Vorglühen" sitzt im Saugrohr und macht da warme Luft, welche beim Starten ungemein hilft (man kann bei defektem Glühwendel und/oder schwacher Batterie auch einen Fön nehmen, dafür muss aber das Gummi-Saugrohr ab, was ziemlich lästig ist...)

Dieser Glühwendel zieht aufgrund seiner recht erheblichen Größe auch ordentlich Strom, und der schwächt eine schon angeschlagene Batterie nochmal ordentlich.

Sommerdiesel bildet bei Temperaturen bis etwa Minus 18 Grad nur recht kleine Paraffinflöckchen, die passen problemlos durch alle Leitungen und schaden weder der E-Pumpe noch den Düsen.

Läuft der Motor aber eine Weile, setzen sie den ersten der beiden Kraftstofffilter zu.

Daher ist Sommerdiesel selten ein Grund für einen schlechten Kaltstart. Typisch ist eher, dass der Motor problemlos damit anspringt, um nach 5-10 Minuten wegen Spritmangel (Filter dicht) stehen zu bleiben.

Die Idee mit dem Heizlüfter ist nett, allerdings muss man leider während des gesamten Betriebs damit heizen.

Beim Betrieb eines Spalters mag das gehen, beim Fahren ist es schwierig....

Manchmal geht der Filter auch erst dann zu, wenn er durch den Fahrtwind noch ein paar Grad kälter wird als im Stand!

Mein 533 (gleicher Motor) sprang ab 5-6 Grad Minus abwärts nur noch mit Startmenge an, dies aber bis gut 20 Grad Minus immer problemlos.

Allerdings habe ich immer Vollgas gegeben. NUR so klappte es prima!

Es stimmt zwar, dass die Betriebsanleitung sagt "OHNE Gasgeben" (wie Anton richtig schreibt), aber mein alter 533 konnte sie wohl nicht lesen.....
 
Stimmt !

Ist bei meinem 423 auch so. Wenn ich nur Startmehrmenge ziehe und dann wieder los lasse geht er aus. Ich muss ihn mit gleichzeitigen Gasgeben bei Laune halten, dann wird das auch was
 
Hallo Nordschleifen-IHC

Das finde ich mal eine gute Beschreibung für das Problem bei Kaltstart

Da steckt einfach Kompetenz dahinter

Nicht so wie bei manchen Beiträgen (egal welches Thema)

bla...bla  Haupsache ich hab einen weiteren Eintrag

Solche Beiträge wie von Dir erfreuen das Schrauberherz

!!!!! Ist meine eigene Meinun !!!!

Schöne Grüße an alle IHC-Freunde

Fritz
 
Na ja, Fritz....

Was ist Kompetenz denn anderes als leidvolle Erfahrung?

Ich beschreibe eigentlich nur, was mir selbst schon alles schief gegangen ist.

Wobei ich zugeben muss, dass mich Beiträge von anderen in diesem Forum schon vor manchem Schaden bewahrt haben.

Oder mir bei einem Problem weiter halfen.

Vor allem dafür ist das Forum da!
 
Hallo zusammen ich Fahre auch einen 423 also meiner ist auch ganz gut angesprungen da wos so kalt wahr keine proplemme habe nach mein Kühlerfrostschutz geschaut und alles inordnung und da leuft er wieder Gruß IHC 423
 
Kann den Beitrag von Nordschleifen-IHC nur unterstreichen.

Bei mir war es letzten Winter mit dem Sommerdiesel das allerselbe. Da hatte es zwei Wochen konstant immer Tag und Nacht zwischen -15 und -25 Grad. Zuerst lief mein 624 S nicht an, also habe ich ihn mit einem Gas-Heizer etwas eingeheizt, schön eine Plane drüber dass die Wärme drin bleibt.

Hier ein Bild vom einheizen...hab dann noch die Plane unten ein bisschen eingeschwert.

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Nach kurzer Zeit probierte ich es nochmal und der Schlepper sprang ohne Probleme an und lief dann auch bald ganz rund, am Anfang hat er noch ein bisschen geräuchert.

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Meine anfänglichen Zweifel, dass der Diesel (halb Sommer, halb Winterdiesel) versulzt war, waren somit - zumindest vorerst - beseitigt. Der Schlepper lief ja gut. Also raus auf die Straße. Nach wenigen Minuten ruckelte der IHC komisch, der Motor stotterte, dann war komplett Schluss. Startversuche scheiterten. Also musste der 523 S zum Abschleppen her, welcher übrigens komplett mit Winterdiesel voll war.

Habe dann die Spritfilter ausgewechselt. Bilder sagen mehr als Worte, also seht selbst:

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Das wunderte mich nicht, dass da kein Diesel mehr durchkam...das Ganze war gottseidank mit neuen FIltern erledigt.

Naja, man lernt immer wieder dazu!

In diesem Sinne, weiterhin gute Fahrt (:
 
Hallo, muss einfach mal ganz blöd fragen, da ich auch einen IHC 423 habe. WIe gelüht man diesen den richtig vor? An welchem Hebel wird das gemacht?
 
Hallo Willi, Zündchlüssel auf Glühen drehen ca 5-10 Sek. 1.Stufe gegen Federanschlag, Abstellzug bis zum  ersten Anschlag ziehen, dann Vollgas oder kein Gas geben(steht in Deiner Bertriebsanleitung) und starten.Motor springt an läuft aber sehr unrund das ist ok denn er bekommt die 3fache Spritmenge zugeführt.Nach einpaar Sekunden 5-6 eup-1136514126-2d83d6e1732d610905d4c5b4f1408530-1542448802_big.webpetwa.Abstellzug rein und alles ist Gut.LG vom Paylodoc.
 
Mein Opa hat seine Schlepper , Nachts immer mit einer alten Bettdecke abgedeckt. Er sagte immer, das die Käkte von oben drauf fällt. Die Pferde wurden früher auch immer mit einer Pferdedecke abgedeckt, und so muss man einen Schlepper auch behandeln.

So sprangen die Schlepper auch bei Kälte immer an.
 
Hllo,

ich empfehle bei Kälte vor dem Starten die Batteie laden.

Dann hat sie volle Kraft und ist leicht angewärmt.

Gruß Casi
 
Eine Anmerkung  zum "Vorglühen". Es handelt sich dabei um eine Glühwendel im Ansaugtrakt. Diese glüht erst nach 45 Sekunden vernünftig (selber mehrfach erprobt). Somit macht es Sinn, mindestens 45 Sekunden bis 1 Minute zu glühen.
 
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