Hallo zusammen,
habe mir letztes Jahr einen IHC 553S (ohne Agriomatik) gekauft und wurde wohl etwas übers Ohr gehauen.
Ich benötige den Schlepper für die Forstarbeit, hauptsächlich zum Spalten, da ich mit meinem über 60jährigen Vater alleine bin und wir uns sonst kaputt schleppen. Die Betriebsstunden im Jahr belaufen sich damit auf ca 20 Stunden, beim Spalten entsprechend mit Standgas.
Dabei ist mir im letzten Winter während des Spaltens aufgefallen, dass er am Krümmer Öl verliert wie ein angeschossenes Reh. Habe brav Öl nachgefüllt und gesehen dass weißer Qualm aus der Entlüftung kommt. Ist etwas besser wenn er richtig warm gelaufen ist, aber dennoch die gleiche Geschichte. Das haben mein Kumpel und ich beim Kauf einfach nicht gesehen, ist auch mein erster Schlepper.
War im Frühjahr dann beim LaMa, um die Hydraulik abzudichten, elektrisch was zu richten und auch neue Kraftstoffschläuche anzubringen. Bzgl. des Motors hat man mir gesagt, dass sie wenn, dann eine Generalüberholung empfehlen, Kostenpunkt 5500€. Das ist weit mehr als der Trecker gekostet hat. Sie empfehlen aber, dass ich das so lassen kann, es wird halt immer schlimmer werden, aber ich solle nicht mehr so viel in den Kasten investieren. Ich hab dann gedacht, dass das sehr viel Geld ist, und es dabei ja nicht bleibt, wenn man es machen lässt, dann kann man ja mal die Ölpumpe machen, und die Kupplung und zack noch mal viel investiert.
Die Möglichkeit, dass ich das selber machen kann, habe ich nicht. Mir fehlt die Erfahrung und eindeutig auch die Zeit. Keiner meiner Kumpels oder Bauern hier im Ort traut sich das alleine zu.
Ich überlege nun schon länger hin und her was ich machen soll und bin an euren Expertenmeinungen interessiert, um ein Stimmungsbild zu haben.
Folgende Möglichkeiten:
* Reperatur, ich habe hoffentlich Ruhe für eine Zeit und bin sicher am Ende 6500 Euro ärmer.
* Ich lass es bei den paar Betriebsstunden im Jahr einfach weiterbluten und schütte bißchen Öl nach, auch auf die Gefahr hin, dass ich irgendwann mal im Wald steh und das Ding gibt seinen Geist auf. Kostengünstig, ggf. mit (erheblichen) Risiko.
* Ich erneuer nach dem Winter den TÜV und verkaufe ihn ehrlich.
Eine weitere Möglichkeit wäre verschrotten, dafür ist er aber wirklich zu schade, das bring ich nicht übers Herz.
Ein paar Eckdaten noch:
Betriebsstundenzähler steht bei 1900. Ich wage es zu behaupten, es sind 11900 Stunden gewesen, auch wenn mir der Käufer versichert hat, dass er (sehr) lange stand.
Ansonsten ist er dicht, Tankanzeige funktioniert nicht (zeigt immer voll, wahrscheinlich Massefehler irgendwo), hier und da ein bißchen Beulen, aber Kühler etc alles in Ordnung und altersgerecht.
Ist neu lackiert (clever vom Verkäufer gewesen) und neuwertige Reifen (haben vielleicht 80km runter).
Gezahlt habe ich 4100€, reingesteckt 1500 €.
Was denkt ihr?
habe mir letztes Jahr einen IHC 553S (ohne Agriomatik) gekauft und wurde wohl etwas übers Ohr gehauen.
Ich benötige den Schlepper für die Forstarbeit, hauptsächlich zum Spalten, da ich mit meinem über 60jährigen Vater alleine bin und wir uns sonst kaputt schleppen. Die Betriebsstunden im Jahr belaufen sich damit auf ca 20 Stunden, beim Spalten entsprechend mit Standgas.
Dabei ist mir im letzten Winter während des Spaltens aufgefallen, dass er am Krümmer Öl verliert wie ein angeschossenes Reh. Habe brav Öl nachgefüllt und gesehen dass weißer Qualm aus der Entlüftung kommt. Ist etwas besser wenn er richtig warm gelaufen ist, aber dennoch die gleiche Geschichte. Das haben mein Kumpel und ich beim Kauf einfach nicht gesehen, ist auch mein erster Schlepper.
War im Frühjahr dann beim LaMa, um die Hydraulik abzudichten, elektrisch was zu richten und auch neue Kraftstoffschläuche anzubringen. Bzgl. des Motors hat man mir gesagt, dass sie wenn, dann eine Generalüberholung empfehlen, Kostenpunkt 5500€. Das ist weit mehr als der Trecker gekostet hat. Sie empfehlen aber, dass ich das so lassen kann, es wird halt immer schlimmer werden, aber ich solle nicht mehr so viel in den Kasten investieren. Ich hab dann gedacht, dass das sehr viel Geld ist, und es dabei ja nicht bleibt, wenn man es machen lässt, dann kann man ja mal die Ölpumpe machen, und die Kupplung und zack noch mal viel investiert.
Die Möglichkeit, dass ich das selber machen kann, habe ich nicht. Mir fehlt die Erfahrung und eindeutig auch die Zeit. Keiner meiner Kumpels oder Bauern hier im Ort traut sich das alleine zu.
Ich überlege nun schon länger hin und her was ich machen soll und bin an euren Expertenmeinungen interessiert, um ein Stimmungsbild zu haben.
Folgende Möglichkeiten:
* Reperatur, ich habe hoffentlich Ruhe für eine Zeit und bin sicher am Ende 6500 Euro ärmer.
* Ich lass es bei den paar Betriebsstunden im Jahr einfach weiterbluten und schütte bißchen Öl nach, auch auf die Gefahr hin, dass ich irgendwann mal im Wald steh und das Ding gibt seinen Geist auf. Kostengünstig, ggf. mit (erheblichen) Risiko.
* Ich erneuer nach dem Winter den TÜV und verkaufe ihn ehrlich.
Eine weitere Möglichkeit wäre verschrotten, dafür ist er aber wirklich zu schade, das bring ich nicht übers Herz.
Ein paar Eckdaten noch:
Betriebsstundenzähler steht bei 1900. Ich wage es zu behaupten, es sind 11900 Stunden gewesen, auch wenn mir der Käufer versichert hat, dass er (sehr) lange stand.
Ansonsten ist er dicht, Tankanzeige funktioniert nicht (zeigt immer voll, wahrscheinlich Massefehler irgendwo), hier und da ein bißchen Beulen, aber Kühler etc alles in Ordnung und altersgerecht.
Ist neu lackiert (clever vom Verkäufer gewesen) und neuwertige Reifen (haben vielleicht 80km runter).
Gezahlt habe ich 4100€, reingesteckt 1500 €.
Was denkt ihr?