Kühlleistung 1455XL erhöhen

Ja der auf dem Bild ist meiner und seit ich die Bleche so hab ist es um einiges besser. Und ja, wir mähen alles mit Aufbereiter. 

Ich werd mich mal um das Thema kümmern wenn es wieder ruhiger wird draußen, bis dahin steig ich halt öfter ab um die Gitter frei zu machen. 
 
Amtrack:

An destillertem Wasser scheiden sich die Geister.
Es soll sich die nicht mehr vorhandenen Mineralien aus der Umgebung "ziehen".
Sprich: es soll das Metall angreifen.
Ob das wirklich so ist? Keine Ahnung.

Auf Frostschutz würde ich grundsätzlich nicht verzichten, denn Frostschutz ist auch immer gleichzeitig rostschutz.
Deswegen auch nicht nur auf -5 Grad oder sowas einstellen sondern gemäß Herstellervorgabe mischen.

Aber um den Bogen zum Thema zu spannen:
Was spricht dagegen, dass man einen größeren Ölkühler installiert?
Alternativ einen größeren Wasserkühler sofern Platz vorhanden (ist beim Ölkühler einfacher).

Mit kühlem Öl bleibt auch das Wasser kühler, man hätte etwas mehr Reserven bzw. kommt dann eben zeitmäßig später an die Grenzen.
Einen verdreckten Kühler behebt dieses Vorgehen natürlich nicht.
Das ist Mist. Das öl heizt zusätzlich das Wasser auf. Ich tüftle für meinen 1046 auch momentan nen Ölkühler und der bekommt nen zweiten Kühlwasserkreislauf... 
 
Lanz_4016:

Also, das mit "kühlerem" Oel, daß Kühlwasser auch "kühler" bleibt, lassen wir mal ganz vorsichtig dahingestellt...

Christoph, hast du die Seitenbleche auch schon aufgeschnitten? Fährst du immer mit Aufbereiter?

gruß

__________________________
Gaggenau / Neuss / Freising

Warum dahingestellt lassen?

Ich habe dies nachgemessen mittels Öltemperaturanzeige und freiprogrammierbarer Motorsteuerung (Auswertung der Temperaturen u.a. eben Kühlwasser und Ladeluft) und diversen Kombinationen aus Wasserkühlern und Ölkühlern.
Wenn dein Öl nicht heißer als 90 Grad wird, dann hast du keinerlei Probleme mit dem Kühlwasser.
Wenn dein Öl 130° und mehr erreicht, dann arbeitet alles sehr viel heißer und der Wasserkühler muss demnach ebenfalls sehr viel mehr Hitze wegbringen.
Insbesondere bei Turbomotoren ist die Ölkühlung extrem wichtig, denn der Lader bringt unter Last wirklich *RICHTIG* viel Hitze rein.

Ist doch auch vollkommen logisch.
Weniger Öltemperatur = weniger Temperatur im Motor = weniger Wassertemperatur.
Das hängt, welch Zufall, direkt zusammen, man muss es nur verstehen (wollen).

IHC_Power:

Amtrack:

An destillertem Wasser scheiden sich die Geister.
Es soll sich die nicht mehr vorhandenen Mineralien aus der Umgebung "ziehen".
Sprich: es soll das Metall angreifen.
Ob das wirklich so ist? Keine Ahnung.

Auf Frostschutz würde ich grundsätzlich nicht verzichten, denn Frostschutz ist auch immer gleichzeitig rostschutz.
Deswegen auch nicht nur auf -5 Grad oder sowas einstellen sondern gemäß Herstellervorgabe mischen.

Aber um den Bogen zum Thema zu spannen:
Was spricht dagegen, dass man einen größeren Ölkühler installiert?
Alternativ einen größeren Wasserkühler sofern Platz vorhanden (ist beim Ölkühler einfacher).

Mit kühlem Öl bleibt auch das Wasser kühler, man hätte etwas mehr Reserven bzw. kommt dann eben zeitmäßig später an die Grenzen.
Einen verdreckten Kühler behebt dieses Vorgehen natürlich nicht.
Das ist Mist. Das öl heizt zusätzlich das Wasser auf. Ich tüftle für meinen 1046 auch momentan nen Ölkühler und der bekommt nen zweiten Kühlwasserkreislauf... 

Was ist mist?
Habe ich denn irgendwo etwas anderes geschrieben?
Natürlich heizt das Öl das Wasser auf, genau deswegen soll das Öl kühl gehalten werden.
Wenn es (theoretisch) kühler als das Wasser sein würde, dann würde das Öl das Wasser kühlen....

Ich fahre einen von 235PS auf 550PS aufgeblasenen 3L Motor, mit Wärmehaushalt musste ich mich "ein bisschen" beschäftigen...

Mein 1246er muss zu wenig arbeiten, als dass er jemals zu heiß werden dürfte.

PS:
Es macht viel mehr Sinn, heißes Öl direkt zu kühlen als die Hitze vom Öl ans Wasser abzugeben und dann das Wasser zu kühlen.
 
Hi,

die Frage hatten wir doch schon mal vor Jahren hier.

Ich würde versuchen, neben den Beschriebenen ggf. größeren Gitterfläche vorne, noch aktiv die Wärme besser abgeführt zu bekommen.

Dazu auf dem Schrottplatz solchen Lüfter besorgen und oben Aufbauen. Ich habe die Erfahrung gemacht, das z.B. bei VW Bulli T3

die Turbodiesel Version ordentlich Wind macht. Der benötigt aber mit seinen 500W auch etwas Strom, den die Lichtmaschine bringen muss.

Man muss sich nur vorher mal einen Kopf machen, wohin der Luftstrom gehen soll. Aktuell weis die Luft nicht, ob sie oben, oder an der Seite raus soll, mit den Löchern auf der Seite. Oder wurden etwa Luftleitbleche eingebaut?

Ich bin der Meinung, das der Schlepper unter den Bedingungen mit Frontmähwerk und der erhöhten Leistung auch bei einer funktionierenden Kühlung die Abwärme nicht abführen kann.

Gruß Matthias

 

 
 
Hallo

Die Abführung der  Motorwärme bei einem 1255/1455 ist hervorragend besser geht es nicht weil die Seitenverkleidungen unten offen sind und die Motorhaube ist oben ja auch zu 3/4 offen  Wenn ich mir so die Beiträge anschaue sind da doch einige die haben glaube ich noch nie mit diesen Schleppern gearbeitet, geschweige denn geschraubt bei Kühlproblemen und wissen garnicht wie genau die Ölkühlung bei         diesen Typ funktioniert. Das Öl wird mit Wasser gekühlt und nicht mit Luft, somit bringe ich die Ölwärme zum Wasser und das Wasser muß dann alles wieder herrunter kühlen und da liegt eben das Problem.

Wenn man ein Fahrzeug hat wo der Ölkühler die Wärme an die Luft abführt dann sieht die Welt anders aus und es macht sinn im Bereich Ölkühlung estwas zu machen.

MfG

Alwin
 
cvxdriver:

Wenn ich mir so die Beiträge anschaue sind da doch einige die haben glaube ich noch nie mit diesen Schleppern gearbeitet, geschweige denn geschraubt bei Kühlproblemen und wissen garnicht wie genau die Ölkühlung bei         diesen Typ funktioniert. Das Öl wird mit Wasser gekühlt und nicht mit Luft, somit bringe ich die Ölwärme zum Wasser und das Wasser muß dann alles wieder herrunter kühlen und da liegt eben das Problem.
*gnarf*

Hier wurde gefragt, wie die Kühlleistung verbessert werden kann.
Wenn das Ding nur einen Öl/Wasser Wärmetauscher besitzt, so wie der 1,8T von VW, dann kann das unter gewissen umständen eben nicht mehr ausreichend Hitze abführen -> der WaKü wird überfordert, da das Öl zu heiß wird.

Was spricht jetzt dagegen, auf einen reinen Ölkühler umzurüsten, evtl. sogar noch mit thermostatischer Regelung?
Diesen ausreichend dimensionieren und die Probleme sind erledigt sofern die Kühler sauber bleiben.

Redet doch nicht alles kaputt.
Wenns ab Werk [BAD]e gelöst ist, dann kann man das ändern.
Beim Traktor noch viel einfacher als beim Auto (Platz!)
 
Ladeluftkühler bringt hier garnichts !

Luft die durch einen Turbo gejagdt wird erwärmt sich , und dehnt sich aus.

Die Luft verliert dadurch an Dichte. Ein Ladeluftkühler wirkt dem entgegen. Dadurch erhöht sich die Motorleistung.

Das wäre hier kontraproduktiv.

Ein externer Öhlkühler wäre (wie von Amtrack geschrieben) hier angebracht. Aber er sollte so angebracht sein, ds er im Winter verschlossen werden kann. Die Kombi von Wasser/Öl-Kühler hat nämlich auch die Aufgabe das sonst heißere Öl im Winter mit dem Kühlwasser vorzuwärmen, da sonst im Winter eine ausreichende Öltemp. nie oder erst sehr spät erreicht wird.

Gruß Jürgen / Jogi633
 
Im Prinzip hast recht aber kühlere Ladeluft führt zu einer kühleren Verbrennung. Kannst ja um die paar Ps was das bringt runterfresieren. An meinem 1046 ist das extrem. Der Unterschied zwischen Turbo und Kühler und Kühler und Ansaug.
 
Hallo Amtrack

Hier geht es nicht um kaputt reden, mit der Aussage das du bei diesem mehr Platz hast wie beim Auto für einen Luft-Ölkühler zeigt das du diesen Schlepper in seinem Aufbau mit FH+FZ, dem versetztem Kühler und Lüfterflügel, den Ölkühler von Getriebe/Hydraulik, Lenkungsölbehälter, den Klimakühler, Trockner für die Klimaanlage Luftfiltergehäuse all das vor dem Wasserkühler, garnicht kennst. Dann will ich sehen wie man da noch einen Ölkühler hin bekommen will, damit die anderen Kühler auch noch genug Luft bekommen vor allem beim Mähwerk mit Aufbereiter weil hier noch eine ganz andere Dreckentwicklung statt findet wie bei einem ohne Aufbereiter. Das Problem mit einem zusätzlichem Ölkühler ist auch noch das die Motorölpumpe irgendwann bei diesem Typ an ihre Grenzen kommt, Es ist die gleiche Pumpe wie in einem 956, muß aber einen Turbolader,  Öl-Wasserkühler, 6 Kolbenbolzen, 2 Nockenwellenlagerungen und insgesamt längere Ölkanäle versorgen und wenn eine Druckluftanlage verbaut ist muß diese auch noch mit Öl versorgt werden. Glaub mir ich habe Beruflich schon genug an diesen Typen gearbeitet und das Wärmeproblem was bei diesem Typ öfters vorkommt durch Optimierung der Original verbauten Bauteilen in den Griff bekommen auch wenn die Motorleistung bei 170 PS lag. Generell ist bei diesen Typen die Ölkühlung nicht der begrenzende Faktor.

MfG

Alwin
 
Zurück
Oben Unten