Leistungsoptimierung von alten IHC-Motoren

...die Stege sind nicht schwächer sondern die Buchse ist dünner und hat nicht mehr 98,4mm Durchmesser sondern 100mm.... dann hast grad mal 92 Kubik mehr Hubraum....

und das bischen Hubraumerhöhung macht den Kohl auch nicht fett.

,.... und wenn ich das höre.... 100 PS Dreizylinder.... warum eigentlich?

warum muß denn vor dem Futterwagen unbedingt so ein aufgepimpter Motor hängen?
 
Zumal die klassischen Mischwagen Schlepper bei der Arbeit nicht einmal auf Betriebstemperatur kommen.

Ein getunter Schlepper macht hier nur wenig Sinn!

Gruß 
 
An einem Futtermischwagen mach so ein aufgeblasener Schlepper überhaupt keinen Sinn, da der sehr schwer anläuft. Zumal eine 3 Zylinder Kupplung bei 100 Ps am Mischwagen keine Woche durchhält! Und gerade so ein Mischwagen brauch ein wenig Einsatzgewicht vom Schlepper, wenn man nicht alles eben hat und es im Winter schneit.

Ich glaube kaum, dassman den Hubraumunterschied merkt.

Gruß
 
Was wir auch schon des öfteren gemacht haben ist den Vörderbeginn an der Zapfwellenbremse einzustellen. Kann schon ein anderen Ps bringen. Auch von der Spritzigkeit her.

Nur Leistungsteigerung an Saugermotoren ohne Turbolader ist in meinen Augen nicht zufriedenstellend möglich bzw. unnötig.

Eintragen ist nie verkehrt. Will ich beim 1046 auch machen und ist mit absprache des Tüvs kein Problem.

Lg
 
Hallo

bekommt man die einfach so eingetragen? Oder muss der bestimmte Werte erfüllen, wie z.B Abgaswerte?

Kenne mich da nicht so aus.

Gruß
 
Du musst nachweisen, das der Rest des Treckers dafür ausgelgt ist.

Die alten Motoren müssen die Abgaswerte erfüllen, die der Trecker bei der Zulassung erfüllen mußte.
 
Beim D239 ist´s ja bekanntlich möglich (D246)

Richtig flot ging meiner (engl.574 mit 100 Kolben und Büchsen) erst als ich ihm die Esp (wie beim D246) 2 Grad früher stellte

Laut IHC Neus Angaben sind 13Nm mehr Drehmoment drin

MfG.
 
996christian:

An einem Futtermischwagen mach so ein aufgeblasener Schlepper überhaupt keinen Sinn, da der sehr schwer anläuft. Zumal eine 3 Zylinder Kupplung bei 100 Ps am Mischwagen keine Woche durchhält! Und gerade so ein Mischwagen brauch ein wenig Einsatzgewicht vom Schlepper, wenn man nicht alles eben hat und es im Winter schneit.

Ich glaube kaum, dassman den Hubraumunterschied merkt.

Gruß

Wenn der Trecker auch andere Hofarbeiten macht und die Leistung nicht dauerhaft voll benötigt wird reicht auch ein aufgeblasener Serienschlepper (bzw. ein auf die Leistung abgestimmter)

Zum Antreiben eines Futterverteilwagens brauche man so um die 40PS - 70PS nach alter DIN, wenn man keine großen Gebirge hat. (Nach ISO ca. 50 - bis 100PS)

Ein kurzer 3-Zylinder, ist aber in beengten Verhältnissen, wesentlich wendiger als ein 6-Zylinder.

Gerade bei Frontladerarbeiten im Stall brauchst Du mit einen 6-Zylinder gar nicht anfangen.
 
Hallo,

mein 353 läuft für SPORTZWECKE mit aufgeladenem D-179

Zum Umbau:

Boschreiheneinspritzpumpe Typ A aus einem 50PS Deutz 

Turbomotor geeignete Bosch Einspritzdüsen vom 1246

100mm Laufbuchsen aus dem D-246er Motor

Turbolader ohne Bypass aus einem 3,3 Liter 4 Zylinder Kubota Industrie-Diesel

Ladedruck unter Vollast bei 2600 Umdrehungen 1,7 bar

Leistungsmessung trotz neuem Kupplunglungsautomaten und Mitnehmerscheibe(Sintermetall) mit erhöhtem Anpressdruck nicht möglich weil die Kupplung rutscht.

MFG
 
946,1046,1246Fan:

996christian:

An einem Futtermischwagen mach so ein aufgeblasener Schlepper überhaupt keinen Sinn, da der sehr schwer anläuft. Zumal eine 3 Zylinder Kupplung bei 100 Ps am Mischwagen keine Woche durchhält! Und gerade so ein Mischwagen brauch ein wenig Einsatzgewicht vom Schlepper, wenn man nicht alles eben hat und es im Winter schneit.

Ich glaube kaum, dassman den Hubraumunterschied merkt.

Gruß

Wenn der Trecker auch andere Hofarbeiten macht und die Leistung nicht dauerhaft voll benötigt wird reicht auch ein aufgeblasener Serienschlepper (bzw. ein auf die Leistung abgestimmter)

Zum Antreiben eines Futterverteilwagens brauche man so um die 40PS - 70PS nach alter DIN, wenn man keine großen Gebirge hat. (Nach ISO ca. 50 - bis 100PS)

Ein kurzer 3-Zylinder, ist aber in beengten Verhältnissen, wesentlich wendiger als ein 6-Zylinder.

Gerade bei Frontladerarbeiten im Stall brauchst Du mit einen 6-Zylinder gar nicht anfangen.

..Das muss aber schon ein sehr kleiner Futtermischwagen sein. Unser 633 bekommt unseren ab etwa 3000kg nicht mehr gedreht.

Gruß
 
-IHC POWER-:

Hallo,

mein 353 läuft für SPORTZWECKE mit aufgeladenem D-179

Zum Umbau:

Boschreiheneinspritzpumpe Typ A aus einem 50PS Deutz 

Turbomotor geeignete Bosch Einspritzdüsen vom 1246

100mm Laufbuchsen aus dem D-246er Motor

Turbolader ohne Bypass aus einem 3,3 Liter 4 Zylinder Kubota Industrie-Diesel

Ladedruck unter Vollast bei 2600 Umdrehungen 1,7 bar

Leistungsmessung trotz neuem Kupplunglungsautomaten und Mitnehmerscheibe(Sintermetall) mit erhöhtem Anpressdruck nicht möglich weil die Kupplung rutscht.

MFG
Kupplung von Reinicke?
 
996christian:

946,1046,1246Fan:

996christian:

An einem Futtermischwagen mach so ein aufgeblasener Schlepper überhaupt keinen Sinn, da der sehr schwer anläuft. Zumal eine 3 Zylinder Kupplung bei 100 Ps am Mischwagen keine Woche durchhält! Und gerade so ein Mischwagen brauch ein wenig Einsatzgewicht vom Schlepper, wenn man nicht alles eben hat und es im Winter schneit.

Ich glaube kaum, dassman den Hubraumunterschied merkt.

Gruß

Wenn der Trecker auch andere Hofarbeiten macht und die Leistung nicht dauerhaft voll benötigt wird reicht auch ein aufgeblasener Serienschlepper (bzw. ein auf die Leistung abgestimmter)

Zum Antreiben eines Futterverteilwagens brauche man so um die 40PS - 70PS nach alter DIN, wenn man keine großen Gebirge hat. (Nach ISO ca. 50 - bis 100PS)

Ein kurzer 3-Zylinder, ist aber in beengten Verhältnissen, wesentlich wendiger als ein 6-Zylinder.

Gerade bei Frontladerarbeiten im Stall brauchst Du mit einen 6-Zylinder gar nicht anfangen.

..Das muss aber schon ein sehr kleiner Futtermischwagen sein. Unser 633 bekommt unseren ab etwa 3000kg nicht mehr gedreht.

Gruß

So ist es ! Bei uns hat kaum jemand weniger als 100ps vorm mischwagen .
 
Toenne Muensterland:

996christian:

946,1046,1246Fan:

996christian:

An einem Futtermischwagen mach so ein aufgeblasener Schlepper überhaupt keinen Sinn, da der sehr schwer anläuft. Zumal eine 3 Zylinder Kupplung bei 100 Ps am Mischwagen keine Woche durchhält! Und gerade so ein Mischwagen brauch ein wenig Einsatzgewicht vom Schlepper, wenn man nicht alles eben hat und es im Winter schneit.

Ich glaube kaum, dassman den Hubraumunterschied merkt.

Gruß

Wenn der Trecker auch andere Hofarbeiten macht und die Leistung nicht dauerhaft voll benötigt wird reicht auch ein aufgeblasener Serienschlepper (bzw. ein auf die Leistung abgestimmter)

Zum Antreiben eines Futterverteilwagens brauche man so um die 40PS - 70PS nach alter DIN, wenn man keine großen Gebirge hat. (Nach ISO ca. 50 - bis 100PS)

Ein kurzer 3-Zylinder, ist aber in beengten Verhältnissen, wesentlich wendiger als ein 6-Zylinder.

Gerade bei Frontladerarbeiten im Stall brauchst Du mit einen 6-Zylinder gar nicht anfangen.

..Das muss aber schon ein sehr kleiner Futtermischwagen sein. Unser 633 bekommt unseren ab etwa 3000kg nicht mehr gedreht.

Gruß

So ist es ! Bei uns hat kaum jemand weniger als 100ps vorm mischwagen .

www.strautmann.de/produkte/verteilwagen/futterverteilwagen.html
 
Hallo, 

das ist nur ein Futterverteilwagen. Das geht selbstverständlich. Einen Futterverteilwagen sind wir jahrelang am 633 gefahren, das geht locker. Seitdem wir nen Mischwagen haben geht mit dem 633 nichts mehr. Da ist der 1055 vom Nachbar das mindeste, aber unser 1255 schon besser.

Gruß
 
@ IHC Power :

Nein, bisher noch nicht. Geplant ist in der nächsten Zeit ein Umbau auf ein 640 Getriebe, dann kann auch der Große Automat genutzt werden.

MfG 
 
996christian:

Ab einer gewissen Größe sollte man dann auch einen regelbaren Turbolader einbauen um den Ladedruck zu begrenzen (blow of Ventil oder VTG).Dies macht aber im landwirtschaftlichen Einsatz meiner Meinung nach eher weniger Sinn, da Spritverbrauch, Kühlleistung, Getriebe, Achsen und alles nicht mehr aufeinander abgestimmt sind. Weiterhin ist es möglich einen LLK einzubauen, wodurch die angesaugte Luft mehr Sauerstoff beinhaltet und dadurch die Verbrennung optimiert wird. Ob die Umbauten dauerhaft halten steht aber auf einem anderen Blatt.

Gruß

Um hier nochmal die Begrifflichkeiten im korrekten Bezug zu haben:

Blow Off Ventil = SchubumluftventilDas ist ein Ventil, welches bei Motoren mit Drosselklappe dazu dient (also nicht beim Diesel), den durch die Masseträgheit nachlaufenden Turbo (ergo erzeugt er noch Ladedruck) bei sich schließender Drosselklappe nicht gegen eine Wand fördern zu lassen.
Die komprimierte Luft prallt dort ab und wird durch den laufenden Turbo ausgestoßen in Richtung Luftfilter - das ergibt ein *zwuwuwuwu* Geräusch und ist sehr schädlich für die Lagerung des Laders, weiterhin wird er unnötig abgebremst dadurch und man hat ein größeres Turboloch nach dem Schalten.

VTG = variable Turbinen Geometrie ist vergleichbar mit dem Pitch bei Flugzeugpropellern.
Die Anstellwinkel der Schaufelräder werden mechanisch variiert, so dass früher Ladedruck aufgebaut werden und ein Turbo eine höhere Luftmenge fördern kann als ohne VTG bei gleicher Ladergröße.

996Christian meint ein Wastegate.
Das ist eine Einrichtung, um Abgase am Turbinenrad vorbei zu leiten um so eben den erzeugten Ladedruck regeln zu können.
Diese Dinger gibts extern (wie bspw. am alten Audi 5ender Turbo) oder intern, wie bei fast allen modernen Turbo-Motoren.
Die Teile sind entweder mechanisch (Druckdose) oder elektronisch per Regelventil (N75 beim VAG Konzern).

Ein Ladeluftkühler ist immer eine sinnvolle Sache, da die gleiche Leistung bei weniger Ladedruck oder bei gleichem Ladedruck mehr Leistung ansteht im Vergleich zu "ohne LLK".
Bei Dieseln konzeptbedingt weniger kritisch als bei Fremdzündern, da diese bei zu heißer Ansaugluft schnell ins Klopfen geraten.
 
996christian:

Hallo, 

das ist nur ein Futterverteilwagen. Das geht selbstverständlich. Einen Futterverteilwagen sind wir jahrelang am 633 gefahren, das geht locker. Seitdem wir nen Mischwagen haben geht mit dem 633 nichts mehr. Da ist der 1055 vom Nachbar das mindeste, aber unser 1255 schon besser.

Gruß

Die modernen 4-Zylinder Motoren haben mittlerweile fast die Standfestigkeit/Durchhaltekraft der 6-Zylinder. Unser Zetor Proxima Power 120 braucht sich nicht vor einen JD6610 verstecken.
 
Amtrack:

996christian:

Ab einer gewissen Größe sollte man dann auch einen regelbaren Turbolader einbauen um den Ladedruck zu begrenzen (blow of Ventil oder VTG).Dies macht aber im landwirtschaftlichen Einsatz meiner Meinung nach eher weniger Sinn, da Spritverbrauch, Kühlleistung, Getriebe, Achsen und alles nicht mehr aufeinander abgestimmt sind. Weiterhin ist es möglich einen LLK einzubauen, wodurch die angesaugte Luft mehr Sauerstoff beinhaltet und dadurch die Verbrennung optimiert wird. Ob die Umbauten dauerhaft halten steht aber auf einem anderen Blatt.

Gruß

Um hier nochmal die Begrifflichkeiten im korrekten Bezug zu haben:

Blow Off Ventil = SchubumluftventilDas ist ein Ventil, welches bei Motoren mit Drosselklappe dazu dient (also nicht beim Diesel), den durch die Masseträgheit nachlaufenden Turbo (ergo erzeugt er noch Ladedruck) bei sich schließender Drosselklappe nicht gegen eine Wand fördern zu lassen.
Die komprimierte Luft prallt dort ab und wird durch den laufenden Turbo ausgestoßen in Richtung Luftfilter - das ergibt ein *zwuwuwuwu* Geräusch und ist sehr schädlich für die Lagerung des Laders, weiterhin wird er unnötig abgebremst dadurch und man hat ein größeres Turboloch nach dem Schalten.

VTG = variable Turbinen Geometrie ist vergleichbar mit dem Pitch bei Flugzeugpropellern.
Die Anstellwinkel der Schaufelräder werden mechanisch variiert, so dass früher Ladedruck aufgebaut werden und ein Turbo eine höhere Luftmenge fördern kann als ohne VTG bei gleicher Ladergröße.

996Christian meint ein Wastegate.
Das ist eine Einrichtung, um Abgase am Turbinenrad vorbei zu leiten um so eben den erzeugten Ladedruck regeln zu können.
Diese Dinger gibts extern (wie bspw. am alten Audi 5ender Turbo) oder intern, wie bei fast allen modernen Turbo-Motoren.
Die Teile sind entweder mechanisch (Druckdose) oder elektronisch per Regelventil (N75 beim VAG Konzern).

Ein Ladeluftkühler ist immer eine sinnvolle Sache, da die gleiche Leistung bei weniger Ladedruck oder bei gleichem Ladedruck mehr Leistung ansteht im Vergleich zu "ohne LLK".
Bei Dieseln konzeptbedingt weniger kritisch als bei Fremdzündern, da diese bei zu heißer Ansaugluft schnell ins Klopfen geraten.

Hallo,

ja ich meinte eigentlich ein Wastegate, ich weiß jetzt auch nicht, warum ich blow of geschrieben habe. Danke für das Richtigstellen.

Gruß
 
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