MAXUM 5140

Das ist aber bei allen Schleppern so, 6000Std ist auch schon eine Leistung, zum Vergleich ein Schlepper um 1960 hatte eine Motorhaltezeit von durchschnittlichen 5000Std.
Nun sind Material und dessen verarbeitung( nicht die gesamtverarbeitung) verschleißfester und zuverlässiger geworden, sicher aber nicht so gut das man sagen kann das der Motor im durchschnitt 10000 Std macht.
Auch schlägt sich die Stundenzahl sicherlich im Getriebe nieder
Einige Teile gehen dann scheinbar auch eine Symbiose miteinander ein, zb wenn Ein Lager von einer Welle hin ist und man wechselt nur das,(weil der Besitzer eine nicht so teure Reperatur will) dann kann man schon fast davon ausgehen das einge andere Sachen nachkommen, da sich das Spaltmaß wieder leicht Verändert hat und somit mehr druck auf die Aufnehmende Welle kommt.

Das mit 6000 std Reperaturen kommen die nicht mehr für 50€ zu machen sind
ist jedem klar, Eine Maschine die arbeitet verschleißt zwangsläufig, wenn nicht dann würden kaum neue gebraucht werden.

Das ganze nun hin oder her, ein schlepper mit einer recht hohen Stundenzahl hat einfach ein höheres Risiko des Defektes.
Ich hoffe das du noch länger wie ein Jahr mit den Schlepper Glück hast.

Warum hat eigendlich der Vorbesitzer sich von dem Maxxum getrennt?
 
Hallo,
habe heut eine ganz einfache Frage an Fachleute oder Leute mit Werkstatthandbuch:
Mit welcher Leerlaufdrehzahl muss der Maxtrac 5140 eigentlich laufen ?

Schon jetzt besten Dank
 
Das kommt auf die Variante daraufan. Normalerweise müsste die glaub ich um 800 bis 850 sein. Hast du aber einen noch ohne Stickstoffblase auf der rechten Seite für den Niederdruck, wirds eng und Probleme am Vorgwende sind Programmiert.
(Hydraulik hebt schlecht, Shuttle oder LS geht auf Störung und das ganze wenn bei tiefer Drehzahl viele Funktionen miteinander betätigt werden. Am bestem fährst du wenn der Leerlauf um die 1000 liegt.

Gruss Worg

745-S...heisst der Spass
 
Wie 900-1000 U/min ?
Sind deine Aussagen Vermutungen oder stichhaltig aus dem technischem Handbuch entnommen?
Wenn letzteres, was ist das dann für ein Murks ?
Wie kann man einen Trecker mit einer mindestens erforderlichen Leerlaufdrehzahl von 900 bis 1000 U/min auf den Markt bringen ?

Meine Frage kam absolut nicht von ungefähr.!!

Wie soll man mit einer derzeit eingestellten Leerlaufdrehzahl von 950 U/min genau navigieren und / oder Arbeitsgeräte anhängen ?

Damit mäht man ja fast alles nieder und Helfer die hinter dem Schlepper stehen, sollten am besten in Deckung gehen.

Eine Stickstoffblase?
Ab Welchem Bk, bzw. ab welcher Fahrgesellnummer ist die vorhanden ?
Welchen Zweck soll die erfüllen?
Was heißt "Niederdruck" in diesem Zusamenhang?

Kann man die Stickstoffblase ev. auch Nachrüsten ?
Möglicherweise sogar mit Werksmäßigem Umbausatz, oder gibts Tüftler die das schon gemacht haben ?

Danke
 
Nein, meine Angaben stammen nicht aus einem WHB, sonder basieren auf 16 Jahren beruflicher Erfahrung mit diesen Böcken. Mit Niederdruck meine ich den P1-Druck der fast alle Funktionen wie Shuttle, Powershift, Allrad, Sperre steuert. Das Problem am Vorgewende liegt am hohen, kurzzeitigen Ölverbrauch bei gleichzeitig tiefer Drehzahl.
Die Axialkolbenpumpe ist nun nicht in der Lage die Menge so schnell zu erhöhen und dadurch fällt der P1 kurzzeitig zusammen. Ist dieser statt der normalen rund 20 bar auch nur kurz unter 12 bar, so geht z.b. der Shuttle auf Störung und die gelbe Anzeige mit dem Lenkrad drauf leuchtet. Die neueren Modelle (glaub ab Plus) hatte im P1-Kreis eine Stickstoffblase die diesen kurzzeitigen Abfall überbrücken sollte.

Gruss Dani B

745-S...heisst der Spass
 
Die erfahrung haben wir auch gemacht, aber wenn es schon soweit ist das die Leerlaufdrehzahl auf 1000u/min stehen muß kann man auch sagen das die Pumpe irgendwo nicht genügend leistung bringt.
850 kenne ich das die standartmäßig darauf stehen,
 
OK, das also zu euren persönlichen Erfahrungen

Offenbar wird zu Abhilfe dann einfach die Leerlaufdrehzahl hochgedreht und das Problem ist nur scheinbar behoben.

Vielleicht ist trotzdem mal jemand so nett und zitiert wörtlich aus dem Werkstatthandbuch, bzw. aus den technischen Mitteilungen, was dort zur Leerlaufdrehzahl am Maxtrac 5140 tatsächlich geschrieben steht.

Möglicherweise kann jemand auch einfach mal die ganze Seite einscannen und zusenden oder hier als Anlage einfügen.

Denn, bevor weitere Schritte unternommen werden, soll die Maschine auf diesen Wert eingestellt und nochmal getestet werden.

Danke
 
Hallo

evtl. komme ich am Wochenende dazu die Seiten aus dem Service Training einzuscannen. Im Kopf kann man schliesslich auch net alles haben ^^.
 
Hallo,
suche nach wie vor Auszüge aus den technischen Mitteilungen bzw. dem Werkstatthandbuch, welche Einstellwerte für diesen Schlepper (Motor) per Werksvorgaben einzuhalten sind.

Ist wer so nett und kann hier mit Fotokopien oder Scans helfen ?

Danke
 
Hallo hlo,

jetzt muss ich auch mal was schreiben, nachdem ich diesen Tread sehr amüsant finde.

Ich habe selber vor etwa 3 Jahren viel mit einem 5140 gearbeitet, der hatte damals eine Leerlaufdrehzahl von 580 Umdrehungen. Ich muss aber auch sagen der "sägte" nur noch mit dieser Drehzahl, man musste schon aufpassen das er nicht abstirbt, warum der eine solche niedrige Leerlaufdrehzahl hatte weiß ich nicht, weiß auch nicht ob das der Landwirt extra gemacht hat.

Ich habe aber auch persönlich noch keinen Schlepper gesehen der mehr als 850 Umdrehungen im Stand macht, mehr ist ja totaler [BAD].
Soll mir mal einer zeigen das dies bei irgendeinen Schlepper so in der BA oder sonst wo steht.

Ich kann dir leider mit Auszügen nicht weiterhelfen weil ich von diesem Schlepper nix habe.

Gruß Christian
 
Hallo,
580 U/min scheint mir auch sehr wenig zu sein.

Offensichtlich ist doch niemand bisher hier gewesen, der das mal aus dem Handbuch betätigen kann. Schade eigentlich.

Inzwischen ist er Probeweise auf 700 u/min eingestellt worden, doch beim Wenden am Vorgewende (grubbern) stirbt der glatt ab. Man muss dabei dann schon die Kupplung treten und Manuel mit etwas mehr Drehzahl die Kupplung kommen lassen.

Wenn man zwar eine Wendeschaltung hat, diese aber dann so nicht zu benutzen kann, bzw. nur mit hoher, für mein Verständnis eben nur mit überhöhter Leerlaufdrehzahl benutzen kann, da versteht es sich wohl von selbst, das da kaum Begeisterung aufkommt.
 
Danke für die Nachricht,
kannst du diese Seite per Bildschirmcopy ausdrucken und hier einstellen oder mir mailen ?

Danke
 
Hallo,
gibt es eigentlich niemanden sonst,
der genau dieses Model einsetzt und aus der Praxis berichten kann ?

mfg
 
hlo:

Hallo,
gibt es eigentlich niemanden sonst,
der genau dieses Model einsetzt und aus der Praxis berichten kann ?

mfg

was willlst du wissen?
Ich habe zwar keinen, aber bei uns laufen einige Maxxum´s herum mit über 10000h und jeder ist zufrieden mit denen
 
Hallo hlo,

nachdem Dein Maxxum fast 12 Monate in Deinem Besitz ist, würde mich interessieren, was an dem Schlepper so alles passiert ist.
Der Hintergrund ist, daß ich immer noch mit dem Gedanken spiele, meinen 956XL (Bj. 1984) gegen einen Maxxum 5130 zu ersetzen.
Das soll in den nächsten 2 - 3 Jahren passieren.

Viele Grüße aus Westfalen
Ulli
 
Hallo,
danke der Nachfrage.

Es kam wie erwartet,
Theater/Störungen am laufenden Band.

Das größte waren wohl die Lastschaltstufen, die wurden im März erneuert.

Auch ist schon länger der Federmechanismus am Wendeschalthebel defekt und eine provisorische Feder macht das ganze noch benutzbar.

Ständig ist irgend etwas mit der Klimaanlage, obwohl auch der Klimakompressor schon getauscht wurde. Funktioniert hat die jetzt während der Ernte jedenfalls nicht. Wasser tropft jedenfalls in die Kabine, vielleicht soll das für Abkühlung sorgen.

Mittlerweile ist auch die Vorderachse undicht, obwohl vor Kauf angeblich neue Wellendichtringe eingebaut wurden. Vermutlich wurde dabei jedoch an Speedy Sleeves gespart und nun ist es halt wieder undicht.

Am Motor wurden bisweilen nur die Ventildeckeldichtungen erneuert.

Dann jeder menge Ärger mit Sicherungen, ständig ist irgend eine defekt.
Einige Kabel wurden deswegen schon ausgetauscht.

Wie man sieht, war das nicht so wirklich der erfolgreiche Einkauf eines gebrauchten Case.

Man fragt sich dann schon,
ob es vielleicht besser gewesen wäre anstelle dessen,
einen grünen aus Lauingen od. Manheim gekauft zu haben

Gruß
 
Hi,

da hast du aber viel Pech gehabt. Generell sind diese
Schlepper eigentlich sehr robust, meine Familie hat den
5150 Maxtrac zum 2. mal und ist sehr zufrieden. Bekommen
auch ordentlich Stunden drauf. Der erste ist mit 7000 Stunden
vom Hof gegangen und der 2. läuft noch auf dem Hof (Verion
mit höherer Kabine) und hat auch schon wieder reichlich Stunden.

VG,
Maxe
 
Danke für die umfassende Info,

dann fahre ich doch lieber noch ein bisschen meinen "alten" 956!!!

Viele Grüße immer noch aus Westfalen
Ulli
 
Ich muss den Maxxum verteidigen!

 

Wir fahren einen 5140, gekauft mit 20 Betriebsstunden. Wir bewirtschaften rund 45 ha Ackerland alles mit dem MAXXUM.

Das Problem mit Klimaanlage (Tropfen, zu wenig blassleistung) ist glaube ich ab werk;) meiner hat das auch. Fahrkomfort---> fehlanzeige. Dennoch gehe ich immernoch lieber mit meinem Maxxum Rundballen pressen, oder pflügen. Als mit dem MX135

Weill ich meinën NEUSSER einfach Liebe.

 

hat mitlerweile 9100 Betriebsstunden. Folgendes wurde gemacht:  HAndbremse nachgezogen (leider schlepper halbiert) ---> Kosten, dann heckhydraulik abgedichtet. Türe gewechselt. Wasserpumpe defekt, und die Feder Am Powershift Hebel (vorwärts retour) gefühlte 10 mal gewechselt. (immernoch besser als die Kupplungsfeder des MX135) Die Klimaanlage haben wir aufgegeben. Ich hoffe du wirst schöne stunden mit deinem Schlepper haben. Ach ja Standgas rund 900 u/min

 

wenn du im 3.Gang rückwärts fährtst hast du am meisten ,,Gefühl,, ihn der Kupplung. Kleiner Tipp am rande.

 

MGF Ivan

 

 

 
 
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