Neues im Hause Lef.

Lef.:

Done,

die Sache ist natürlich nur statisch zu berechnen.

Wenn du mit dem Schlepper fährts, wird das Ganze dynamisch belastet.

Nimm M16, das sollte auch bei 4.6 reichen.

Gruß

Jörg
Hallo

Wie sagte mein alter Betriebsschlosser in der Lehre immer zu mir: Junge, dicke Träger, ruhige Nächte!

Nehmt M16 und dann als 12.9 !

Gruß Torsten
 
Hallo Pascal,

ich bin damit sehr zufrieden.

Da das ein chinesischer Billigimport ist, habe ich den Adapter so gebaut, daß ich in die

Konstruktion des Kranes nicht durch Bohren oder Schweißen eingreifen muß.

Die Verlängerung ist ca. 95cm lang, das Gewicht hat 100kg (später habe ich noch 30kg dazu gelegt).

Ich habe das gemacht, weil ich mit dem Kran die Kabine des MAN montiert habe. Die wiegt ca. 80kg.

Eines muß ich noch ergänzen.

Bei meiner Konstruktion läßt sich der Ausleger nicht ganz nach unten klappen.

Der Hydraulikzylinder schlägt bei schnellem Ablassen gegen die Befestigung des Oberlenkers.

Das hat bei meinem dazu geführt, daß das Aussenrohr eine Beule bekam, und sich das Rohr so

verzogen hat, daß unten das Hydrauliköl heraus lief.

Ich habe dort jetzt einen Hartstyroproblock eingeklebt, das funktioniert.

Das Rohr habe ich neu abgedichtet.

Torsten, 12.9? als Gewindestange? habe ich noch nicht gesehen. Die sind bestimmt sauteuer.

Ich nehme alles in 8.8, es sei denn, es war vorher etwas Festeres verbaut.

Gruß

Jörg

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Hallo Jörg,

 

ja 12.9 gibt es. Aber es muss nicht immer eine Gewindestange sein.

Diese  Schraubenqualität gibt es ja auch bis 300 mm und länger. Einfach den Kopf abdrehen, Gewinde draufschneiden und schon hat man eine Gewindestange in der Güteklasse.

Oder man schneidet auf 1.7225 von beiden Seiten entsprechend lang das Gewinde und man hat Ruhe.

Anstelle von 8.8 Schrauben würde ich immer V4 A Schrauben/Material  verwenden.  

Schon etwas teurer aber kein Gammel bei ähnlichen Zugfestigkeiten.

Gruß Torsten
 
Soo,

ich habe meinen Kran jetzt fertig.

Ich habe meinen Schlepper an den Baum gekettet und mal getestet.

Alles hält soweit. Das einzige was passiert ist, ist dass ich mit meinem Schlepper Sterne kucken konnte.

Ich denke ich werde vorerst nichts verändern.

Bilder habe ich leider im eifer des Gefechts vergessen, werden aber trotzdem folgen. 

Gruß Done
 
Hallo Done,

wenn du zufrieden bist, hast du alles richtig gemacht.

Ich wünsche dir viel Spaß und Arbeitserleichterung mit dem Gerät.

Torsten,

bei den D-Serie-Schleppern werden die Kräfte die zu halten sind nicht so groß sein,

um drei Schrauben in M16 8.8 zu zerstören.

Ich habe aber tatsächlich eine Gewindestange gefunden.

www.ebay.de/itm/1-Gewindestange-DIN975-12-9-1000mm-fur-M16-blank-/290635975738?pt=DE_Haus_Garten_Heimwerker_Eisenwaren&hash=item43ab410c3a

So gräßlich finde ich den Preis gar nicht. Schließlich braucht man so etwas nicht alle Tage.

V4 A-Schrauben als Alternatine zu 8.8 kannte ich auch noch nicht, das werde ich mir merken.

Gruß

Jörg
 
Hallo Jörg,

 

ich denke immer an meinen alten Betriebsschlosser: Dicke Träger=ruhige Nächte!

 

Die Preise sind im VA bereich schon recht hoch. Jedoch ist V4A sogar Säurebeständig und Lebensmittelecht!

 

Gruß Torsten 
 
Hallo Jörg,

 

ich war heute bei meinem Nachbarn. Der baut gerade neue Tore an seine Lagerhalle. Dafür hat er sich von einem hier ansässigen Eisenwaren Großhandel (Schrauben, Unterlegscheibeb, etc.) einen Karton M12 Mutter (200 Stück) und einen Karton Karosserie U-Scheiben (200 Stück)  für jeweils 3,50 € gekauft.

Die Ware ist verzinkt und die Muttern haben 8.8 Qualität.

Will da die Tage auch mal vorbeischauen. Das ist ja echt ein Schnapperladen. Brauchst du noch was in der Richtung?

Gruß Torsten

 
 
Hallo Torsten,

das ist in der Tat günstig.

Ich habe bei mir in der Nähe auch einen Laden mit sensationellen Preisen.

www.rednose.de/?page_id=44

Der hat aber nicht immer alles da, so fehlen mir noch 12er-Muttern.

Mit dem Rest habe ich mich eingedeckt.

Wenn du die mitbringen kannst, wäre das fein.

Das Paketporto ist auch nicht teurer als würde ich dort extra hinfahren.

Gruß

Jörg
 
Hallo Jörg,

 

dann schreib mir doch eben per PM was du noch alles so brauchst, und dann schaue ich nach, was das in dem Laden kostet.

Die haben bestimmt auch eine Preisliste.

Kann die ja mal hier einstellen. Vielleicht hat ja noch jemand anderes Bedarf an solche Sachen.

Gruß Torsten
 
Super, danke für das Angebot.

Momentan kann ich gar nicht sagen, was mir fehlt.

Ich gehe aber noch einmal in mich.

Ich arbeite ja immer projektbezogen und lege mir keine Vorräte an.

Mit 10er und 12ern bin ich gut bestückt.

Wie handhabst du es mit den Schrauben?

Kaufst du alle Längen oder drehst du sie dir nach Bedarf auf Länge?

Gruß

Jörg
 
Also Schrauben, oder wie heute Bolzen für eine Campingplatzbetreiber der einen "verlegt" hat, drehe ich natürlich selbst.

Dann wird immer gefragt: Ist das gedreht, oder geschliffen? (Eine Drehbank in den richtigen Händen ersetzt immer min. 2 andere Werkzeugmaschinen!)

Spezielle Sache ist immer "Eigenanfertigung" von Papa!

 

Aber Standardteile wie Schloss oder Schlüsselschrauben, Muttern, U-Scheiben, kann man nicht billiger aus dem hiesigen Großmarkt beziehen.

 

Groß Torsten
 
Achso meinst du das...

Ja, natürlich wird bei Bedarf gekürzt.

Schneller gehts nimmer. Einfach vorher gesenst, und schon ist gut. Oder Gewinde runter und ein neues drauf.

Oder den Ansatz nachgedreht oder den Freistich, oder, oder, oder.

Das spart unheimlich viel Zeit und Geld.

 

Wir nennen uns schon auf der Arbeit nicht mehr Dreher, sondern Rotationsdesigner! :) 

(Das Teil ist in jedem Teil, du bringst es nur zum Vorschein)

Gruß Torsten
 
Hallo,
ich habe mir etwas Größeres vom Dorfschmied geholt, um weiter zu üben.

Und siehe da, die Spuren, die schon bei der Gewindestange zu sehen waren sind auch hier zu sehen.
Ich hatte gedacht, das sie vom Rollen des Gewindes stammen.

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Da der Planschlitten leicht Spiel hat, hat sich wohl die Steigung der Spindel übertragen.
Nachdem ich mir das genauer angesehen habe, mußt es die beigelegte Stange sein,
mit der man das Spiel einstellen kann.

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Nachdem ich das Spiel reduziert hatte, waren die Spuren verschwunden.

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Ansonsten habe ich mit Stahl noch sehr mit Vibrationen und Quitschen zu kämpfen.
Die Schneidstähle sind nicht die besten.
Demnächst ist aber Besserung in Sicht.

Ich hoffe, daß die Bearbeitung dann besser wird.
Woran kann das Vibrieren noch liegen?

Ansonsten habe ich mit Alu etwas weiter geübt.

Torsten, du hattes recht, in der Alustange waren Kreisel drinnen.

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Gruß
Jörg
 
Hallo Jörg,

Vibrationen und Rattermarken auf den Werkstücken haben/können mehrere Ursachen haben:

Werkzeug:

Aufnahme

Befestigung 

Auslegung (Ausspannlänge des Drehmeißels)

Schneidstoff

Schärfe des Drehmeißels

Geometrie des Drehmeißel

Maschine:

Standsystem (Befestigung der Drehbank auf den Boden oder auf Gummiteller federnd gelagert)

Eigengewicht

Steiffigkeit des Bett

Antrieb und Umsetzung

Spannmittel :

Aufnahme

Lager

Zustand der Backen

Gegenhalter (Lynette, Spitze)

Falls Gegenhalter mit mitlaufender Zentrierspitze:

Beschaffenheit des Reitstocks 

Rundlauf der Spitze (Lager)

Oberfläche der Spitze

Werkstück :

Auslage (Auspannlänge aus dem Futter)

Materialeigenschaften

Arbeitsgang:

Vorschub

Spantiefe

Schnittgeschwindigkeit (Drehzahl)

 

Du siehst, es gibt einige Dinge die dafür ursächlich sein könnten. (Und ich habe bestimmt noch ein paar nicht berücksichtigt).

Du hast schonmal an einer Keilleiste gestellt. Dieses ist aber nicht der Planschlitten, sondern der Oberschlitten bzw. Support genannt.

Sollten Riefen davon kommen, müsstest du schon den Oberschlitten mit der Hand hin und her bewegen können. Das kann ich mir nicht vorstellen.

 

Was meistens die Ursache für Riefen ist, ist ein Spiel der Lagerbuchsen im Querschlitten. (X Achse) Ältere Schätzchen haben damit oft Probleme. Du findest auch dort Keilleisten, die du mit einem Inbuss Schlüssel verstellen kannst in beide Richtungen.

Idealerweise hat deine Bank in der Mitter vom Querschlitten noch 2 Schrauben, mit denen du das Spiel der Messingmuttern justieren kannst. Damit hast du dann eine (fast) absolut Spielfreie Achse.

Hast du mal gemessen, ob die Madam konisch zieht?

Von den Bildern mutmaße ich mal, dass es sich um St- Stahl handelt. (37 oder 50, aber kein Blankgezogen)

Der Radius deiner Schneide ist zu klein (oder spitz) oder man kann auch sagen: Dein Stahl war zu scharf.

Wenn du dem Drehmeißel eine Hohlkerbe anschleifst und den Radius der Schneide auf 0.5 oder ggf. 1 mm erhöchst, wirst du keine Riefen mehr sehen. Du bekommst eine matte gleichmäßige Oberfläche.

Eine glänzende, gleichmäßige Struktur wirst du mit dem Zeug nicht hinbekommen, dazu ist es zu weich. Man sagt dann : Das Material schmiert.

 

Freut mich wenn du bald bessere Werkzeug hast! Das kann niemals schaden.

(Übrigens dein linker Planstahl auf dem Bild bedarf es eine Refreshing. Die Schneide ist gemascht....)

Habe mir gerade nochmal deine Bilder angeschaut. Solltest du mit dem abgebildeten Meißel gearbeitet haben, hast du gegen die Schneide gedreht. Dieser Stahl ist für Drehoptionen vom Futter weg, also von links nach rechts zur Spitze aber nícht zum Futter hin. Darum hast du auch das ständige quitschen. Nimm einen rechten Meißel. Dann hast du Ruhe und ein tolles Ergebnis!

Ich habe dir hier mal eine Grafik eingebaut, wo du die Unterschiedlichen Meißellagen sehen kannst:

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Gruß Torsten 

  
 
Hallo Torsten,

vielen Dank für deine umfangreiche Antwort.

Ich werde mich morgen gleich um das Spiel des Oberschlittens kümmern.

Den Stahl habe ich in beide Richtungen eingesetzt. Das da Plättchen zu beiden Seiten

zeigt und scharf ist, habe ich gedacht, daß es ok ist.

Wie ich schon einmal schrieb: Ich habe keine Ahnung und muß noch viel lernen.

Die Bank hatte leicht konisch gezogen, das habe ich mit der Verdrehung des Oberschlittens

bis auf 0,02mm auf 10cm reduziert.

Gruß

Jörg
 
Hallo Jörg,

 

na das ist doch wohl selbstverständlich, dass ich dir dabei unterstützend zur Seite stehe.

Wie gesagt, ich finde es ganz toll, wie du an die Sache ran gehst!

(Ich hoffe du empfindest meine Ausdrucksweise nicht herablassend und/oder massregelnd. Bin hier damit schon mit dem ein oder anderen aneinander geraten. Aber wir haben ja schon telefoniert und im Mai pflügen wir die Scholle beim Bredi....!)

 

Also zum Meißel:

Fachlich= gebogener linker Drehmeißel,

ist für Dreharbeiten rechts vom Futter vorgesehen.

Die Schneide an diesen Drehmeißeln ist die lange Seite.

 

Das konische ziehen einer Drehbank bemerkst du erst, wenn du zwischen den Spitzen drehst oder wenn du eine Spitze davorstellst.

Ganz einfach:

Spanne eine Welle ca. 150 mm aus dem Futter mit Zentrierung.

Drehe einen Schlichspan über (0.30mm)

Maß der Welle  nehmen an der Spitze und an der Futterseite.

Den gemessen Wert halbieren und diesen entsprechend an der Reitstockspitze einstellen.

Sollte die Bank an der Spitze z.B.4 hunderstel kleiner sein als an der Futterseite, dann stellst du deine Messuhr auf das Werkstück am Ende zur Spitze und stellst mit einem Inbussschlüssel am Reitstock, bis die Uhr 2 hunderstel Ausschlägt.

Danach die Schraube etwas vom Druck befreien und nochmal überdrehen.

Jetzt sollte die Bank eigentlich wieder gerade ziehen.

Gruß Torsten

 

PS. Wir hören uns morgen, wie es geklappt hat.  

 

 

 
 
Hallo Torsten,

deine Angaben sind eindeutig und klar, da gibt es nichts Herablassendes. Alles ist gut.

Ich bin froh, daß du so detailiert auf meine Probleme antwortest.

Wann hat man schon einmal die Chance einen wirklichen Fachmann zur Seite zu haben.

Das Ausrichten habe ich mir so vorgestellt:

Ich nehme ein Stück von der Alustange, schiebe es durchs Futter durch und bohre ein

Zentrierloch.

Dann spanne ich diese Stange zwischen Futter und Zentrierrspitze ein.

Überdrehen und messen.

Wo ich den Reitstock verstellen kann, muß ich erst suchen.

Weiterhin habe ich keine Messuhr, das müßte ich mit dem digitalen Messschieber versuchen.

Aber das werde ich morgen nach dem Abdrehen sehen. Vielleicht habe ich ja Glück, und

ein Justieren ist nicht notwendig.

Ich werde die Aktion fotografieren. Möglicherweise interessiert das ja auch andere Forumsleute.

Gruß

Jörg
 
Hallo Jörg,oh ja.Jeder der hier mal wirklich "Selbst" einen Span abnehmen möchte, interessiert das.Wegen der Messuhr schreibe ich dir eine PM.Das ist zu Umfangreich.Gruß Torsten
 
Moin,

ich habe den rechten Planstahl geschliffen und den Stahlklotz über gedreht.

Es hat nichts geqiutscht oder vibriert. Der Tipp war schon einmal goldrichtig!!

DSC02777_zps66450fbd.webp

Beide Schlitten haben nach der Justierung der Keilleisten kein Spiel hinsichtlich Verdrehen mehr.

Bei beiden Vorschubgewinde haben allesdings Luft.

Beim Querschlitten sind es 4 Teilstriche, am Oberschlitten immerhin 15 Teilstriche.

Um dieses Maß kann ich den entsprechenden Tisch auch in axialer Richtung verschieben.

Da kann man doch sicher nur die Teile austauschen um das Spiel zu reduzieren?

Gruß

Jörg
 
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