Neues im Hause Lef.

Hallo Jörg,

ich war heute auf der Moto Technica in Augsburg und hab über dieses Problem mit einem Motoren Instandsetzer gesprochen.

Er meinte, dass bei diesen älteren Motoren der Wasserkanal noch nicht soweit bei den Ventilsitzen liegt. Dann würde er, wenn er dicht ist, Ventilsitzringe einbauen und der Zylinderkopf wäre wieder ok.

Zum Abdrücken sagte er: dass sie dies in einem Becken mit 80 Grad heißem Wasser machen um in etwa die Betriebsthemperatur nach zu ahmen. Im Wasser ist schon der geringste Luftaustritt durch kleine Bläschen sichtbar.

Wieviel Druck hast Du etwa drauf gegeben? Ich würde sagen ein Bar sollte es schon mindetens sein, aber der Gußkopf verträgt sicher deutlich mehr ohne zusätzlichen Schaden anzurichten. Vielleicht 3-4 bar?

Der Fachmann meinte wenn in der Planfäche des Kopf´s Vertiefungen in Form von Auswaschungen oder kleinen Kratern sind ist das ein Zeichen dass Wasser bei der Verbrennung dabei war. Könnte aber meiner Meinung nach auch ev. von einer defekten Kopfdichtung kommen was man in Deinem Fall natürlich nicht mehr nach vollziehen kann.

Grüße aus dem Allgäu Eugen
 
Hallo Eugen,

vielen Dank für Deine Recherche.

Ich meine, daß ich max. 1 bar Druck drauf hatte.

Wegen des maximalen Druckes mache ich mir keinen Kopf, da muß noch viel mehr drinnen sein.

Ob dort ein Wasserkanal lang läuft, hoffe ich herausfinden zu können, wenn

ich die beiden seitlichen Schrauben heraus bekommen habe.

Die Idee mit den Ventilsitzringen ist gut. Ich werde mich in der Sache einmal schlau machen.

Deine Informationen sind sicher auch für viele andere Schrauben hoch interessant.

Super!

Jörg
 
Hallo Jörg,

vorher hatte ich noch vergessen, der Motoren Instandsetzer meinte: sollte es tatsächlich ein Riß bis in den Wasserkanal sein wäre schweißen durchaus eine dauerhafte Reparaturmöglichkeit aber es muß richtig gemacht werden, Kopf langsam zum glühen bringen, schweißen und dann wieder langsam abkühlen und anschliesend die Ventilsitze bearbeiten. Das schweißen machen die aber auch nicht selber sondern schicken den Kopf weg.

Sollte der schlimmste Fall eintreten, was ich nicht hoffe, und Du einen anderen Zylinderkopf brauchst dann wüßte ich ev. eine Adresse der viele Fendt und MWM Gebrauchtteile hat. Vielleicht hätte er so einen Kopf.

Grüße Eugen
 
Hallo Jörg

Mein Zylinderkopf wurde bei der Wilhelm Fricke Gmbh geschweißt.

Jetzt hält das ganze schon über 40 Betriebsstunden.

Ich kann dir mal den Ansprechpartner per PM schicken.

Gruß Done
 
Eugen,

ich werde in den Kopf keine hunderte von Euro stecken.

Zuerst werde ich die Fühler nach einer Werkstatt wegen der Ventilsitze ausstrecken.

Ein gebrauchter rissfreier Ersatzkopf ist sicher die beste Lösung, wenn die Reparatur zu teuer wird.

Gruß

Jörg
 
Hallo,

in Sachen Ritscher ist nicht viel passiert.

Dafür habe ich mir eine alte Weiler-Drehbank gekauft.

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Zusätzlich sind eine Menge Drehstähle, Schneidplättchen, Bohrer, Reibahlen
und anderes Zeug dabei, die ich erst einmal zuordnen muß.

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Diese recht kleine Drehbank hat insgesamt bestimmt 300kg Gewicht.
Allein Motor und Schrank bringen es auf gut 200kg.

Die Drehzahlregelung geht über 2 Schaltstufen des Motors, und über Keilriemen.

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Zusammen geschraubt sieht sie so aus.

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Der Abstand auf dem Bild (Spitzenweite) beträgt 450mm,
Die Betthöhe ist 135mm Das Spannfutter hat einen Durchgang von 30mm.

Da die Maschine kein Typenschild hat und ich keinerlei Unterlagen bekommen habe,

weiß ich nicht, um welchen Typ es sich handelt.

Kennt von euch jemand diese Maschine und hat ggf. Unterlagen?
Nachdem die Verkabelung ist fertig war ( da hatten doch irgendeinStoffel den Nullleiter

auf grau geschaltet und blau auf eine Phase) .

Die ersten Drehversuche:

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Das war mal eine  150mm lange M16 4.6 Schraube.

Ich habe vor ca. 30 Jahren einmal ein paar Tage unter AUfsicht an einer Drehmaschine

gearbeitet. Das heißt üben, üben üben....

Leider sind die Drehstähle zum größten Teil ziemlich verschlissen und
die16mm- Halter für die HM-Wendeplättchen sind alle zu groß, so daß die Schneide nicht
tief genug eingestellt werden kann. Insgesamt habe ich 17 Werkzeuge die nicht passen.

Da ich in der Werkstatt auch mal mit der Flex arbeite, habe ich heute einen Staubschutz
auch alten Schulladenböden, ein paar Holzleisten und einem ausgemusterten Rollo
gebastelt.

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Ich kenne mich, wenn die Drehbank erst mal steht, habe ich keine Lust zu putzen.

Gruß
Jörg
 
Abend,

Da lässt sich der Jörg nicht lumpen!

Ich denke das ist ne recht ordentliche Maschine!

Viel Spaß damit, ich hätte aber eine Maschine gewählt, die einen automatischen Vorschub hat.

Trotzdem so eine Dame will Pflege. Mit so einer arbeite ich im Geschäft auch öfters.

Die ist sehr Robust.

Gruß Done
 
Ich war genauso kauffreudig.

Ich denke manch einer hat es schon in der Bildergalerie gesehen.

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Der Antriebsmotor dürfte etwas durchzugsfreudiger sein, aber für kleine Dreharbeiten ideal geeignet.

Gruß Done
 
Hallo Done,

sicher gibt es besser ausgestattete Maschinen, aber das schlägt auch mächtig auf den Preis.

Ich habe für die Maschine, ca. 30 Stähle/Halter, 60 HM-Plättchen und ca. 50 Bohrer sowie

Reibahlen, Spannhülsen und MK-Addapter 600Euro bezahlt.

Ich denke, ich kann damit 95% meiner Arbeiten erledigen.

Sollte sich herausstellen, daß ich etwas besseres brauche, kann ich mich immer noch umsehen.

Gruß

Jörg

PS Kannst du etwas zu deiner Maschine schreiben?
 
Hallo Jörg,

wenn Deine Drehbank noch Rot, Blau, Schwarz und Grau als Aderfarben hat, ist es durchaus korrekt, den Grauen mit Null zu belegen. Das war vor der grün-gelben Zeit etwas kompliziert. Bei 220Volt war bei klassischer Nullung Schwarz Phase und Grau Null, bei Schutzkontaktsteckdosen war der Rote dann Schutzleiter. Bei Drehstrom war Blau, Schwarz und Rot L1 bis L3 und der Graue war Null. Der Blaue war zu der Zeit immer unter Saft.

Grüße

Frank
 
Hallo Frank,

danke für die Aufklärung. Dann nehme ich das mit dem Stoffel zurück :-)

Ich hätte nicht gedacht, daß bei der "Reform" der Farbgebung ein derartiger

Wechsel durchgeführt wurde. Man hätte grau ja auch als Nullleiter beibehalten und

blau mit einer Phase belegen können.

Gruß

Jörg
 
Soo Jörg und all die anderen User,

Weiler ist qualitativ sehr hochwertig und ich denke du wirst mit deiner Mechanikerdrehbank glücklich!

Nun ein paar Daten meiner Drehmaschine:

Hersteller: Holzmann aus Österreich

Spitzenweite: 400mm 

Spitzenhöhe: 70mm

max. DrehØ: 110mm

Vorschübe 0,3-2,0mm, durch Wechselräder einstellbar

Drehzahlen 50-1250Umin oder 100-2500Umin durch Riementrieb

Spindeldurchlass: 19mm

Das is mal das was ich aus dem Kopf raus weiß.

Ich hoffe es war informativ.

Gruß Done
 
Hallo,

ich habe heute das Dreibackenfutter abgeschraubt.
Es wird zur Antriebsseite mit 3 Schrauben befestigt.

Das Futter hat einiges an Späne gesammelt.

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Da ich einige Spannhülsen mit bekommen habe, wollte ich ausprobieren, wie
das funktioniert.

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Es war auch die passende für den 16mm-Bolzen dabei.

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Zusätzlich ist interessant, daß ich eine Mitnehmerscheibe habe.

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Damit kann ich zwischen 2 Spitzen arbeiten wenn eine Möglichkeit besteht den
Mitnehmer einzuhaken.
So hätte ich die Dichtring-Einlaufstellen in der Lenkwelle aus dem Lenkgetriebe
selber abdrehen können.

Gruß
Jörg
 
Ihc-Done:

Soo Jörg und all die anderen User,

Weiler ist qualitativ sehr hochwertig und ich denke du wirst mit deiner Mechanikerdrehbank glücklich!

Nun ein paar Daten meiner Drehmaschine:

Hersteller: Holzmann aus Österreich

Spitzenweite: 400mm 

Spitzenhöhe: 70mm

max. DrehØ: 110mm

Vorschübe 0,3-2,0mm, durch Wechselräder einstellbar

Drehzahlen 50-1250Umin oder 100-2500Umin durch Riementrieb

Spindeldurchlass: 19mm

Das is mal das was ich aus dem Kopf raus weiß.

Ich hoffe es war informativ.

Gruß Done
Hallo Done,

 

Weiler "war" qualitativ sehr Hochwertig. Seit einn paar Jahren sitzen abe rauch Chinesen mit im Boot und die Bauteile werden alle in Fernost hergestellt.

In Deutschland erfolgt dann nur noch der Zusammenbau.

Ich stehe seit 23 Jahren an den Dingern und kann sagen, dass es doch wirklich sehr zu wünschen übrig lässt, was da gebaut wird. Querrschlitten haben bis zu 4 mm Spiel nach einem Jahr, Messingbuchsen ausgearbeitet, Reitstockklemmung ohne Funktion, etc. 

Der einztige Firmengründer Weiler hat, so wie ich gehört habe, mit einer kleinen "Altbesetzung" eine neue Wirma gedründet in einer seiner alten Produktionshallen.

Ich meine die heißt: WGD (Was heißen soll: Weiler genaues Drehen) 

Gruß Torsten
 
Lef.:

Hallo,

ich habe heute das Dreibackenfutter abgeschraubt.
Es wird zur Antriebsseite mit 3 Schrauben befestigt.

Das Futter hat einiges an Späne gesammelt.

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Da ich einige Spannhülsen mit bekommen habe, wollte ich ausprobieren, wie
das funktioniert.

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Es war auch die passende für den 16mm-Bolzen dabei.

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Zusätzlich ist interessant, daß ich eine Mitnehmerscheibe habe.

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Damit kann ich zwischen 2 Spitzen arbeiten wenn eine Möglichkeit besteht den
Mitnehmer einzuhaken.
So hätte ich die Dichtring-Einlaufstellen in der Lenkwelle aus dem Lenkgetriebe
selber abdrehen können.

Gruß
Jörg

Hallo Jörg,

wenn ich dir als Dreher irgendwelche Fragen beantworten kann, kannst du dich gerne melden.

 

Übrigens würde ich an deiner Stelle die Stahlhalter (Mutifixaufnahmen) auf 17 oder 18 mm auffräsen lassen. Dann hast du nach unten hin immernoch genug Fleisch beim Anziehen des Meißels.

Gruß Torsten
 
Hallo Torsten,

der Multifixhalter ist schon recht weit. Ich kann ohne Probleme 16er Stähle einbauen.

Nur kann ich leider nicht weit genug nach unten justieren, so daß die Schneide nicht

mittig zur Rotationsachse steht.

Die Schneide darf max. 13mm oberhalb der Unterkante Multifixaufnahme sein.

Wenn ich fragen habe, werde ich dich gerne kontakten. Vielen Dank für dein ANgebot.

Gruß

Jörg
 
Hallo Jörg,dann kannst du die Unterseite vom Stahlhalter 1-2 mm runterfräsen. Das geht auch und dann kannst du den Stahl auch auf Mitte stellen.Gruß Torsten
 
Hallo Jörg,

 

na dann muss ich wohl demnächst etwas ausschau halten, ob wir an deinen 12 Meißeln nicht was ändern können....!

Gruß Torsten
 
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