Neues im Hause Lef.

Hallo,
auch bei mir geht es weiter.

Die Stifte der Schalthebelführung mußte ich neu machen.
Ich habe lange Schlosserschrauben genommen, die Linse abgeflext,
und aus dem Schaft den Stift zurecht geschliffen.
Vorher hatte ich die Kerben in der "Kugel" aufgeschweißt, und geschliffen.
Jetzt muß nur noch der Sicherungsdraht ran, nachdem alles gereinigt ist.

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Beim Auseinanderbauen haben sich einige Stehbolzen aus der Hinterachse und der
Kupplungsglocke gelöst.
Die Stehbolzen hängen jetzt am Getriebe.
Um diese zu befreien, habe ich die Muttern mit dem Mutternsprenger entfernt.
Bei Muttern der SW 25 hat der Mutternsprenger schon ganz gut zu tun.

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Dann habe ich das Differenzial montiert.
Es paßt perfekt, und hat minimalstes Spiel.

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Ich habe auch nichts anderes erwartet, weil alle Bauteile fast verschleißfrei sind.
Das Getriebe läüft sauber ohne ungewollte Geräusche.

Gruß
Jörg
 
Sauber!

Ich bin immer wieder erstaunt was alles machbar ist...

Mit Motor und Getriebe muss ich zugeben habe ich noch gar keine Erfahrungen gemacht... ich hoffe das bleibt auch so...  ;-)

Sehr schöner Beitrag!
 
Hallo Martin,

ich habe mir den Ritscher geholt, weil Getriebe und Motor zu machen sind,

und ich keine Erfahrung damit habe.

Damit es nicht zu dicke kommt, und die Teile zu schwer sind, mußte es ein kleiner,

einfach aufgebauter Schlepper sein.

Die Auswahl hat letzlich meine Frau getroffen.... der Sound des 1-Zylinders.

Wenn man sich keine neuen Aufgaben stellt, kann man sich nicht weiter entwickeln.

Die MAN-Aktion hat mich gelehrt, daß man sich nicht abschrecken lassen darf.

Also ran an die Schrotthaufen, es geht mehr als man denkt.

Gruß

Jörg
 
Hallo Jörg,

ich beneide Dich um die Einstellung die Du hast.

Du munterst viele auf, und erklärst die Arbeitsschritte so, daß auch Laien sich was darunter vorstellen können.

Ich freue mich schon wenn du den KD 12 Z in Angriff nimmst.

Weiter so !!!

 

Bei ner schwarzen Wolke gibt’s kein Regenwetter sondern es zeigt sich bald ein Neusser Schlepper

Viele Grüße Henry
 
Hallo Henry,

klar mach ich so weiter.

Mir macht es viel Spaß. Nach meinem Bürojob ist das die richige Entspannung.

Beim Schreiben des Berichtes muß ich alles noch mal durchgehen. Spätestens dann

fällt mir ein, was ich vergessen habe, oder vielleicht besser machen kann.

Gleichzeitig habe ich eine schöne Dokumentation der Instandsetzung.

Auf den Motor bin ich auch schon ganz gespannt.

Da habe ich noch keine Vorstellung wie ich mich dabei anstelle.

Da der aber noch nicht dran ist, mach ich mir noch keinen Kopf.

Nur nicht zu viel Baustellen auf einmal.

Es ist übrigens der 1-Zylinder, also der KD12E.

Gruß

Jörg
 
Hallo,
nachdem ein Treckerkollege befunden hatte, daß das Spiel doch etwas zu groß ist, habe ich mich an die
Feineinstellung Tellerrad/Kegelrad am Differenzial gemacht.

Dazu habe ich auch das Tragbild abgenommen.
Leider kann man auf den Bildern nichts erkennen.
Mein 2ter Treckerkollege kam gerade vorbei, und hat es für gut befunden.
Ich habe das Differenzial alledings etwas nach rechts schieben müssen.

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Dieses Maß muß ich mit Passscheiben ausgleichen, dann stimmt das Spiel und das Tragbild.

Die Passscheiben werde ich mir hier www.agrolager.de/index.php?cPath=271_350&sort=1a&page=2 besorgen.

Gruß
Jörg
 
Moin Jörg,

schön, dass du so gut voran kommst.

Die Adresse Agrolager kannte ich nicht, wird nun aber

sehr gerne in meine Kartei aufgenommen.

Erst letzte Woche habe ich Simmerringe für die Kurbelwelle an dem mistigen Dolmar Freischneider

gesucht und mit Mühe und Not Original-Ersatzteile in der Bucht gefunden.

Wenn ich da schon die Adresse gehabt hätte!

Wenn ich all die Ausführungen sehe, das ist ja wie Schlaraffenland!

Will mit meinem Eintrag hier eigentlich sagen, dass es bei den Restaurationen-Beiträgen

auch sehr interressant ist, wo man welche Ersatzteile herbezogen hat, bzw.

diese Firmen auch zu empfehlen sind.

Grüße in den Norden, Fred
 
Moin Fred,

bei Agrolager habe ich bereits für den MAN sehr viel bezogen.

Ich kann diese Adresse nur empfehlen. Die liefern schnell und zuverlässig.

In Sachen O-Ringe könnten sie allesdings etwas mehr anbieten.

Ich versuche den Bericht immer so zu schreiben, daß man nachvollziehen kann,

wie die Arbeitsschritte sind, und wo die Teile (wenn sie fehlen) herkommen.

Dadurch wird der Bericht vielleicht etwas langatmig, aber wer (wie ich) neu auf dem

Gebiet ist, hat mehr davon, als wenn ich nur das Ergebnis zeige.

Gruß

Jörg
 
Lef.:

Hallo,
auch bei mir geht es weiter.

Die Stifte der Schalthebelführung mußte ich neu machen.
Ich habe lange Schlosserschrauben genommen, die Linse abgeflext,
und aus dem Schaft den Stift zurecht geschliffen.
Vorher hatte ich die Kerben in der "Kugel" aufgeschweißt, und geschliffen.
Jetzt muß nur noch der Sicherungsdraht ran, nachdem alles gereinigt ist.

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Gruß
Jörg
Hallo Jörg,

bist Du der Meinung das es geschikt ist diese "Stifte" aus einer relativ "weichen" Schraube zu machen?

Ich gehe mal davon aus das sich deine neuen Stifte beim Schalten ganz schnell verbiegen.
 
Hallo Ralf,

ich denke, daß sie schon halten.

Ich wechsel lieber die Stifte wenn sie verschleißen/verbiegen, als daß ich die Schlitze in der

Kugel des Schalthebels erneut aufschweißen muß.

Heute habe ich mich die Dichtung des Getriebedeckels gehämmert.

Ein MAN-Kollege hat mir einen guten Tipp gegeben. Ich habe das mal probiert.

Zuerst habe ich eine Aussparung für das Antriebszahnrad von Zapfwelle/Mähantrieb/Rückwärtsgang
geschnitten.

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Dann habe ich mit einer übrig gebleibenen 12,5mm-Kugel aus dem Schaltmechanismus ein
Loch bei den Gehäusebohrung gestanzt.

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Dann habe ich die 4 Befestigungsschrauben eingesetzt, um den Dichtungsbogen zu fixieren.
Die Lochstanzungen können noch besser ausfallen, der Bogen wölbt sich leicht. Ich arbeite dran
smiley.gif

Später werde ich die Löcher etwas vergrößern, dann sollte die Dichtung plan aufliegen.

Dann habe ich mit dem Hammer die äußere Kontur ausgeklopft.

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Danach war die innere Kontur dran.
Dort habe ich teilweise mit dem Cutter nachgeholfen.

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Die Methode ist erstaunlich einfach, nur beim Stanzen der Löcher hätte ich sorgfältiger arbeiten müssen.

Gruß
Jörg
 
Hallo Jörg,

zum Ausstanzen der Löcher nehme ich immer eine Schlossschraube. Das geht prima, weil du die Schraube gut festhalten kannst beim Stanzen.

MfG Jürgen
 
Hallo, weil ihr es gerade von Dichtungen und deren Herstellung habt,

ne kleine Frage am Rande: Nach was richtet sich die Auswahl der Dicke von

Dichtungspapier?

Hintergrund ist der: Mein Kumpel hat mich letztens angehauen, ich soll ihm

Locheisen zur Herstellung von ner Dichtung am Getriebe (Mähwerksabtrieb)

bei nem Eicher Tiger II drehen. Er gab an, dass er nen Dichtungspapierbogen von fast 2mm erworben

hat, und den dort reinpfriemeln will.

Ich hab ihm von der Sache abgeraten, da nach meiner Meinung:

1.  Die Fläche nach dem Haarlineal

ziemlich eben war, so dass wahrscheinlich Hylomar schon ausgereicht hätte.

2. Der Bogen derart schwer in Form zu bringen war, da sehr dick.

3. Und nun mein Hauptargument: Ich habe meine Skepsis untermauert, indem ich mir vorstellte, dass

aufgrund der Dicke der Dichtung und des Materials, sich diese nach und nach mit dem Öl "vollsaugt" und

dann der gleiche Effekt wieder wie jetzt da ist, nämlich dass es dort schwitzt.

Zur Originaldichtung konnte er mir nix sagen, die war nicht mehr auffindbar und er konnte sich

auch an die Stärke nicht mehr errinnern.

Vom Platz her wäre es kein Thema ne dicke oder ne dünne zu nehmen, und belastet? Na das wisst ihr ja selbst, was 

ne blinde Dichtung am Getriebe von nem alten Schlepper aushalten muss.

Bin gespannt auf eure Meinungen, schönen Sonntag noch!

Achso, nochwas, als alter Baden Württemberger wird natürlich nacher "Fallers" gekuckt!

Fred
 
Hallo Fred,

ich habe mich an die Dicke der Reste orientiert, die ich am Getriebe abgekratzt habe, und mich für

0,5mm entschieden.

Inzwischen habe ich den Deckel montiert.

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Die Lösung mit den Führungsstiften des Schalthebels war nicht so gut.
Die Stifte sind nicht gut zu fixieren.
Ich werde ein Gewinde in die Bohrungen schneiden, und eine 10er Schraube
zurecht schleifen.

Gruß
Jörg
 
Hallo,

um die Dichtung beim Klopfen auf dem Gehäuse zu fixieren benutze ich immer die Kuststofftüllen von Silikonkartuschen. Die passen aufgrund der konischen Form für alle Löcher und klemmen gut fest. Ich habe einen kleinen Vorrat in meiner Werkstatt griffbereit liegen.

Markus
 
Hallo Markus,

das ist eine gute ergänzende Idee!

So sieht der Stift fast fertig aus. Nur noch ein paar Feinheiten sind zu erledigen.

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Nach dem Einschrauben und festsetzen mit Schraubenklebe siht das Ganze schon

wesentlich stabiler aus.

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Die Stifte sitzen bombenfest, es läßt sich gut schalten. Für heute ist Feierabend.

Gruß
Jörg
 
Hallo,
die Passscheiben sind gestern gekommen.

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5 mal 0,2mm.
Beim Einbau stellte sich heraus, daß es genau zu wenig ist.
Ich habe dann aus 0,7mm Dichtungspapier einen Ring geschnitten,
und ihn zwischen die Passscheiben gelegt.

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Gruß
Jörg
 
Lef.:

Hallo,
die Passscheiben sind gestern gekommen.

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5 mal 0,2mm.
Beim Einbau stellte sich heraus, daß es genau zu wenig ist.
Ich habe dann aus 0,7mm Dichtungspapier einen Ring geschnitten,
und ihn zwischen die Passscheiben gelegt.

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Gruß
Jörg

Hallo Jörg,

 

Dichtungspapier hat die unangenehme Eigenschaft das sich dieses „setzt“ sprich es wird mit der Zeit dünner.

Deswegen werden ja auch Flansche die mit Dichtungspapier abgedichtet worden sind undicht.

 

Dichtungspapier als Passsacheibe zu verwenden halte ich für keine gute Idee, ich empfehle Dir: Besorg dir noch die fehlende Passcheibe.
 
Hallo Ralf,

ich habe gerade mit einem Spezialisten telefoniert.

Seine Bedenken waren weniger das Sezten der Dichtung, sondern das Zersetzen

im Laufe der Zeit, da die Minibewegungen die Dichtung auf Dauer zermahlen.

Ich werde da also noch mal ran müssen.

Gruß

Jörg
 
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