Neues im Hause Lef.

Hallo,

die Riemenscheibe ist aus Grauguss, Stahguss wäre nicht ausgebrochen.

Stahlguss lässt sich schmieden, gut schweißen und biegen.

 Grauguss hat eine poröse, matt glänzende Bruchfläche.

Gruß  Josef
 
Hallo Jörg,

da ist mir Josef schon voraus gekommen.

Schön wenn ich sehe, wie es voran geht bei dir.

So eine Drehbank ist schon ein geniales teil, gelle?

Jetzt kannste dir ja vorstellen, warum ich sowas zum Beruf habe ;)

Dein Deckel ist wirklich Top geworden. Hut ziehend!!!

Gruß Torsten
 
Hallo Torsten,

danke für das lob.

s ärgert mich aber schon ein bißchen, daß sie nicht ganz gerade sitzt.

Deswegen werde ich aber nicht von vorne anfangen.

Ja, eine Drehbank ist top. Ich hätte nie gedacht, daß ich sie so oft einsetzen kann.

Gruß

Jörg
 
Hallo Jörg,

wenn du mal an so einer "Madame" stehst, wie ich sie bei mir auf der Arbeit steht, willst du nichst anderes mehr...!

Außer natürlich die roten Trecker....!

naja, bei dir ja auch in mint grün, ;)

Gruß Torsten
 
Moin,
der Kolben und die Kolbenringe sind gereinigt und wieder montiert.

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Dann habe ich die Riemenscheibe repariert.

Ich habe ein 20er Kupferrohr aufgeschnitten und platt gekloppt.
Das habe ich von innen an die Riemenscheibe geklemmt und die Schweißstelle mit
einem Brenner heiß gemacht.

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Die innere Oberfläche ist zwar noch nicht perfekt, aber schon sehr gerade.
Die Lunker kann man mit wenig Drahtvorschub einfach schließen.

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Nach dem Abschleifen mit der Fächerscheibe ist die Riemenscheibe fertig repariert.

Die Drehbank habe ich nicht genommen, weil das Abschleifen mit einer gebrauchten Fächerscheibe sehr

gut klappte.

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Jetzt werde ich mich an den Ausbau der KW machen.

Gruß
Jörg
 
Hallo,
ich habe das KW-Lager auf der Riemenscheibenseite gezogen.

Das Lager macht einen guten Eindruck.

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Die Dichtung ist kein Simmerring, stellt sich die Frage, ob man einen passenden einsetzen kann.

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ABER...... es ist zum verrückt werden.

Das Lager paßt nicht in der Ersatzgehäuse. Lager-Ø = 95mm, Loch im Gehäuse = 78mm.

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Ich überlege ernsthaft den alten Block mit dem geflickten Frostriss auf Dichtigkeit zu prüfen und ggf.
Schweißen zu lassen.

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Unter den Umständen hätte ich mir das 3D-Puzzle bestimmt nicht gekauft.

Gruß
Jörg
 
Hallo Jörg,

schade, das ist natürlich ein herber Rückschlag, nach dem Du ja eigentlich bisher alle Schwierigkeiten meisterhaft bewältigt hast.

Ich sehe das fast auch so, dass Du ev. den alten Motorblock schweißen lassen mußt auch wenn das immer so eine Sache ist mit einigen Bauchschmerzen. Bei dem Ersatzblock weißt Du ja auch nicht ob da beim weiteren Zusammenbau noch weitere unüberwindbare unterschiede zum original Block auftreten. Alternativ könnte man einen passenden Block oder kompl. Motor suchen was allerdings sicher nicht einfach wird. Aber vielleicht hast Du nochmal soviel Glück wie mit dem Kopf und der Einspritzpumpe.

Kopf hoch, und ich wünsch Dir viel Glück, so wie ich Dich kenne findest Du sicher eine gute Lösung.

Grüße aus dem Allgäu Eugen
 
:-(  :-(  :-(

Was ne Schei...

Ich glaube der Block ist schon sehr speziell, mit dem Massenausgleich und jetzt noch mit anderen Bohrungen für die Lager, der Flansch vom Saugfilter war doch auch noch länger.

Ich würde ihn inserieren und vom Hof mit dem Teil.

Ja bei so einem Rückschlag kommt man echt ins grübeln, wie viel Geld das Projekt weiter verschlingen wird.

Die KW Lager so wie der Kolben sehen super aus, das war nicht der Grund, warum er irgentwann nicht mehr gelaufen ist.

 

 

Bei ner schwarzen Wolke gibt’s kein Regenwetter sondern es zeigt sich bald ein Neusser Schlepper

Viele Grüße Henry
 
Hallo Eugen, hallo Henry,

danke für euer "Mitgefühl".

Glücklicherweise kommt es manchmal besser als erwartet.
Mein Treckerkollege Dennis war vorhin da, um sich das Desaster anzusehen.

Er stellte dann folgende Spekulation auf.
MWM hat bei dem Motortyp eine konstruktive Änderung vorgenommen.
Statt das Lager zusammen mit dem WEDI in einem Bauteil unter zu bringen, hat die Nachfolgegeneration
das Lager direk im Block sitzen und der Flansch für den WEDI wird nur noch drauf geschraubt.

Er hat dann das Teil mit genommen und das Lager ausgepreßt.

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Es sieht tatsächlich so aus, als ob das die Lösung des Problems ist.

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Ohne es genau gemessen zu haben, glaube ich, daß das Lager so in die Öffnung paßt.

Wenn dem so ist, brauche ich nur noch einen Flansch für den Dichtring.
Den kann ich zur Not selber drehen.

Also wieder Glück gehabt. Da muß man erst einmal drauf kommen.

Gruß
Jörg
 
Hallo Jörg,

in meiner Beschreibung ist die " alte Ausführung " 

 

1   Huth - Wellendichtung 50 x 72 x 12 mit Blechgehäuse Rechtsdrall

2   Lagerdeckel

3   Runddichtung

4   Kurbelwellenlager 

dann noch ein Zylinderstift 3 m 6 x 10 DIN 7  für die Verdrehsicherung

 

Wieder was gelernt !!!

Und Du hast mal wieder Glück gehabt und kennst die richtigen Leute !!!

Wenn Du einen neuen Deckel drehst, kannst du ja das Innenmaß von einem Standard Wellendichtring annehmen.

 

 

Bei ner schwarzen Wolke gibt’s kein Regenwetter sondern es zeigt sich bald ein Neusser Schlepper

Viele Grüße Henry
 
Kurze Frage: wie sieht die andere Seite aus?

Da ist der Lagerdeckel wesentlich größer, ist der dann gleich?

Bei ner schwarzen Wolke gibt’s kein Regenwetter sondern es zeigt sich bald ein Neusser Schlepper

Viele Grüße Henry
 
Ja Henry,

manchmal ist es nur ein kleiner Unterschied, der einem graue Haare wachsen läßt.

Ich werde auf jeder Fall einen Simmerring einbauen.

Ich habe es mir so gedacht, daß ich eine schräge Bohrung von innen im Block unterhalb des Loches setze,

um den Ölrücklauf zu gewährleisten.

In den Flansch kommt an der Stelle eine Aussparung.

Den WEDI werde ich von aussen montierbar machen, und ihn mit einem Seegering sichern.

Für die innen liegende Nut brauche ich nur noch den richtigen Stahl.

Den kann ich mir aber aus einem HSS-Drehling schleifen.

Gruß

Jörg
 
Moin zusammen,

ich überlege gerade. wie ich den Ölrücklauf bei der neuen Variante wähle.

Bei der Originalversion gab es eine Aussparung im Flansch und eine Bohrung im Gehäuse.

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bei der neuen Version mit Massenausgleich hätte der MEDI im Deckel des Massenausgleichs gesessen.
Der Öldruckaufbau im Lager wäre kein Problem gewesen.
Bei mir befindet sich aber unterhalb der KW-Bohrung die Alu-Scheibe.
Da kann ich nicht am Rand bohren, da sonst der O-Ring zerstört wird.
Bohre ich zu weit mittig, wird der Flansch für den WEDI-KW riesig.

Ich habe mir überlegt leicht versetzt die Bohrung zu setzen.

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Die Bohrung ist dann zwar nicht im tiefsten Punkt, aber der Druck kann sich abbauen.
Stellt sich nur die Frage, ob sich unten Ablagerungen bilden, die die Dichtigkeit beeinträchtigen.

Gruß
Jörg
 
Es geht weiter.
Der Flansch kann erst bemaßt werden, wenn ich die KW eingebaut habe.

Ich habe dann die Mechanik für´s Gasgeben ausgebaut, um dann an KW und Nockenwelle zu
gehen.

Der Lagerdeckel wird abgedrückt.

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Die KW habe ich nicht am Zahnrad der Nockenwelle vorbei bekommen,
so das ich sie vorher ausbauen muß.

Dazu muß ich zuerst den Deckel der NW-Befestigung abdrücken.

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Der Deckel ist ziemlich angerostet, also habe ich Rostlöser drauf gesprüht.

In der Wartezeit habe ich mir die Lagerflächen angesehen.

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Diese weisen etwas mehr Riefen als die der Riemenscheibenseite auf.
Ob das kritisch ist, laß ich meinen Kumpel Dennis beurteilen. Ich hab ja keine Ahnung.

Gruß
Jörg
 
Nachdem ich beim Versuch den NW-Deckel abzudrücken der Schraube den Kopf abgedreht habe,
hab ich es noch einmal mit dem Rausfrickeln der KW versucht.
(auf die Restschraube habe eine Mutter geschweißt und so konnte ich sie rausdrehen)

Die Lagerflächen der KW sehen in meinen Auge gut aus.

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Die Dichtflächen der Dichtringe weniger.

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Ich will mal sehen, ob ich die KW in meine Drehbank bekomme, um die Dichtflächen zu glätten.

Beim Deckel der NW brauche ich etwas mehr Geduld.

Gruß
Jörg
 
Manchmal hilft es vorher ein wenig zu denken.

Wäre das Gewinge zum Abdrücken ein durchgehendes Gewinde, würde dort das Öl raus laufen.

Die Lösung sieht anders aus.

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Jetzt kommt der letzte Akt der Schmierarbeit.

Gruß
Jörg
 
Für heute mach ich Feierabend.

Ich habe soweit alles ausgebaut.

Der Blick in die Ölpumpe zeigt, daß auch diese ok ist.

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Dann mußte noch die Buchse raus.

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Danach habe ich noch das KW-Lager auf der Riemenscheibenseite montiert.

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Es paßt perfekt.

Danach ging es in den Keller an die Drehbank.

Bilder kommen gleich......
 
.... es ging darum die Dichtflächen für die WEDI´s zu glätten.

Wir (Dennis war dabei) haben die KW zwischen die Spitzen gespannt.

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Die Welle haben wir auf Rundlauf vermessen (0,02mm)

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Als Gegengewicht haben wir 780g Auswuchtgewichte für Alufelgen fest geklebt.

Die Seite an der Riemenscheibe habe ich abgedreht, auf der Schwungradseite reichte Schleifpapier.

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Danach haben wir noch die Konen geschliffen.

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Fertig.

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Gruß
Jörg
 
Hallo Jörg,

schick, schick!

Du benötigst noch Polierpaste. Damit bekommst du noch bessere Flächen hin.

Ich denke mal so 2 ym Paste wäre genau richtig.

Toll wie du dich durchkämpfst !

Gruß Torsten
 
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