Hallo, ich möcht hierzu auch meine Meinung sagen, und hoffe das Lef nicht böse ist das ich sein "Fred" zerrede.
So eine Weiler oder ein Deckel Fräse ist schon was feinen. ABER
Soll die Drehbank bei Hobby (IHC usw) nützlich sein, oder soll sie selbst das Hobby werden.
Bei mir ist das so, das ich 1978 das letzte mal eine Drehbank bedient habe. Jahrelang war das Thema aus den Augen. Nun kommt es durch IHC, Brennholz und div Eigenbauten wieder auf den Schirm.
Wenn ich ich mir also was im Netz aussuche, bedeutet das, das ich evt 4-5 oder gat 10 Std durchs Land fahre, um mir so ein Teil anzusehen.
Leider fehlt mir, und evt. mach anderem hier aus dem Forum, die Ahnung eine Maschine sofort richtig zu beurteilen.
Wenn diese Maschinen günstig sind, sind sie meist so groß, das ein Transport recht Aufwendig (teuer) wird. Wenn ich die Probleme dann erst später erkenne, habe ich mir für sehr viel Geld 1 Tonne Altmetall auf den Hof geholt.
Weiler Drehbänke sind was tolles, wen sie noch gut sind. Ersatzteile sind sehr teuer. Und wenn ich zu Überholung der Drehbank ein Drehbank brauche ? was dann.
Schick wäre ein gepflegtes Einzelstück aus einen Berufsschule, Versuchsabteilung oder von einem verstorbenen Mechaniker-Meister, dessen Witwe das zum Preis nach Gewicht verkauft.
Solche Gelegenheiten sie aber seltner aus ein Lottogewinn. Gewinne ich richtig im Lotto, kann ich ja eine neue Weiler kaufen.
Ich lebe seit Jahren in Brandenburg, gebrauchte Maschinen von Weiler gibt es hier nicht. MWM, Russen, Ostblockgeräte, oder Maschinen von vor 1945 habe gegebenenfalls die selben Probleme wie oben genannt.
Zum Hobby drehen/fräsen für Schlepper, Brennholz und Landtechnik ist eine Chinäsin also durchaus ein machbare Altanative.
Ich träume aber weiterhin von einer günstigen Markenmaschine. Das es mal eine Paulimot oder Quantum wird ist aber durchaus möglich.
zZ habe ich aber leider für beides nicht das erforderlich Geld.
Trotzdem muss man rechtzeitig nachdenken und Infos sammeln.
An meiner Güde GSB32 habe ich gemerkt, das die China-Probleme recht einfach zu beweltigen sind, und ich habe Gewährleistung, Garantie Rückgabe Wandlung usw, notfalls mit Anwald und Gericht.
Bei eine gebrauchten aus eBää ist das immer >Katze im Sack<
Altanativ kauft man bei einem Händler.
Hat der alle was es an Maschinen gibt, will der nur schnelles Geld machen, ist es ein Fachbetrieb der nur gute und renovierte Maschinen handelt, kann eine gebrauchte alte Markenmaschine schnell mehr als eine neue Chinäsin kosten.
Ob sich dann die längere zu erwarende Standzeit einer solchen Maschine für den Hobby-Bereich wirklich bezahlt macht, ist auch genau zu überlegen.
Bei uns (mir) wird die Drehbank doch sicherlich im Jahr weniger laufen, als in einem Monat in der Produktion.
Was die letztlich richtige Entscheidung ist, weiß man eh immer erst hinterher.
Der Kauf von meinem 633 hätte von 14 Jahren ja auch ein Griff in die Toilette sein können, aber ich hatte Glück und bin bis heute zufrieden.
Nicht zuletzt durch dieses tolle Forum, konnten alle Probleme schnell beseitigt werden.
Deswegen hiermit auch mal ein Dank an alle die dieses Forum beleben.
Gruß Jürgen / Jogi633