Neues im Hause Lef.

Hallo Jungs, 

nach längerer vergeblicher Suche nach einer kleinen Weiler etc. hab ich Chinadrehe und -fräse von Optimum gekauft. Bin damit zufrieden, aber nicht begeistert. Probleme wie beschrieben, aber alles handhabbar. Keine Katastrophen. Leider hab ich bei der Drehe keine stufenlos regelbare gekauft. Die paar Euronen hätten sich auch bei Hobbyeinsatz gelohnt. Bei der Fräse war ich schlauer. 

Wie schon häufig gelesen: Die Maschine ist nur die Hälfte der Investition.

Große gebrauchte Drehbänke gibts recht häufig günstig. Aber die kleinen werden in Gold aufgewogen. 

Gruß

Michael
 
Hallo zusammen,

nee Jürgen, eine Fräse ist nicht in Planung.

Ich bin inzwischen recht gut motorisiert. Also ist nichts weiteres geplant.

Torsten, natürlich hast du recht, wenn du die Industriequalität über die semiprofessionellen Maschinen aus

Fernost stellst.

Ich habe wirklich lange gesucht. das Preisniveau ist für gebrauchte einfach zu hoch.

Für 500-600Euro gibt es nur Schrott.

Ich hatte die Chance eine große Bohrmaschine für den Freundschaftspreis von 1.000Euro zu bekommen.

Leider ist die für meine Garage zu hoch.

Dort wo sie hätte stehen sollen, habe ich eine Höhe von 2,3m, die Maschine ist 2,6m hoch.

Zudem wäre es ein 1to-Monster gewesen mir allen Kompfort. Aber ich kann sie nicht stellen.

So habe ich mich für die Güde entschieden.

Sie hat gegenüber den anderen Anbietern in dem Segment die größte Ausladung und den größten Pinolenhub.

Gruß

Jörg
 
Hallo, ich möcht hierzu auch meine Meinung sagen, und hoffe das Lef nicht böse ist das ich sein "Fred" zerrede.

So eine Weiler oder ein Deckel Fräse ist schon was feinen. ABER

Soll die Drehbank bei Hobby (IHC usw) nützlich sein, oder soll sie selbst das Hobby werden.

Bei mir ist das so, das ich 1978 das letzte mal eine Drehbank bedient habe. Jahrelang war das Thema aus den Augen. Nun kommt es durch IHC, Brennholz und div Eigenbauten wieder auf den Schirm.

Wenn ich ich mir also was im Netz aussuche, bedeutet das, das ich evt 4-5  oder gat 10 Std durchs Land fahre, um mir so ein Teil anzusehen.

Leider fehlt mir, und evt. mach anderem hier aus dem Forum, die Ahnung eine Maschine sofort richtig zu beurteilen. 

Wenn diese Maschinen günstig sind, sind sie meist so groß, das ein Transport recht Aufwendig (teuer) wird. Wenn ich die Probleme dann erst später erkenne, habe ich mir für sehr viel Geld 1 Tonne Altmetall auf den Hof geholt.

Weiler Drehbänke sind was tolles, wen sie noch gut sind. Ersatzteile sind sehr teuer. Und wenn ich zu Überholung der Drehbank ein Drehbank brauche ? was dann.

Schick wäre ein gepflegtes Einzelstück aus einen Berufsschule, Versuchsabteilung oder von einem verstorbenen Mechaniker-Meister, dessen Witwe das zum Preis nach Gewicht verkauft.

Solche Gelegenheiten sie aber seltner aus ein Lottogewinn. Gewinne ich richtig im Lotto, kann ich ja eine neue Weiler kaufen. :-)

Ich lebe seit Jahren in Brandenburg, gebrauchte Maschinen von Weiler gibt es hier nicht. MWM, Russen, Ostblockgeräte, oder Maschinen von vor 1945 habe gegebenenfalls die selben Probleme wie oben genannt.

Zum Hobby drehen/fräsen für Schlepper, Brennholz und Landtechnik ist eine Chinäsin also durchaus ein machbare Altanative.

Ich träume aber weiterhin von einer günstigen Markenmaschine. Das es mal eine Paulimot oder Quantum wird ist aber durchaus möglich.

zZ habe ich aber leider für beides nicht das erforderlich Geld.

Trotzdem muss man rechtzeitig nachdenken und Infos sammeln.

An meiner Güde GSB32 habe ich gemerkt, das die China-Probleme recht einfach zu beweltigen sind, und ich habe Gewährleistung, Garantie Rückgabe Wandlung usw, notfalls mit Anwald und Gericht. 

Bei eine gebrauchten aus eBää ist das immer >Katze im Sack<

Altanativ kauft man bei einem Händler.

Hat der alle was es an Maschinen gibt, will der nur schnelles Geld machen, ist es ein Fachbetrieb der nur gute und renovierte Maschinen handelt, kann eine gebrauchte alte Markenmaschine schnell mehr als eine neue Chinäsin kosten.

Ob sich dann die längere zu erwarende Standzeit einer solchen Maschine für den Hobby-Bereich wirklich bezahlt macht, ist auch genau zu überlegen.

Bei uns (mir)  wird die Drehbank doch sicherlich im Jahr weniger laufen, als in einem Monat in der Produktion.

Was die letztlich richtige Entscheidung ist, weiß man eh immer erst hinterher.

Der Kauf von meinem 633 hätte von 14 Jahren ja auch ein Griff in die Toilette sein können, aber ich hatte Glück und bin bis heute zufrieden.

Nicht zuletzt durch dieses tolle Forum, konnten alle Probleme schnell beseitigt werden.

Deswegen hiermit auch mal ein Dank an alle die dieses Forum beleben.

 

Gruß Jürgen / Jogi633
 
Hallo,

Jürgen gebe dir soweit Recht.

Jedoch muss ich da jetzt ein paar Sachen noch hinzufügen:

Eine Weiler von heute, ist ganz bestimmt nicht mehr die Qualität der vergangenen Jahre.

(Auch hier hat ein Verkauf und die "tolle" Globalisierung ihren Einzug erhalten und die Firma läßt nun  auch Bauteile in China anfertigen.) Solche Maschinen meine ich auch nicht.

Wie auch bei unseren geliebten roten aus Neuss gibt es dort eine bestimmte Baujahresgrenze. Ab da sind die Maschinen eigentlich nicht mehr so der Brüller.

Ich habe mal eben geschaut und auf anhieb eine noch wirklich gute L+Z Drehbank (Leit,- und Zugspindel) von Weiler Bj. 1980 gefunden mit absolut Umfangreichem Zubehör.

(Dreibackenfutter, Multifixaufnahme, Spannzangen, Drehherze, Mitnehmerscheibe, etc... und das alles für 5500 €.)

Wer sich etwas damit auskennt und daher weiß, dass alleine ein Dreibackenfutter sagen wir jetzt mal von Röhm als 125mm schon fast 2000€ kostet, der weiß das die Bank dann "nur" noch 3500 kosten würde abzüglich dem anderen Zubehör.

Bei Werkzeugmaschinen kostet einfach das Zubehör nochmal min. genau soviel, wie die Maschine "nackt.

Natürlich muss man abwägen, ob man die denn wirklich so oft einsetzt. Nur dann würde ich mir wirklich einen Dreher meines Vertrauens suchen und meine Drehteile dort anfertigen lassen.

Das ist bestimmt billiger. (Strom, Material, Werkzeuge muss man ja auch haben.)

Eine gut ausgerüstete Werkstatt ist einfach ein teurer Spaß und da bin ich wirklich froh, dass ich Berufsmäßig da bis in die Spitzen "bewaffnet" bin.

(Übrigens hat mich unser damaliger Lama auf die Idee gebracht, Dreher zu werden. Und das habe ich im Handwerk gelernt und nicht in der Industrie. Da liegen Welten drin!)

Wie dem auch sei, wer noch weitere Infos dazu haben möchte schreibe mir bitte eine PM, damit wir Jörg sein Thema nicht weiter zerreden.

Danke für dein Verständnis, Jörg!

;)

Gruß
Torsten

IHC, alles wird gut!
 
Moin Jürgen und Torsten,

Ihr zerredet den Beitrag nicht.

Ich denke, daß viele unserer Kollegen stehen bei der Werkzeugauswahl vor ähnlichen Entscheidungen.

Da kann es nur hilfreich sein, Für und Wider zu diskutieren.

Unser Hobby ist ja nicht nur vom Trecker besitzen, sondern auch vom Instandsetzen und Reparieren geprägt.

Schönen Tag noch, ich muß jetzt los.

Gruß

Jörg
 
Hallo Jürgen,

die Ritscheraktion ist nur kurz unterbrochen.

Zuerst kümmer ich mich um mein neues Spielzeug.

Der Maschinenschraubstock, den ich habe, hat 12mm-Langlöcher zur Befestigung am Tisch.

Die Maschine ist aber für M16-Nutsteine ausgelegt. Da heißt es selber machen.

Da bin ich bei.... Fotos folgen.

Gruß

Jörg
 
So einen Satz habe ich mir damals passend für meine GSB32 gegönnt.

Achtung:

Die gibt es nicht nur in verschiedenen Grüßen, sondern auch zu jeweils stark unterschiedlichen Preisen in der Bucht.

Unterschied ist meist nur die Farbe vom Kasten !  Gibt es oft schon ab 40,- in 16mm.

Gruß Jürgen / Jogi633
 
Hallo Torsten,

du hast vor ein paar Beiträgen von Gewindepratzen geschrieben.

dazu habe ich nichts aussagekräftiges gefunden.

Was sind das für Dinger?

Vorher bin ich ein anderes Problem angegangen.

Mein Maschinenschraubstock hat Befestigungsschlitze für M12-Schrauben.
Die Bohrmaschine hat Nuten für 16mm-Nutsteine.
Da ich den Schraubstock nicht mit Schraubzwingen festsetzen möchte, habe ich mir
passende Nutsteine gebaut.

Die Köpfe von M16-4-Kantschrauben habe ich auf Maß gedreht und geschliffen/gefeilt.

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Links die Schraube vor, rechts nach der "Behandlung".
Danach habe ich mit Hilfe der Drehbank ein 10,2mm Loch gebohrt.

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Dann ein M12-Gewinde reingeschnitten.

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Danach mit einer Fase versehen und abdrehen.

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Mit einer passenden Schraube paßt das perfekt.

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Jetzt brauche ich das Ganze noch 3 mal und fertig ist´s.

Gruß
Jörg
 
Es ist geschafft.

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Der Schraubstock läßt sich mit allen vier Schrauben nur wenig variabel positionieren.
Ich denke parallele Nuten wären besser als die diagonalen.

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Da werde ich wohl noch etwas anderes beschaffen oder bauen.

Gruß
Jörg
 
Hallo Jörg,

zuerst mal sieht deine Arbeit sehr sauber aus!

Schön wie du dabei bist dich in die Materie reinzuarbeiten.

Die Flächen sehen sehr gut aus und vor allem die Gewindeflanken der Kulissensteine sind echt top!!!

Zu den Gewindepratzen: Das sind in der Tat die Kulissensteine die du für deinen Schraubstock "modifiziert" hast.

Wir haben im Werkzeugbau auf den 5 D Fräsen noch hydraulische Pratzen mit manueller Schnellverstellung. Da kannst du sogar die Tonnenzahl einstellen, womit die halten um die Werkstücke nicht zu deformieren.

(Den Preis für sowas möchtest du nicht wissen, denn dafür kann man sich einen 6 Zylinder mit ca. 5000 Std. kaufen...)

Ich stimme dir absolut zu, dass die Anordnung der Nuten auf dem Tisch "unvorteilhaft" sind. Leider findet man das häufig in dem Preissegment.

Bin mal gespannt, wie lange du den Kunststoffschutz dran läßt... ;)

 

Gruß
Torsten

IHC, alles wird gut!
 
Hallo,

na und für die Nuten haben wir ja gerade schon eine Lösung gefunden.... :)

Hehe, schön !

Gruß
Torsten

IHC, alles wird gut!
 
Hallo Jürgen,

solche Arbeiten gehören bei mir mit zum Gesamtpaket Treckerhobby.

Mir macht auch so etwas Spaß.

Eine Idee mit möglichst einfachem Ausgangsmaterial umsetzen.

Hätte ich eine Fräse, wäre der Umweg über die 4-Kantschrauben wohl nicht zum Tragen gekommen.

Torsten, danke für dein Lob zu den Gewinden.

Ich habe sie auch mit viel Liebe in drei Stufen von Hand geschnitten :-))

Ja, die Lösung für die Nuten klingt sehr gut. Man muß nur mal miteinander telefonieren, dann

kommen die Ideen.

Gruß

Jörg
 
Hallo Jörg,

genau so 
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Gruß
Torsten

IHC, alles wird gut!
 
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