Neues im Hause Lef.

Moin,
es ist geschafft
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Die Buchsen passen perfekt.

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Die Achse hat kein merkliches Spiel und trotzdem reicht das Gewicht eines Schmetterlings
die Achse aus der Waage zu bringen...... seidenweiches Pendeln.... 10 mal besser als ich erwartet habe...
ich komme aus dem Schwärmen gar nicht mehr raus.

Als Anfänger braucht man eben ein wenig mehr Geduld
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Jetzt kommt das Zugmaul wieder davor, die Achsschenkel werden montiert....

Gruß
Jörg
 
Josef, danke für´s Lob.

Ja, ein Bettschlitten wäre prima, ist aber leider nun mal nicht.

Vorerst werde ich nach Möglichkeit keine konischen Teile mehr drehen.

das Ausrichten dauert ewig.

Gruß

Jörg
 
Hallo,
zwischenzeitlich habe ich die VA wieder montiert, die Lenkung komplettiert und
die Räder angeschraubt.

Das Ergebnis: Schon viel weniger Spiel, aber nach meinem Geschmack noch nicht so
gut wie erwartet.

Ich hatte auch einen Verdacht: Den Bolzen Nr. 14.

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Also Getriebedeckel ab und nachsehen.

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Der Bolzen Nr.14 links unten hat kein Spiel.
Beim Drehen am Lenkrad fiel mir auf, daß sich die Welle im Exzenter Nr.13 dreht.
Der Keil hat Spiel in der Nut und ich habe die Mutter der Klemmung nicht genug angezogen.

Ich habe den Splint rausgefrimelt und die Mutter mit viel Mühe einen Zinken weiter gedreht.
Jetzt sitzt die Welle fest.

Das Spiel ist am Lenkradrand jetzt 2-fingerbreit. Das sollte ok sein.

Gruß
Jörg
 
Hallo Jörg

bist bei den letzten Beseitigungen von kleinen Mängeln die noch zum vorschein kommen, dann kann es ja bald losgehen mit einer kleinen Ausfahrt.

Herzlichen Dank an dich, für die Tollen berichte die du hier verfasst hast,das macht richtig Spaß diese zu verfolgen.

Mfg Anton
 
Hallo Anton,

die Berichte schreibe ich doch gern.

Die Resonanz zeigt, daß sie auch gerne gelesen werden.

Ich habe mich schon gefragt, ob sie nicht zu detailiert sind.

Einen Schrotthaufen wieder in einen Trecker um zu wandeln, ist allerdings eine Reihe von vielen Detailarbeiten, nichts fällt vom Himmel.

Hinsichtlich einer baldigen Ausfahrt muß ich dich leider enttäuschen. So schnell schießen die Preussen nicht.

Es ist noch eine Menge zu tun und der Winter steht vor der Tür. :-) Es wird also noch dauern.

Nachdem die Lenkung jetzt ok ist, geht es mit den Anbauteilen weiter.

Die Verschraubungen an der Tankkonsole hatte ich schon vor Wochen mit Rostlöser
eingesprüht. So ließen sie sich leicht lösen.

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Den Sinn und Zweck der ganzen angeschraubten Halterungen muß ich erst noch ergründen.
Auf jeden Fall gibt´s wieder genug zu reinigen.

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Der Glühwiderstand scheint noch intakt zu sein.
Den werde ich gaaanz vorsichtig auseinander nehmen und reinigen.
Ich hoffe, die Isolatoren überleben die Aktion.

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Vorher werde ich mich nach Stabglühkerzen umsehen.
Die sind ohne Widerstand und Glühüberwacher nicht so empfindlich.

Gruß
Jörg
 
Hallo Josef,

danke für den Tipp.

Ich habe deinen Beitrag gefunden:

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Mich wundert allerdings, daß du Glühüberwacher und Vorwiderstand verwendest.

Sind die Stabglühkerzen nicht auf 12 bzw. 10,5V ausgelegt? Da geht doch jede Menge Spannung/Leistung verloren.

Gruß

Jörg
 
Überwacher und Vorwiderstand habe ich absichtlich wegen der Orginalität drin gelassen, so dass man wieder direkt die Wendelkerzen einsetzen kann.

Der Widerstand der Stiftkerze ist höher als der Widerstand von Vorwiderstand und Überwacher, so dass diese beim Vorglühen kalt bleiben, also auch kaum  Spannung beim Glühen der Stiftkerze abfällt.
 
Hallo,

Zitat "Die Bohrung der Verschraubung hat 11 mm, so dass sie zum Gewinde M 12 x 1,25 passt."

Die Bohrung ist zu groß. Richtig wären 10,75 mm --> max. 10,8 mm Bohrer.
Bei der Ermittlung des Kernlochs für ein metrisches Gewinde wird immer Nennmaß - Steigung gerechnet.

"Normale" metrische Gewinde:
M12 - 1,75 = 10,2
M10 - 1,5 = 8,5
M8 - 1,25 = 6,8 
M6 - 1 = 5
usw.

Metrisches Feingewinde:
M12 x 1,25 --> - 1,25 --> 10.8

Es sind zwar nur 0,2 mm weniger Kernloch, bei 1,25 ist das aber ein hoher Anteil.
Mich wundert nicht das man hier das Gewinde nicht durch schneiden und Mertalkleber ergänzen soll, es ist ein Gewinde mit viel "Spiel".

Gruß
Arno 
 
Hallo,

1. hatte ich die Verschraubungen am Lager, 2. passte das Außengewinde.

man kann das Gewinde auch durchschneiden.

Der Kleber dient dem Abdichten

Und wegen der 2 Zehntel mach ich mir keinen Kopf.

Konstruktiv besser wäre es, wenn man den Adapter so ausführen würde, dass die Glühkerze mit dem Konus abdichtet. So liese sie sich auch ohne Problem ausdrehen. Bei meiner wird sich  wahrscheinlich die Kleberkonsistenz durch die Wärme verändern und zwischen die Gewindegänge Ruß eindrücken.

 

Gruß  Josef
 
Hallo,

wenn ich keinen 10,8-Bohrer zur Hand habe, würde ich mir wegen der 0,2mm auch keinen Kopf machen.

Prinzipiell kann ich ja jede Stabglühkerze verwenden, wenn ich den Adapter so auslege, daß der Stab

in die Vorkammer ragt.

Den Adapter kann ich aus einer Schraube drehen. Dann ist auch das Abdichten mittels Konus machbar.

Ich werde mir morgen mal die Abmessungen ansehen.

Gruß

Jörg
 
D-322:

Hallo,

Zitat "Die Bohrung der Verschraubung hat 11 mm, so dass sie zum Gewinde M 12 x 1,25 passt."

Die Bohrung ist zu groß. Richtig wären 10,75 mm --> max. 10,8 mm Bohrer.
Bei der Ermittlung des Kernlochs für ein metrisches Gewinde wird immer Nennmaß - Steigung gerechnet.

"Normale" metrische Gewinde:
M12 - 1,75 = 10,2
M10 - 1,5 = 8,5
M8 - 1,25 = 6,8 
M6 - 1 = 5
usw.

Metrisches Feingewinde:
M12 x 1,25 --> - 1,25 --> 10.8

Es sind zwar nur 0,2 mm weniger Kernloch, bei 1,25 ist das aber ein hoher Anteil.
Mich wundert nicht das man hier das Gewinde nicht durch schneiden und Mertalkleber ergänzen soll, es ist ein Gewinde mit viel "Spiel".

Gruß
Arno 
Hallo Arno (Berufskollege),

deine Angaben zu den Kernlochbohrungen sind korrekt. 

Wobei es ja auch hier noch die Toleranzfelder gibt: grob, mittel, fein. (Damit ist kein Feingewinde gemeint sondern alle Gewinde werden nochmals in 3 Toleranzfelder unterschieden!)

Das gängigste und von dir beschriebene Toleranzfeld ist mittel. Wenn man nun auf grob schaut, kommt das mit der Kernbohrung schon hin.

Ich kann deine Einwände allerdings verstehen Arno. Sowas versteht man als "Berufsehre" und man bekommt es ab dem 1. Lehrjahr quasi "eingefleischt"....!

Ein jackelndes Gewinde ist für einen Dreher ungefähr so anzusehen, wie wenn ein neuer Schlepper einen Reifen montiert bekommt, der eine Unwucht hat.

Jedoch will ich auch darauf hinweisen, dass eine zu große Kernlochbohrung in Bereichen wo thermische Beanspruchung vorliegt, die Bohrung dadurch noch größer werden kann und dann das Gewinde nicht mehr Formschlüssig

halten kann/könnte. 

Gruß
Torsten

IHC, alles wird gut!
 
Bei 80 bar Verbrennungsdruck wird das Gewinde bzw. die Glühkerze mit 63 Kp belastet.

Es ging bei der Anfertigung nicht um den Bohrer, sondern die Verschraubung hatte bereits 11 mm . Bei Gelegenheit werde ich auf Konusabdichtung umstellen. Es war im Prinzip ein Versuch, ob sich Stiftglühkerzen bie diesem Motor bewähren.
 
Guten Morgen!

Arno, Torsten, es ist klar, daß ihr als Spezialisten derartige Abweichungen nicht gut heißen könnt.

0,25mm sind im Maschinenbau ja auch schon eine Hausnummer.

Ich versuche schon die vorgeschriebenen Durchmesser zu bohren.

Für 12x1,75 Normalgewinde habe ich mir extra 10,25mm-Bohrer gekauft. Die benötigt man ja auch öfter.

Als Hobbyschrauber überlegt man dann aber schon, ob man für ein Gewinde extra einen Bohrer kauft.

Den Aspekt der Wärmedehnung hatte ich nicht bedacht, wobei sich die eingedrehte

Glühkerze parallel zum Adapter mit ausdehnt. So ganz verstehe ich nicht, warum die Verschraubung

dadurch noch jackeliger werden soll.

Ich habe keinen 10,75mm-Bohrer, was kein Problem darstellt,

weil ich das Maß auf der Drehbank ausstechen kann.

Gruß

Jörg
 
Hallo,

wie gesagt Jörg, im Toleranzfeld grob ist ja gegen das Kernlochmaß von 11mm nichts einzuwenden.

Ich machte lediglich diese Anmerkung, weil man diese Toleranzfelder entsprechend so einsetzen sollte, weil die Möglichkeit besteht (wie z.B. durch thermischen Verzug), dass

die Formschlüssigkeit der gefügten Bauteile verloren oder aber beinträchtigt werden kann.

Und um hier mal ganz Wertfrei (im Bezug zu meinem Beruf) deine bisherigen Arbeiten zu kommentieren und zu beurteilen kommt da ganz klar ein:

   

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(Aber sowas von....!)

Gruß
Torsten

IHC, alles wird gut!
 
Danke Torsten,

eure (ich meine die Spezialisten) Kommentare sind goldwert.

So kann jeder für sich selber abschätzen, ob er den Aufwand (hier einen 10,75/10,8mm-Bohrer)

auf sich nimmt, oder nicht.

Gruß

Jörg
 
Moin,
bevor ich bei der Tankkonsole weiter mache, habe ich die Lenkung komplettiert.

Es fehlte noch der Deckel vom Lenkrad.

Von den Drucklagerscheiben hatte ich noch ein 15mm-Rest Messing übrig.
Den habe ich etwas hingehübscht.
Dabei ist das einzige Teil am Trecker zum Polieren heraus gekommen. 
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Gruß
Jörg
 
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