Neues im Hause Lef.

Ja Thomas, man muß nur ein wenig in sich kehren und die Möglichkeiten abklopfen.

Mit Hilfe meiner kleinen Standbohrmaschine habe ich es hingekriegt.

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Jetzt dudelt der Tank vor sich hin und ich kann mit dem Batteriehalter weiter machen.

gruß
Jörg
 
Ich lach mich hier gerade schlapp - eine der kuriosesten Antriebe, die ich bisher gesehen habe...

Klasse!!!!

Mfg Micha

Ps: freut mich immer, wenn es hier wieder was Neues gibt. Sehr interessant, deine Arbeiten zu verfolgen
 
Hallo Micha,

stimmt, das mutet schon kurios-abenteuerlich an, aber es funktioniert.

Und wider einmal nur Schrott verarbeitet. Nur den Schlauch habe ich gekauft.

Mich hat gewundert, daß der Schlauch ohne Führung auf dem Bohrfutter läuft.

Der Motor muß nur nach ca. 45 Mintuen eine Verschnaufpause haben. Da wird er langsam warm.

Die Lager laufen zwar leicht, aber die ca. 3kg Quarzsand und kleine Steine erzeugen reichlich Widerstand.

Gruß

Jörg
 
Hallo,
bei der Konstruktion des Batteriehalters ist ein Masseproblem vorprogrammiert.
Die Achse ist lackiert, die Flächen des Batteriehalters, der über die Achse geschoben wird ebenfalls.
Die 14er Schrauben gehen durch das obere Blech, durch die Achse und dann durch das untere Blech.
Dann kommt die Mutter. Also besteht kein Metallkontakt.
Die Flächen wollte ich nicht unlackiert lassen, da sich bei der Größe schnell viel Rost bildet.

Um das Problem zu lösen, habe ich in das obere Blech ein M12-Gewinde geschnitten.

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Mit einem Hydraulikrohr als Zentrierhilfe habe ich ein 5mm tiefes 7,5mm-Loch in die Achse gebohrt.

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Dann habe ich eine 12mm-Schraube zurecht gedreht.
Der Stummel unten hat knapp über 7,5mm Durchmesser.

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Der Stummel hat satt Kontakt zur Bohrung und sollte die Masse dauerhaft sicher stellen.

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Zur Tankreinigung:
Ich habe Granitsplit und Quarzsand als Gemisch genommen.
Der lose Rost ist ab, aber blank ist der Tank nach ca. 1,5 Stunde Laufzeit noch nicht.

Gruß
Jörg
 
Hallo Jörg,

bei deiner Konstruktion musste ich lachen. Du bist einfach genial. Nichts wegschmeißen und immer eine Lösung parat.

Sende die Fotos doch mal an die BG. Du hast gute Chancen den monatlichen Fotowettbewerb zu gewinnen und mit deiner Konstruktion einen Platz im  nächsten Heft auf der Titelseite zu bekommen ;-))

Holger
 
Am besten für die Tankreinigung/Entrostung hat sich Kleingeld wie 1,2 und die 5Cent-Münzen erwiesen. Durch das enthaltene Kupfer wird dein Tank sogar wieder leicht vor neuem Rost geschützt.

Funktioniert zumindest bei den Tanks der Vespa-Roller sehr gut...
 
Moin Holger,

da passiert nicht viel. Außer ein paar blaue Flecken kann man sich kaum holen, wenn man mit

der Maschine kollidiert. Der Tank dreht mit ca. 30U/min.

Den Sitz der Schraubzwingen kontrolliere ich zwischendurch immer mal.

Bisher hat sich da nichts gelockert. Sollte die Konstruktion sich auflösen, gibt´s ein kurzes

Geschepper und die Bohrmaschine dreht leer vor sich hin.

Wäre die Sache wirklich gefährlich, würde ich es nicht machen.

Gruß

Jörg
 
Hallo Micha, hallo Michael,

eure Beiträge lese ich erst jetzt. Ich habe wohl selber geschrieben, als sie eintrafen.

Danke für die Tipps.... zu spät gelesen.

Sand und Steine sind Mist.
Ich habe den Tank nach dem Reinigen geschüttelt, mit Druckluft ausgeblasen,
in der Regentonne gespült, getrocknet und wieder gespült und  getrocknet und geschüttelt..... dann war der
Sand und die Steine raus.

Der ist zwar nicht blank geworden, aber das macht nichts, weil ich die richtige Farbe dafür habe.

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Ich habe die 1 in 3-Farbe von Branth-Chemie

www.branth-chemie.de/Produkte.htm

Neben der Eignung für rostige Oberflächen ist auch die Dieselbeständigkeit bis 80°C gegeben.

Ich habe die Farbe verdünnt und im Tank verteilt.

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Morgen kommt noch der 2te "Anstrich". Das sollte dann reichen.

Dann habe ich mir einen Kotflügel geschnappt.
Hier mal einige Impressionen:

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Dann wollte ich noch die Streben austrennen, mußte aber leider feststellen,
daß sie zusätzlich mehrfach gepunktet sind.

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Also habe ich darauf verzichtet.
Ich werde die Kanten versiegeln.

Gruß
Jörg
 
Moin,
ich komme einfach nicht dazu am Ritscher weiter zu machen.

Der ganze Tag ist irgendwie mit anderen Aktionen an mir vorbei gezogen.

Heute konnte mein Roter mal zeigen was er kann.
Wir haben einen Fiestatotalschaden zwecks Motorausbau gekauft.
Bei Schwiegermutters Fiesta ist der Motor hin (Zahnriemen).
Die entkernte Karosserie kommt morgen auf den Schrott.

Mit Hilfe des 100kg-Vorderachsgewichts und Palettengabel mit hydraulischem Oberlenker ging das recht gut.

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Durch den langen Überhang wurde es ganz schön leicht auf der VA.
Aber: Mein aus Schrott zusammen gebratener Gabelhalter hat alles klaglos gemeistert.

Gruß
Jörg
 
Immer wieder interessante Lösungen bei dir. Macht sehr viel Spaß, das ganze mitzulesen. Eigentlich könntest du den Thread direkt ausdrucken und als Buch vermarkten. Gäbe bestimmt viele, die mit einem Lachen und mit emporgerecktem Daumen lesen würden.
 
Nee Hendrik,

das wird wohl eher ein Ladenhüter.

Trotzdem freut es mich, wenn die Beiträge gern gelesen werden.

Wenn für den einen oder anderen eine gute Idee dabei abfällt... um so besser.

Es darf auch gern über meine Lösungen gelacht werden, sie klappen ja meistens.

Somit kann das keine Schadenfreude sein. :-)

Es muß nicht immer alles perfekt und professionell sein.

Hauptsicher sicher und funktionell.

Gruß

Jörg
 
Moin,
die Kotflügel habe ich inzwischen gerichtet und die Löcher zu geschweißt.
Ich habe vor, die Befestigungsbleche für die Lampen an zu schweißen und nicht wie üblich zu schrauben.
Dazu muß ich aber erst die Lampen haben.
In Hänigsen haben wir fast Lampen gekauft..... aber noch gezögert.

Inzwischen hat ein MAN-Kollege und seine Freundin die Pferde fleißig gestriegelt.

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Das sollte für die Füllung reichen. Ich muß nur noch ein paar Strohreste rausfrickeln.

Das Lochblech für den Luftfilter habe ich neu gefertigt.
Aus einem Blech habe ich eine 120mm-Scheibe gedreht.
Danach die Löcher gebohrt.

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Der Bohrer muß schon mal einen mitgekriegt haben, der lief nicht wirklich rund.
Nach dem Entgraten sah das Ergebnis trotzdem ordentlich aus.

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So kann ich das Blech auch vorsichtig anschweißen, ohne die Füllung zu verbrennen.

Das Loch in der Mitte verschließe ich noch.

Gruß
Jörg
 
Hallo,
ich hatte ja als Geburtstagsgeschenk ein Moped zusammen gebraten.
Ein begeistert bikender Arbeitskollege war ganz scharf darauf auch eines zu bekommen.
Also hat er aus der Schrottkiste ein Hinterrad organisiert.... und ich kann nicht "nein" sagen und ich hatte
noch ein Vorderrad vom Ritscherdifferenzial.

Er wollte eins, das richtig nach Schrott aussieht..... kriegt er.

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Das ist jetzt schon ´ne Nummer größer.
Die Zylinder sind M36-Gewinde. Das Teil ist 40cm lang und wiegt 7 kg.

Die Lampe mach ich noch neu, das sieht nicht gut aus.

Gruß
Jörg

PS: Jetzt ist aber Schluß mit Mopeds
 
Moin,

heute habe ich mich nach dem Saisonausklang beim Treckertreffen in Holm-Seppensen
wieder dem Ritscher gewidmet.

Der Luftfilter hat seine Füllung bekommen.

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Die Stahlwolle ist raus und das Roßhaar liegt bereit.
Ich habe es vor ein paar Tagen unter klarem Wasser durchgespült und ein paar
Strohreste raus gepult.

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Die Menge war genau richtig.

Danach habe ich das Lochblech vorsichtig angepunktet. Ich wollte unbedingt verhindern,
daß die Füllung abfackelt.

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Ich habe nicht damit gerechnet, daß der bei Ebay ersteigerte Luftfilter so viel Arbeit macht.
Das war auf den Fotos nicht zu erkennen. Äußerlich sah der nach lackieren und anschrauben aus.

Gruß
Jörg
 
Sieht gut aus.

Frage: Woher weißt du, das die Füllmenge halbwegs richtig ist ?

Zuviel Fülung würde ja zu wenig Luft für den Motor bedeuten, zu wenig Füllung hätte eine zu geringe Filterleistung.

Hast du dir gemerkt wieviel Volumen vorher drin war?, oder wie bist du das Problem angegangen ?

Gruß Jürgen / Jogi633
 
Hallo Jürgen,

ich habe mich an dem orientiert, was ich an anderen Luffilterpatronen gesehen habe.

Nach dem Füllen habe ich in den Ansaugstutzen einen Staubsauger angeschlossen.

Der konnte gut "atmen".

Über eine zu geringe Filterwirkung mache ich mir keinen Kopf.

Über der neu befüllten Kammer ist eine 2te, die ist noch original gefüllt.

Gruß

Jörg
 
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