Ölfilter am 523er geplatzt

523-user

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10 März 2013
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Moin,

nach einiger Internetrecherche mit sparsamem Ergebnis erhoffe ich mir aus Eurer versierten Runde den einen oder anderen Hinweis zu meinem Treckerproblem. Ich selber bin leider kein echter Treckerexperte.

Ich bin aber seit langer Zeit zufriedener Besitzer eines seinerzeit (1969) neu gekauften 523er McCormick mit Agriomatik. Die meiste Zeit des Jahren steht der Trecker im Schuppen und wird nur ein paar Mal im Jahr zur Waldarbeit/Brennholzbereitung und zum Sachen rumfahren genutzt.

Vor zwei Jahren ist mit dabei direkt nach dem Anlassen der Ölfilter geplatzt. Ich hab mich zwar gefragt, was das soll, ansonsten aber bloß einen Neuen drangeschraubt un das Öl wieder aufgefüllt. Zwei Jahre lang hab ich den Trecker dann völlig problemlos genutzt - keine Auffälligkeiten. Jetzt ist mir dasselbe im Januar und gestern 2-mal nacheinander wieder passiert. Immer direkt beim Anlassen (nach Vorglühen).

Der Landmaschinenmechaniker hatte so einen Fall nur einmal bei einem neuen Trecker mit fehlerhafter Ölpumpe/Druckregelventil.

Bin dankbar für alle Erfahrungen/Hinweise zu der Sache. Soll ich direkt eine neue Ölpumpe einbauen/lassen?

 
Hallo 523-user.

Dein Motor hat zuviel Druck im Kurbelwellengehäuse gehabt und hat sich nun einen Weg gesucht den Druck los zu werden. Bei einigen drückt der Motor das Öl aus den Ölmeßstab.

Es könnte sein das deine Kurbelwellengehäuseentlüftung sich zugesetzt hat und so der Druck nicht entweichen kann.

Ein zu hoher Ölstand führt auch zu hohem Druck im Kurbelwellengehäuse. Eine Ölpumpe baut Druck auf wenn sie funktioniert. Habe aber noch nix davon gehört das sie zuviel Druck aufbauen kann. Lasse mich aber auch gern eines besseren belehren.

Gruß Tilo
 
hallo

das kann nicht sein das der ölfilter platzt wenn zuviel staudruck im kurbelgehäuse herscht da fligt ehr der ölmesstaboder die ventildeckeldichtung weg .bei dier ist  bestimmt das DBV von der ölpumpe verstopft und deswegen ist der öldruck sehr hoch ,dan fliegt der ölfilter weg

mfg sebastian
 
Vielen Dank für Eure prompten Antworten.

Ich denke nicht, dass der Ölstand zu hoch war, zumindest kontrolliere ich das beim Einfüllen und auch zwischendurch manchmal.

Also Kurbelwellengehäuse oder Ventil....

Mit Regulierventil und DBV der Ölpumpe ist dasselbe gemeint, nicht war?

Kommt man da gut ran und kann die Pumpe/Ventil ohne große Treckerschrauberfahrung selber ausbauen? 

Werkstatthandbücher hab ich bei ihace.de gefunden, ist für mich da WH0030 für den D-179 Dieselmotor oder WH0040 das richtige?

Gruß

523-user
 
Hallo,

dein Schlepper hat eine Ölpumpe mit "Überflussförderung", das heisst, die Ölpumpe fördert mehr Öl, als gebraucht wird. Das Öl das zuviel gefördert wird, fliesst über das Druckbegrenzungsventil, direkt zurück in die Ölwanne. Damit ist auch noch genug Fördermenge vorhanden, wenn der Motor oder die Pumpe, mit fortlaufender Betriebsdauer verschleissen. Dieses Ventil befindet sich direkt an der Ölpumpe und ist, in deinem Fall, wahrscheinlich nur vom Ölschlamm verklebt. Da es bei dir ja nicht der erste Ölfilter ist, der geplatzt ist, kann man einen schadhaften Ölfilter wohl ausschliessen.

Einfachste Methode, zum Lama, und Öldruck prüfen lassen, ist er normal, hat sich das Ventil wohl gelöst. Hatte das vor ein paar Jahren bei nem 654, den ich in Zahlung genommen habe, da hatte der Ölfilter noch den Originallack drauf.

Nimm die Ölwanne ab, bau die Ölpumpe aus, dazu musst du die erste Kurbelwellenlagerkappe abnehmen, besorg dir also die Anzugsdrehmomente dafür. An der Ölpumpe siehst du einen Splint, nimm den raus, (Vorsicht, Feder drin), zerleg das ganze und machs sauber, frisch eingeölt, und wieder zusammenbauen. Ein Werkstatthandbuch wäre von Vorteil.

@844 Allrad,

wenn du glaubst, das ein zu hoher Kurbelgehäuseinnendruck, sich auf den Motoröldruck auswirkt, dann glaubst du wohl auch, das eine Kuh platzt, weil der Elektriker die Melkmaschine falsch herum angeschlossen hat, hmm???

gruss, The Seller
 
The Seller:

Hallo,

dein Schlepper hat eine Ölpumpe mit "Überflussförderung", das heisst, die Ölpumpe fördert mehr Öl, als gebraucht wird. Das Öl das zuviel gefördert wird, fliesst über das Druckbegrenzungsventil, direkt zurück in die Ölwanne. Damit ist auch noch genug Fördermenge vorhanden, wenn der Motor oder die Pumpe, mit fortlaufender Betriebsdauer verschleissen. Dieses Ventil befindet sich direkt an der Ölpumpe und ist, in deinem Fall, wahrscheinlich nur vom Ölschlamm verklebt. Da es bei dir ja nicht der erste Ölfilter ist, der geplatzt ist, kann man einen schadhaften Ölfilter wohl ausschliessen.

Einfachste Methode, zum Lama, und Öldruck prüfen lassen, ist er normal, hat sich das Ventil wohl gelöst. Hatte das vor ein paar Jahren bei nem 654, den ich in Zahlung genommen habe, da hatte der Ölfilter noch den Originallack drauf.

Nimm die Ölwanne ab, bau die Ölpumpe aus, dazu musst du die erste Kurbelwellenlagerkappe abnehmen, besorg dir also die Anzugsdrehmomente dafür. An der Ölpumpe siehst du einen Splint, nimm den raus, (Vorsicht, Feder drin), zerleg das ganze und machs sauber, frisch eingeölt, und wieder zusammenbauen. Ein Werkstatthandbuch wäre von Vorteil.

@844 Allrad,

wenn du glaubst, das ein zu hoher Kurbelgehäuseinnendruck, sich auf den Motoröldruck auswirkt, dann glaubst du wohl auch, das eine Kuh platzt, weil der Elektriker die Melkmaschine falsch herum angeschlossen hat, hmm???

gruss, The Seller
Hallo The Seller.

Ich habe micht blöd ausgedrückt. Ich wollt damit nur sagen, dass ich nicht wusste, dass die Ölpumpe ein DBV hat und somit ein zu hoher Öldruck entstehen, so dass ein Motorölfilter platzen kann. Man lernt halt immer dazu. Du musst mich hier nicht für blöd hinstellen.

Gruß Tilo
 
Wenn dann wegen einen zu hohen innendrucks im Kubelgehäuse der Filter platzt müsste oben die Ventildeckel eher wegschießen!

Das mit der Pumpe würde ich auch mal so auf Anhieb vermuten.
 
@Tilo,

ich habe dich nicht für blöd hingestellt, das hast du schon selber gemacht, ohne es zu merken. Es ist schon erschreckend, zu sehn wie wenig Ahnung hier viele haben, und glauben, diese auch noch weitergeben zu müssen!!!!

Die meisten haben in dem Beitrag hier, ja noch nicht mal gemerkt, das der Kurbelgehäuse-Innendruck, mit dem Motoröldruck, um den es ja hier geht, nichts zu tun hat.

Das ist ungefähr so, als wenn ich mir mitm Hammer auf die Pfoten haue, und dann auf einem Bein durch meine Werkstatt hüpfe!

Gruss, The Seller

 
 
Hmm, das hört sich alles wenig plausibel an:

so ein Ölfilter hat ein Überstörmventil eingebaut, das bei erreichen des max. Drucks (=Filter verschmutzt) das Öl ungefiltert in den Kreislauf (sprich Ölwanne) zurück gibt.

Oft arbeiten die Dinger im "Mischbetrieb", insbesondere, wenn der Schaltdruck vom Hersteller sehr niedrig gewählt wurde. D.h. ein Teil des Öls geht durch den Filter, ein Teil vorbei. Das ist so gewollt um eine sichere Ölversorgung des Motor zu erzwingen, filtern kann man auch in der 2. Runde noch...

da gibt es nun verschiedene Fehlerquellen...

1. falscher Filter, es gibt die bei gleichem Gewinde mit unterschiedlichen "Einbauten"

2. mechanische Beschädigung von aussen, die sich wohl erst bei max. Belastung auswirkt oder bemerkt wird.

3. "Siff" im Filter, der das/die Überströmventil/kanäle verklebt.

4. Wasser im Öl, gerade nach langen Stillstandszeiten kann so ein Ventil regelrecht festrosten und das restliche Wasser den Filter verstopfen (möglich aber unwarscheinlich)

5. Kombinationen der obigen zusammen mit zu hoch eingestelltem bzw. festsitzendem Druckbegrenzungsventil an der Pumpe.....

Ich würde erst mal den Ölfilter genau untersuchen. Und anschließend das Druckberenzungsventil...

Wenn beides keinen Fehler aufweist, bleibt nur noch ein zugewachsener Rückstromkanal....

soweit die Theorie, die Praxis mit ölverschmieren Händen ist zwangsläufig Aufgabe des Monteurs, oder von Dir, wenn Du Dir das zutraust.

Viel Erfolg bei der Fehlersuche.

 
 
Hallo mal an Alle !

Als erstes finde ich nicht unbedingt gut, wenn man sich hier gegenseitig als "Deppen" darstellt!!!!!!!!!!!! Das Forum dient wohl in erster Linie dazu, sich gegenseitig zu helfen und nicht um sich gegenseitig fertig zu machen.

Ich kann nur aus meiner Erfahrung berichten, das ein zu hoher Kurbelgehäuseinnendruck in meinem Fall zum abwürgen/ absterben des Motors geführt hat. Bei meinem damaligen VW Polo war auch die Kurbelgehäuseentlüftung zu. Der Motor hat nicht mehr gezogen und vor allem ist die Betriebstemperatur extrem hoch gegangen. Das lag wohl auch daran, dass die Kolben bei Ab- Bewegung einen zu hohen Gegendruck hatten.

In Deinem Fall würde ich jedoch auch noch einmal den Öldruck messen, vielleicht kommen bei Deinem Schlepper auch mehrere Ursachen zusammen. Ich würde Dir auch empfehlen den Traktor mal öfters zu bewegen. Deine Aussagen deuten ja auch auf "Standschäden" hin. Desweiteren werden auf Dauer auch Deine Wellendichtringe undicht werden, die benötigen ja bekanntlicherweise das Öl zum abdichten und geschmeidig bleiben.

Mit freundlichen Schraubergrüßen, IHC-MOL.

 
 
hallo,

Als erstes finde ich nicht unbedingt gut, wenn man sich hier gegenseitig als "Deppen" darstellt!!!!!!!!!!!! Das Forum dient wohl in erster Linie dazu, sich gegenseitig zu helfen und nicht um sich gegenseitig fertig zu machen.
 

Stimmt! nehmt einfach mal etwas "den Fuß vom Gas", ruhig und freundlich ist schöner für alle.

Und es stimmt auch, eine sachlich falsche Aussage sollte berichtigt werden, aber möglichst ohne ihn zu verletzten, das ist zur Richtigstellung nicht notwendig.

So schaffen wir das alles gemeinsam.

Dafür danke ich Euch

Michael
 
man merkt, das einige wieder nicht richtig gelesen haben!

Es wurde doch im Erstbeitrag bereits geschrieben, das schon mehrere Ölfiler an dem Schlepper geplatzt sind, somit kann ein defekter Filter schon mal ausgeschlossen werden. Im Ölfilter ist zwar ein Überströmventil, das bei verschmutztem Filter anspricht, und das Öl um das Filterelement herumleitet. Allerdings nicht in die Ölwanne zurück, sondern weiter im Ölkreislauf, zu den Schmierstellen. Der oder das Ölfilter, hat keine Verbindung mit der Ölwanne, und das Überströmventil hat auch keinen Einfluss auf den Öldruck im Ölfilter, der liegt sowieso dort an, egal ob das Überströmventil zu oder auf ist!

@IHC MOL,

mag sein, das es bei deinem Polo so war, diese Erfahrung habe ich noch bei keinem, meiner Motoren gemacht, Fakt ist aber, das die Kurbelgehäuseentlüftung, mit dem Motoröldruck nicht das geringste zu tun hat, du verwechselst da gewaltig was. Ganz glauben kann ich die Geschichte aber trotzdem nicht, denn der Polo hat ja einen Vierzylindermotor, bei dem immer 2 Kolben nach unten, und gleichzeitig 2 Kolben nach oben gehen, also gleicht sich der Kurbelgehäuse-Innendruck ja aus, lediglich die Verbrennungsgase, die zwischen Kolben und Zylinder durchkommen, müssen da in dem Falle durch die Entlüftung entweichen. Allerdings hab ichs schon mal bei nem Kunden gehabt, das sein IHC, auch ein 4 Zylinder, nicht mehr richtig gezogen hat, bei genauer Überprüfung stellte sich raus, das viel zuviel Motorenöl drin war, und die KW ins Motorenöl "einschlug" und deshalb abgebremst wurde. Aber auch das hat keinen Einfluss auf den Öldruck, um den es ja hier eigentlich geht.

Die einzig nachvollziehbare Ursache bei dem Ölfilterproblem, um mal wieder zurück zu kommen, ist das Druckbegrenzungsventil. Ausbauen, reinigen, einbauen, fertig,

gruss, The Seller

 
 
Erstmal danke für Eure zahl- und hilfreichen Antworten. Wegen mir müsst Ihr Euch nicht streiten, lohnt sich nicht. Alle versuchen zu helfen - wunderbare Sache, Euer Forum.

Dass der Fehler in den Ölfiltern selber liegt halte ich für sehr unwahrscheinlich bei 4 Exemplaren, von denen 2 neu oder fast neu waren.

Die DBV-Vermutung scheint mir die plausibelste. Ich frag mich nur, warum die Kiste zwischendurch immer so sauber lief. Kann es sein, dass sich Kondenswasser unters Öl schummelt und das Ventil einfach einfriert? Die Filter sind alle im Winter geplatzt.

Jedenfalls kommt demnächst erstmal der Landmaschinenmechaniker und misst den Öldruck. Und dann muss ich weiter sehen. Aber vorher warte ich ab bis die Temperaturen diesen dusseligen Minusbereich verlassen haben. Was das jetzt wieder soll...

Mal sehen, vielleicht wag ich mich da dann selber mal ran. Muss die Vorderachse ab oder komm ich das auch so dran?

Gruß erstmal

523-user
 
Hi,

mal etwas off Topic : 

Wollte nur mal drauf hinweisen das wegen solcher angeherei das Forum schon einmal geschlossen wurde ! 

Also keep cool

lg

Marcel 
 
Hallo 523 User,

das mit dem Wasser im Öl klingt plausibel, wenn der Schlepper nur wenig belastet und wenig gefahren wurde. Normal verflüchtigen sich Wasser und Diesel ausm Motoröl, wenn der Schlepper anständig belastet wird.

In deinem Fall würde ich die Ölpumpe ausbauen, zerlegen, alles reinigen, und dann noch frisches Öl rein, dann dürfte sich das Problem erledigt haben,

gruss, The Seller

 
 
hallo

also mir fehlt im Tread das Ergebnis:

523 User kannst Du mal berichten, was Du gefunden hast.

und an The Seller

vielen Dank für die Berichtigung,

und....

hab im Duden nachgesehen, tatsächlich kann es auch das Ölfilter heissen, war mir nicht klar.

Vielen Dank

 
 
@ The Seller und alle anderen: Danke für die guten Tipps bisher

@malfer:

Klar, mach ich.

Aber, wie gesagt: erst, wenn es etwas wärmer ist, weil mir bei Minusgraden die Platzgefahr höher erscheint. Und der Mechaniker muss Zeit haben zum Öldruck messen.

Und ich muss schauen, wie ich an meinem 523er am Besten an die Ölpumpe heran komme.

Gibt‘s da Tipps?

Gruß

523-user
 
Kondenswasser im Öl ergibt meist eine Emulsion, eine Mischung aus Wasser und Öl.

Beides mischt sich nur durch Wärme und viel Rühren, sieht dann aus wie Kondensmilch.

Aufgrund der "Frostschutzwirkung" des Öls friert das aber nicht so schnell.

Wer je ein Fahrzeug mit Öldruckmesser in den Armaturen hatte, wird oft genug beochachtet haben, dass vor allem im Winter bei kalten Motoröl das Instrument gleich nach dem Motorstart auf Anschlag stand, währen es bei betriebswarmem Motor nur noch (z.B.) 3 Bar anzeigte.

Das Druckbegrenzungsventil des Ölkreislaufs wird also vor allem bei tiefen Temperaturen gebraucht, wenn durch zähes, schwerer fließendes kaltes Motoröl gleich nach dem Motorstart der Öldruck viel zu hoch ist.

Ein durch Dreck o.ä. verklemmtes Öldruck-Begrenzungsventil könnte es sein......

Die Idee mit dem verklemmten By-Pass des Ölfilters erscheint mir aber aus den gleichen Gründen nicht so abwegig.

Wenn es das kalte, steife Motoröl zu schwer hat, durch die feinen Poren des Filters zu fließen, macht der By-Pass auf, der ähnlich funktioniert wie das das Überdruckventil an der Ölpumpe, spricht aber bei deutlich geringerem Druck an.

Eigentlich ist es wahrscheinlicher, dass er daran liegt.

Denn wenn der Öldruck wegen defektem Ventil an der Pumpe so stark ansteigt, dass es den Fitler zerlegt, frage ich mich, warum das By-Pass-Ventil nicht vorher ansprach und das steife Motoröl am Widerstand des Filters vorbei leitete.

Da es diesen By-Pass für den Filter gibt, müsste bei defekten DBV der Ölpumpe eigentlich etwas anderes platzen als der Filter..... wenn der By-Pass funktioniert....

Könnte durchaus sein, dass das DBV der Ölpumpe z.B. bei 6 Bar anspricht, diese 6 Bar aber bei sehr kaltem und steifen Motoröl für den Filter zuviel sind.

Ergo würde dann der Bypass so lange das steife dicke Öl am Filter vorbei leiten, bis es durch Wärme dünnflüssig genug für die feinen Filterporen ist. Wenn der By-Pass funktioniert.... wenn nicht, kann schon mal der Filter platzen....
 
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