Reparatur/Teilrestauration IHC 744 AS

Maddn8

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18 März 2012
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69436 Schönbrunn
Hallo Liebe Forengemeinde!

Nachdem ich ja bis Ende letzten Jahres alles im Wald mit meinem kleinen Güldner Bj. 58 gemacht hatte wollte ich mir zum Stammholz machen einen etwas größeren und stärkeren Schlepper zulegen, vorzugsweise mit Allrad und Frontlader.

Da mein Nachbar bereits 2 IHC sein Eigen nennt und diese wohl immer sehr gut liefen habe ich mich auch nach einem solchen umgeschaut. Nach einer Weile hatte ich dann im allseits bekannten Onlineauktionshaus den besagten IHC 744 AS erspäht.

Nachdem ich den Sofortkauf-Button getätigt hatte und die Speditionsfirma beauftrag war, ließ die Käuferpanik nicht allzulange auf sich warten. So ein riesen Ding... und so alt... und so viel was kaputt gehen kann... und was das alles kostet... komm ich damit klar?

Nachdem ich mich dann hier im Forum angemeldet hatte und gesehen habe was manche so mit ihren roten Lieblingen anstellen, war mein Gemüt wieder halbwegs beruhigt. Effektiv ist alles nur eine Frage der Zeit wenn mal was zu machen ist. Jedes Hobby kostet Geld und Motoren habe ich bei Autos schon zu genüge umgebaut (der letzte war ein Audi S6). Also sollte es an den Schrauberfähigkeiten auch nicht liegen.

Erfahrungen habe ich mit Landmaschienen so gut wie keine, aber frei nach dem Motto Versuch macht Klug und mit einigen Tipps aus der Forengemeinde denke ich werde ich meinen Roten wieder so weit in Schuss bringen, dass alles so läuft wie es soll.

Mal eine kurze Auflistung was ich so zu tun gedenke die nächste Zeit:

  • die Kupplung ist fertig (wusste ich schon beim Kauf, daher recht günstig ;-))
  • Öl tropft zwischen Kupplungsgehäuse und Hinterachse (Ausrücklager?)
  • Ölfiltersockel läuft Öl raus
  • Fahrersitz ist fix und fertig
  • Auspuff rostig und nur provisorische Klappe drauf
  • Heizung/Gebläse hat keine Funktion
  • sonstiger optischer Zustand nicht gerade der Beste

Da ich wie gesagt nicht allzuviel Ahnung habe wird mit Sicherheit die ein oder andere Frage aufkommen während ich dran bin, vor allem wenn ich die Kupplung mache... Ich hoffe es gibt hier einige Kupplungs-Tausch-Spezialisten im Forum... :-)

Aber auch sonst bin ich kritikfähig und freue mich auf eure Meinungen und Beiträge!

Gruß aus dem schönen Odenwald!

Der Mad!
 
So, heute habe ich bereits angefangen...

Erstmal ein Bild damit ihr seht wie er momentan aussieht:



Da sind die Stützen für den Frontlader schon runter... der muss ja erstmal ab.



FL weg... ging einfacher als ich dachte... ca. 15 Min.



Dann habe ich Angefangen den Rammschutz zu demontieren.



Um die Konsolen zu demontieren mussten auch die Hydraulikanschlüsse weg, die Leitungsenden habe ich dann noch mit Gefriertüten und Klebeband zugemacht... vorsichtshalber.





Kardanwelle für den Allrad schön markieren vor dem Herausnehmen (hatte ich mal hier im Forum gelesen, ist wichtig wegen unwucht und so... ;-))



Die Konsole mal gut abstützen um alle Schrauben lösen zu können ohne dass sie auf die Füsse fällt.

Auf der anderen Seite auch Rammschutz und Konsole weg, da waren dann noch die 2 zusätzlichen Anschlüsse für den Eurorahmen vorne zu demontieren.



Und so sieht er jetzt aus ohne FL und Konsolen... ganz schön nackig...

So, das wars für heute... wenn das Wetter mitspielt geht’s morgen weiter...
 
Glückwunsch zu dem Kauf, ist die ideale Maschine für Arbeiten im Wald oder schlicht als Hobbymaschine. Wieviel Betriebsstunden hat er denn auf der Uhr? Wenn man da systematisch ran geht, hat man auch eine überschaubare Kostenentwicklung. Teile gibt es genug. Berichte mal weiter. Vor allem ist dies eine Ausführung mit einer Frontscheibe, die zu öffnen ist. Im Sommer ein ganz wichtiger Vorteil. Berichte mal weiter. Gruss  EN 353/624
 
Also auf dem Zähler steht was von 3tsd, das kann man ja aber getrost knicken... Laut Vorbesitzer wären es so um die 7500h ich glaube aber anhand des Zustandes und der Optik eher an jenseits der 10tsd.

Ich bin gerade mitten im Schrauben und Abdampfen... da stellt sich mir die erste Frage. Der Mensch ist ja von Natur aus faul, muss die Kabine denn runter? Oder kann ich den Tank nach innen über das Cockpit rausbauen?

Mfg der Mad!
 
Also ich würde die Kabine runterbauen, so hat man auch den Überblick auf Getriebe, Hydraulikleitungen und vor allem die Verkabelung. Hat er ein 16/8 oder ein 8/4 Getriebe?
 
Er hat ein 8/4 Getriebe wenn ich es richtig interpretiere.

4 langsam und 4 schnell vorwärts sowie 4 rückwärts.

Das ganze kann aber nochmals untersetzt werden.

So, da ich nebenher auch noch eine Wohnung renoviere muss ich mir die Zeit je nach Wetterlage etwas einteilen.

Am Wochenende ging es wieder ein wenig weiter.



Zuerst habe ich mal die Frontpartie von dem überlackierten Klebeband und dem selbstgebastelten "Haubengriff" befreit. Schade das dabei rauskam, das die Plastikfront sehr stark beschädigt ist, aber ich konnte es mir fast denken.



Dann habe ich mal angefangen die Motorhaube, Frontgrill sowie die Seitenbleche zu demontieren. Die kleinen waren gleich weg, die großen Seitenbleche sind innen am Cockpit ums Eck gebogen die bekomme ich wohl erst raus wenn die Kabine runter ist, oder gibt’s da einen Trick?



Als nächstes habe ich die Leitungen für die Kabine unten getrennt, allerdings mache ich als nächstes die hinteren Räder runter da man an einige Leitungen nicht so gut hinkommt. Ebenso habe ich die Wasserrohre für die Heizung geöffnet und die Kühlflüssigkeit soweit abgelassen.

So, das muss für heute erstmal reichen. Demnächst geht’s weiter...
 
Hallo, Respekt, bist schon gut weit gekommen. Die Kabine muss nach meinem Wissen nicht runter. Das Problem ist, dass die Seitenbleche auch für den Tank als tragendes Teil gelten. Die Kabineninnenverkleidung muss um die Lenksäule herum ausgebaut werden, damit man an die Halter die die Seitenbleche kommt. Frohes Schaffen:-)

  
 
HI Mad.

Hab mir vor ca 10 Mon. das aller gleiche teil mit fast identischen Mengel ,blos ohne Frontlader gekauft !

Und ich stehe gerade noch am anfang der Rep. obwohl ich schon einige Komponennten wieder in takt gebracht habe !

Die Motorwellenabdichtung ist bei mir auch das grosse Problem wobei ich befürchte wenn ich ihn auseinander gerissen habe ich auch die Kupplung tauschen muss ! Tipp von mir  den ich vom Lama meines vertauens bekommen habe ,wenn du die dichtung erneuerst dann klopf sie nicht einfach so rein ,weil sie sich dann anscheinend schnell verzieht und dann doch wieder nicht richtig dicht wird !

Denn dafür gibt es ein orginal einpresswerkzeug mit dem du es gleichmäsig rein grigst !

Ansonsten würde ich den rechten Achsschenkel nachprüfen,die Achsschenkelbolzen waren bei mir ausgeschlagen,ist anscheinend eine

ZF 1351 Achskrankheit !

Desweilen habe ich meinen Lenkzylinder komplett abgedichtet und noch die Steuergeräte abdichten und den Simmering der Regelhydraulik

für das ich die Kabine runter nehmen werde weil ich da sonst nicht bei komme ! Das aber werde ich nutzen weitere Anbaukomponennten

der Steuergeräte zu schaffen und kann dann auch das schassie wenn ich denn mal irgendwann so weit bin zu lackieren !

Also alles in allen noch viel Arbeit  die sich aber für diesen Schlepper in jedem fall lohnt ! Bin mal gespannt was du noch für versteckte mängel du findest.

Eins kann ich dir auf jeden fall sagen, du hast dich für den richtigen Schlepper entschieden .weis ja nicht was du für die Maschine bezahlt hast

aber die Bereifung ist schon Genial,erst mal noch gutes Profil und zweitens wenn ich es auf den Bildern richtig erkenne hast du vorne mind . 12.4-24  drauf das kommt richtig bullig raus ! das ist auch viel wert.Freu mich auf weitere Berichte von dir . MfG  Jürgen
 
Da ich ja für den Kupplungstausch den Schlepper trennen muss ist es denke ich am einfachsten ich mache die Kabine runter. Dann dürfte das mit den Seitenblechen auch kein Problem mehr darstellen.

Danke für den Tipp mit der Motorwellendichtung... da schau ich mal ob ich so ein Werkzeug beim freundlichen umd die Ecke ausgeliehen bekomme.

Dicht ist er eigentlich soweit bis auf die 2 genannten Stellen. Klar die Steuergeräte schwitzen ein wenig, aber ein bisschen ist ja auch erlaubt.

Die dicken Räder waren ein entscheidendes Kaufkriterium für mich, da die breiten Reifen im Wald schonender für den Boden sind. Hinten sind es 520/70 R34 und vorne 320/85 R24.

So, gestern war ja richtig schönes Wetter, da hab ich Abends noch ein bisschen weitermachen können.

Zuerst mal eine Warnung! Nutzt zum anheben des Schleppers auf keinen Fall billige Wageheber aus dem Discounter, auch wenn die Hebelast ausreichen würde. Gehoben hat er ihn zwar mit ach und krach zwar bekommen (kann angeblich 3 Tonnen) aber als ich die Böcke positionieren wollte ist der Schlepper seitlich runtergekippt. Der Wagenheber ist komplett verzogen.



Also auf zum Lama-Händler und einen gescheiten gekauft... werd ich mit Sicherheit immer wieder mal brauchen.

Und schon klappts auch mit dem Hochbocken...



Mal eben schnell die Räder runter (verdammt sind die schwer...)



Dann hab ich die Kabine hinten rechts gelöst...



und hinten links... auf der linken Seite waren es nur 3 Gewindebolzen, im vierten Loch ist eine Schraube drin die nicht nach oben durchgeht, ist das normal so?



Dann habe ich mich an den innenraum gemacht... die Gummimatten auf dem Boden habe ich schon raus, man war da ein Schmodder drunter.



Nu weiß ich nicht genau wie ich weitermachen muss, was muss den alles raus aus der Kabine um diese nach oben abheben zu können?

Die Handbremse hab ich gesehen kann man unten mit einem einfach Bolzen mit Splint lösen, das Kupplungspedal würde durch die Öffnung am Cockpit passen, der Handgashebel auch. Die Fussbremsen habe ich vereinzelt, wenn man die einzeln betätigt denke ich sollte man die auch durch die Aussparung am Boden bekommen, oder wie seht ihr das? Und wie schaut es mit den Verbindungen hinter dem Zähler und co aus? Und die Schaltung, Hydraulische Hebel etc.? Hat da einer Erfahrung was ich alles ausbauen muss?

Besten Dank mal im Voraus!
 
Moin,

wenn du den Wagenheber aus dem Baumarkt auch unter dem Zugpendel zum anheben positioniert hast um den Schlepper anzuheben ist es auch kein Wunder das er dir seitlich weggeht. Der Schlepper wiegt 4 -4,5 t jetzt bedenke mal den Hebelweg von der Vorderachse bis zu dem Punkt wo du angesetzt hast. Als nächstes setzte bitte die Unterstellböcke bitte unter die Achse weiter nach außen sonst kippt eventuell dir der ganze Schlepper um, beim herrabnehmen der Kabine. Du baust dir da eine ganz  schöne Gefahrenzone auf.

Ansonsten weiterhin viel Spaß beim wiederherrichten des Schleppers.

Mfg Uli
 
Hi Uli,

also ich habe mal gelernt, dass laut Hebelgesetz umso länger der Hebel ist desto leichter wird das anheben. Daher macht denke ich der Punkt weit hinten schon Sinn. Der Schlepper wiegt übrigens mit Frontlader gerade mal ca. 3,7t, da der FL weg ist gehe ich mal von ca. 3,3t oder so aus. Da die Vorderachse ja mitträgt hebe ich hinten also auf keinen Fall mehr wie ca. 2,5t, selbst bei ungünstiger Gewichtsverteilung. Immerhin war es mit dem guten Heber kein Problem, da hat nix gewackelt. Als er dann auf den Böcken stand habe ich mal kräftig an den Radläufen aussen gewackelt, da geht gar nix, der steht bombenfest. Glaub mir, sonst würde ich mich da nicht drunter trauen... ;-)

Aber trotzdem danke für den Hinweis, bin ja froh um jede Kritik.
 
Hallo,

ich wollte dich auch nur wach rütteln denn was bringt es uns wenn du unter dem Schlepper liegst und wir keine Bilder mehr von dir bekommen.

Mit dem Gewicht hab ich auch ewas übertrieben. Ich hatte vor zehn Jahren nen 844SA mit Comfort der wog leer 3900kg und einen 644 ohne Allrad der wog 3200kg. Die Gewichte hatte ich mir aufgeschrieben fürs Getreide fahren zum Leer wiegen.

Heute habe ich einen Maxxum und da wechsel ich jedes Jahr die Bereifung von Normale auf Pflegeräder und da achte ich darauf den Hydraulikstempel möglichst weit außen anzusetzten wegen der Standsicherheit. Weil die Berufsgenossenschaft immer wieder von Fällen berichtet wo zu Leichtsinnig an die Sache herangegangen wurde.

Wenn du die Standsicherheit geprüft hast und es für gut befunden hast dann ist das auch OK.

Wünsche dir weiterhin viel Spaß an dem Schlepper.

Mfg Uli
 
Hi

Also ich hab das jetzt auch schon ein paar mal mit der Kabine abheben im kopf durchgespielt du hast das ja auch schon gut beobachtet,aber ich glaube ohne Bremspedale abbauen bekommt mans nicht ganz hin ! wwenn du es aber hingrigst schreib mir bitte genau wie du es noch  gedeichselt hast ! mir steht das nähmlichauch noch bevor .

MfG Jürgen
 
wird die Fritzmeier- Kabine auch einer Restauration unterzogen?

Diese Kabine besteht aus geschraubten Einzelteilen, lässt sich also nach dem runterheben gut zerlegen für eine Instandsetzung

Hast vielleicht auch meinen Beitrag verfolgt, ich restaurriere grd ne Bril- Vollkabine für meinen 433

Interessanter Beitrag, so Schraubersachen verfolge ich sehr gerne

weiter so,

Viele Grüße, Matthias
 
Hallo Zusammen,

es ging wieder etwas weiter.

Ich habe mir die ganzen Anbauteile um die Kabine herum mal etwas näher angeschaut.

Zuerst habe ich mal die Kabine vorne noch gelöst. Dabei habe ich mir auch die Befestigung der Bremspedale angeschaut, nach dem ich mit dem Hochdruckreiniger mal das gröbste weggeschreddert habe war sogar etwas zu erkennen. die Bremspedale sind sehr einfach und schnell zu demontieren. Die Zugstangen sind nur mit Bolzen und Splint befestigt, und die Pedale selbst nur mit einem Bolzen, der mit einer 13er Schraube befestigt ist. In 10min waren die Bremspedale ausgebaut.

linke Seite...



rechte Seite... den Bolzen für die Pedale habe ich einfach wieder reingesteckt und die Schraube von Hand angesetzt, mache ich mit fast allen Schrauben und Muttern so, dann weiß ich wo sie hingehören und sie gehen nicht verloren...



Dann habe ich den Allradhebel sowie die Zugstange für die Handbremse gelöst, ist das gleiche Prinzip mit Bolzen und Splint.



Als nächstes war die Mittelkonsole und die Cockpitverkleidung dran. Vom Vorgänger wurde damals in der Mittelkonsole ein Riffelblech als Verstärkung eingebracht, da es bei diesen Schleppern wohl eine Krankheit ist das diese durchbricht. Habe ich auch schon bei einigen anderen gesehen. Die Cockpitverkleidung war nur mit 4 Schrauben befestigt. Das Rausheben war etwas kitzelig aber als ich am Kupplungspedal und am Handgashebel vorbei war ging es recht Problemlos.





Nach der Demontage der Cockpitabdeckung waren die Seitenbleche natürlich auch gut wegzubekommen, die waren doch tatsächlich ganz vorne nochmals jeweils mit 2 Schrauben und einem Querblech miteinander verbunden.

Was die Kabine selbst betrifft muss ich sagen bin ich recht positiv überrascht. Der viele Dreck hatte mich veranlasst zu glauben, das hier viel vergammelt und durchgerostet wäre, aber ausser oberflächlichem Rost konnte ich bis jetzt nichts schlimmes entdecken. Also bisher habe ich nur Arbeit für Rostumwandler und Versiegelung. Ich hoffe das bleibt so.

Womit ich auch schon bei deiner Frage wäre Matthias.

Ja, ich werde die Kabine auch etwas auf Vordermann bringen, aber nicht so ausführlich wie du, ich habe deinen Beitrag auch schon seit längerem verfolgt. Was du machst ist ja der Wahnsinn... die Kabine wird ja besser wie neu werden wenn du so weitermachst. Hut ab vor deiner Geduld! Und weiter so, ich werde deinen Beitrag gerne weiterverfolgen...

Meine Kabine ist übrigens eine Komfort 2000 hauptsächlich werde ich sie so gut wie möglich sauber machen, entrosten und versiegeln wie ich das mit dem Lackieren mache weiß ich noch nicht.

Die Heizung und Lüftung funktionieren ja auch nicht, aber das sind aus meiner Sicht sekundäre Themen die ich nach und nach noch machen kann, wichtig ist erstmal dass er wieder läuft.

Also dann, Feierabend für heute...
 
Hallo Zusammen,

es ging wieder ein wenig weiter.

Ich habe den Sitz und die Mittelkonsole im hinteren Bereich komplett ausgebaut. Auf der linken Seite ist so eine art Teerpappe auf den Boden geklebt, rechts ist das nicht. Ist das von Werk aus so, oder sollte das beidseitig sein?



Was mir noch ein wenig Kopfzerbrechen macht, ist die Hydraulik auf der rechten Seite. Muss die weg zum abnehmen der Kabine, oder kann man die Kabine nach vorne dran vorbeimogeln? Hat das schon jemand gemacht?



Wir hatten einen ersten Versuch gestartet die Kabine mal anzuheben. Von dieser Stelle auch ein dickes Dankeschön an meinen Schwager der mir mit seinem fast identischen IHC 745 AS immer zur Seite steht und meine Launen ertragen muss wenn es mal nicht so klappt! Leider war es schon recht spät und wurde langsam dunkel. Da habe ich lieber abgebrochen. Erzwingen bringt da nichts, sonst passiert noch was. Also lieber aufräumen und Feierabend.

So, bis demnächst!
 
Bei meinem 745 SA lässt sich die Untersetzung sehr schwergängig schalten. Hab mir sagen lassen, dass dies ein Getriebeproblem der gesamten Baureihe sein soll. Ist das bei der Maschine auch so? Sonst ist der Beitrag toll, weiter so:-)    
 
Maddn8:

...
Was mir noch ein wenig Kopfzerbrechen macht, ist die Hydraulik auf der rechten Seite. Muss die weg zum abnehmen der Kabine, oder kann man die Kabine nach vorne dran vorbeimogeln? Hat das schon jemand gemacht?

...
Habe an meinem 844S kürzlich auch die Kabine demontiert und stand vor der selben Frage. Da ich einige Teile schweißen muss (hauptsächlich Kotflügel und Überrollbügel) habe ich meine Kabine in Einzelteilen demontiert. Also Dachhaube ab, Seitenteile weg, Frontrahmen ab und Bügel runter, dann die einzelnen Kotflügel.
Bei meiner Kabine ist das Blech unterhalb der Stellwellen des Krafthebers einzeln geschraubt. Wenn du das rausnimmst sollte die Kabine mit etwas Fummelei an der Hydraulik vorbei- und auch komplett runtergehen.
 
Hallo Zusammen!

Es ging wieder etwas weiter...

Da das Gebläse ja nicht funktioniert habe ich mir mal den ganzen Kasten ausgebaut. Wie man sieht ist er sehr verdreckt. Was mich positiv gestimmt hat ist, dass das Gebläse direkt an 12V angeschlossen funktioniert, allerdings fehlt wohl eine art Wiederstandsnetzwerk um die Gebläsestufen zu regeln. Zumindest ist am Kasten innen eine kleine Halterung zu der die Kabel laufen, aber nichts ist angeschlossen und da der Gebläseschalter ein reiner Schalter ist, gehe ich davon aus.



Am Wochenende hatte dann auch mein Schwager ein wenig Zeit und haben mal einen Versuch unternommen die Kabine runterzuheben. Leider wurde der Versuch nicht mit Erfolg gekrönt. Die Kabine hat sich zwar vorne angehoben, ging aber nicht komplett runter. Weiß jemand aus der Forengemeinde zufällig was so eine Kabine in etwa wiegt?



Wir haben dann nochmal gemeinsam alles abgesucht wo die Kabine hinten noch halten könnte, haben aber nichts gefunden. Also mal die dicken Geschütze aufgefahren und direkt nur hinten angehoben um zu schauen ob sich überhaupt etwas tut. Und siehe da, die Kabine geht auch hinten hoch.





Das ganze war uns dann allerdings etwas suspekt, da die Kabine hinten nur sehr schwer anzuheben war. Also haben wir erstmal davon abgelassen.

Aktuell bin ich am überlegen, ob ich die Kabine nur vorne anhebe, den Tank löse und dann versuche zu trennen. Wäre zumindest eine Möglichkeit denke ich. Oder wie IHC Power vorgeschlagen hat die Kabine zerlegen. Muss ich mir mal anschauen wie meine Kabine zusammengesetzt ist.

Danke auf jedenfall für die Tipps!

@353/624EN: Mein Schwager hat seinen 745 AS noch nicht so lange. Mit Untersetzung musten wir bisher noch nicht arbeiten. Aber wir werden das demnächst mal ausprobieren.
 
Hi Martin.

Hab jetzt auch mit dem lösen der Kabine begonnen und stosse grade auf wiederstand und  zwar an der Hinterachslagerung die mittlere schraube  ist bei mir fest, hab sie schon warm gemacht  und auch immer wieder eingesprüht ! aber ich sehe bei dir du hast die ja ganz raus gemacht ,wie das denn ???

oder hast die untere Platte gelöst ?? 

Und hast du vieleicht eine Ahnung für was der Schalter vor dem Kupplungspedal ist ??

MfG Jürgen
 
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