Restauration D439 von 1965

Moin.

Ein Motor der dicht ist, ist das auch bei dünnem Öl. Wobei 15W 40  nich dicker ist als 20er. Ich tippe viel mehr auf schlechte Dichtflächen und Dichtungen. Ein neuer Cu Ring ist nicht automatisch auch immer dicht, manchmal muss man die erst ausglühen damit sie weich sind.

Gruß Jürgen
 
Naja, ein 20er öl wird halt dünner je wärmer es wird, deshalb gibt es ja Mehrbereichsöle die möglichst gleichbleibende Viskosität haben. Ich bin eigentlich nur bei einem Einbereichsöl geblieben, in dem Glauben das  nur so die Filterung mit dem Originalfilter funktioniert. Aber wenn ich jetzt den Peilstabziehe und das Öl doch schwarz ist, zeigt mir das es ja doch die Ölkohle bindet und sich nicht im Filter und Wanne absetzt. 

ob das jetzt vom Graphitring kommt hoffe ich nicht, prüfe das aber mal. Den habe ich vom Instandsetzer montieren lassen, müsste ja dann theoretisch Garantie drauf sein. 

Am Frontlader die Klinke war schon drann, habe nur das Seil erneuert und die Kette. Und dIe Fank sowie Aufnahmehaken aufgeschweißt, weil die stark eingelaufen waren. Also ich habe damit jetzt drei Gummiwagen mit Mist beladen und schon einige Rundballen gefahren, alles ohne Probleme.....hat nie von selbst ausgeklinkt.
 
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Hier aus der ESP kommt etwas Öl raus! Ich glaube auch auf der anderen Seite, da geht doch die Welle für Gas rein, oder? hat das schon mal jemand auseinander gebaut und abgedichtet? Oder muss die deswegen zu einem BoschDienst? 
 
Hat jemand Erfahrungen mit diesen Zusätzen für das Öl, welche Dichtungen wieder sanieren sollen? Ein Versuch wäre es ja wert, nur bleibt die Frage, ob es der ESP schaden könnte?

Gruß Mark
 
Moin,

es gibt auf youtube eine Anleitung wie man einen RSV Regler zerlegt.

www.youtube.com/watch?v=rpOrMGa9nKs

Du brauchst aufjedenfall einen Dichtungssatz (www.granit-parts.com/product/BOSCH/Bosch-Diesel-Einspritzanlagen/Bosch-Teile-und-Teilsaetze-fuer-Diesel-Einspritzanlagen/Fliehkraftregler/Teilesatz-fuer-RSV-Regler/2581427010003) und Loctite 638 um die Buchsen wieder einzukleben. Je nach dem welche Buchsen Variante verbaut ist musst du die O-Ringe noch seperat beschaffen. Je nach Zustand müssen eventuell auch die Buchsen und der Schwenkhebel erneuert werden. Das Axialspiel vom Schwenkhebel sollte kontrolliert/eingestellt werden. Du kannst den Regler auch zu Bosch geben, so teuer kann das nicht sein.

Nimmt der Ölstand in der Einspritzpumpe zu bzw. entweicht Diesel/Ölgemisch über der Überlauf der ESP? Dann sind die Elemente verschlissen und es lohnt sich die ganze Pumpe instandsetzen zu lassen. Hier ist eine gute Adresse: www.historische-ersatzteile.de/instandsetzung/

VG Jan
 
Hallo bin neu hier, ich  restauriere einen 324 aber nicht in dem "Tempo".

Das mit dem Sandstrahlen sieht ja toll aus,woher hast du denn das Strahlgerät? Bzw. wer verleiht sowas? Ein  Baukompressor ist ja kein Problem.

Wieviel "Sand" hast du gebraucht? Und was für "Sand" war das ?

Und zu der Farbe, hast du da auch 3 Schichten lackiert? Und wieviel Liter hast du gebraucht ?

Ansonsten ist es ein toller Bericht mit tollem Ergebnis
 
Moin,

Ein Strahlgerät kann man zum Beisspiel bei Wocken-Industriebedarf günstig mieten, die haben auch mobile Baukompressoeren, Wocken hat in Deuitschland mehere Niederlassungen. Dort habe ich auch das Strahlgut gekauft. Mit Sandstrahlen ist nicht so effektiv, Strahlgut ist richtigt scharfkanntig und spitz und 10 mal effektiver. Mit Quarzsand zu strahlen ist auch , zumindest gewerblich verboten, privat kannst du selbstverständlich alles, da beim Strahlen mit Sand krebserregene Silikate frei gesetzt werden. Es ist auch alles eine Frage der Freizeit! Ich habe in nur sechs Stunden mit dem Profigerät den 439, alle Anbauteile, die vier Räder, Zwilligsfelgen, Frontlader, Konsolen, noch Räder vom 214 und ein paar andere Teile komplett blank gestrahlt. Gebraucht habe ich ca. 20 Sack Strahlgut, kann aber auch gesiebt und 2-3 mal verwendet werden. Mit einem E-Bay Kesselstralgerät aus China für ca. 150-200,-€ kannst Du das auch, das Ergebniss ist genauso gut, ich hab nämlich eins. Aber bedingt durch die kleinere Keramikdüse, denn geringen Luftdurchsatz, etc... braucht man dann dafür statt 6 Stunden vermutlich 20-30 Stunden.......

Letzendlich kostet ein Baukompressor und ein Strahlgerät für einen Tag 70-100,-€ miete und dann noch 20-30 Liter Diesel für den Kompressor.

Gruß Mark 
 
Lackiert habe ich drei Schichten Rostschutzgrundierung von Erbedol (Büchner), diese habe ich immer jeweils 1-2 Tage durchtrocknen lassen und jede Schicht war ein anderer Farbton, damit du genau siehst wo du lackiert hast und wo nicht. Empfohlen sind zwar nur zwei, aber wenn ich mir schon die Arbeit mache.....

Das IHC Rot sowie das weiß habe ich schwach lackiert und sofort eine zweite Schicht naß in naß als der Lack anfing etwas abzubinden. Ich habe mir es nicht zugetraut es in eins satt zu lackieren, weil ich erstens kein Lackierer bin, keine Kabine habe wo 50°C sind, bei Temperaturen zwischen 10-20° in einer Lagerhalle oder Scheine hast Du halt schnell Läufer (Rotznasen). Ich hatte trotzdem 3 Stück. Diese habe ich ein Tag später mit einer scharfen Cutterklinge agbeschnitten und habe die stelle mit einem Pinsel und Farbe übergetupft, sieht man nicht mehr! Der Lack war ebenfalls Büchner- Erbedol Schlepperlack-schlagfest. Bin damit sehr zu frieden, kannst du 1K verarbeiten, oder auch 2K...es gibt dazu eine 2K Härterverdünnung. Ich bin eher ein Freund von 1k, weil der Lack flexibeler bleibt und somit eher mal was verkraftet, also verformung, erschütterungen etc....Nachteil er soll eher verbleichen, hab ich gehört....da mein Schlepper aber immer in der Halle steht und nur der UV Strahlung ausgesetzt ist, wenn ich fahre, passt das so....Wieviel Farbe ich genau gebraucht habe, weiß ich garnicht mehr....hab es leider auch nicht notiert.

Gruß Mark 
 
So langsam wird es Zeit, das der 439 mal ein Verdeck bekommt. Liegt ja auch schon zwei Jahre rum um warten darauf etwas aufgehübscht wird. Außerdem bekomme ich bei jeder Heuernte einen Sonnenbrand......

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Da ich gerne die Originalzustand erhalten möchte, und die Fritzmeierplane zwar Risse und zwei Löcher hat, aber sonnst in einem Brauchbaren Zustand, war ich bei mehreren Planenmachern/Sattlern, aber alle haben sich geweigert diese zu reparieren. Naja....jeder Handwerker hat halt seinen Stolz. Dafür hat man mir für 250€ einen neuen Nachbau angeboten, aber das kommt für mich nicht in Frage. Somit habe ich mir Kleber und PVC aus dem Campingbedarf besorgt, womit man eigentlich Zelte mit Repariert. Die Flicken habe ich einfach auf die Innenseite geklebt, leider gibt es nichts in der Farbe Kieselgrau. 
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Moin.

Das würde bei meinen nichts mehr nutzen. Aus anderen Oldtimerforen habe ich den Tipp die Scheibengummis in Weichspüler einzulegen. Soll helfen, schaden kann es nicht.

Gruß Jürgen
 
Mit einem Verdeck, kommt die gesetzliche Pflicht zu Seitenspiegel....da die Fritzmeierhalter reichlich kurz sind, biege ich mir etwas längere, damit ich auch bei breiten Gummiwagen wirklich etwas sehen kann. 
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