Nordschleifen-IHC
Bekanntes Mitglied
Beamte beim Finanzamt sind grundsätzlich dazu da, Steuern einzunehmen.
Im Prinzip ist es auch ihre Aufgabe, den Bürger über Steuerbefreiungen aufzuklären.
Bei der Grünen Nummer ist es aber evt. in den meisten Bundesländern ein wenig kompliziert, Anfragen kommen nicht alle Tage, oder ein bestimmter Beamter beim Finanzamt hat halt seine eigene Meinung.
Nur so ist es zu erklären, wenn in unterschiedlichen Finanzamts-Zuständigkeitsbereichen (die KÖNNEN, müssen aber nicht, deckungsggleich mit Kreisgebieten sein...) auf unterschiedliche Weise Grüne Nummern für Schlepper genehmigt oder abgelehnt werden.
Sascha, Du kannst gar nicht "über die OFD" gehen! Diese erteilt Steuerbürgern bei berechtigtem Interesse Auskunft, ist aber den Finanzämtern gegenüber nicht weisungsbefugt.
In meinem Fall hat mir bei der für mich zuständigen OFD Koblenz ein sehr netter Beamter umfassend Auskunft erteilt, und die war völlig anders als das, was mir eine Weile vorher ein Beamter des ebenfalls für mich (nur bei der Kfz-Steuer!!) zuständigen Finanzamt Neuwied erklärte.
(Neuwied liegt im Westerwald-Kreis, ich wohne aber im Kreis Ahrweiler auf der anderen Rheinseite, und mein "Wohnort-Finanzamt" ist das Finanzamt Bad Neuenahr-Ahrweiler).
Merke: Auch bei netten, freundlichen Beamten ist es oft nicht verkehrt, Ausagen zu kontrollieren, indem man sich bei einer vorgeordneten oder einerganz anderen Behörder/Institution erkundigt, Aussagen quasi überprüft.
Nach meiner Erfahrung geht es vor allem im Bereich Land- und Forstwirtschaft oft noch zu wie im Mittelalter, egal, ob man mit der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft, der Alterkasse, der Landwirtschaftskammer oder den Kreislandwirtschaftsämtern/Kreisveterinärbehörden zu tun hat.
Raubrittertum, Amtsdünkel, Amtsschimmel und Beamten-Selbstherrlichkeit scheinen dort noch weiter verbreitet als anderswo. Vielleicht weil die Landbevölkerung so leidensfähig erscheint?
Ganz besonders hübsch sind Konflikte mit reichen und einflussreichen Jagdpächtern, die fast immer aus der Großstadt kommen!
Ich war vor vielen Jahren mal 5 Jahre Entwicklungshelfer in Afrika.
Das prägt, da lernt man, sich zu wehren. Anders hätte ich zwei Bürgerkriege nicht überlebt.... grins....
Im Prinzip ist es auch ihre Aufgabe, den Bürger über Steuerbefreiungen aufzuklären.
Bei der Grünen Nummer ist es aber evt. in den meisten Bundesländern ein wenig kompliziert, Anfragen kommen nicht alle Tage, oder ein bestimmter Beamter beim Finanzamt hat halt seine eigene Meinung.
Nur so ist es zu erklären, wenn in unterschiedlichen Finanzamts-Zuständigkeitsbereichen (die KÖNNEN, müssen aber nicht, deckungsggleich mit Kreisgebieten sein...) auf unterschiedliche Weise Grüne Nummern für Schlepper genehmigt oder abgelehnt werden.
Sascha, Du kannst gar nicht "über die OFD" gehen! Diese erteilt Steuerbürgern bei berechtigtem Interesse Auskunft, ist aber den Finanzämtern gegenüber nicht weisungsbefugt.
In meinem Fall hat mir bei der für mich zuständigen OFD Koblenz ein sehr netter Beamter umfassend Auskunft erteilt, und die war völlig anders als das, was mir eine Weile vorher ein Beamter des ebenfalls für mich (nur bei der Kfz-Steuer!!) zuständigen Finanzamt Neuwied erklärte.
(Neuwied liegt im Westerwald-Kreis, ich wohne aber im Kreis Ahrweiler auf der anderen Rheinseite, und mein "Wohnort-Finanzamt" ist das Finanzamt Bad Neuenahr-Ahrweiler).
Merke: Auch bei netten, freundlichen Beamten ist es oft nicht verkehrt, Ausagen zu kontrollieren, indem man sich bei einer vorgeordneten oder einerganz anderen Behörder/Institution erkundigt, Aussagen quasi überprüft.
Nach meiner Erfahrung geht es vor allem im Bereich Land- und Forstwirtschaft oft noch zu wie im Mittelalter, egal, ob man mit der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft, der Alterkasse, der Landwirtschaftskammer oder den Kreislandwirtschaftsämtern/Kreisveterinärbehörden zu tun hat.
Raubrittertum, Amtsdünkel, Amtsschimmel und Beamten-Selbstherrlichkeit scheinen dort noch weiter verbreitet als anderswo. Vielleicht weil die Landbevölkerung so leidensfähig erscheint?
Ganz besonders hübsch sind Konflikte mit reichen und einflussreichen Jagdpächtern, die fast immer aus der Großstadt kommen!
Ich war vor vielen Jahren mal 5 Jahre Entwicklungshelfer in Afrika.
Das prägt, da lernt man, sich zu wehren. Anders hätte ich zwei Bürgerkriege nicht überlebt.... grins....