Schweißgerät Empfehlung !?

Das Lorch M6060 kann ich Dir empfehlen, habe selber genau das Gerät, der Nachteil ist das dieses Gerät nur einen "Einrollen" Drahtvorschub hat. Mich hat das noch nie gestört, heute würde ich das aber auch nicht mehr kaufen.

Der vom Verkäufer dargestelle "Vorteil" mit dem Lichstromadapter ist Unfug, ich habe bei meinem Gerät diese Funktion inm 20 Jahren noch nie benutzt, warum soll man auch mit Lichtstrom schweißen wenn man Kraftstrom hat?

Ich würde nach einem M6090 mit 220 A suchen, das geht nur mit Kraftstrom, hat aber halt mehr Leistung

Ersatzteile für diese Bauserie gibt es noch beim Lorch Händler

Alles in allem ist das ein dankbares Schweißgerät
 
Ich kann gern meine Erfahrungen hinsichtlich MIG/MAG- Schutzgasschweißgerät mitteilen.

Was man sich letztendlich kauft, ist jedem selbst überlassen.

ich hab jetzt seid etwas über einem halben Jahr ein MERKLE RedMIG 2800K im Einsatz mit 280A max. Schweißstrom. Ich muss sagen, seitdem macht mir schweißen richtig Spaß, kein Vergleich zu E-Hand Elektrodenschweißen, was ich, wenn ich ehrlich bin überhaupt nicht gut behersche. Es hält zwar, aber man sollte es keinem zeigen müssen. Mit dem Merkle gelingt mir fast jede Schweißnaht auf Anhieb. Wenn man "dicke" Sachen schweißen will, ich sag mal 10mm aufwärts, dann braucht man schon das nötige "Feuer" um einen tiefen Einbrand hinzubekommen. Leider nützt es da nichts mehr, mehrlagig zu schweißen, wenn alle Nähte nur oberflächlich eingebrannt sind.

Bestes Beispiel im Forum ist dieser Zugmaulhalter D-Linie, den sich da ein Kollege superschön nachgebaut hat. Da braucht es das Feuer.

Was ich eigentlich damit sagen will ist, man sollte sich gut überlegen, was man bruzzeln will. Bei nur Blecharbeiten wie Kotflügel und kleineren Sachen, so wie unser Lef hier beschreibt ist sein Gerät für ihn bestimmt eine gute Wahl gewesen, vor allem, wenn er damit zufrieden ist. Er zeigt ja auch selbst die Grenzen des Gerätes auf.

Weil ich immer mal Güde höre, Güde bietet auch "schwere" Schutzgasschweißgeräte an. Hab ich mir auch mal angeschaut, aber ich finde, da diese auch im Bereich von >1000€ liegen ist der Sprung zu deutscher Markenware dieser Leistungsklasse nicht mehr so hoch.

Anderes Beispiel, mein Schwiegervater verwendet ein einfaches MIG/MAG von Einhell mit max 160A, er ist damit sehr zufrieden trotz nur 5kg Rollen Aufnahme, betont aber immer, dass er er hauptsächlich für PKW- Blecharbeiten nutzte, wofür es gut verwendbar war.

Mein Vater setzt fast nur E-Hand-Elektrode ein, beherscht dies allerdings auch sehr gut im Gegensatz zu mir. Bleche macht er mit Acytylen- Sauerstoff autogenschweissen.

Beim anschaffen musst du dich auch so ein bischen von deinem Gefühl leiten lassen und vor allem wissen, welches Verfahren du willst: E-Hand, MIG/MAG, WIG, etc. und was du später schweissen willst.

Mein Gedanke war ein 200A Gerät, da in der Landwirtschaft öfter mal kräftige Sachen repariert werden müssen und ich nicht immer wegen jeder Kleinigkeit andere fragen wollte. Das 280er ist es nur geworden, da ich es als Jubileumsangebot zum Preis des 200er bekommne hab.

Schritt 1: welches Schweißverfahren ist für mich das richtige

Schritt 2: welche Leistungsstufe brauche ich

Schritt 3: wie oft nutze ich das Gerät später

Schritt 4: Markenauswahl

Schritt 5: Kundenservice bei Defekten, Ersatzteile

Schritt 6: Betriebskosten, z.B. 15kg Rollen sind im Schnitt billiger als 5kg Rollen; Elektroden; usw.

Schritt 7: Einkauf

Schirtt 8: freuen

Viele Grüße, Matthias
 
Hallo,

habe mir gerade ein Schweißgerät auf ebay ersteigert. Mannesmann 140er .  Von dem Gerät erwarte ich garnichts ! :-)   Habe es eigentlich nur gekauft weil ich noch gleich eine eigene Gasflasche kriege, sogar gefüllt.

Für 100€ + ungefähr 50€ Spritkosten fürs abholen denke ich mal ganz in Ordnung. Schaue weiterhin noch nach gebrauchten Markengeräten. Nur müssen die auch in meiner Nähe sein, wenn es wieder 500km Fahrt sind würde sich es ja nicht lohnen.

Gruß
 
überlege dir das mit den gebrauchten Markengeräten gut. Genau so hatte ich es auch vor. Leider musste ich feststellen, dass die Geräte, die noch was taugen würden sehr teuer sind. Da kannst du auch gleich ein neues nehmen und weißt, das damit noch nichts gemacht wurde.
 
RalfG:

Hallo Lef,

 

den Gedankenansatz den Ihr mit billigen Schweißgeräten verfolgt ist nach meiner Ansicht falsch da:

 

-         Mit einem billigen Schweißgerät das schweissen deutlich schwieriger ist als mit einem guten

Das übt auf jeden Fall und wenn sich er mal ein gutes Leisten kann, wird er Nähte ziehen wie es im Buche steht. 

-         Das Arbeitsergebniss nicht den eigenen Erwartungen entspricht

Das ist Deine eigene Ansicht. Auch mit günstigen Geräten lassen sich saubere Nähte ziehen, auch wenns länger dauert

-         Zumindest ich bei billigen Werkzeug sehr schnell denn Spass an der auzuführenden Arbeit verliere

Auch das ist Deine Ansicht.

-         Die Haltbarkeit dieser Geräte mehr als zweifelhaft ist

Die meisten Billig-Anbieter geben daher auch 5 Jahre Garantie ;-)

-         Ersatzteile nicht verfügbar sein werden

Wenn es im 6 Jahr kaputt geht , gebe ich Dir recht. Aber wir leben doch ein der Wegwerfgesellschaft. 

Rechne doch einfach mal die Kosten pro Jahr die mein Schweissgerät verursacht hat . Ich komme dabei auf 56 € im Jahr ( Die Verzinsung des eingesetzten Kapitals habe ich dabei allerdings nicht betrachtet ) die durch Anschaffung und Instandsetzungen verursacht wurden.

Ich komme bei einem Billiggerät was 200€ kostet und 5 Jahre hält auf 40€ pro Jahr. Und die Verzinsung des nicht ausgegebenen Geldes nicht eingerechnet.

Ist das viel oder teuer? Und das beste ist das ich das Gerät immer benutzen konnte wenn ich es wollte, selbst die "Ausfälle" in der letzten Zeit waren durch den hervoragenden ET Service  der Fa lorch und der FA BM Schweißtechnik in Garbsen relativ schnell vom Tisch!

Das ist natürlich ein echter Vorteil. 

Meine Empfehlung ist ganz klar was vernünftiges zu kaufen, sprich ein Markengerät mit gesicherter Ersatzteilversorgung und Support.

Für zwei oder drei kleinere Einsätze im Jahr???

Wenn das persönliche Budget so was nicht hergibt sollte man lieber länger sparen.

Und in der Zwischenzeit das gesparte Geld beim Schweißer ausgeben um sich Kleinigkeiten schweißen zu lassen?

Ich selber überlege seit längerem ob ich mir ein günstiges für Kleinigkeiten zulege, habe aber auch noch keine Lösung gefunden.

Man kann es halt immer von zwei Seiten sehen. Bei Werkzeug das ich oft oder täglich nutze stellt sich die Frage ob billig oder gute Qualität einfach nicht.

Gruß

Andy

P.S.: Nicht angegriffen fühlen, sind nur mal meine Gadankengänge zu Deinen Aussagen
 
Für das, was Sie tun möchten, ist ein 50 € Elektroden-Schweißgerät mehr als genug. Die Inverter-Schweißgerät soll sich leichter starten und verbrauchen weniger Strom. Aber mit ein wenig Übung und verschiedene Elektroden, können Sie schweißen fast alles mit der billigen Elektrode Maschine.
 
Hallo,

ich habe über 20 Jahre mit einem kleinen Elektra Beckum Schutzgasschweißgerät mit 140A geschweißt (NP 998,00 DM mit Gasflasche und Druckminderer), hat vollkommen ausgereicht. Ich habe damit u.a. mehrer Autos und eine Unimogkabine restauriert sowie einen Landwirtschaftlichen Anhänger umgebaut.

Wenn etwas Größeres geschweißt werden musste, bin ich zum freundlichen Landmaschinenhändler gegangen.

Jetzt habe ich mir jetzt ein ISKRA Industrie MIG MAG 250 / 4 (Fa. TOOL Solution) gekauft, weil bei meinem Elektra Beckum die Steuerplatine abgeraucht ist.

Von meinem neuen ISKRA Industrie MIG MAG 250 / 4 bin ich total begeistert; 4 Rollen Drahtvorschub, 2- bzw. 4-Takt, Rückbrand usw. und eine Einschaltdauer von 35% - 250A.

Für mich ist es vollkommen ausreichend und der freundlichen Landmaschinenhändler muss auch nicht mehr bemüht werden.

Gruß Thorsten
 
Ich kann nur folgendes Schweißgerät empfehlen, besitze das Gleiche schon seit paar Jahren und bin begeistert!

http://www.ebay.de/itm/Jackle-Maxi-Mig-250-Schweissanlage-Schweissmaschine-Schweissgerat-Mig-Mag-/160956037060?pt=Schwei%C3%9F_L%C3%B6ttechnik&hash=item2579ba37c4
 
Ich kann das hier empfehlen

normal_1171836.webp

einfach in der Bedienung, keine elektronischen Steuerungen, genug Feuer für "dicke" Sachen und einfach nur super in der Anwendung, Klasse Ergebnisse

Gruß, Matthias
 
Matthias-IH353:

Ich kann das hier empfehlen

 

einfach in der Bedienung, keine elektronischen Steuerungen, genug Feuer für "dicke" Sachen und einfach nur super in der Anwendung, Klasse Ergebnisse

Gruß, Matthias

Hallo Matthias, was hat dein Schweißgerät gekostet wenn man fragen darf?
 
Hallo,

meine Suche nach Schutzgas Geräten ist erstmal eingestellt ! Habe ja ein kleines ersteigert, wenn das läuft sollte es für die Blecharbeiten reichen.

Da ich ja auch mal dickere Sachen braten muss, sollte das Schweißgerät deutlich mehr Dampf haben. Das geht aber nur mit einem teuren Gerät. Dann muss noch eine Gasflasche her, die Füllungen sind auch nicht gerade billig.

Aber ...

ich habe ja noch ein anderes Schätzchen da stehen ! Dalex-Werke TK42 Schweißtrafo   135AH bei 100% ED , 180AH bei 55% ED

www.ackrutat-shop.de/werkzeugmaschinen/dalex-tk42-elektrodenschweissgerat-schweisstransformator-schweissgerat-schweisstrafo.html

So sieht die Kiste aus.

Kann mir vielleicht jemand etwas dazu sagen ? Wie man damit richtig schweißt, wie sich diese 2 Einstellbereiche schalten lassen ? Gibts es irgendwo im Internet allgemeine Lektüre zum richtigen Elektro Schweißen ?

Und welche Elektrodenstärken, welche Hersteller sind am besten ?

Ich habe mal ein paar Minuten damit geschweißt. Mir gelangen auch schon relativ schnell richtige Raupen. Ist halt etwas schwierig gleichzeitig noch mit der Elektrode gleichmäßig runter zu gehen und dabei eine Linie ziehen ...

Gruß
 
Hallo Pascal,

ich kenne das Dalex Tk42 nicht, von den Bildern würde ich die Bedienung so beurteilen das mit dem Stufenschalter 0 / I / II  das Schweißgerät eingeschaltet wird sowie die beiden vorgegebenen Schweißstrombereiche vorgewählt werden können, bei diesen Schaltern gibt es teilweise Varianten die zum Umschalten gedrückt oder gezogen werden müssen. Mit dem großen Handrad oben kann man wahrscheinlich stufenlos den gewünschten Schweißstrom einstellen durch Verschieben der Eisenpakete im Schweißtrafo, die Zahlen dienen zur Orientierung. Wenn man dieses Schweißgerät innen sauberhält (Staubablagerungen und Metallspäne durch Schleifarbeiten) in dem man es gelegentlich auspustet und die Belüftunsschlitze nicht verdeckt ist es so gut wie unkaputtbar.

mfG Heiko
 
Zurück
Oben Unten