Hallo, hab mal wieder was geschafft.
Die festgerostete Schraube im Lenkhebel ist jetzt auch Geschichte, hat sich ganz schön gewehrt. Mit Rostlöser hatte ich leider keinen Erfolg Mit Warmmachen des Lenkhebels auch nicht, wollte es auch nicht übertreiben mit der Wärme, nicht daß das Material nachher spröde wird und mir der Hebel irgendwann zerbricht.
Hab die Schraube abgesägt und mittig gekörnt.
Dann auf die Standbohrmaschine gespannt und in mehreren Schritten immer größer aufgebohrt
Wollte wirklich nur die Schraube herausbekommen und nicht noch Material am Lenkhebel abtragen. Zum Schluß in 5/10 Schritten größer gebohrt.
Und siehe da, als nur noch ein ganz dünner Rand vorhanden war hat sie sich mit dem Bohrer herausgedrückt. So wollte ich es haben.
Und das Ergebnis sah dann so aus.
Weiter ging es mit dem Umlenkhebel. War ja falsch zusammengebaut, hatte ich ja schon erwähnt.
Ich hab die Innenringe des Nadellagers mit dem Bunzenbrenner leicht erwärmt und konnte sie dann mit der Rohrzange abziehen. Ging ganz gut.
Dann alles in richtiger Reihenfolge wieder zusammengebaut mit neuen Lagern und neuen Innenringen.
Jetzt ist er wieder perfekt, spielfrei und leichtgägig.
Dann war der Zusammenbau der Radnarben und Achsschenkel an der Reihe.
Alles schön sauber gemacht und den Raum zwischen den Lagern mit frischem Fett gefüllt. Innenlager eingesetzt und neuen Dichtring eingelegt. Dann den neuen Klemmring mit viel Gefühl eingetrieben, damit er nicht gleich wieder so verformt ist wie der Alte.
Das ganze auf den Achsschenkel gesteckt und das Außenlager eingebaut.
Mußte mir neue Druckscheiben anfertigen, die alten hatten schon viel erlebt.
Schnell ein Stück Rundstahl in die Drehbank gespannt und neue Scheiben gedreht.
...und eingebaut.
Das gleiche Spiel dann bei der anderen Seite.
Achsschenkel fertig zur Montage in der Achse. Die Radlager werde ich erst richtig einstellen wenn die Achse wieder eingebaut und die Räder montiert sind.
Gruß Markus