Shokwave Du bist echt mal lustig, auf der einen Seite „erklärst“ Du hier groß und breit das Du keinen zweiten Schlepper möchtest und nicht brauchst, dann stellst Du hier ein Bild ein wo ein zweiter Schlepper deinen Spalter beschickt.
Das sind so Dinge die mich begeistern! Was ich mir dabei denke und was ich bei solchen Äußerungen wie „komischer Königspalter“ noch denke behalte ich mal einfach für mich, das passt aber zu den Aussagen in deinem letzten Beitrag zum Thema Kettenbremse.
„Zudem ist die Rückschlaggefahr einer solchen Säge handhabbar, aufgrund Gewicht, Schienenlänge, Kettengeschwindigkeit. Auch hier bin ich kein Anfänger.“
Kettenbremsen kann man aus deiner Sicht ja vielleicht durch Erfahrung ausgleichen und die Kettenbremse ist wahrscheinlich für Dich im allgemeinen deutlich überbewertet, aber Gott sei Dank sehen das die meisten Menschen anders, ich glaube die BG auch
Im falle eines Falles wünsche ich Dir das die Wunden gut heilen oder noch besser das deine Erfahrung immer ausreicht. Ich drücke Dir da echt die Daumen
Und Du darfst Dir sicher sein das, dass letzte gewesen sit was ich zu deinen teilweise sehr wiedersprüchelichen Ausführungen schreibe.
_____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________
Apemaster, Feuerholz mit der Motorsäge auf Ofenlänge schneiden ist ja mal ein prima Idee, bloß das man dabei die doppelte Menge Sägesänne wie mit der Kreissäge erzeugt, Recht viel Kraftstoff verbraucht, das das nun überhaupt nichts schafft, wenn schon Holz mit der Motorsäge auf ofenlänge schneiden dann macht das nur mit einem langem Schwert Sinn, Stichwort "Bündelsäge". Die zweite Person hat bei uns im Wald alles andere als Langeweile, allerdings auch keinen Stress. Du hast scheinbar nicht realisiert das wir 1,2 Raummeter Holz pro Stunde ausästen ablängen, spalten und auf die Paletten packen wenn wir noch fällen kann es ein bischen länger dauern
Außerdem haben wir mit der Trocknung von auf Ofenlänge geschnitten Holzes jahrelange Erfahrungen zwar nicht in Big Bags aus Netz wie Du es anstrebst sondern in rund gebogenen Baustahlmatten.
Unsere Erfahrung ist,das dass ofenfertiges Holz in den Baustahlmatten ca. die doppelte Zeit benötigte wie heute das nur gespaltene Holz das auf den Paletten lagert um auf die gleiche Restfeuchte zu erreichen
Das ist auch logisch da die Luftzirkulation durch die gepackten Paletten deutlich besser ist als durch die Baustahlmatten und noch dazu kommt das Holz über die Längsfaser trocknet
Das Buchenholz von diesem Frühjahr hat im Moment noch so ca. eine Restfeuchte von 15% und eine so geringe Restfeuchte innerhalb von etwas mehr als 6 Monaten haben wir in den Baustahlmatten nie erreicht.
Ganz im Gegenteil in den Baustahlmatten hatten wir ab und an sogar mal leicht schimmliges Holz.
Und wenn ich schon Holz in Ofenlänge trocknen lassen wollte würde ich wie ein Freund Gittberboxen nehmen, die sind auch nicht viel teuer als deine Big Bags, die kosten meine ich 19€ und man kann stapeln.
Also deinen Vorschlag im Wald auf Ofenlänge schneiden machen wir mal nicht, das haben wir ja schon indirekt geübt und das Ergebnis war nicht so toll.
Zu den andern Verfahren
Gespaltenes Meterholz nach Hause fahren und dort aufpacken haben wir auch geübt, das kommt auch nicht gut weil das aufpacken im klassischen Sinn ohne Paletten auch keinen Spass macht außerdem erzeugt das unnötig Dreck und ziemlich unflexibele Holzstapel und es ist auch nicht wirklich lustig das Holz aus dem abgekippten Stapel zu ziehen und zu packen, die Alternative mit der Hand auf und abladen ist mal überhaupt keine Option
Bleibt noch die Variante Ungespaltenes Holz nach Hause zu fahren, das macht viel Dreck ich weiß wovon ich spreche, manchmal geht das aber auch bei uns nicht anders.
Übrigens leistet bei so einen "Holzhaufen" die Seilwinde am Spalter einen guten Job, ich glaube ja nicht das ein Stamheber in solchen Situationen helfen würde aber Leistungssportler ziehen ja die Holzstücke an Ihrer Uhrkette aus dem Haufen
In unserer Arbeitsgemeinschaft ist das im Moment noch gängige Praxis, das liegt aber daran das wenn mein Freund und seine Sturmtruppen das Holz fällen und auf Meterstücke schneiden ich in den seltensten Fällen Zeit habe
Und da ich in der Arbeitsgemeinschaft für das spalten und auf Ofenlänge schneiden zuständig bin kippen die mir das dann auf den Hof
Was gut an dem System ist, es entzerrt meine Zeit, schlecht daran ist der Dreck und das man die Kipper beim abkippen meistens schon ein bisschen ramponiert. So ein „Rückewagen“ wie Shokwave Ihn sich gebaut hat ist aber keine Option, da passt ja nichts rauf
Also bleiben wir bei unserem System weil es am wenigsten Handarbeit erfordert, die körperlichen Anstrengungen überschaubar sind, wenig Dreck auf dem Hof macht, das Holz schnell trocknet und die Leistung gut ist.
Bei der Arbeitsgemeinschaft wird es wohl bei dem ungespaltene Meterstücke mit Frontlader und Palettengabel laden, auf dem Kipper fahren, auf dem Hof abkippen bleiben, bei der Geschichte sehe ich im Moment keine andere Möglichkeit