Wippsäge Binderberger?

Uuii, und gleich kommt wieder das allgemeine Internet-Forum Phänomen zum tragen. Mein Anliegen war, für alle eine andere Alternative aufzuzeigen. Im Forum sind doch alle Alt und Reif genug, sich selber ein Bild aller Produkte zu machen. Glaubt denn wirklich jemand das es bei den Premium-Marken keinen Anwender-Meckerer oder persönlich betroffenen mit irgend einem Schaden gibt? Blöd natürlich das bei dem Beispiel sich anscheinend keiner um den Kunden gekümmert hat. (Ich kenne übrigens weder Kunde noch die Verkaufsfirma). Balfor ist einer der Hauptproduzenten in Europa, auch für andere Marken, z.B. gelbe Farbe und Blau. Die verkauften Stückzahlen aller Produkte in Europa liegen absolut im vorderen Feld aller Anbieter. (Aber das ist nicht wichtig). Jeder soll mit seinem Produkt zufrieden sein, und jeder kann anders entscheiden und auch seine Meinung haben.

Sägeblätter Hartmetallbestück sind übrigens immer empfindlicher gegen Verunreinigungen. Wodurch: Seilzug- und Poltern im Matsch und auf Forstwegen, der Dreck bleibt oft lange am Stamm. Ebenso können einmal Fremdkörper im Holz sein. Ich denke er hat keine Zaunpfhähle mit Stacheldraht gesägt! Wer mit einem Standard Sägebatt nicht zufrieden ist, kauft sich ein Nagelbeständiges, und muss halt tief in die Geldbörse packen.

Mir ging es nur um die Alternative, entscheiden macht doch jeder wie er es selber mag. Und das ist auch gut so, sonst hätten wir ja gar keine Vielfalt im Forst.

Ich wünsche allen einen schönen, gemütlichen Feiertag - Gruß Klaus
 
Hallo, nachdem ich im Frühjahr den Nachrüstsatz für meine Solomat gekauft und eingebaut hatte, er funktioniert übrigens super, habe ich mir überlegt das Ganze noch ein bischen zu optimieren. Das Ergebnis ist auf dem kleinen Video zu sehen, also so macht das Brennholz sägen richtig Spass.

youtu.be/wr_PNMzh4tw

Gruss Klaus
 
Wenn man alles rechnet, wäre so manche Investition sehr zu überdenken. Manchmal sollte man sich auch einfach was kaufen was einem gefällt und vorallem die Arbeit erleichtert. Loht sich meine HackgutAnlage? Scheitholz wäre günstiger gewesen. Egal die Arbeitserleichterung ist da.Lohnt es sich jedes Jahr das Holz vom Vater von einem Sägespalt-Automaten machen zu lassen obwohl sämtliche Maschinen am Hof sind? Egal! 30 Ster in 2-3 Stunden vom Stamm zum Ofenfertigen Scheit sind unschlagbar. 
 
Hallo Jürgen, wohl wahr, im Prinzip ist es genauso wie Robin sagt,  ich  steh auch auf dem Standpunkt, bevor ich mein Geld zu null Prozent Zins oder zwischenzeitlich sogar zu Minuszinsen auf die Bank trage, kaufe ich mir lieber eine Maschine die mir meine Arbeit erleichtert. Ob sich die Säge für mich amortisiert, ich weis es nicht. Anderseits ist‘s mir aber auch egal, so macht das Brennholz sägen jedenfalls Spaß-

Gruss Klaus
 
Moin.

Sollte keine Kritik sein, hab mich wohl falsch ausgedrückt.

Man muss sich auch mal was gönnen wo man Spaß dran hat. Hab selbst schon mit einen Sägespaltautomaten von Posch gearbeitet, 20 Ster in 6 Stunden, da macht das Spaß. Hab damals ausgeholfen, der macht 1200 Ster im Jahr und verkauft.

Gruß Jürgen
 
Hallo zusammen,

nachdem ich nun schon ein paar "Meter" gesägt habe, möcht ich mal wieder berichten.

Die Säge läuft im großen und ganzen sehr gut, allerdings gibts auch ein paar Dinge, die mir nicht so gut gefallen und evtl. noch optimierbar wären.

Überraschenderweise kann ich die Säge nicht an den Case 840 bauen, da der Platz für die originalen Fanghaken nicht ausreicht. Mein 833 dagegen hat Nachrüst-Fanhaken dran, mit denen ists kein Problem.

Desweiteren stört mich, das die Schwenklade, wo man die Meterstücke rein steckt, zu schnell zurück kommt.               Während man die Geschwindigkeit, mit der die Lade zum Sägeblatt geht, stufenlos einstellen kann, knallt die Lade, je wärmer das Hydrauliköl ist, schneller zurück und schlägt voll an.

Beim letzten Sägen fiel mir dann eine Verformung an einem Blech der Lade auf, von der ich noch nicht weiß, wo die her stammt, könnte aber eine Folge dessen sein. 

Wenn ich mal Zeit hab, möcht ich der Sache auf den Grund gehn. Evtl. lässt sich ein Gummianschlag, oder eine Hydraulikdrossel einbauen, um die Rückfahrgeschwindigkeit zu verringern.

Das mit dem nach rutschen hat sich mit abnutzen, der Farbe in der Lade gebessert, ist aber noch nicht optimal. Allerdings seh ich das nicht als grosses Problem, damit kann ich leben.

Was mir bis jetzt 2 mal passiert ist, das plötzlich das Förderband stoppt und ich nicht wusste warum. Nach einigem suchen fand sich ein verkeiltes Holzstück, das sich zwischen Förderbandrolle und Förderbandrolle verkeilt hatte.

Da sich die Säge ja nur auf feste Schnittlängen (25, 33, 50cm), einstellen lässt, sind auch mal kleine Reststücke dabei, wenn ein Scheit mehr als 100cm hat.

Seit mir das das erste mal passiert ist, spanne ich das Förderband nicht mehr so stramm, das die Antriebsrolle, im Fall einer Stockung durchdrehen kann. Da man bei dieser Säge das Förderband nicht separat schalten kann, hilft nur ein schneller Griff zur Handwinde um das Band zu entspannen.

Da das obere Ende vom Förderband ja über den Anhänger ist, sieht man da ja schlecht hin, und es hat schon ein bissl gedauert, bis ich das beim ersten mal gefunden hab 

Gruß Schorsch

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Hallo Schorsch, interessant was du schreibst, das mal ein kurzes Stück "übrig bleibt " beim sägen habe ich auch hin und wieder, wenn der Meter bei 104cm zu Ende ist. Das Reststück klemmt sich bei meiner dann meistens zwischen Sägeblatt und Klemmvorrichtung vom Holzscheit fest. Für solche Fälle hat die Solomat einen mechanischen Not Aus. Schnittlängen kann ich von 20 bis 52 cm einstellen, Zentimeterweise. Blechverformung hatte ich auch schon mal, war aber im unteren Bereich der Wippe, da wo das gesägte Scheit aufs Förderband geschoben wird, ist aber nicht weiter tragisch, mit einem großen Schraubendreher oder was in der Art wieder hoch biegen und weiter geht‘s.

Gruss Klaus
 
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