Neues Großprojekt MAN Teil2

Hallo Jörg,

wenn der MAN nur eher ab als zu läuft, und du das Geld nicht grad zu locker sitzen hast, würde ich den Ölverbrauch im Auge behalten und so mal weiter fahren.

Du schreibst ja das der Motor recht gut anspringt und auch nicht recht gut läuft. Er raucht halt nur. Es ist halt auch ein alter Motor man kann da nicht erwarten das die eine komplett rauchfreie Verbrennung haben.Ich kenne fast keinen alten Schlepper der nicht raucht.

Solange es nicht schlimmer wird würde ich das so lassen.

Gruß Robin
 
Hallo Robin,

ich habe zwischenzeitlich einige Telefonate geführt.

Die Sache ist auf jeden Fall nicht kritisch hinsichtlich größerer Folgeschäden.

Ich habe somit keine Eile.

Nach Pfingsten bekomme ich von einem MAN-Spezialisten aus Norwegen Besuch.

Er kennt MAN seit ca. 50 Jahren, und hat selber 30 von denen.

Ich denke, ich bin gut beraten, wenn ich auf sein Urteil höre.

Gruß

Jörg
 
Hallo,

neben ESP und Motor habe ich auch noch die Dachhaube in Arbeit.

Die Kante rundum ist erneuert und die Schweißnähte sind geschruppt.

Und es hat sich gezeigt, daß die Summe aller Schiefheiten nicht wieder gerade ist.
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Das Dach sitzt etwas zu weit nach rechts (von vorn gesehen).

Es ist nicht ganz einfach ein Dach mit Beulen und leichtem Verzug rundum neu zu
säumen, wenn es keine Originalkante mehr gibt.

Ich werde die Befestigungslöcher etwas größer bohren, und dann zum Verschrauben
große Scheiben verwenden, um die Schiefheit zu kompensieren.

Aber seht selbst:

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Ich hoffe weiterhin auf trockenes Wetter, dann sollte ich das Dach am Wochenende fertig haben.

Gruß
Jörg
 
Hallo,

die Dachschale ist jetzt auch fertig lackiert.

Innen habe ich eine Dämmschicht eingeklebt, um den Lärm, der von unten kommt zu
dämmen.
Das Dach ist wie eine Parabolantenne, und bündelt den Lärm in Kopfhöhe.

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Auf der Oberseite kann man jetzt gut erkennen, daß das Dach einige Feindberührungen
hatte. Ich habe überlegt, ob ich sie raustreibe, habe aber davon abgesehen, weil ich es nicht
besonders gut kann, und es mich nicht stört.
Meine Nachbarn würden es mir danken.... aber sie wissen nichts von ihrem Glück
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.

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Für den auslaufende Diesel aus der ESP werde ich eine Auffangvorrichtung anbauen.
Das Rumgeschmiere mit den Lappen ist mir zu blöde.

Wenn ich damit fertig bin, stelle ich hier Bilder ein.

Gruß
Jörg
 
Hallo,
die Dieselauffangaktion ging schneller als ich dachte.

Ich habe einen 1/2"-Schlauch am Auslauf der EPS-Kammer befestigt.

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Dann durch das Loch bei der Vorderachsverstrebungsbefestigung (da saß die fordere
Befestigung des Baggerunterbaurahmens.

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Wie man sieht, muß ich das Getriebe von unten noch lackieren.
Weiter geht es zum Einschalthebel für den Mähabtrieb, den ich ja nicht brauche.
Dort ist auch schon die Tachowelle befestigt.

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Von dort aus geht es zum Achstrichter. Dort habe ich eine aufgeschnittene Blechdose
als Halter für eine 1-Liter-Ölflasche befestigt. (mit zwei 12mm-Schrauben)

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Die Halterung ist vorne mit Kabelbindern zum Öffnen zusammengezogen.
So fällt die Flasche nicht heraus.
Durch den durchsichtigen Füllstandstreifen kann ich kontrollieren, wann ich die
Flasche ausleeren muß.

Ich denke, das ist eine saubere Übergangslösung, bis ich einen neue bzw. instand gesetzte
ESP habe.

Gruß
Jörg
 
Danke Max, ich hoffe, es wird nicht zu teuer.

Das Dach ist drauf, und wir haben gleich eine kleine Spritztour gemacht.

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Dann wollte Petra auch mal ein Stück fahren.

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Ein Blick zurück... und ich bin zu Fuß nach Hause gegangen.

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Für heute reicht es, der Grill ist heiß... Feierabend.

Gruß
Jörg
 
Moin,

es hat sich in Sachen ESP einiges getan.

Ich habe eine neue Förderpumpe bekommen. Es stellte sich aber heraus, daß sie nicht die Ursache für die

Undichtigkeit ist. Zudem sprang der MAN immer schlechter an, und räucherte mächtig.

Ih habe die ESP zum Abdichten gebracht.

Zum Glück waren die Pumpenelemente noch in Ordnung, so daß sie nur das "kleine" Dichtprogramm

bekommen mußte.

Die Pumpe ist zurük und eingebaut... und dicht.
Gestern war ein MAN-Kllege bei mir, um zusammen den Einspritzzeitpunkt richtig einzustellen.

Die Vorgehensweise wir hier beschrieben:

 ESP_Einstellen.pdf

Die OT-Markierungen an der Schwungscheibe und am Motorgehäuse:

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Ausbau des ersten Rohranschlusses:

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Das Druckventil wird aus dem Rohranschluß entnommen, und der Anschluß wieder aufgeschraubt:

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Dann wir das Prüfrohr aufgeschraubt:

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Dann wird der Motor langsam auf den einzustellenden Einspritzzeitpunk
( beim 9614 M 41-42° vor OT) von z. B. 60° v. OT ausgehend gedreht.
Zuerst läuft ein Dieselstrahl aus dem Röhrhen, das langsam in ein Tropfen über geht.
Wenn aus dem Röhrchen kein bzw. 2-3 Tropfen / min fließen ist der EInspritzzeitpunkt
erreicht. Während der Prozedur muß ständig Druck auf der Leitung sein, was mit der
Förderpumpe zu erledigen ist.

Die Einstellung an meiner Pumpe sah so aus:

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Und ergab einen Einspritzzeitpunkt von ca. 47° v. OT.

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Das ist viel zu früh, der markierte Wert ist der Sollwert.

WIr haben die Einstellung an der ESP-Kupplung angepaßt:

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Das Ergebnis war ok.

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Das Prüfrohr wird entfernt, und das Druckventil wieder eingebaut.

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Danach erfolgt die übliche Entlüftung, und der Motor kann gestartet werden.
Da wir uns aber noch die Einspritzdüsen ansehen wollten, kommt das erst später.
Nach dem Frühstück werde ich über die Einspritzdüsen berichten.

Gruß
Jörg
 
Hallo Jörg,

ich wollte mal fragen wie es bei Teil 2 weiter geht. Ich warte schon gespannt drauf!! :-)

Gruß Robin
 
Hallo Robin,

ich habe es nicht vergessen.

Zu allem Ärger habe ich einen Riss in der Kupplungsglocke gefunden,

der MAN sprang nicht an und mein Rasenmähermotor hat auch Macken, die ich gerade versuche

zu ergründen.

Das mit dem schlechten Anspringen habe ich inzwischen wohl identifiziert.

Der Vordruck vor der ESP baut über Nacht ab.

Mit einem Druck auf die Förderpumpe ist das Problem erledigt.

Genaueres auch später. Der Rasenmäher ruft.

Also habe bitte etwas Geduld mit mir.

Gruß

Jörg
 
Hallo Jörg,

das mit dem Riss ist ja ärgerlich.

Ich hoffe du bekommst auch den Rasenmäher wiede zum laufen!!

Gruß Robin
 
Hallo,

zum Rasenmäher: Der ist wohl hin. Beim Laufen des Motors scheppert es immer mal wieder, und er

bringt keine Leistung. Naja, nach 7 Jahren hartem Einsatz kann ein 180Euro-Mäher schon mal den

Geist aufgeben.

Der Riss ist in der Tat sehr ärgerlich.

Ich warte noch auf die Nachricht eines Schweißprofis.

Alternativ habe ich eine Kupplungsglocke angeboten bekommen.

Dann kommt aber, neben der Arbeit, auch der Amtsschimmel auf mich zu,

da dort die FG-Nummer eingeschlagen ist.

Ich muß mich noch einmal schlau machen, was bei anderer FG-Nummer alles zu beantragen und zu

bezahlen ist.

Gruß

Jörg
 
Hallo,
heute, nach 2 Tagen, habe ich den Motor erneut gestartet.
Trotz Pumpens hat er sich geziert. Er ist aber ohne Startpilot angesprungen.
Ich denke, es wird doch irgendwo Luft eintreten. Da muß ich wohl noch einmal ran.

Jetzt möchte ich aber den 2ten Teil unserer ESP/Düsenaktion vom letzten WE schreiben.

Jens (der MAN-Kollege) hat mich daran erinnert zu schreiben, daß besonders bei Arbeiten nach den Filtern
absolute Sauberkeit ein Muß ist. Jede Verschmutzung landet irgendwann unweigerlich in
der ESP und/oder den Düsen, und kann erhebliche Schäden anrichten.
Also Leitungen mit Caramba, WD40 o. Ä. spülen und ausblasen.

Es ging also mit den Düsen weiter.
Dieses ist die erste Düse hinter dem Kühler.
Dort hatte der Motor am Auslaß einen dicken Rußring, als ich vor 3 Jahren den Auspuff abgeschraubt habe.

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Ihr seht hier auch das Überlaufröhrchen für die Einspritzzeitpunkt-Einstellung.

Beim Abdrücken zeigte sich, daß die Düsen nicht sauber zerstäubt.

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Also muß der Düsenhalter auseinander gebaut werden.
Um den Kupferkonus abzuziehen, ist das richtige Werkzeug sehr hilfreich.

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Das Blech wird unter den Konus geschoben, und mittels Gewindestange abgezogen.

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Oberhalb von Abzieher liegt das Gerät zum Reinigen des Sitzes des Konus im Zylinderkopf.

Jetzt ist der Konus unbeschädigt entfernt.

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Die Düse läßt sich jetzt heraus ziehen.

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Es stellte sich schnell heraus, daß die Düsennadel fest geklemmt ist.
Normalerweise ist sie dann reif für den Schrott. Jens hat versucht sie zu "retten".

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Übrigens haben wir natürlich auf den Rasen eine große Blechwanne gelegt,
um den ausgedrückten Diesel aufzufangen.

Nach dem Bearbeiten der Nadel mit Schleifviels hatte sie immerhin einen klemmfreien
Arbeitshub von ca. 5mm.

Beim Zusammenbau des Düsenhalters ist darauf zu achten, daß die beiden Flächen
sauber sind, es sind Dichtflächen.

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Zum Reingigen der Überwurfmutter zum Halten des Düsenhalters eignen sich
kleine Runddrahtbürsten.

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Das Sprühbild war deutlich besser. Leider ist mir nicht ein vernünftiges Foto gelungen.

Die nächste Düse hat deutlich besser gesprüht, aber bei einem Druck von ca. 165 bar.

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Jens hat den Druck höher eingestellt.

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Der Spritzdruck war zwar höher, aber das Spritzbild war schlechter.
Also alles zurück.
Um besser fotografieren zu können habe wir einmal waagerecht draufgedrückt.
(auch nicht rechtzeitig auf den Auslöser gedrückt)

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Die 3te Düse war nicht wie neu, aber ok. Die 4te hatte der Motorbauer abgedrückt,
als er einen neuen Konus eingesetzt hat. (2 Konen haben wir wieder verwendet)

Dann haben wir noch die Sitze der Konen gereinigt.

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Neben dem verbesserten Anspringen, und dem ruhigeren Lauf ist das Räuchern aus der
Kurbelwellenentlüftung vorbei, und durch die Kopfdichtung wird kaum noch Öl raus gedrückt.

Der Motor läuft kraftvoll, und reagiert direkt auf Gaswechsel.
Auch der unruhige Lauf im Standgas ist vorbei.

Ich bedanke mich auf diesem Weg nochmals herzlichst bei Jens.
Ohne den Einsatz neuer Komponenten wie Düsen ist wohl kaum ein besseres Ergebnis zu
erreichen.
Man merkt schon, daß hier ein routinierter Kenner der Materie am Werk war.

Ich hoffe, daß ich das als Laie einigermaße verständlich geschrieben habe.

Kommen von den MANlern Korrekturen, laß ich es euch wissen.

Gruß
Jörg
 
Hallo,
ich melde mich noch einmal, da der Erfolg nicht so groß war wie zuerst gedacht.

Der MAN springt gut an... wenn er einmal am Tag lief.

Sobald er über Nacht steht, springt er nur sehr schlecht, oder nur mit einem Hauch Startpilot an.

Irgendwo muß sich noch Luft einschleichen.

Ich habe allerdings noch nicht gesucht, weil ich auch mal wieder an den D439 denken mußte.

Er stand in den letzten 3 Jahren fast nur draußen, und bereits die ersten größeren Rostschäden.

Da diese schon vorher da waren, ist´s nicht so tragisch, da wollte ich eh bei.

Erst einmal steht er trocken:

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Das war mir wichtiger als die Fehlersuche beim MAN.

Zudem kam die nächste schlechte Entdeckung.
Beim Säubern unter dem Lenkgetriebe habe ich etwas entdeckt, was mir gar nicht gefällt.

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dichter ran:

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Ein Riss
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Ich vermute, daß der beim harten Baggereinsatz entstanden ist.
Meine MAN-Kollegen haben mich beruhigt.

Ohne Last an FL und Heckhydraulik ist ein Weiterreissen unwahrscheinlich.

Ich werde die Rissenden aufbohren, den Riss aufflexen und zuschweißen.

Gruß

Jörg
 
Unser Eicher hat auch an der Kupplungsglocke einen 30cm langen Riss, wurde geschweißt.

Bis jetzt hälts noch, aber der Eicher bekommt eh keine volle geladene 2m Sähmaschine mehr dran :-)
 
Hallo Done,

das wird schon.

Wie Florian schrieb, ist ein erneutes Einreissen recht unwahrscheinlich, wenn man

den Trecker nicht zu sehr belastet.

Da der MAN weder über FL noch über Heckhydraulik verfügt, und ich nicht dazu neige

durchs Gelände zu brettern, sollte das ganze kein Problem sein.

Wenn der Riss sich aber neu bildet, habe ich bereits eine Kupplungsglocke an der Hand.

Gruß

Jörg
 
Dann hört sich das ganze ja viel harmloser an! Mein Zylinderkopf wird ja derzeit auch geschweißt.

Mal sehen was rauskommt wenn der kleine wieder läuft. So langsam hab ich ein wenig schiss wegen den Stehbolzen dass die bei dem ganzen Rauf und Runter des Z-Kopfs bald herausgezogen werden!

Jetzt sollte dann mal Schluss damit sein.

Gruß Done
 
Moin,
bei meinem AS440A hatte ich den Motor ja nicht "gemacht".

Nachdem er lief, fing die Zylinderkopfdichtung an zu schwitzen.
Da das nur bei hoher Drehzahl nennenswert auftrat, habe ich mir keinen Kopf gemacht und ab und an mal
zum Lappen gegriffen, um das Öl abzuwischen.

Als der Motor sich dann noch das Rauchen angewöhnt hat, stand für mich fest, daß
der Kopf runter kommt und daß die Kolben gezogen werden.
Der Rauch sieht stark nach verbranntem Öl aus.

Bis auf Auspuff und Kühlwasseranschluß ist alles notwendige abgebaut.

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Der Kopf ist ab.
Das sieht gar nicht so schlecht aus.

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Der darauf folgende Blick in den Block war ernüchternd.
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Bei genauem Hinsehen ist die abgesackte Buchse im hinteren Zylinder zu erkennen.

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Da ist wohl der Segering, der die Buchse nach unten sichert, abhanden gekommen.

Jetzt geht es darum die Buchse wieder nach oben zu ziehen und den Segering zu ersetzen.

Gruß

Jörg
 
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