Neues von Schuppen37 - Weidner Anhänger Restauration

Hallo,

das ist ja auch ein ganz anderer Zylinder, der ist am Ende mit nur einer Bohrung befestigt, wahrscheinlich hat der Bolzen auch etwas Luft.

Das heisst die Kraft wirkt mittig auf den Zylinder, keine Verbiegung.

Die neueren Zylinder haben aber rechts und links die Auflage. -> bei ungleichmässiger Auflage bekommt der ausgefahrene Zylinder seitlichen Druck ( Biegemoment).

Grüße

Christopher
 
Hallo Christopher,

Am Original Zylinder ist am Zylinderboden ein 14 cm langen Rohr angeschweißt durch das der Bolzen geht,zwischen Rohr und Bolzen sind ca.1 mm Luft,am unteren Bolzen genau das selbe.

Also ich sehe da keinen Handlungsbedarf, zumal ich unten und oben jeweils 5 mm Luft habe.

Mfg..Anton
 
Das ist wirklich ein schöner Bericht und eine schöne Arbeit aber ich weiß nicht ob es nachher nicht eine Enttäuschung gibt

Anhänger mit Achsschenkellenkung sind ja eigentlich für den Pferdezug gemacht worden, weile eben die Achsschenkellenkung das seitliche Schlagen der Deichsel verhindert

Auch hier in der Region sind dann in den 60, 70er Jahren einige Anhänger auf Schlepperzug umgebaut worden

Die wurden dann meistens als Plattformwagen mit Gitteraufbau zum Stroh pressen eingesetzt und wenn die Lenkung oder die Spurstangen auch nur ein bisschen ausgeschlagen sind haben die hinter dem Schlepper ein abenteuerliches Fahrverhalten.

Zwei Stück von diesen Dingern hintereinander gehängt, 30 km/h und dann braucht man schon mal die gesamte Fahrbahnbreite weil die Anhänger wie ein Lämmerschwanz wackeln

Ich weiß nicht ob ich mir die Mühe mit so einem Ding gegeben hätte, aber ich denke Du hast die Lenkung geprüft oder wirst das noch machen

Trotzdem schöner Bericht
 
Hallo...856...der Link

www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/weidner-kombi-kipp-2-seiten-kipper/348253440-276-8637

zeigt keinen Weidner Anhänger.

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Hallo RalfG

Danke, das freut mich wenn euch mein Bericht gefällt.

Was die Achsschenkellenkung anbelangt, da wird es keine Enttäuschung geben, ist alles mit neuen Büchsen und hat O Spiel, inklusive neuer Kugelköpfe, auch die Bremsen, Radlager mit Staubringen

sind so viel wie neu, und ganz zum Schluss wenn dann alles fertig ist gibt es noch einen Satz neue Reifen

Zudem war der Hänger nur im Umkreis von ca.400 m um einen 1906 erbauten Aussiedlerhof mit 5 Ha Wiesen und 3 Ha Ackerland eingesetzt, der seine Felder alle rund um den Hof hatte,

und seit ca. 20 Jahre verpachtet ist, seit dieser Zeit stand der in der Scheune weil sich der Alte Herr nicht von ihm trennen konnte, also wo soll da großer Verschleiß herkommen, außer Holzwurm und Rost an der Brücke,

am Rahmen war noch zu 90% die Farbe unter dem Ackerdreck.

Mit diesen Hängern habe ich auch noch einen Heimvorteil, die wurden ca. 4 Km von meinem Wohnort entfernt, gebaut.

Weitere Bilder folgen, lasst euch überraschen...

Mfg...Anton
 
Und die Arbeit geht weiter, mit der Fertigstellung der oberen Querträger.

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Hier der vordere obere Querträger zur Aufnahme der Kipperpresse an seinem Platz.

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Hier der hintere obere Querträger an seinem Platz, jetzt alles noch ausrichten, Bohren und Verschrauben.

Weitere Bilder folgen.

Mfg...Anton
 
Hallo, also zum Einwand von RalfG kann ich nur sagen, das mein Weidner ( mit Achsschenkellenkung ) wesentlich ruhiger hinterm Schlepper läuft im Vergleich zu meinem anderen Hänger mit Drehschemellenkung.

Gruss Klaus
 
Klaus,

immer vorausgesetzt es ist nichts ausgeschlagen.

Bei uns im Ort sind noch einige im Einsatz, die schlingern hinterm Traktor her, teilweise bis zu einem halben Meter nach links und rechts, das könnte man doch auch mal in Ordnung bringen.

Aber manchen Leuten ist das egal, Hauptsache der Hänger kommt noch hinterm Traktor her.

Mit freundlichen Grüßen...Anton
 
Hallo Anton, so wie du den Weidner wieder her richtest, also alle Achtung. Ich glaub, ich bring dir meinen dann auch mal vorbei, er ist übrigens Baujahr 1959, Erbstück von Opa. Das mit dem hinter her schlingern hast du schon recht, man sollte seinem Fuhrpark auch mal etwas Gutes tun. Nicht nur Fahren.Wenn ich mich recht erinnere, habe ich vor 2 Jahren alle Bremsen frisch belegt, Radlager frisch eingestellt und gefettet und natürlich die Lenkung und Deichsel neu ausgebüchst, wie gesagt der Weidner läuft ruhiger hinterm Schlepper wie der Drehschemel. Achsschenkellenkung braucht halt ein bischen mehr Pflege und Wartung.

Gruss Klaus
 
Hallo Klaus,

danke für die lobenden Worte, ich hoffe euch gefällt mein Beitrag, mit dem dazu gehörenden Bildmaterial.

Ich werde mein bestes geben bei der Restauration, und dem Umbau zum Kippen, ( ist fast abgeschlossen ) der ist ja nicht Original Weidner, das ist

meine eigene Konstruktion, von der ich eher überzeugt bin, als das was Weidner da eingebaut hat.

Dein Erbstück, das solltest du in Ehren halten, und einfach so wie es die Zeit erlaubt, Stück für Stück herrichten, unten hast ja schon einiges gemacht,

was bleibt noch zum Richten, Boden, Bordwand, Farbe dann ist deiner auch wie neu, also einfach anpacken, viel Erfolg.

Weitere Bilder folgen, lasst euch überraschen.

Mfg...Anton
 
Weiter ging es mit der Beleuchtung,

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nachdem ich neue Leuchten, Rückstrahler angebracht und verkabelt hatte, wurde der Leuchten-träger angebaut.

Weitere Bilder folgen, lasst euch überraschen.

Mfg...Anton
 
Nachdem die Beleuchtungseinrichtung an ihrem Platz ist,

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geht es weiter mit den Hydraulikschläuchen, hier von der hinteren Kipperpresse nach vorne zusammen mit dem Beleuchtungskabel durch das Rohr, hier sind Beschädigungen ausgeschlossen.

Weitere Bilder folgen, lasst euch überraschen.

Mfg...Anton
 
Weiter ging es heute mit der Montage von Mengenteiler 50/50 und Hubbegrenzungsventil.

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und dem Anschließen der Hydraulikschläuche.

Weitere Bilder folgen, lasst euch überraschen.

Mfg...Anton
 
HI,

super Bericht!

Wie ist das mit dem Hubbegrenzer: An meinem Einachs-Kipper ist nur ein Stahlseil, aber ich denke

das der Zylinder voll ausfährt. Sind bei Die Die Zylinder zu lang, oder halten sie den Druck am ende des

Weges nicht stand? Was hat es damit auf sich?

Gruß Matthias
 
Hallo Matthias,

und alle die meinen Beitrag Lesen.

Das Hubbegrenzungsventil schaltet den Ölstrom ab, bei erreichen der am Zugseil eingestellten Hubhöhe, oder Kippwinkel der Ladepritsche. Beispiel: Einachsdreiseitenkipper, Kippen nach hinten, Kipperpresse fährt voll aus............beim Kippen zur Seite bei voll ausgefahrener Kipperpresse würde die Kippbrücke mehr als senkrecht stehen, du würdest deine Ladepritsche aber auch Beschädigen wenn du sie gegen die Räder drücken würdest, aus Kostengründen wurde oft ein überdimensioniertes Fangseil eingebaut....Da meine Kipperpressen in Ausgefahrenem zustand länger sind als der Kippwinkel erlaubt, ( Berührung Räder ) habe ich mich entschlossen dies einzubauen. Ich musste mich nach dem Einbaumaas zwischen Rahmen und Brücke richten, deshalb kam keine andere Kipperpresse in frage.

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Ich hoffe, ich habe mich verständlich ausgedrückt...
wer hierzu noch Fragen hat, bitte.

Weitere Bilder folgen, lasst euch überraschen.

Mfg...Anton
 
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