Da ich an der Achse erstmal nicht machen kann, hab ich mich erstmal um meinem Motor gekümmert um alle möglichen Undichtigkeiten zu beseitigen......
Als erstes habe ich gedacht, ein neues Thermostat und ein neuer Temperaturfühler wären nicht schlecht.....siehe da....es war kein Thermostat mehr da...
kommt natürlich eins rein! Vermutlich hat der VB es mal wegen thermischer Probleme ausgebaut. Entweder weil es nicht mehr richtig geöffnet hat, Wasserpumpe defekt, Kühler zugesetzt, etc...aber das kann nicht die Lösung sein! Ein Motor ohne geregelten Kühlkreislauf kommt nur langsam oder garnicht auf Betriebstemperatur und der Vercshleiß erhöht sich dadurch enorm.
Aus meinem Öldruckschalter kam oben aus dem Kabelanschluss direkt Motoröl raus, als ich diesen raus gedreht habe merkte ich, dass diese bereits eingeklebt war und quasi kein gewinde mehr vorhanden. Nur blöd das icg schon einen neuen Original-Druckschalter gekauft hatte. Die einzige Lösung ohne einen neuen Ölfiltersockel zu kaufen war nun eine größeres Gewinde einzuscheiden. Ich habe es aufgebohrt und ein normale M12 rein geschnitten, einen passenden Öldruckschlalter in der Gewindergrößen und einen Schaltdruck von 0,6 bar hatte ich noch liegen.
meinen Nockelwellendeckel habe ich auch mit einer neuen Dichtung versehen.....bei allen Bleckdeckeln achte ich immer auf die Dichtfläche im Bereich der Schrauben, oft wird zu fest angezogen und dort ist alles verzogen, so dass der Abpressdruck auf die Dichtung im Bereich zwischen den Schrauben zu gering ist. Deshalb richte ich dies immer so gut es geht und achte auf die vorgegebenen Anzugsdrehmomente.
Besonders auf meine Ölwanne war ich gespannt! Ich glaube das Motoröl hatte ich schon mal gezeigt, wie es nach 3-5 Betriebstunden aussah!
Nicht so schlimm wie damals bei meinem 439....aber trotzdem schon eine ordentliche Schlammschicht....
Das Ansauggitter der Ölpumpe war auch schon um einiges zugesetzt......
Das muss alles abgebaut werden und sauber.......mein Öldruck wird es mir danken!
Typisch für IHC war natürlich wieder einen Exotengröße für die Imbussschraube um das Ansaugrohr zu demontieren.....hatte ich nicht, aber einen Stufenschlüssel aus dem Sanitärbereich, welchen ich an der Spitze dann passend geschliffen habe.
alles andere was von unten zugänlich war, wie z.B. der Balancer und alle Flächen im Kurbelwellengehäuse habe ich so gut es geht mit Bremsenreiniger und jede menge Tücher gereinigt.
Mir war garnicht bewusst, das beim 624 auch Gummikeile benötigt werden, hatte nur eine neue Ölwannendichtung bestellt, aber zum Glück hatte ich noch welche vorrätig!
an die Ölpumpe kamen noch neue geeignete O-Ringe für die Saug und Druckrohre sowie an die Befestigung, und dann konnte die schwere Ölwanne mit neuer Dichtung und einseitig Dichtpasste wieder unter den Motorblock.
Hier das Foto vor der Demontage.....den KW-Simmering und die Dichtung vom Handloch vor der ESP mache ich vermutlich erst nach dem lackieren. Wellendichtringe mögen keinen Farbe und werden unter umständen undicht. Sie abzukleben ist schwierig, deshalb der Plan den alten einfach mit überlackieren und später wechseln.
ach ja...und dann waren da noch die zwei Schrauben für den Tankhalter aber hauptsächlich damit der Motor auch oben am Getriebegehäuse fest ist....waren einfach nicht vorhanden, hab sie aber jetzt neu.