OL-IH-423
Bekanntes Mitglied
Hallo,
hier kommt noch der Bericht über meine Restauration vom 423.
Was bisher verändert wurde:
Kurze Vorderachse von 323 aufgebaut. Statt 6.00-16 Rädern vorne nun 7.50-16 Räder, statt 9.5-36 SÜDRAD Räder jetzt 12.4-32 IHC Verstellfelgen. Mähwerk abgebaut, auf Drehstrom Lichtmaschine umgerüstet.
Was bisher gemacht wurde:
Getriebeeingang abgedichtet, Hinterachsen abgedichtet, Bremswellen abgedichtet, Ölwanne abgedichtet. Das hat jetzt ein Jahr gedauert. Warum ? Halbes Jahr kein Platz, da musste der 423 sogar draußen stehen (Es war Winter). Dann Schule und andere Sachen. Ganz oft keine Lust weil nichts klappen wollte. Nun ist es aber in den letzten Monaten richtig los gegangen und viel wurde geschafft.
Was noch gemacht werden muss:
Hydraulikblock fertig abdichten und aufsetzten. Zapfwelle einbauen, Bremsbeläge aufnieten, Vorderachse bekommt neue Buchsen, Anlasser reinigen, Ventilspiel einstellen, neue Hydraulikleitungen biegen und verlegen für DW Steuergerät.
Dann wird der 423 wieder in einen LKW gesteckt und zieht zusammen mit mir nach Niedersachsen, bei Oldenburg um. Bis dahin sollte ich ihn wieder zum laufen bringen, sind noch ca. 2 Wochen. Dann fängt auch schon am 1. August meine Ausbildung an. Werde dann aber immer Feierabends am 423 weiter machen. Muss ihn ja noch komplett lackieren und die Elektrik neu verlegen.
Und jetzt gehts los:

An dem Tag wurden die Hinterachsen montiert. Dann kam noch Ingo (Diggedem) zu Besuch mit seinem 844 und half mir beim Schrauben. So haben wir dann den Schaltdeckel montiert gekriegt, alleine hätte ich das nicht geschaft.
Ein paar Tage später wollte ich die Ölwanne abdichten. Hier für ist ja das abmontieren des Vorderachsträgers erforderlich. Das ging noch einfach.

Aber an der Ölwanne selber bin ich dann gescheitert. Konnte sie nicht los bekommen. Habe es noch bis 2 Uhr Morgens probiert, dann hat aber die Müdigkeit gesiegt. Habe währendessen noch meine Lichtmaschine angepasst und meinen selbstgebauten Halter bearbeitet damit der Keilriemen ordentlich fluchtet.

Heute hat aber das mit der Ölwanne geklappt und habe sie abbekommen. Dann gereinigt, Dichtungsreste abgekratzt und die Dichtflächen mit 600er Sandpapier sauber geschliffen.

Habe mich dann noch unter den Motor gelegt und mir den Motor mal genauer angeguckt. Man hat ja fast alles gesehen.

Hier sieht man die gereinigte Ölwanne mit neuer Dichtung und beidseitig aufgetragener Dichtmasse. Den sicher ist sicher. Wenn es später nicht Dicht werden sollte braucht man am längsten um die Ölwanne auszubauen, deshalb doppelt sicher gegangen.

Habe außerdem die Tage noch genutzt und bin bei meinem Freund Sandstrahlen gegangen. Er lässt mich immer in seine Strahlkabine. Habe dann meine Felgen, Motorhaube und Seitenbleche gestrahlt. Leider habe ich die 16 Bar Kraft unterschätzt und mir hat es die Haube ordentlich verbogen. Ging aber leicht wieder zurück ... Habe deshalb die Bleche auch nicht ganz gestrahlt und musste sie somit nochmal nach bearbeiten.

Habe übrigens alles mit der Flex und einem Drahtbürsten Aufsatz gemacht. Der war von Westfalia, Top Qualität und hat sehr lange gehalten. Den habe ich schon einen Monat benutzt, nur war er jetzt aufgebraucht. Hatte aber noch ein paar Aufsätze als es die mal im Lidl günstig gab. 2 Stück mit etwas feineren Drähten und eine riesige Drahtbürste, doppelt so groß wie die üblichen. Wenn man die benutzt versucht die Flex immer abzuheben
Aber die sind alle von echt mießer Qualität. Habe mit der Feinbürste nur 5 !!! Minuten das Seitenblech entlackt. Aber seht selbst:

Konnte die ollen Drähte dann alle wieder schön aus meinem Bein ziehen.
Und heute habe ich dann auch lackiert, bzw. grundiert damit die Teile nicht rosten. Lackiert wird ja in Niedersachsen. Als Grundierung habe ich Wilckens Rostproof benutzt und mit einer Wagner Elektropistole gespritzt. Ging wunderbar, war übrigens auch meine erste eigene Lackierung. Keine Läufer, alles Top.Nur die Haube hat ein paar Fussel durch den Wind abbekommen, und als Farbmangel war hat die Maschine auch unschöne Tropfen gespritzt. Ist aber nur Grundierung, wird eh alles angeschliffen zum Endlackieren, da macht das nichts.Habe für 2x Räder, 2x Seitenbleche und 1x Motorhaube mit je 2 Lack Schichten ganze zwei Pötte vom Rostproof gebraucht. Das ging durch wie nix.
Hier sieht man meine Lackierkabine
Ein alter Container, den John Deere habe ich als Windschutz davor gestellt.

Und hier mein Lackierergebnis:


Außerdem habe ich einfach mal meinen Anlasser geöffnet. Es ist ein Bosch 4PS Anlasser. Was ich dann aber gesehen habe erklärt vielleicht das schlechte Anspring Verhalten und warum meine Batterien immer so schnell leer werden. Der Anlasser zieht bestimmt ganz schön was durch wenn er nicht sauber laufen kann.

Und was mir noch beim abdichten eines Deckels am Hydraulikblock aufgefallen ist: Mein IHC wurde ganz schön verbastelt.

Naja, hauptsache funktioniert.
So, das wars erstmal. Weiteres folgt die nächsten Tage.
hier kommt noch der Bericht über meine Restauration vom 423.
Was bisher verändert wurde:
Kurze Vorderachse von 323 aufgebaut. Statt 6.00-16 Rädern vorne nun 7.50-16 Räder, statt 9.5-36 SÜDRAD Räder jetzt 12.4-32 IHC Verstellfelgen. Mähwerk abgebaut, auf Drehstrom Lichtmaschine umgerüstet.
Was bisher gemacht wurde:
Getriebeeingang abgedichtet, Hinterachsen abgedichtet, Bremswellen abgedichtet, Ölwanne abgedichtet. Das hat jetzt ein Jahr gedauert. Warum ? Halbes Jahr kein Platz, da musste der 423 sogar draußen stehen (Es war Winter). Dann Schule und andere Sachen. Ganz oft keine Lust weil nichts klappen wollte. Nun ist es aber in den letzten Monaten richtig los gegangen und viel wurde geschafft.
Was noch gemacht werden muss:
Hydraulikblock fertig abdichten und aufsetzten. Zapfwelle einbauen, Bremsbeläge aufnieten, Vorderachse bekommt neue Buchsen, Anlasser reinigen, Ventilspiel einstellen, neue Hydraulikleitungen biegen und verlegen für DW Steuergerät.
Dann wird der 423 wieder in einen LKW gesteckt und zieht zusammen mit mir nach Niedersachsen, bei Oldenburg um. Bis dahin sollte ich ihn wieder zum laufen bringen, sind noch ca. 2 Wochen. Dann fängt auch schon am 1. August meine Ausbildung an. Werde dann aber immer Feierabends am 423 weiter machen. Muss ihn ja noch komplett lackieren und die Elektrik neu verlegen.
Und jetzt gehts los:

An dem Tag wurden die Hinterachsen montiert. Dann kam noch Ingo (Diggedem) zu Besuch mit seinem 844 und half mir beim Schrauben. So haben wir dann den Schaltdeckel montiert gekriegt, alleine hätte ich das nicht geschaft.
Ein paar Tage später wollte ich die Ölwanne abdichten. Hier für ist ja das abmontieren des Vorderachsträgers erforderlich. Das ging noch einfach.

Aber an der Ölwanne selber bin ich dann gescheitert. Konnte sie nicht los bekommen. Habe es noch bis 2 Uhr Morgens probiert, dann hat aber die Müdigkeit gesiegt. Habe währendessen noch meine Lichtmaschine angepasst und meinen selbstgebauten Halter bearbeitet damit der Keilriemen ordentlich fluchtet.

Heute hat aber das mit der Ölwanne geklappt und habe sie abbekommen. Dann gereinigt, Dichtungsreste abgekratzt und die Dichtflächen mit 600er Sandpapier sauber geschliffen.

Habe mich dann noch unter den Motor gelegt und mir den Motor mal genauer angeguckt. Man hat ja fast alles gesehen.

Hier sieht man die gereinigte Ölwanne mit neuer Dichtung und beidseitig aufgetragener Dichtmasse. Den sicher ist sicher. Wenn es später nicht Dicht werden sollte braucht man am längsten um die Ölwanne auszubauen, deshalb doppelt sicher gegangen.

Habe außerdem die Tage noch genutzt und bin bei meinem Freund Sandstrahlen gegangen. Er lässt mich immer in seine Strahlkabine. Habe dann meine Felgen, Motorhaube und Seitenbleche gestrahlt. Leider habe ich die 16 Bar Kraft unterschätzt und mir hat es die Haube ordentlich verbogen. Ging aber leicht wieder zurück ... Habe deshalb die Bleche auch nicht ganz gestrahlt und musste sie somit nochmal nach bearbeiten.

Habe übrigens alles mit der Flex und einem Drahtbürsten Aufsatz gemacht. Der war von Westfalia, Top Qualität und hat sehr lange gehalten. Den habe ich schon einen Monat benutzt, nur war er jetzt aufgebraucht. Hatte aber noch ein paar Aufsätze als es die mal im Lidl günstig gab. 2 Stück mit etwas feineren Drähten und eine riesige Drahtbürste, doppelt so groß wie die üblichen. Wenn man die benutzt versucht die Flex immer abzuheben

Konnte die ollen Drähte dann alle wieder schön aus meinem Bein ziehen.
Und heute habe ich dann auch lackiert, bzw. grundiert damit die Teile nicht rosten. Lackiert wird ja in Niedersachsen. Als Grundierung habe ich Wilckens Rostproof benutzt und mit einer Wagner Elektropistole gespritzt. Ging wunderbar, war übrigens auch meine erste eigene Lackierung. Keine Läufer, alles Top.Nur die Haube hat ein paar Fussel durch den Wind abbekommen, und als Farbmangel war hat die Maschine auch unschöne Tropfen gespritzt. Ist aber nur Grundierung, wird eh alles angeschliffen zum Endlackieren, da macht das nichts.Habe für 2x Räder, 2x Seitenbleche und 1x Motorhaube mit je 2 Lack Schichten ganze zwei Pötte vom Rostproof gebraucht. Das ging durch wie nix.
Hier sieht man meine Lackierkabine

Und hier mein Lackierergebnis:


Außerdem habe ich einfach mal meinen Anlasser geöffnet. Es ist ein Bosch 4PS Anlasser. Was ich dann aber gesehen habe erklärt vielleicht das schlechte Anspring Verhalten und warum meine Batterien immer so schnell leer werden. Der Anlasser zieht bestimmt ganz schön was durch wenn er nicht sauber laufen kann.

Und was mir noch beim abdichten eines Deckels am Hydraulikblock aufgefallen ist: Mein IHC wurde ganz schön verbastelt.

Naja, hauptsache funktioniert.
So, das wars erstmal. Weiteres folgt die nächsten Tage.









