Restauration IHC 856 XL

Florian IHC

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58802 Balve
Moin,

ich bin Schüler (noch 17) und habe mir jetzt endlich meinen Traum verwirklicht.

Nach langem suchen habe ich dann endlich einen "guten" gefunden.

Nur 5900BTS, Kupplung neu, Bremsen neu, Einspritzpumpe beim Boschservice generalüberholt, Anlasser überholt

Zusatzhubzylinder, Druckluftbremse, Fronthydraulik, Frontzapfwelle...

Technisch ist der Schlepper soweit IO, der Motor läuft spitze und das Getriebe macht keine Geräusche und alle Gänge lassen sich mit zwei Fingern

butterweich schalten.

Ich will den Schlepper nach und nach restaurieren und in den original Zustand zurückbauen, sprich die Frontzapfwelle + Hubwerk wird verkauft und zurückgebaut.

Was dringend gemacht werden muss:

Abdichten, nach einem Nachmittag waren einige Ölflecken auf dem Teer, ich vermute vorne die Papierdichtung vom Ölfilterflansch,

hinten muss ich noch gucken. Ich werden Schlepper erstmal richtig saubermachen müssen, damit ich mehr sehe.

Kabinenlager vorne, da wurde vom Vorbesitzer leider geschlammt und statt der neuen Lager einfach ein bisschen Gummi zwischen gemacht.

neue Teile sind da schon bestellt. Kann da bitte jemand mal ein Bild posten, worauf man sieht, wie die Kabinenlager vorne eingebaut sind?

Sonst sind einige Sachen an der Elektrik, die noch gemacht werden müssen: Lüfterschalter erneuern und weitere Kleinigkeiten, die gemacht werden müssen.

Sonst ists hauptsächlich Rost, der mich an der Arbeit halten wird, der Schlepper war vorher auf einem Weihnachtsbaumbetrieb und daher hauptsächlich im Winter im Einsatz,

so sieht er auch aus, vorallem was die Kotflügel angeht.

Der Schlepper wird für mich ein Langzeitprojekt, da ich das als Hobby sehe und den Schlepper nicht zwingend benötige und einfach Spaß daran habe,

deswegen wird alles nach und nach gemacht, zumal ich jetzt erstmal pleite bin :/.

Die Kabinenlager sollten am Dienstag kommen, ich würde mich riesig freuen, wenn jemand ein Bild veröffentlich, aufdem man sieht wie die Lager verbaut sind.

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Mit freundlichen Grüßen

Florian
 
Hallo Florian, na aus welchem Örtchen aus dem Sauerland kommste denn? Der Schlepper hat ja noch (oder von dir) HSK Kennzeichen. Warum willst du die FH und Frontzapfwelle zurückbauen? Andere suchen händeringend die Anbauteile und du hast die schon funktionsfähig verbaut. Alleine dafür wird gebraucht schon viel Geld verlangt.

Gruß aus Neuastenberg - Klaus
 
@HomToy644

Der Hauptgrund ist, dass ich keine Verwendung für die

Frontzapfwelle und hydraulik habe und das einfach nicht schön aussieht. Außerdem bringt mir der Tausch Geld ein, welches ich woanders wieder investieren kann.

@Lanz 4016

Die Klappe ist zum Kühlerreinigen.

Die Fronthydraulik ist im Frontrahmen eingebaut, dadurch ist die Zugänglichkeit sehr eingeschränkt, deswegen die Klappe. Die wird aber auch getauscht.

Mfg Florian
 
Komme übrings aus dem Sauerland, habe aber dennoch kein HSK anner Nummernplatte.

Ich komme aus Garbeck und habe dementsprechend MK.
 
Moin,

die neuen Kabinenlager sind jetzt eingebaut, die alten waren relativ spröde und rissig, was aber nicht der Hauptgrund für das komische

schlagen der Kabine war. Der linke Halter, der das Kabinenlager an der Kabine fixiert war gebrochen. Das habe ich dann beim Metaller

wieder zusammenschweißen lassen und wieder eingebaut. Jetzt lässt sich der Trecker viel angenehmer über schlechte straßen Fahren.

Als nächstes habe ich dem Schlepper eine neue Türdichtung und neue Buchsen in den Hubarmen verpasst.

In der Kabine habe ich ein Relais für Zusatzverbraucher eingebaut und ein Kabel in die rechte Konsole verlegt, dort habe ich dann den Luftsitz und das Zweiwegeventil angeklemmt.

Das Relais schaltet nur dann wenn die Zündung an ist, als Schutz falls man das Zweiwegeventil nicht ausgeschaltet hat.

Damit der Druckluftkessel unterhalb des linken Einstiegs platznehmen kann muss die Batterie natürlich weichen, diese ist jetzt wie es sich gehört wieder unter die Motorhaube gewandert.

Damit das überhaupt ging musste ich die 130ah Batterie gegen eine 100ah Batterie tauschen, da die großen Batterie wegen der Hydraulikleitungen der Fronthydraulik nicht unter die

Motorhaube passte.

Mfg Florian
 
So, es geht weiter.

Ich habe zum 18. Geburtstag neue Kotflügel für hinten aus GFK bekommen.

Neue gebrauchte Hubstreben habe ich jetzt nun auch. Die passenden Bolzen der Unterlenkerstabis sind unterwegs und kommen morgen, mit samt einer neuen Ventildeckeldichtung.

Auch habe ich schon einen neuen Drehschalter für die Lüftung hier, da der alte meiner Meinung nach der Übeltäter der defekten Lüftung ist.

In der kommenden Woch wird dann alles eingebaut, bzw ein Ölwechsel am Motor durchgeführt. Dabei wird dann die neue Ventildeckeldichtung eingebaut, ein neuer Kupferring an der Ablassschraube eingebaut und der Pforpfen

unten rechts am Motor abgedicht.  Dann müsste das Problem inkontinenz abgehakt sein. Übernächstes Wochenende gehts dann aufs Silo Maisschieben.

Eventuell komme ich auch noch zum Umbau der Fronthydraulik, mal sehen.

Was gehört eigentlich auf die Ablassschraube, ein Kupfer oder Aluring?

Mfg Florian
 
Moin,

Welches Öl gehört eigentlich in den Motor vom 856XL?

10W40 oder 15W40 und darf das Öl teil bzw voll Synthetisch sein?

Oder muss das auf grund der alten Dichtungen Mineralöl sein?

Mfg Florian
 
Geht 10w40 auch?

Ein Bekannter hat für seinen Valtra große Mengen 10w40 da, wovon ich was haben darf.

Ist das auch OK? Oder lieber 15w40 besorgen?

Die frage mit dem Synthetik Öl beschäftigt mich am meisten, man hört oft bei alten Autos das bei denen durch Synthetisches Öl alle Dichtungen kaputt gehen.

Mfg Florian
 
Da der Bekannte mir das Öl zu einem guten Kurs gibt werde ich das erstmal nutzen, dass ist auch nur ganz einfaches Motorenöl.

Das dürfte auch noch nicht Synthetisch sein. eup-1130391305-0983ec89a768d5d9fb10ba8fdbff7cde-1474370928_big.webpHeute dürften auch die neuen Kotflügel für die VA eintreffen, für die HA habe ich zu meinem 18. komplett neue aus GFK bekommen, damit hat sich dann auch das Rostproblem an den Kotflügel erledigt.

Auch habe ich gute gebrauchte Hubstreben für nur 65€ aufgetrieben und verbaut. Es sind aber nachbauten, die aber deutlich massiver sind als die originalen.

Gruß Florian
 
Die neuen Kotflügel für die VA sind heute gekommen, nur ich habe ein bzw zwei Probleme.

Wenn ich die Koflügel anhalte, sodass die Schrauben unten passen würden, steht das Rad außen bestimmt noch 10cm über.

Kann da bitte mal einer von euch ein Bild posten, wie die richtig befestigt werden? Am besten von beiden Seiten ist ja jeweils unterschiedlich.

Das zweite Problem ist, dass ich beim Herausdrehen der Schrauben, die Kotflügel fixieren auf der rechten Seite eine Schraube abgerissen habe, da die bomben fest war.

Das ist die Schraube, die auf dem Bild in WD40 badet.eup-1130394565-ca2321c016ea5283d4803ac60920f117-1474397833_big.webp

Jetzt darf Papa ausbohren :)

Mfg Florian
 
Hallo Florian 

probier am besten als erstes mal eine Mutter auf die abgerissene schraube zu schweißen 

durch die Hitze löst sich oftmals der Dreck am Gewinde und du bekommst die schraube raus 

das kann man auch mehrmals probieren 

ausbohren ist das letzte was man probieren sollte 

Viel Glück 

falko
 
nach dem aufschweissen aber erst wieder abkühlen. dann hält es noch besser. und man muss das natürlich gut festschweissen.
 
Wenn ich das richtig sehe ist die Schraube tief abgerissen. Da wird es mit dem Anschweißen schon knifflig um das Gewinde nicht außen zu verschweißen.

Ich habe es schon öfter geschafft eine Bohrung zusetzen und dann mit einem kleinem Eisensägeblatt die Schraube zu spalten. Da hat man dann zwar auch eine kleine Beschädigung des Innengewindes aber es hat funktioniert.

MfG Marder.
 
Moin,

Das mit dem Ausbohren klappt schon, mein Vater hat da ein Talent zu:), der hat mir noch nie ein Gewinde kaputtgebohrt. 

Selbst bei meinen Modellbaubrushlessmotoren hat er eine m1,5er Schraube ausgebohrt ohne das Gewinde zu zerstören.

Also daran sollte es nicht scheitern

MFG Florian
 
Moin,

heute gabs erstmal einen großen Rückschlag.

Ich habe mit einem Bekannten den Ölwechsel gemacht und einen neuen Filter verbaut.

Dazu haben wir dann auch die Ventildeckeldichtung neu gemacht und genau da ging die Misere los.

Erst wars gefuckel ohne Ende bis das dingen überhaupt irgendwie positioniert war und dann nach dem alles fertig war bin ich zu dem bauern gefahren, bei dem

ich Maisschieben soll. Dort angekommen gucke ich rechts an den Motorblock und was ist passiert, alles ist voller Öl. Also wieder vorsichtig zurück und vorher alles gut abegeputz.

Auf dem Hof angekommen, Haube auf, Pappe drunter und laufen gelassen und dann konnte man schon sehen, wie das Öl an einer stelle am Deckel an der neuen Dichtung vorbei lief.

Also Schrauben lose, dann die Korgdichtung vorsichtig neu positioniert und neu festgeschraub. Eben eine kleine Probefahrt gemacht und es blieb alles dich, jedoch hat man schon gesehn, wie die Dichtung seitlich unter dem Ventildeckel raus kam. Also doch den Deckel komplett ab, ja und was soll ich sagen, die neue Korgdichtung war an vielen Stellen in der Mitte gespalten und gerissen.

Also das mit dem Maisschieben am Freitag kann ich nun auch an den Nagel hängen, weil ich bis Donnerstag keine neue Dichtung um kurz nach 6 auftreiben konnte.

Jetzt nur die Frage was haben wir falsch gemacht?

Die Dichtung war nicht sehr gut von der Passgenauigkeit, sie war etwas zu groß, aber dadurch sollte die sich nicht spalten.

Nach anzugsmommenten habe ich gesucht, bin aber nicht fündig geworden, gibt es dort überhaupt welche?

Mfg Florian
 
Servus Florian,

ja die Korkdichtung ist schon eine eigenwillige Sache, aber mit etwas Sorgfalt gut zu positionieren. In deinem Fall hast du diese mit Sicherheit zu fest angezogen (mitten gerissen), hier die Anzugswerte aus dem Handbuch für alle Motoren.

Ob Schrauben oder Muttern, nur mit 0,5 - 0,7 daNm anziehen!!!

Gruß

Wolfgang
 
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