Unsere Holzernte, Einsatzbilder, Erfahrungsberichte von Anbaugeräten wie Winden, Spalter, Greifer, Sägen etc.

... und jetzt haben wir endlich den informationsaustausch, den doch eigentlich jeder in dieser form so wollte...

so ein gatter wie in max‘ beitrag hätten wir letztes jahr geschenkt bekommen, wäre noch platz dafür da gewesen. so ist es nur die holzhalle drumherum geworden, die nun einen teil unseres strohs einlagert. schade, aber leider hatten und haben wir dafür keine verwendung und somit ist das gute stück wohl verschrottet worden - zumindest mein letzter stand.

wann geht es denn bei den meisten hier wieder los mit der holzernte?
 
Warum aber unbedingt 3 Zylinder?
Kurz sollte er sein, der neue Schlepper. Und ich bin auch ein Freund von Dreizylindern, danach kommt bei mir schon der Sechszylinder. Wobei das eher Flausen sind. Greifbar ist eben die Baulänge. Mein IHC war auch schon ein Dreizylinder, der Case 440 auch und der Steyr Kompakt 948a Turbo war auch schon ein Dreizylinder. Da möchte man dann nicht mehr von weg. Und man sieht es auch. Ein Radstand knapp über 2 Meter aber äußerst standfest der Kleine. Den Allrad habe ich bei Laderarbeiten nur selten zugeschaltet.
Aber wenn ich meinen ALÖ Lader am 833 noch aufrüste mit Steuerkreis und hydr. Greifer dann poppt sofort die Überlegung hoch noch ein paar Euronen drauf zu legen, und nen Kran zu kaufen.... wobei die Anzahl der Euronen nicht unerheblich sein dürfte.

Eine nachträgliche Aufrüstung käme auch teuer und man hätte hier schon die Dimension eines RüWa erreicht. Nur mit dem RüWa mache ich eben nur den Holztransport und sonst eher weniger und ich denke, ein Schlepper ohne FL ist wie ein Elefant ohne Rüssel,,,,, :-)

Um den VA-Bolzen mache ich mir da keine Gedanken. Man rennt ja nicht wie ein Verstörter über den Acker, mit 2 Siloballen in der Gabel. Das geht alles sehr kommod zu und zudem ist die Schwinge mit 2 Dämpfern gefedert. Auch ist die Achse, wie schon geschrieben, etwas größer dimensioniert und kommt aus der Vierzylinderfamilie. Die macht schon was mit.

Ich denke wie die meisten hier, jeder hat auf seine Weise "Recht" bzw. sollte das tun was ihm am besten zu Gesichte steht..... hauptsache es macht noch Spaß, denn wenn nicht, dann sollte man es gleich ganz bleiben lassen.

Du sagst es. Hauptsache der Spaß ist dabei und sicher ist es auch noch.....was will man mehr :-) ?

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So habe ich mein Holz noch bis 2011 gemacht. Im Wald gepolter auf 1m Stücken, bzw. mit der Palettengabel aufgesetzt (ist echt nur ein Kompromiss, keine schöne Arbeit)

Man sieht aber, ich kann gut mit der kompletten Ausrüstung auf dem Schlepper sitzen....ein schnelles Auf- und Absitzen ist bei Windenarbeiten kein Problem.





Im Wald gespalten



Aufladen (gute 5ster gingen auf den Brantner) => Hinweis für Matthias, wie ich das mit dem Stapeln des Holzes auf dem Kipper mal meinte.....





Am Holzplatz 1 aufgesetzt.



Ging auch alles, bedarf nur etwas mehr Zeit. Für diesen Stoß brauchte man dann gemütliche 3-5 Tage.

Den Stress liegt mir fern, beim Holzmachen.....nur die Ruhe :-)...."Nimm Dir Zeit und nicht das Leben..:"



Es gilt das © für meine Bilder!
175 Jahre John Deere (Video).
 
Der Tipp mit dem stapeln auf dem kipper ist gut, ich hatte bisher immer ne Meter Bank in die mitte gepackt und seitlich vollgestopft, aber 2 Reihen nebeneinander und überstehen lassen ist ne gute Idee, werde ich bei Gelegenheit auch so machen, nur muss man dann wohl von beiden Seiten einmal dran fahren müssen zum besseren laden.
 
Hallo,

ja der Tipp mit den beiden "Bänken" auf dem Kipper ist gut. Nur leider kann ich mit "5Ster" immer nicht viel anfangen. Diese Maßeinheit ist bei uns nicht so verbreitet. Wir rechnen eigentlich immer in "Raummetern bzw. Kubikmetern" oder wenn es um Stammholz geht in "Festmetern".

Wie viel hast du denn an Kubikmetern Holz auf dem Kipper geladen?

Gruß
 
Hallo Gemeinde, wollte mich mal zur Holzzange melden. Habe seit ein paar Jahren auch eine Perzel Zange mit Rotator am FL mit einer Öffnungsweite von 1,30 m.

Bevor ich mir diese angeschafft habe hatte ich eine eigenbau mechanische Zange die ich allerdings mit einem einfachwirkenden Steuerventiel öffnen konnte und sowohl am FL wie auch an der Heckhydraulik fahren konnte. ( Zange liegt noch bei mir und steht bei Interesse zum Verkauf ) Das war schon eine gute Erleichterung, da ich auch mein Holz als Stämme zwischen 4 und 5 Metern aus dem Wald hole. Ich weiß jetzt fängt die Diskusion wieder an ob es Sinn macht das Holz so aufzuarbeiten, aber bei unseren Gegebenheiten im Wald und bei meinem System es weiter zu verarbeiten ist das die einfachste und effektivste Methode für MICH.

Jetzt zum Thema:

1. Mechanischezange geht aber als Eizelkämpfer ist das nicht der Bringer.

2. Mechanische mit hydraulischer Öffnung geht schon viel besser.

3. Hydraulischezange ist zum Laden eine gute Alternative wenn man sich einige € sparen möchte die ein Kran mehrkostet und wenn ein FL sowieso vorhanden ist.

4. Kran auf dem Anhänger natürlich eine super Sache aber Zuladung vom Wagen geht verloren.

5. Kann meine Zange auch anders einsetzten zum Beispiel um die Bündel zu händeln oder Äste zu laden.

Bei Fragen einfach melden gebe meine Erfahrungen gerne weiter wenn gewünscht :-)

Grüße aus dem Westerwald Dominik
 
Hallo @apemaster,

danke für die Aufklärung. Dann ist das aber ganz beachtlich was auf den kleinen Brantner raufgeht!

"Ster" habe ich schon öfter mal gelesen, aber konnte damit nicht so wirklich etwas anfangen.

Gruß
 
Tobias 323+353+423:

Der Tipp mit dem stapeln auf dem kipper ist gut, ich hatte bisher immer ne Meter Bank in die mitte gepackt und seitlich vollgestopft, aber 2 Reihen nebeneinander und überstehen lassen ist ne gute Idee, werde ich bei Gelegenheit auch so machen, nur muss man dann wohl von beiden Seiten einmal dran fahren müssen zum besseren laden.
Das ist das "Kleinballenstapelprinzip". Ich habe zuerst den unteren Bereich mit Meterstücken befüllt. Quer und dann längs und dann eben über die Bracken geladen. Zwei schöne, halbrunde Stücke als Rungen.

Die Brücke fasste gestrichen 2m³ und der Teil, welcher oben rausschaut, das sind ca 3m³

Es stimmt, man muss den Schlepper dann auch mal umfahren, wenn man sich keinen Wolf laufen möchte.

Das hat sich mit dem neuen Kipper eh erledigt, bzw. lade ich jetzt das Meterholz auf den Rungenwagen. Der packt zwar nur 4m³ vllt. 4,5m³, aber dafür braucht man nur von einer Seite zu laden.

@Dominik: Danke für Deine Sicht der Dinge, die sehr komplementär zu meiner Perspektive ist. Wer mal eine Zange in der Nutzung hatte, macht das nicht mehr ohne. Sicher und effektiv.

Alternative wäre eine Zange o.ä. gewesen......aber ich bin froh, dass ich die paar Eus mehr investiert habe. Sonst würde das eher so aussehen....



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So machte ich das Holz noch zu IHC-Zeiten und ohne Winde.....

Beischleppen mit meinem 15er Deutz



Poltern und verladen b.B. mit ner Kette oder Zange....was gerade dabei war....



oder spalten im Wald....(n einer Ecke, die keinen Durchgangsverkehr hat, da kann das Holz auch mal ein paar Tage liegen)



Hier noch mit dem IHC ....gleiches Transportprinzip



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Wann es los geht mit der Holzernte 2013/2014?

Wahrscheinlich überhaupt nicht, und wenn dann nur im geringem Unfang. Das erste "geschenkte Holz" habe ich schon abgelehnt.

Im Winter soll die "Pflege Husqvarna" wieder neu werden, da wird nicht viel Zeit für die "Holzernte" bleiben.

Der Vorrat aus den letzten Jahren ist auch groß genug, und da verkaufen wirklich nicht lohnt, machen wir mal wenig bis nichts.
 
Bei mir sah das dieses Frühjahr so aus mit dem Reisch

 

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Oder so mit dem Rückewagen

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Und so beim Nachbarn mit dem greifer am 423

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Hallo Tobias, 

Ich finde deine Aufnahme von deiner Zange sehr interessant kannst du mir davon mal Detailfotos schicken? 
 
Hallo,

endlich mal ein konstruktiver Austausch hier! Klasse!

Leider kann ich keine Bilder beisteuern aber wenigstens meine Erfahrungen hierzu:

Ich hab ja nen Brantner Euro-Line 6035 mit dem Brückenmaß 3,43x1,83. Also ich mach die langen Bordwände runter, und lade dann auf die 1,83m breite Brücke zwei Stapel a 3,43 lang.

Dh ich bring da mal locker 7 Ster drauf. Mit zwei Spanngurten der Länge nach wird die Ladung dann gesichert, funktioniert optimal!!!

Dann hab ich noch nen kleinen handlichen Rückewagen auf den gehen ca. 2,5 RM drauf, den hänge ich hinten dran. So kann ich dann fast 10 RM heimfahren!!!!.

War mir allerdings missfällt: das Holz auf den Brantner per Hand draufzuwuchten macht alleine mal gar keinen Spaß. Dh min. 2 Mann. Da ist der kleine RW einfach ideal weil niedrigere Ladekante, handlicher.... .

Ich bin aber sehr gerne im Wald, also spalte ich auch dort, und deshalb will ich die "Stamm -Methode" mit dem FL nicht anwenden.... , ausserdem hätte ich echt "Schiß" mit so nem Stämmchen mir ne Bordwand zu ramponieren!.

Von daher bin ich  noch auf keine "endgültige Methode" gestoßen. Es kommt halt auch immer drauf an, wie gerade die Gegebenheiten sind (hab ich Platz zum rangieren....etc.).

Wenn mich der Basteltrieb mal wieder packt dann gehe ich das Projekt mit einer hydr. Zange am FL vielleicht doch noch an, wenn mir nicht doch ein kleiner Kran preisgünstig über den Weg läuft... :-) . Es eilt mir ja auch nicht.

Mir gehts fast wie Ralf, ich hole gerade das letzte Holz aus der letzten Saison aus dem Wald, und hab so viel daß ich jetzt im Winter/Frühjahr warscheinlich noch gar keines machen werde.... .

Gruß,

Manfred
 
Hallo Manfred,

das letzte Holz habe ich im März aus dem Wald geholt. Ich habe blos unseren Bedarf recht gut abgedeckt und auch noch andere Hobbies die Zeit brauchen.
 
War mir allerdings missfällt: das Holz auf den Brantner per Hand draufzuwuchten macht alleine mal gar keinen Spaß. Dh min. 2 Mann. Da ist der kleine RW einfach ideal weil niedrigere Ladekante, handlicher.... .
Ich bin aber sehr gerne im Wald, also spalte ich auch dort, und deshalb will ich die "Stamm -Methode" mit dem FL nicht anwenden.... , ausserdem hätte ich echt "Schiß" mit so nem Stämmchen mir ne Bordwand zu ramponieren!.

Das Aufsetzen auf den Kipper ist schon nicht ohne. Mit meinen 1,94m war es rel. egal, die Holzstücke auf den Anhänger zu packen, aber selbst hier lud ich schon über Kopfhöhe. Aber es war okay und ich würde es wieder so machen. Eine effektive Methode, einen kleinen Anhänger auch zu nutzen.

Das Nutzen der Stammmethode auf dem Kipper hatte ich natürlich auch erst vor, aber auch wenn man noch so gut fährt, die Bracken sind gefährdet und mir dann auch zu schade. Zunächst hatte ich vor, ein Gestell zu bauen, also Bracken runter, und eine Art U-Gestell aufgesetzt.....aber das habe ich dann auch verworfen.

Darum der Rungenwagen. Kompakt, wendig, super mit einer Zange, ja selbst mit einem Holzgreifer jeglicher Version zu beladen, weil keine Bracken stören.





(Nach einigen Startschwierigkeiten funktioniert das hier tatsächlich, der konstruktive Austausch ;-))

@Tobias: Der Nachbar hat sich ja auch eine schöne Zange gebaut. Was ihm fehlt, dass ist eine Anschlagleiste, um einen Stamm der Länge nach zu packen, auch wenn er nicht austariert ist.

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@shockwave:

mal ne frage zu der zange.

wenn du den stamm der länge nach aufnimmst und unter die klemmleiste packst, kann man doch eigentlich perfekt die stücke, die ich später spalten will, ablängen. oder hab ich was wichtiges dabei vergessen?

ich spiele schon länger mit dem gedanken, mir eine solche zange zu kaufen (oder zu bauen), um damit vorrangig diese arbeit beim holzen durchzuführen...

gruss micha
 
Hallo User,

das mit dem Gedanken / Erfahrungsaustausch klappt ja jetzt wirklich gut :-)

Also nochmal zur Zange, ich sehe das auchso, dass es besser ist auf einen Rungenwagen zu laden habe mir einen Ladewagen umgebaut mit Steckrungen das klappt prima. Ein Kipper ist nicht so optimal. Das mit dem Holz ablängen in der Zange funktioniert natürlich auch dauert aber zu lange und macht meiner Ansicht nach keinen Sinn. Was man machen kann, ist sich die Stämme alle passend zurechtlegen mit der Zange das man nur einen Stamm anzeichnen muß.

Bilder kann ich , wenn gewünscht, am WE mal ein paar einstellen. Einfach mal sagen was von Interesse ist und ich sehe dann was ich an Bildern habe.

Bei der nächsten Holzsaison mache ich mal Bilder von meinem ganzen Ablauf.

Grüße aus dem Westerwald Dominik
 
Hallo apemaster,

das mit so einem Ablängmaßstab habe ich mal getestet, ich war persönlich nicht davon überzeugt. Mit einem Meterreißer geht es meiner Meinung nach schneller das andere ist zu umständlich.

Grüße aus dem Westerwald Dominik
 
apemaster:
@shockwave:

mal ne frage zu der zange.

wenn du den stamm der länge nach aufnimmst und unter die klemmleiste packst, kann man doch eigentlich perfekt die stücke, die ich später spalten will, ablängen. oder hab ich was wichtiges dabei vergessen?
Ja. Das ist grundsätzlich möglich. besser zumindestens wie das Aufnehmen mit der Palettengabel, da sich dann hier sofort die Gewichtsverlagerung bemerkbar macht, wenn man ablängt. Hatte ich schon, funktioniert nicht gut... :-)
Aber eine solche Eiche der Länge nach aufnehmen, dafür brauchst du schon einen ordentlichen Schlepper.
Der Valmet hat ebenfalls die gleiche Zange, wie ich sie nutze. Die ist inzwischen gerne nachgebaut und erfreut auch andere Holzer :-)
Hier nochmal zum Thema, man braucht viel Platz zum Laden
Na und hier wird auch mal abgelängt.....praktisch ist es schon ;-)

Es ist wie eine Hand, ich klemme auch mal Stämme zwischen den Kiefern, wie zw. Daumen und Zeigefinger und kann so punktgenau die Stämme legen, ziehen, aufstellen, was auch immer und das ohne einen teuren Kran, den ich das ganze Jahr über nicht bräuchte. Wie schon gesagt, einen Kran hatte ich schon.

Zu der Ablänghilfe kann ich nur sagen=> zu umständlich.

Ein Zollstock und Forstkreide geht so fix, danach hat man seine Säge ganz für sich und da baumbelt nichts dran herum.....

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Wenn ich die Meterstücke mache, nehme ich auch mein Meterreisser......Ablänghilfe bringt mir bei den 3m-Blochen nichts :-)

So ist meine Ausrüstung, wie ich sie im Wald nutze....der Rest liegt im Werkzeuganhänger oder hängt an der Winde. Inzwischen ist die 26er durch eine 261er ersetzt worden.



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