Wiedereinmal Hydraulikprobleme bei meinem 633er

Hallo Holger

 

Genau das habe ich auch vor.

Nächste WE werde ich hoffentlich alle Teile beinander haben.

Meine angedachte Reihenfolge:

- Saugleitung "neu" abdichten

- Pumpenanschlüsse neu abdichten

- Druckfilter-Leckage beseitigen

- Vorsteuerblock zerlegen reinigen reparieren

- Steuergeräte zerlegen reinigen reparieren

- Leckage an den Hubarmen beseitigen

Mal sehen od das was bringt.

 

Danke und mfg Michael

 

 
 
So dann, es ist soweit

- Öl abgelassen (Witzigerweise ist das Öl wieder etwas schwarz, obwohl es erst ca. 20 Betriebsstunden drinnen ist.

- Filter ersetzt und Leckage am Gehäuse repariert

- O Ringe an den Pumpenflanschen ersetzt

Plastikringe und O-Ringe an den Hubarmen gewechselt.

Morgen ist der Vorschaltblock & die Zusatzsteuergeräte dran (Reparatursatz für Vorschaltblock gibt es laut Landmaschinenhändler keinen mehr)

Also werde ich ihn "nur" zerlegen und reinigen.

 

mfg
 
Hallo Michael,

dadurch dass dein Öl wieder schwarz ist und du Bläschen gesehen hast, ist die Wahrscheinlichkeit groß dass deine Pumpe durch den Wellendichtring Luft und Öl im Motorraum zieht. Das sind meiner Erfahrung nach sehr typische Merkmale.

Gruß

Gerhard
 
Hallo Michael,

es gibt den Fall, den Gerhard beschreibt. Ein undichter Wellendichtring der Pumpe ermöglicht es, daß die Pumpe Luft aus dem Motorraum zieht. Motoröl kann nicht direkt angezogen werden. Ein indirektes ansaugen von Motoröl in Form von Ölnebel ist möglich. In diesem Fall verfärbt sich das Hydrauliköl dunkel bis schwarz. Es kommt zum aufschäumen des Hydrauliköls.

In diesem Fall läuft in der Regel aber auch, zumindest bei abgestelltem Motor, Hydrauliköl in den Motor. Das heißt, dein Ölstand der Hydraulik müsste permanent sinken, der Ölstand des Motors müsste steigen. Wie verhalten sich deine Ölstände ?

Wenn dieser Fehler besteht, kommt es durch angesaugte Luft im Hydrauliksystem zweifelsfrei zu Fehlern. Diese Fehler treten aber in der Regel im Bereich der Heckhydraulik und im Bereich der Zusatzsteuergeräte gleichermaßen auf. Dieses ist nach deinen Beschreibungen ja nicht der Fall.

Wenn das Öl stark schäumt, wird irgendwo Luft gezogen. In diesem Fall besteht das Öl fast nur noch aus Schaum. Hast Du ein paar Luftbläschen oder richtigen Schaum ?

Eine erneut dunkle Verfärbung deines Hydrauliköls kann aber auch an den Ölresten liegen, die Du beim Ölwechsel nicht aus Pumpe, Leitungen, Tank, Steuergeräten etc. heraubekommen hast.

Holger
 
844XLA:

Hallo Michael,

es gibt den Fall, den Gerhard beschreibt. Ein undichter Wellendichtring der Pumpe ermöglicht es, daß die Pumpe Luft aus dem Motorraum zieht. Motoröl kann nicht direkt angezogen werden. Ein indirektes ansaugen von Motoröl in Form von Ölnebel ist möglich. In diesem Fall verfärbt sich das Hydrauliköl dunkel bis schwarz. Es kommt zum aufschäumen des Hydrauliköls.

In diesem Fall läuft in der Regel aber auch, zumindest bei abgestelltem Motor, Hydrauliköl in den Motor. Das heißt, dein Ölstand der Hydraulik müsste permanent sinken, der Ölstand des Motors müsste steigen. Wie verhalten sich deine Ölstände ?

Wenn dieser Fehler besteht, kommt es durch angesaugte Luft im Hydrauliksystem zweifelsfrei zu Fehlern. Diese Fehler treten aber in der Regel im Bereich der Heckhydraulik und im Bereich der Zusatzsteuergeräte gleichermaßen auf. Dieses ist nach deinen Beschreibungen ja nicht der Fall.

Wenn das Öl stark schäumt, wird irgendwo Luft gezogen. In diesem Fall besteht das Öl fast nur noch aus Schaum. Hast Du ein paar Luftbläschen oder richtigen Schaum ?

Eine erneut dunkle Verfärbung deines Hydrauliköls kann aber auch an den Ölresten liegen, die Du beim Ölwechsel nicht aus Pumpe, Leitungen, Tank, Steuergeräten etc. heraubekommen hast.

Holger

Hallo Holger

Die Ölstände verhalten sich normal. Hydrauliköl wird nicht weniger und Motoröl wird nicht mehr.

Das Öl wies nur kleine Luftbläschen davon aber ne Menge auf.

Ich denke auch das es an den Ölresten gelegen hat. Habe ja einige Geräte mit großen Zylindern angebaut gehabt.

mfg Michael
 
Hallo zusammen

nach 10 Stündiger Odysee und ziemlich magerer Ausbeute, siehe Bild



Alles wieder zusammengebaut, montiert und auf Dichtheit geprüft.

Nach dem Entlüften die erste Enttäuschung

Das EW Steuergerät tropft unten bei dem beschissenen Federring welcher die Feder für den "Hubkolben" hält. Ursache Unklar.

Reparatursatz verbaut und alle Dichtungen neu.

Habe bereits ein neues Steuergerät bestellt, und werde das Alte entweder auf ebay verdrehen, oder für Ersatzteile behalten.

Alles andere ist dicht, konnte jedoch aufgrund des undichten STG die Anlage noch nicht im vollen Umfang testen, also noch eine Woche warten.

Zum Kotzen!

 

 
 
Update:

Heute nochmals den ganzen Krempl (Vorsteuerblock und Zusatzsteuergeräte) heruntergenommen.

Das EW Steuergerät, welches an inkontinenz leidet, hat am Steuerkolben eine längliche "Riefe" deshalb vermutlich die Undichtheit.

 

Alles wieder raufgebaut ohne EW Stg. und entlüftet.

Bläschen im Öl habe ich keine mehr gesehen, nachdem 2 Entlüftungsvorgang, also schonmal ein vorsichtiger Lichtblick.

Nächstes WE kommt dann das neue EW-Steuergerät rauf und dann wird wieder mit der Winde getestet.

 

mfg

 
 
Hallo Michael, 

das kann die Ursache gewesen sein. Kannst Du jetzt schon ohne das EW Steuergerät testen ?

Ich drücke Dir auf jeden Fall die Daumen das es jetzt klappt.

Holger 
 
844XLA:

Hallo Michael, 

das kann die Ursache gewesen sein. Kannst Du jetzt schon ohne das EW Steuergerät testen ?

Ich drücke Dir auf jeden Fall die Daumen das es jetzt klappt.

Holger 
Hallo Holger

Habe noch nicht getestet.

Nur ca.10min am Stand gelaufen, und ein paar mal alle STG durchgeschaltet.

Hoffe, das ich wenigstens mal die Luftbläschen weggebracht habe.

 

mfg Michael
 
Ich bin wirklich gespannt ob es jetzt besser ist!

Habe an meinem 423 nämlich genau das selbe Problem. Wenn ich mit der Seilwinde im Wald arbeite passiert es ab und zu, vor allem er richtig ran muss und das Öl heiß ist, dass er die Winde nicht mehr anhebt. Abhilfe schafft manchmal den Hebel ganz nach unten zu schieben und mit Gefühl noch einmal hoch und wenn das auch nicht geht mach ich den Schlepper aus, warte ein paar Minuten und dann geht es zu 99% wieder.

Auch bei meinem Schlepper sind Luftblasen im Hydrauliköl. So wie es aussieht, hat die dicke Saugleitung vom Tank zur Pumpe vor einen feinen Riss an einer 90 Grad Biegung. Ganz sicher bin ich mir aber noch nicht da ich noch nicht weiss wie ich das testweise abdichten soll.
 
So Freunde morgen ist es soweit!

 

Habe heute Gottseidank das EW-Steuergerät bekommen, sowie den Filter und O-Ring des Meßstabgehäuses.

Die restliche Hydraulik ist dicht, also Hubarme Verschraubungen etc.

 

mfg und drückt mir die Daumen, dass es dann funzt!

 
 
Leider schlechte Nachrichten....

Neues Steuergerät, alles entlüftet und anschließende Funktionsprüfung.

Was soll man sagen, alles umsonst? oder doche nicht.....

nach 5 Minuten Schneepflug-Einsatz wieder die gleiche Schei....!

Hebel nach oben, Hydraulik hebt nur ein Stück....

Dann Hebel ein klein wenig nach unten und wieder nach oben, sie hebt wieder ein Stück weiter, wieder etwas nach unten den Hebel und wieder nach oben, und sie hebt wieder etwas höher....usw usf. bis sie ganz oben ist!grrrrrrrrrrrrrrrr

Absolut keine Bläschen mehr im Öl, Hydraulik ist fast Geräuschlos und dicht!

Also wird es doch leider das Regelsteuergerät sein....

 

Bin wirklich am überlegen ob ich den ganzen Krempel, also auch das Hubwerk über sowas ansteuere...

 

http://www.hytec-hydraulik.de/hydraulik/handventilemontageshop.html

 

mfg

 

 
 
hallo michael

kannst du mal bilder machen von deinen steuergeräten und wie sie angesteuert werden möchte mal was vergleichen da ich einen 533er habe.

wenn du jedoch die nase voll hast kannst du auf deine haupdruckleitung ein steuergerät dazwischen setzen das habe ich bei 633V machen müßen da seitlich kein platz fürsteuergerät ist

gruß bernd
 
Hallo

Sieht so aus:





 

Hoffe das hilft, Theoretisch müsste noch eines Platz haben, jedoch ob man dan noch zu den Schrauben kommt ....

Ansonsten Kreuzhebelsteuergerät montieren, ist aber teuer.

 

Trotzdem werde ich die Druckleitung einmal direkt auf das Regelsteuergerät führen, und nicht auf den Vorschaltblock der Zusatzsteuergeräte, um 100% sicher zu stellen, dass es das Regelsteuergerät ist.

Und dann muss ich mir ohnehin eine Lösung einfallen lassen, man könnte natürlich auch damit "Leben" den Hebel öfters auf und ab zu bewegen bis das Hubwerk ganz oben ist, will ich aber nicht.

Die Meinung von Holger würde mich auch noch interessieren.

 PS: Passt das Regelsteuergerät vom 844 in meinem 633, aussehen tut es gleich?

mfg
 
Hallo Michael,

sch... dass es nicht funktioniert.

Also, was hast Du bis jetzt alles gemacht, Ölwechsel, Ansaug- und Druckfilter neu, alle Leitungen dicht, entlüftet. Vorsteuerblock demontiert, zerlegt, evtl. gereinigt, auf Funktion geprüft und ohne neuen Dichtsatz bzw. ohne Reparatursatz wieder montiert. Weiterhin alle drei Steuergeräte zerlegt und neu abgedichtet, oder nur eins ?

Hast du aktuell jetzt nochmal einen Ölwechsel gemacht, wie verhalten sich die schwarzen Ölverfärbungen aktuell ?

Wenn ich deine Aussage richtig interpretiere, tritt der Fehler nur bei warmer Hydaulik und dann nur sporadisch auf. Wird der Hebel der Lageregelung mehrfach auf und ab bewegt, hebt die Heckhydraulik irgendwann. Ist der Hebel der Lageregelung oben, hebt die Heckhydraulik zeitweise nicht, wird dabei ein Regelsteuergerät betätigt, hebt danach die Heckhydraulik stückweise. Im Vorschaltblock wird der Volumenstrom zu den Zustatzsteuergeräten, dem Regelsteuergerät, bzw. zurück zum Tank geleitet. Ebenso wird hier durch ein Ventil der Umlaufdruck erzeugt.

Dadurch, das sich die Heckhydraulik kurz hoch bewegt, nachdem ein Zusatzsteuergerät betätigt wurde, bin ich der Meinung dass der Volumenstrom oder Umlaufdruck irgendwo im Vorsteuerblock, Zusatzsteuergerät oder Regelsteuergerät verloren geht.

Mann könnte jetzt ein Manometer in die Druckleitung ( vielleicht sogar nacheinander an verschiedene Stellen, einmal vor den Vorschaltblock, danach vor das Regelsteuergerät ) setzen und den Druck im Fehlerfall ablesen, schau mal ins WHB.

Du kannst jetzt zwei Sachen testen. Entweder legst Du die Druckleitung, die von der Pumpe zum Vorschaltblock geht, direkt auf das Regelsteuergerät. Die Zusatzsteuergeräte sind dann funktionslos. Tritt der Fehler immer noch auf, liegt der Fehler im Regelsteuergerät oder ( weniger wahrscheinlich ) an der Pumpe. Ist der Fehler weg, liegt der Fehler im Vorschaltblock bzw. Zusatzsteuergerät.

Zweite Möglichkeit: Du nimmst ein Zusatzsteuergerät nach dem anderen ab, und schraubst jedesmal die Endplatte wieder hinten drauf. So kannst Du nacheinander die Steuergeräte ausschließen. Den Vorschaltblock kannst Du allerdings so nicht ausschließen.

Das Regelsteuergerät vom 844 passt wahrscheinlich nicht, 633: Oberlenkerregelung, 844: Unterlenkerregelung.

Holger
 
844XLA:

Hallo Michael,

sch... dass es nicht funktioniert.

Also, was hast Du bis jetzt alles gemacht, Ölwechsel, Ansaug- und Druckfilter neu, alle Leitungen dicht, entlüftet. Vorsteuerblock demontiert, zerlegt, evtl. gereinigt, auf Funktion geprüft und ohne neuen Dichtsatz bzw. ohne Reparatursatz wieder montiert. Weiterhin alle drei Steuergeräte zerlegt und neu abgedichtet, oder nur eins ?

Ölwechsel, álle Filter neu, Leitungen dicht, alles entlüftet, Vorsteuerblock zerlegt und gereinigt, zwei Steuergeräte zerlegt und mit Reparatursatz abgedichtet und gereinigt,

ein Steuergerät ersetzt

Hast du aktuell jetzt nochmal einen Ölwechsel gemacht, wie verhalten sich die schwarzen Ölverfärbungen aktuell ?

Das Öl zeigte fast keinerlei Verunreinigungen mehr auf, also nicht mehr schwarz, habe trotzdem neues Öl gegeben.

Wenn ich deine Aussage richtig interpretiere, tritt der Fehler nur bei warmer Hydaulik und dann nur sporadisch auf. Wird der Hebel der Lageregelung mehrfach auf und ab bewegt, hebt die Heckhydraulik irgendwann. Ist der Hebel der Lageregelung oben, hebt die Heckhydraulik zeitweise nicht, wird dabei ein Regelsteuergerät betätigt, hebt danach die Heckhydraulik stückweise. Im Vorschaltblock wird der Volumenstrom zu den Zustatzsteuergeräten, dem Regelsteuergerät, bzw. zurück zum Tank geleitet. Ebenso wird hier durch ein Ventil der Umlaufdruck erzeugt.

Wenn man den Hebel nach oben zieht, hebt sie ein Stück, wenn ich den Hebel dann wieder ein Stück nach unten drücke, bis man das "schalten" im Regelsteuergerät hört, und dann wieder nach oben ziehe, dann hebt sie ein Stück weiter nach oben.

Dadurch, das sich die Heckhydraulik kurz hoch bewegt, nachdem ein Zusatzsteuergerät betätigt wurde, bin ich der Meinung dass der Volumenstrom oder Umlaufdruck irgendwo im Vorsteuerblock, Zusatzsteuergerät oder Regelsteuergerät verloren geht.

Mann könnte jetzt ein Manometer in die Druckleitung ( vielleicht sogar nacheinander an verschiedene Stellen, einmal vor den Vorschaltblock, danach vor das Regelsteuergerät ) setzen und den Druck im Fehlerfall ablesen, schau mal ins WHB.

Du kannst jetzt zwei Sachen testen. Entweder legst Du die Druckleitung, die von der Pumpe zum Vorschaltblock geht, direkt auf das Regelsteuergerät. Die Zusatzsteuergeräte sind dann funktionslos. Tritt der Fehler immer noch auf, liegt der Fehler im Regelsteuergerät oder ( weniger wahrscheinlich ) an der Pumpe. Ist der Fehler weg, liegt der Fehler im Vorschaltblock bzw. Zusatzsteuergerät.

Werde die die Druckleitung fürs erste einmal direkt auf das Regelsteuergerät schließen. mal sehen wie was sich dann tut, oder nicht.

Zweite Möglichkeit: Du nimmst ein Zusatzsteuergerät nach dem anderen ab, und schraubst jedesmal die Endplatte wieder hinten drauf. So kannst Du nacheinander die Steuergeräte ausschließen. Den Vorschaltblock kannst Du allerdings so nicht ausschließen.

Fals sich herausstellt , dass das Regelsteuergerät nicht "defekt verdreckt" ist, muss ich diese Methode anwenden, danke

Das Regelsteuergerät vom 844 passt wahrscheinlich nicht, 633: Oberlenkerregelung, 844: Unterlenkerregelung.

Holger

 

 
Ist halt jedesmal eine "beschi.... " Arbeit den Ölkreislauf zu öffnen.....

Danke Holger
 
hallo michael

hab nachgeschaut bei mir am 533 ist alles gleich !

wenn ich heck hydraulik anhebe und gleichzeitigt steuergerät betätigte bei heck stehen lasse ich das steuergerät los läuft die heckhydraulik weiter , des wegen denke ich es müßte erster noch ein steuergerät sein wo durch läst und direkt in den tank läst  da deine regelhydraulik ja auch einen gewissen druck braucht und der jedoch nicht von steuergerät nehr gehalten wird und direkt in den tank läßt . 

setz ein 3/2 wege hahn in deine druckleitung und steuer deine regelhydraulik direkt an  und wenn du den hahn drehst so das die steuergeräte angesteuert werden, wie es jetzt ist  ( doppelanschluß auf regelhydraulik setzen ,schauch und ein hahn das ist alles was du brauchst und das einfachste ohne viel arbeit  

gruß bernd

PS bei meinem 633 geht es nicht da schmalspur  darun hab ich steuergerät sepperat   ( druckleitung gekappt und ins steuergerät ausgang in regelhydraulik )
 
Ölwechsel, álle Filter neu, Leitungen dicht, alles entlüftet, Vorsteuerblock zerlegt und gereinigt, zwei Steuergeräte zerlegt und mit Reparatursatz abgedichtet und gereinigt, ein Steuergerät ersetzt

Dann könnte da alles in Ordnung sein, aber teste das mal indem Du die Druckleitung direkt ans Regelsteuergerät legst.

Das Öl zeigte fast keinerlei Verunreinigungen mehr auf, also nicht mehr schwarz, habe trotzdem neues Öl gegeben.

Das deutet darauf hin, daß die Pumpe dicht ist. Der an den Hydarulikanschlüssen gemessene Druck ist ja auch ausreichend.

Wenn man den Hebel nach oben zieht, hebt sie ein Stück, wenn ich den Hebel dann wieder ein Stück nach unten drücke, bis man das "schalten" im Regelsteuergerät hört, und dann wieder nach oben ziehe, dann hebt sie ein Stück weiter nach oben.

Das deutet auf einen defekt im Regelsteuergerät hin.
( interne Leckage, klemmen eines Bauteils, Undichtigkeit, ermüdete Feder... ) Aber ggf auch verursacht durch gleichen Fehler an Zusatsteuergerät oder Vorschaltblock. Schließ Vorschaltblock und Zusatsteuergeräte aus, indem Du die überbrückst.

Werde die die Druckleitung fürs erste einmal direkt auf das Regelsteuergerät schließen. mal sehen wie was sich dann tut, oder nicht.

Mach das.


Was passiert, wenn Du mit der Regelhydraulik die Heckhydraulik anhebst ? Tritt der Fehler dann auch auf ? Aber egal ober der Fehler dann auftritt oder nicht, das bringt uns nicht weiter. Die Ursache kann immer noch im Regelsteuergerät bzw. im Bereich der Zusatzsteuergeräte liegen.

Wenn man den Hebel nach oben zieht, hebt sie ein Stück, wenn ich den Hebel dann wieder ein Stück nach unten drücke, bis man das "schalten" im Regelsteuergerät hört, und dann wieder nach oben ziehe, dann hebt sie ein Stück weiter nach oben.

Da muss ich nochmal auf die Betätigung zurückkommen. Du schreibst, der Hebel ist feste auf der Welle. Was ist, wenn innen in Hydraulikblock an der Betätigung etwas lose ist und sich verstellt ? Gibt es aus diesem Bereich neue Anzeichen ?  Das kannst Du prüfen, wenn Du ans Regelsteuergerät gehst. Das kann man aber eigentlich auch direkt wieder ausschliessen, denn das Problem besteht seit Monaten. Wenn es an dem wäre, müsste es sich inzwischen weiter verschlechtert haben. Aber schau mal nach der Betätigung des Regelsteuergeräts wenn du dessen Reparatur / Überprüfung in Angriff nimmst ( Deckel unter dem Sitz ).


Holger
 
275:

hallo michael

hab nachgeschaut bei mir am 533 ist alles gleich !

wenn ich heck hydraulik anhebe und gleichzeitigt steuergerät betätigte bei heck stehen lasse ich das steuergerät los läuft die heckhydraulik weiter , des wegen denke ich es müßte erster noch ein steuergerät sein wo durch läst und direkt in den tank läst  da deine regelhydraulik ja auch einen gewissen druck braucht und der jedoch nicht von steuergerät nehr gehalten wird und direkt in den tank läßt . 

setz ein 3/2 wege hahn in deine druckleitung und steuer deine regelhydraulik direkt an  und wenn du den hahn drehst so das die steuergeräte angesteuert werden, wie es jetzt ist  ( doppelanschluß auf regelhydraulik setzen ,schauch und ein hahn das ist alles was du brauchst und das einfachste ohne viel arbeit  

gruß bernd

PS bei meinem 633 geht es nicht da schmalspur  darun hab ich steuergerät sepperat   ( druckleitung gekappt und ins steuergerät ausgang in regelhydraulik )
Verstehe ich nicht so ganz.
Meinst du den Vorsteuerblock ? Sage ich doch, wenn der defekt ist, bekommt das Regelsteuergerät ggf. kein Öl ( -druck ) bzw kein Umlaufdruck. Der Vorsteuerblock verteilt das Öl zwischen
-Zusatsteuergeräten,
-Regelsteuergerät ( hier Umlaufdruck und Druck / Volumenstrom zum heben ) und
-Rücklauf in den Tank.
Die Zusatzsteuergeräte werden dem Regelsteuergerät immer bevorzugt. Wird beim Heben der Heckhydraulik ein Zusatzsteuergerät betätigt, bleibt die Heckhydraulik stehen. Deshalb habe ich auch ganz zu Anfang dieses Beitrags gefragt, ob im Fehlerfall ein Zusatzsteuergerät betätigt ist. Das ist kein defekt, das ist normal.
Ein 3/2 Wegehahn hilft bei einem defektem Regelsteuergerät nicht weiter. Damit kann bestenfalls ein defekter Vorschaltblock ganzgefuscht werden.
 
Zurück
Oben Unten