Mein D239 Motor muss repariert werden

Moin.

Naja, ich hab erstmal auf Teile gewartet, die sind jetzt da

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Theoretisch könnte ich jetzt weiter. Leider habe ich gerade so viel andere, wichtige Sachen auf dem Zettel, das ich nicht zum Basteln komme. Das Wetter ist einfach zu schön, so das ich erstmal alle Außemarbeiten erledigen muss. Demnächst wird der Weizen gemäht, da bekomme ich 100 Rundballen die dann noch in die Scheune einlagern muss.

Ich mache den Bericht auf jeden Fall weiter, versprochen. Ich hoffe das ich den Motor dieses Jahr noch ans Laufen bekomme.

Gruß Jürgen
 
Hallo Forum.

Ich hab wieder eine Kleinigkeit geschafft. Der Steuergehäusedeckel ist wieder dran. Dabei ist mir aufgefallen das auf dem markierten Stehbolzen eine Dichtung unter lag. Ist das original und notwendig?

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Die Stehbolzen für die Wasserpumpe hab ich heute schon alle neu gemacht, ich hoffe das alles dicht wird.

Gruß Jürgen
 
Hallo Jürgen,schön, dass es bei Dir weiter geht und Du uns daran teilhaben lässt. Die Dichtung auf dem Stehbolzen ist original und gehört da hin. Sieht aus wie eine Beilagscheibe. Auf jeden Fall beim Zusammenbau erneuern und nicht vergessen.Ich hab überall zusätzlich noch dünn Dichtmasse drauf gemacht. Bin ich zwar eigentlich kein Fan davon, aber besser als nochmal zerlegen. Gruß Christoph
 
Ok, vielen Dank.

Dann muss ich mal suchen im Dichtsatz. Da liegt eine dünne Aluscheibe bei. Kann die dafür sein? Mache bei Gelegenheit ein Bild.

Gruß Jürgen
 
Moin.

So, wieder etwas geschafft. Stirnraddeckel und Ölwanne sitzen wieder an ihrem Platz.

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Jetzt ist der Zylinderkopf dran. Erstmal die Sitze der Einspritzdüsen reinigen, dann kommt er wieder drauf. Danach kommt Öl drauf und dann wird georgelt bis Öldruck anliegt. Da bin ich mal gespannt.

Stay tuned.

Gruß Jürgen
 
Moin.

Ich bin gerade dabei den Sitz für die ESD im Zylinderkopf zu reinigen. Hat jemand einen Tipp wie das gut zu machen ist?

Und hat vielleicht jemand die Teilenummer der Dichtungen der Düsenhalter parat?

Gruß Jürgen
 
Moin Jürgen, 

ich hab mir da im Baumarkt so ne kleine Topfstahlbürste besorgt und dann auf die Bohrmaschine adaptiert. Hab allerdings beim DT358 die Wärmeschutzhülsen im Kopf, wie das bei dir ist  weiß ich nicht.. Dichtringe gab‘s da keine, die werden eingeklebt.

Gruß Christoph 
 
Mach ich immer mit dem Akkuschrauber, einem vorne geschlitzem Hydraulikrohr, in das ich ein Stückchen von einem festen Lappen einfädel. Rohr in den Akkuschrauber und den Kanal schön auspolieren. Vorher, zwischendurch und nachher den Dreck mit dem Staubsauger und verjüngtem Rohr aussaugen und mit Bremsenreiniger spülen. Nachher mit Druckluft nochmal auspusten und fertig. Mach ich bei Autos und Trecker immer so.
 
Hi,

ich habe mit mal von Daimler das Werkzeugset zum Injektorschacht reinigen geholt. Sind son paar Bürsten. War gar nicht so teuer. Musst mal bei E-Bay schauen ob es das da gibt. Das geht auch bei anderen Motoren nicht nur bei Daimler

Gruß Markus
 
Ok, danke bis hier. Ich hab jetzt erstmal Lappen reingestopft und mit WD40 geflutet, in der Hoffnung das sich die Kruste löst. Dann sehe ich weiter. Die Dichtungen um die Düseneinsätze sind ja nur damit dort kein Dreck reinkommt. Vielleicht finde ich O-Ringe die ich da rein stopfen kann.

Gruß Jürgen
 
Moin.

Heute habe ich wieder eine Kleinigkeit geschafft. Die Düsensitze sind jetzt sauber. Reicht so würde ich sagen. Das mit den WD40 getränkten Lappen hat gut geklappt, ich musste nur noch mit einem sauberen Lappen nachwischen. Den Zylinderkopf hab ich auch gleich noch sauber gemacht.

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Wenn alles gut läuft, möchte ich im Oktober den ersten Probelauf machen.

Gruß Jürgen
 
Moin, ging wieder etwas weiter.

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Der Zylinderkopf ist wieder drauf, jippi

Die Kipphebelwelle ist auch schon wieder drauf. Es geht voran. Ich halte euch auf dem Laufenden.

Gruß Jürgen
 
Hallo Forum.

Nach vielen ruhenden Wochen in denen ich andere Projekte hatte, ging es heute endlich wieder weiter.

Ich hab die Vorderachse wieder angebaut damit ich den Motor wieder bewegen kann. Es musste noch die Schwungmasse montiert werden, damit ich jetzt mit dem Starter mal den Motor drehen lassen kann. Wenn das alles fertig ist, möchte ich kontrollieren ob der Motor Öldruck aufbaut. Ist das der Fall, werden die Einspritzdüsen wieder eingebaut,, die Pumpe eingestellt und der erste Startversuch kann unternommen werden.eup-1136613781-5858af329c356832c909f9f812fad575-1553024347_big.webp

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Gruß Jürgen
 
Update

Moin Forum.

Heute hab ich es geschafft den Motor mal mit dem Starter drehen zu lassen. Da die Batterie leider nicht ganz voll war, hat der Versuch nur kurz gedauert. Aber der Motor hat Öldruck aufgebaut, jippi. Zwar nur bis 3 Bar aber das Öl kam oben bei den Kipphebeln an. 

Jetzt geht es weiter, jetzt kommen die Einspritzdüsen wieder rein und die Pumpe wird eingestellt. Dann folgt der erste Startversuch. Ich halte euch auf dem Laufenden.

Edit: Wie ist das eigentlich oben beim Ventildeckel mit den Dichtungen, ist da nur eine Scheibe auf den Gummidichtungen oder hat die eine spezielle Form? Die Gummidichtungen an den Stehbolzen sind total platt gedrückt bei meinem.

Gruß Jürgen
 
Hallo Forum.

Heute ging es endlich mal ein wenig weiter. Es musste ja noch der Einspritzbeginn eingestellt werden. Das wollte eigentlich ein Bekannter machen, den hab ich wohl leider verärgert weil ich zum vereinbarten Zeitpunkt gerade am Heu machen war und den Termin abgesagt habe. Deshalb hab ich einige Werkstätten in der Umgebung gefragt ob sie mir das einstellen können. Die Deutz Werkstatt konnte nicht, die Freie hat das Werkzeug verlegt also blieb nur die wo ich den Schlepper gekauft hab.

Lange Rede, kurzer Sinn, Förderbeginn ist eingestellt auf 9 Grad vor OT mit 1mm Hub. Als wir Starten wollten, hat leider der Starter nicht durchgezogen. Erst hatte ich die Batterie im Verdacht, daraufhin hab ich die vom 523 genommen. Leider ohne Erfolg. Vorhin hab ich dann die Starter vom Allrad und der Baustelle getauscht, der Starter war es auch nicht, der funktioniert im Allrad ganz normal. Jetzt hoffe ich das ich mit einer vernüftigen Verkabelung das Problem lösen kann. Den Startversuch hatte ich nur mit Überbrückungskabeln gemacht.

Gruß Jürgen
 
Hallo Jürgen,

das gleich Problem hatte ich auch nach der Motorinstandsetzung beim d239, mit Überbrückungskabel hatte es auch nicht geklappt. 

Hab dann eine Batterie direkt neben den Anlasser gestellt und die dann mit einem kurzen + und - Kabel verklemmt , der Motor hat sich fast überschlagen beim Drehen. Der war richtig froh wieder zu Laufen.

Dir viel Glück, auf das er bald wieder läuft.

Gruß

Jupp
 
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