Hallo Volker,
die gängigsten und somit auch günstigsten Speicher haben 0,75 Ltr. Volumen. Der Stickstoffvorspanndruck bestimmt, in welchem Druckbereich der Speicher optimal arbeitet. Dann sollte Dir noch bewusst sein, dass es für jeden Speicher auch einen min. Vospanndruck in Abhängigkeit vom max. Betriebsdruck gibt. Zum Beispiel geben manche Hersteller das Druckverhältnis von min. Stickstoffdruck zu max. Betriebsdruck an (z.B. 1:8). Das würde bedeuten, dass bei einem Betriebsdruck von 200 bar der minimale Vorspanndruck 25bar sein muss. Liegt der Vorspanndruck darunter, leidet die Lebensdauer, da es bei Expansion zu Kältebrüchen der Membran kommen kann.
Um bei dem Beispiel von vorher zu bleiben: Bei 25 bar Vorspanndruck arbeitet der Speicher bei 50 bar Lastdruck opimal. Unter 25 bar Druck nimmt der Speicher kein Öl auf (=keine Dämpfung). Um so höher der Druck vom Lader wird, um so weniger nimmt der Speicher an Öl bei einer Druckspitze auf.
Da die meisten Lader bei leerer Straßenfahrt gedämft werden sollen, muss man eigentlich immer einen Kompromiss finden. Am gängigsten ist folgende Lösung:
T-Stück mit Absperrhahn und einem Speicher mit 0,75ltr. Volumen und nur ca. 10 bar Stickstoffdruck --> bei leerer Straßenfahrt passt der Vorspanndruck zum Lastdruck von ca. 20 bar (=leerer Lader). Wird mit dem Lader im oberen Druckbereich gearbeitet kann der Absperrhahn zum Schutz des Speichers geschlossen werden. Zusätzlich lässt sich eine schwere Last so auch besser exakt platzieren (Palettengabel). Die meisten vergessen dann aber den Absperrhahn zu nutzen und wundern sich nach ein paar Jahren, dass die Membran durch ist.
Gruß,
Martin