Restauration IHC 844 Allrad

Sehr Schön!!! Ja kalt wird es hier schon, musste letzte Woche ein hydraulischer Oberlenker lackieren, hab ihm aber mehrmals neu lackieren können weil er noch nicht trocken war, und ich wieder Fingerflecken drauf gemacht hatte :(

Grüße aus die Niederlande von René, ein Elektrotechniker in Ausbildung:)
 
Servus
wieso machst du dir solch eine arbeit? ich hätte die zeit gar net dazu hab jetzt grad mal meinen ihc 654as neu lackiert und ne kabine draufgebaut

aber is echt gute arbeit von dir, hoffe er läuft danach wieder wie ein neuer
 
Und zeig uns bitte bitte ein Video vom ersten Startversuch nach der Überholung....

Grüße aus die Niederlande von René, ein Elektrotechniker in Ausbildung:)
 
Hallo!

Hochzeit! Der Motor hat wieder seinen altbekannten Platz gefunden! Auch hier hat sich mal wieder das Palettensystem bewährt, da ich mit einem Hubwagen schön vorsichtig den Motor an das Getriebe rangieren und die Höhe anpassen konnte.

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Drei neue Lager: Ausrücklager für Zapfwellenkupplung und Fahrkupplung, nicht mehr sichtbar das Pilotlager in der Schwungmasse zur Zentrierung der Getriebeeingangswelle

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Kleine Getriebewäsche mit der Druckluft-Sprühpistole und Diesel. Hilft gut, aber sprühen konnte ich immer nur so lange wie ein Atemzug reicht, bevor ich wieder aus der dieselvernebelten Werkstatt flüchten musste.

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Frage an die Getriebeexperten: Da ich vom Getriebe nicht so ganz viel Ahnung habe, würde mich interessieren ob es etwas Besonderes gibt, auf das ich achten sollte. Ansonsten würde ich hier neben dem Waschen nur einige Dichtungen erneuern.

Der Zustand der Zahnräder ist meines Erachtens nach sehr gut, wie auch auf den Detailbildern zu sehen ist.

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Im Detail: das Schaltgetriebe

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Hier würden laut WHB bei Agriomaticausführung die Lamellenpakete sitzen.

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Das Gruppengetriebe

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Differential

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Zwischendruch habe ich mich schonmal mit dem Armaturenbrett beschäftigt. Das schwarze Plastik war von der Sonne grau geworden und zerkratzt. Leider gibt es dieses Teil scheinbar nicht in neu, so habe ich es überlackiert. Der erste Versuch ist gescheitert, weil die Oberfläche nicht glatt genug war. Jetzt hab ich einfach alles ganz bewusst etwas rau gelassen.

Die beiden Instrumente waren von innen so beschlagen, dass man fast nichts mehr erkennen konnte.

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Die frisch lackierte Rückseite der Instrumente

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Neuschlepper mit 0 Betriebsstunden! :-)

Da das Traktormeter eh offen war, hab ich gleich die Stunden zurückgedreht. Die 2400 Stunden die vorher drauf standen passen sowie so bei weitem nicht, beim ersten öffnen des Armaturenbretts lag die Welle lose unten drin.

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Bis dann! Gruß Stefan
 
Hallo Stefan,

ch dachte eigentlich, dass ich dir zum Getriebe von meinen Erfahrungen mitteilen könnte. Aber offensichtlich sieht deins anders aus als meins. Wahrscheinlich hast du eine Synchrongetriebe und ich nicht. Irgendwie scheinst du mehr Sachen in deinem Gruppengetriebe zu haben. Was ich dir wie schon mehrfach im Forum angemerkt empfehlen kann ist die Schiebewelle auf ihren spielfreien Sitz zu prüfen. Prüfe auch, ob du zwischen dem vorderen Kegellager und der großen Feingewindemutter mit Kontermutter eine Scheibe hast. Falls nicht, dann baue auf jeden Fall eine ein. Allerdings muss du dir die irgendwo lasern lassen. Zur Not besorge ich dir eine. 

Grüße aus Metzingen
Ingo
 
Hallo!

Heute gibts wenig Neues, dafür viele Fragen! Habe mich schonmal ausgiebig am Kraftstofftank ausgetobt. Gut dass ich vorher noch nicht reingeguckt hatte. Ein Blick mit der Taschenlampe zeigte einen Haufen Deckel von Fettkartuschen, dieselkonservierte Äste und jede menge Schlamm. Wie kommt das da rein? Ich möchts gar nicht wissen.

Nachdem der grobe Dreck raus war blieb noch ein leichter Rostansatz an den Innenwänden. Einen Eimer Kies rein und eine Stunde schütteln: sieht aus wie neu! (Der Trick mit dem Betonmischer war mir zu aufwändig) Lässt sich nur leider schlecht fotografieren.

 

 

@Ingo: Danke erstmal für deine Antwort! Ich habe mich mit der Schiebewelle beschäftigt und das Spiel gemessen.

Durch Verschieben von Hand mit Bewegen des Tellerrads komme ich auf 0,02mm und mit Hebelkraft messe ich 0,06mm. Im Werkstatthandbuch steht keine Toleranzangabe, lediglich ein Drehmoment für die Vorspannung ist beschrieben.

Sieht deine Lagerung genauso aus?

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Wie müsste so eine Scheibe denn aussehen? Ich verstehe noch nicht so recht, was die Scheibe daran ändert, dass die Ringfläche der Einstellmuttern im Vergleich zum Durchmesser so gering ist. Bin zwar Motortechnisch fit, habe aber von Getrieben keine Ahnung. :-)

@Sebastian: Wo gibts denn die Armaturenbretter neu?

Gruß

Stefan
 
Hallo Stefan,

wie man auf dem Bild hier sieht, hast du das Glück, dass deine Feingewindemutter keinen Bund hat. Darum ist die Anlagefläche an den Innenring des Kegelrollenlagers groß genug und die Flächenpressung ist nicht überschritten worden.

Dennoch ist es kein sauberer Maschinenbau, eine Sechskantmutter ohne Unterlegscheibe an der gehärteten Fläche des Kegelrollenlagers anzuspannen.

Die Muttern in meinem Getriebe haben (wahrscheinlich aus diesem Grunde) einen Bund wie man hier sieht.

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Doof von den Ingenieuren war jedoch, zu missachten, dass das Kegelrollenlager einen sehr großen Radius zwischen Spannfläche und Innendurchmesser hat. Dadurch wurde die Flächenpressung erheblich überschritten und der Bund hat sich in diesen Radius hineingearbeitet. (siehe rechte Mutter) Die Folge war die Lockerung der Schiebewelle in axialer und radialer Richtung. Die Lockerung in radialer Richtung (ca. 1-2mm) hat eine Abnutzung der betroffenen Zahnräder zur Folge gehabt und natürlich das Schalten der Gruppen schwergängig gemacht.

Behoben habe ich das Ganze indem ich die Intakte Mutter zum Spannen verwendet habe und zwischen ihr und dem Kegelrollenlager eine Scheibe verbaut habe.

Die gestauchte Mutter habe ich dann zum Kontern verwendet.

Sollte mich aber dein Bild täuschen, und deine Mutter auch einen solchen Bund aufweisen, dann rate ich dir ebenfalls zum Einbau einer Unterlegscheibe zwischen Kegelrollenlager und Spannmutter.

Grüße aus Metzingen
Ingo
 
Nabend!

Ah jetzt verstehe ich! Der Bund in Kombination mit dem Radius vom Lager war das Problem, sehr gut! Hatte den Bund erst gar nicht gesehen, bei meinem ist auch keiner dran. Also lass ich das so wie es ist.

@ Alex: Die Kupplung war ein brutal günstiger Ebay-Glücksgriff. Verwende als Suchbegriff mal nicht den IHC-Typ, sondern die LuK bzw. Fichtel&Sachs Artikelnummer, vielleicht findet sich sowas.

Grüße aus dem Münsterland

Stefan
 
Hallo Stefan

Seher gute Arbeit und einen super tollen Beitrag den du hier so schön dargestellt  hast,

und wie ausführlich du deine Arbeit beschrieben hast ist schon eine Anerkennung meinerseits wert,

was auch dein Bildmaterial betrifft.

Dies sollte genug Ansporn geben solch vergammelte IHC Traktoren billig zu erwerben um wieder aufzuarbeiten,wäre schön wenn es mehr solche Nachahmer gäbe wie es Stefan allen vormacht.

Stefan mach weiter so ich bin schon gespannt auf deinen nächsten Beitrag,die nächsten Bilder.

Mfg Anton
 
Hallo!

erstmal an die letzten Beiträge: Sowas höre ich immer gerne! Danke! :-)

...und dann zum Thema warum sich hier so lange nix getan hat:

 

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Da hat sich wohl ein anderer Neusser vorgedrängelt!

Am 2.Zylinder hat es das Auslassventil zerlegt. Der Kolben war in Folge etwas demoliert.

Nach dem Honen sieht der Block mit neuen Kolben wieder gut aus!

 

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Der alte Zylinderkopf war wohl aufgrund thermischer Überlastung an allen Zylindern zwischen Düsenbohrung und Ventilsitz gerissen.

Die Risse waren zwar klein, aber naja, wenn dann richtig.

 

 

Ein gutes Jahrzehnt zurück zum 844!  Nicht viel zu berichten, aber immerhin:

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Ein Blick in den Hydraulikblock: Eigentlich wollte ich nur die Dichtringe der Hubwelle erneuern, aber reingucken wollte ich wenigstens mal.

Letztlich war die Welle dann doch einmal raus, um alles richtig sauber zu machen.

 

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Und Tschüss, Differential!

 

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Die Hinterachsen sind nach Reinigung und Kontrolle der Bremsen auch schon wieder dran.

Damit ist das Getriebe endlich wieder dicht. Es geht also hart richtung Lackierung!

 

Bis zum nächsten mal, wenn es weiter geht mit Hydraulikleitungen und Vorderachsträger!

Gruß Stefan
 
Hi,

sehr schöne Bilder, aber kannst Du kurz schreiben welcher 6ender das war, das man das Foto zuodernen kann?

Gruß Matthias
 
Bluestar90:

Hi,

sehr schöne Bilder, aber kannst Du kurz schreiben welcher 6ender das war, das man das Foto zuodernen kann?

Gruß Matthias
Hallo,

so wie es aussieht müsste es ein Cummins-Motor sein, sprich ein 5130, 5140 oder 5150, oder?
 
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