Wiedereinmal Hydraulikprobleme bei meinem 633er

633er

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9473 Lavamünd
Hallo Zusammen

Bin mit meinem Latein schon langsam am Ende.

Habe ja schon eine Zeitlang das Problem, dass meine Hydraulik manchmal nur einen Teil anhebt, und nach mehrmaligem auf und ab des Hydraulikhebels, geht sie dann schlußendlich ganz nach oben.

Heute habe ich bemerkt dass es vermutlich am Gewicht liegt. sobalt die Belastung etwas größer wird >400kg circa dann hebt sie nicht mehr.

Was kann das sein?

 

mfg
 
Hallo 633er,

sind die Hebel auf der Welle feste ?

Schäumt das Hydrauliköl ?

Irgendwelche Geräusche beim heben ?

Der Hebel der Regelhydraulik (  langer Hebel ) ist unten, und das Problem tritt beim heben mit der Lageregelung ( kurzer Hebel )  auf ?

Holger
 
844XLA:

Hallo 633er,

sind die Hebel auf der Welle feste ?

Schäumt das Hydrauliköl ?

Irgendwelche Geräusche beim heben ?

Der Hebel der Regelhydraulik (  langer Hebel ) ist unten, und das Problem tritt beim heben mit der Lageregelung ( kurzer Hebel )  auf ?

Holger
Hallo

Die Hebel muss ich morgen nochmals genau kontrollieren,

Öl schäumt nicht, die zusätzlichen Steuergeräte funktionieren einwandfrei.

Keinerlei Geräusche.

Regelhydraulik unten, Problem tritt mit dem Lageregelhebel auf.

Nachregeln im kalten Zustand macht sie auch schon länger.

Der Bolzen wird auch ordnungsgemäß ausgeschoben wenn der Regelhydraulikhebel nach oben gezogen wird.

Da die zusätzlichen Steuergeräte einwandfrei funktionieren, gehe ich davon aus, dass die Hydraulikpumpe funktioniert.

Bin ratlos...

 

mfg Michael
 
Hallo 633 er,

zuerst würde ich mal an einem Zusatzsteuergerät (Kipperaschluß) den Druck messen so hat man schonmal ein erstes Bild von der Hydraulikpumpe. Wenn du sagst die Hydraulik regelt nach dann vermute ich, dass die Kolbendichtungen verschliesen oder verhärtet sind und das Öl bei einer bestimmten Last einfach durch pfeift. Häng einfach mal ein Gewicht dran und hebe es aus dann den Motor abstellen und ev. nach ein paar Stunden schauen ob es abgesunken ist, dann sind es ziemlich sicher die Dichtungen im Hubzylinder.

Grüße aus dem Allgäu

Eugen
 
allgaeu 353+633A:

Hallo 633 er,

zuerst würde ich mal an einem Zusatzsteuergerät (Kipperaschluß) den Druck messen so hat man schonmal ein erstes Bild von der Hydraulikpumpe. Wenn du sagst die Hydraulik regelt nach dann vermute ich, dass die Kolbendichtungen verschliesen oder verhärtet sind und das Öl bei einer bestimmten Last einfach durch pfeift. Häng einfach mal ein Gewicht dran und hebe es aus dann den Motor abstellen und ev. nach ein paar Stunden schauen ob es abgesunken ist, dann sind es ziemlich sicher die Dichtungen im Hubzylinder.

Grüße aus dem Allgäu

Eugen
Hallo

War gerade die Winde anheben.... mal sehen ob sie morgen abgesunken ist.

Wieviel Druck sollte anstehen?

 

mfg
 
Guten Morgen

Die angehobene Last, hat sich über Nacht, keinen mm nach unten bewegt.....

Hat der 633 nicht so eine Art Ventil, dass sich die Hydraulik bei abgestelltem Motor nicht absenken kann?

Was könnte das noch sein?

 

mfg Michael
 
Moin Michael,

ja der 633 hat so ein Lasthalteventil. Das nützt aber nichts bei einem Leck an der Kolbendichtung. 

Da deine Last über Nacht nicht gesunken ist, ist dein Kolben dicht.

Mess mal den Systemdruck an der Abreisskupplung ( Ca 160 - 170 bar ). Mess aber zweimal, kalt und warm.

Schau ob dein Hebel auf der Welle ordentlich fest ist. Wenn das alles in Ordnung ist, kommt das Steuergerät selber, oder dessen Betätigung in Betracht. Aber erstmal langsam die anderen Punkte checken.

Holger
 
Wenn du einen Kipper mit dem Zusatzsteuergerät kippst, funktioniert das einwandfrei ? Oder lässt der Volumenstrom zwischenzeitlich mal nach. Dann könnte ein Filter massiv zu sein.

Probier das mal mit verschiedenen Hubgeschwindigkeiten aus ( Standgas, Halbgas... ).

Holger 
 
Hallo Zusammen

Vielen Dank erstmal für die Anregungen.

Hebel am Gestänge ist fest angeschraubt, also keine Fehlerquelle.

Druck kann ich noch nicht messen, muss erst ein Manometer besorgen.

Als ich das lezte mal gekippt hatte ist auch schon fast ein Jahr her, also ....

Werde auf jeden Fall den Hydraulikölfilter wechseln, da dies bestimmt die letzen Jahre noch nicht gemacht wurde.

 

Danke erstmals....

 

mfg Michael
 
Hallo Zusammen

So Arbeitsdruck am Kipperanschluss in kaltem Zustand ca.170-180 bar

Im warmen Zustand fast gleich.

Also Pumpe in Ordnung

Die Hebel an der Welle sitzen auch fest.

Könnte eine Undichtigkeit zwischen dem oberen und unteren Block Schuld sein?

 

Danke mfg Michael
 
633er:
Könnte eine Undichtigkeit zwischen dem oberen und unteren Block Schuld sein?

 

Danke mfg Michael
Hallo Michael,

was meinst Du damit, oberer / unterer Block ?

Wie sehen Ansaug- und Druckölfilter aus, sind die sauber ?

Wenn die Filter sauber sind, würde ich sagen, du hast einen Fehler

- an der Betätigung des Steuergeräts,

- am Lastsicherheitsventil oder

-an einem Ventil im Steuergerät der Regelhydraulik.

Hier könnt evtl. etwas klemmen oder verschmutzt sein.

Wenn du die Hydraulik anhebst, hörst du ja daß das Öl im Steuergerät anders fließt. Du hörst während sich die Hubarme heben eine andere Frequenz. Wenn die Hubarme Ihre Sollposition erreicht haben, sollte sich das Geräusch sich wieder zu dem ursprünglichen Geräusch ändern. Ist das so, oder bleibt die Anlage nach dem Heben, bzw. im Fehlerfall unter "Druck"?

Probier mal aus, am besten mit mäßiger Last. Versuch mal ob du dabei was hören kannst, evtl. Stethoskop verwenden ( dicken Schraubendreher zwischen Steuergerät und Ohr klemmen geht auch. )

Gib mir mal eine email-Adresse, dann sende ich dir einen Auszug aus dem WHB Hydraulik.

Holger
 
844XLA:

633er:
Könnte eine Undichtigkeit zwischen dem oberen und unteren Block Schuld sein?

 

Danke mfg Michael
Hallo Michael,

was meinst Du damit, oberer / unterer Block ?

Wie sehen Ansaug- und Druckölfilter aus, sind die sauber ?

Wenn die Filter sauber sind, würde ich sagen, du hast einen Fehler

- an der Betätigung des Steuergeräts,

- am Lastsicherheitsventil oder

-an einem Ventil im Steuergerät der Regelhydraulik.

Hier könnt evtl. etwas klemmen oder verschmutzt sein.

Wenn du die Hydraulik anhebst, hörst du ja daß das Öl im Steuergerät anders fließt. Du hörst während sich die Hubarme heben eine andere Frequenz. Wenn die Hubarme Ihre Sollposition erreicht haben, sollte sich das Geräusch sich wieder zu dem ursprünglichen Geräusch ändern. Ist das so, oder bleibt die Anlage nach dem Heben, bzw. im Fehlerfall unter "Druck"?

Probier mal aus, am besten mit mäßiger Last. Versuch mal ob du dabei was hören kannst, evtl. Stethoskop verwenden ( dicken Schraubendreher zwischen Steuergerät und Ohr klemmen geht auch. )

Gib mir mal eine email-Adresse, dann sende ich dir einen Auszug aus dem WHB Hydraulik.

Holger

Hallo Holger

 

Ich meine eine Undichtigkeit zwischen dem oberen Deckel der geamten Hydraulik und dem unteren Block. (Mit Block meine ich das Teil zwischen den Hubarmen)

Wo befinden sich die besagten Filter?

Zum Thema "Hören"

Man hört, dass beim Heben eine andere Frequenz als wenn sich nichts tut. Im Fehlerfall hebt sie nur ein Stück an, bleibt dann geräuschlos stehen, wenn ich dann mit einem Zusatzsteuergerät "herumspiele" also vor zurück, hebt sie sich wieder ein kleines Stück mehr an.

Hoffentlich bekomme ich den HYdraulikfilter bald, dann werde ich als erstes das Öl wechseln. Wieviel Liter Öl HLP46 gehören da eigentlich rein?

email an ruthardt@gmx.at

Vielen Dank im voraus

mfg
 
Hallo

@Ifos, da hast du dich vertan. Es sind 12,8 Liter Hydrauliköl und 36 Liter Getriebeöl.

@ 633er schau mal in der Galerie "alles andere aus dem Hause IHC" auf Seite 18,

dort findest du die technische Date für den 633

LG Berthold
 
Hallo Michael,

habe mir gerade mal die Unterlagen angesehen. Entweder klemmt was im Regelsteuergrät oder -was ich inzwischen wahrscheinlicher finde- liegt der Fehler im Vorschaltblock der Zusatzsteuergeräte. Hier wird der gesamte ölstrom der Pumpe zwischen Zusatzsteuergeräten und Regelhydraulik bzw Rücklauf zum Tank verteilt. Wenn da was klemmt oder undicht ist, kommt es zu deinem Fehler.

Zusatzsteuergeräte sind im Fehlerfall nicht betätigt, oder ?

Der erst Filter ( Ansaugsieb ) sitzt im Block auf der Ansaugleitung, Ansaugleitung der Pumpe am Block abschrauben ( vorher Öl ablassen ) und Filter nach vorne rausdrehen.

Unweit der Pumpe sitzt der Druckfilter in der Druckleitung. Beide Filter kontrollieren, ggf reinigen. Druckfilter  erneuern.

Als nächstes würde ich den Vorschaltblock demontieren, zerlegen, überprüfen, reparieren und neu abdichten.

Dem Regelsteuergerät würde ich mich ernst zuletzt widmen.

Holger 
 
844XLA:

Hallo Michael,

habe mir gerade mal die Unterlagen angesehen. Entweder klemmt was im Regelsteuergrät oder -was ich inzwischen wahrscheinlicher finde- liegt der Fehler im Vorschaltblock der Zusatzsteuergeräte. Hier wird der gesamte ölstrom der Pumpe zwischen Zusatzsteuergeräten und Regelhydraulik bzw Rücklauf zum Tank verteilt. Wenn da was klemmt oder undicht ist, kommt es zu deinem Fehler.

Zusatzsteuergeräte sind im Fehlerfall nicht betätigt, oder ?

Der erst Filter ( Ansaugsieb ) sitzt im Block auf der Ansaugleitung, Ansaugleitung der Pumpe am Block abschrauben ( vorher Öl ablassen ) und Filter nach vorne rausdrehen.

Unweit der Pumpe sitzt der Druckfilter in der Druckleitung. Beide Filter kontrollieren, ggf reinigen. Druckfilter  erneuern.

Als nächstes würde ich den Vorschaltblock demontieren, zerlegen, überprüfen, reparieren und neu abdichten.

Dem Regelsteuergerät würde ich mich ernst zuletzt widmen.

Holger 
Hallo Holger

 

Vielen Dank erstmal für deine sehr sehr große Hilfe bis jetzt.

Die Zusatzsteuergeräte sind nicht betätigt.

Das Problem ist ziemlich genau danach aufgetreten, nachdem der drucklose Rücklauf montiert wurde.

Meine Frage: Könnte der Rücklauf, aufgrund seines Einbauortes, das Regelsteuergerät irgendwie beeinflussen?

Hier das Bild:

Unsere Holzernte, Einsatzbilder, Erfahrungsberichte von Anbaugeräten wie Winden, Spalter, Greifer, Sägen etc.

Werde den Rücklauf vielleicht in die Ablassschraube des Hydrauliköls verlegen.

Welche Dimension haben die Dichtringe (Kupferringe) der Druck & Saugleitung?

Vielen Dank schonmal

 
 
 

633er:

Das Problem ist ziemlich genau aufgetreten, nachdem der drucklose Rücklauf montiert wurde.

Meine Frage: Könnte der Rücklauf, aufgrund seines Einbauortes, das Regelsteuergerät irgendwie beeinflussen ?

Ja. Du leitest den Rücklauf ins Regelsteuergerät so wie es aussieht.

Holger
 
844XLA:

 

633er:

Das Problem ist ziemlich genau aufgetreten, nachdem der drucklose Rücklauf montiert wurde.

Meine Frage: Könnte der Rücklauf, aufgrund seines Einbauortes, das Regelsteuergerät irgendwie beeinflussen ?

Ja. Du leitest den Rücklauf ins Regelsteuergerät so wie es aussieht.

Holger
Hallo

Der wurde aber von einer Fachwerkstätte montiert?????

Ok. Dann werd ich mich mal schlau machen was die sich dabei gedacht haben.

Also könnte das die Wurzel allen Übels sein....hoffe ich zumindest.

Werde beim Ölwechsel den Rücklauf in die Ablassschraube integrieren, mal sehen was dann passiert!

Oder gibt es einen geeigneteren Ort für den drucklosen Rücklauf?

 

mfg
 
Hallo

Die Werkstätte sagte, dass dies der richtige Einbauort sei, und das dies immer dort gemacht werde.

Der Rücklauf wie am Bild zu sehen geht in den Tank, und das Regelsteuergerät liegt erst zwei cm dahinter.... usw.

Werde ihn trotzdem in die Ablassschraube integrieren, kennt jemand vielleicht eine Hydraulikverschraubung die an das Ablassloch passt!

 

Danke mfg

 
 
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