Neues Großprojekt MAN Teil2

Hallo Jörg,

dann ziehe ich meinen "Vorschlag" zurück. Es wäre eh nur die absolute Notlösung gewesen. Mir hatte man mal gesagt, dass es in der von mir beschriebenen Situation ausreichend wäre, wenn ich als aktueller und langjähriger Eigentümer per eidesstattlicher Versicherung erkläre, alle Papiere verloren zu haben. Das dennoch der Vorbesitzer noch gefragt werden muss, ist mir neu.

Legal ist es auf jeden Fall besser, auch wenn es dann länger dauern wird.

Viele Grüße

Thomas
 
Hallo Jörg,

toll das es mit dem TÜV so gut geklappt hat und der Schlepper spitzenmäßig aussschaut und dazu auch gleich fast perfekt läuft.

Das mit der Zulassung eines Schleppers ohne KFZ-Brief hatten wir ja im Frühjahr schon im Forum behandelt, ist natürlich ärgerlich

wenn sich es jetzt verzögert. Bei mir war es ähnlich aber doch wiederum ganz anders ist schon verrückt, ich hatte auch keinen Brief

aber von der letzen Abmeldung des drittletzten Besitzers eine Kopie der Abmeldebestätigung vom Landkreis dort und eine Kopie der Eidesstattlichen Erklärung,

das Ganze war schon 13 Jahre her. Die Zulassungsstelle hat nach zehnminütiger Bedenkzeit neue Papier ausgestellt.

Gruß und allzeit Gute Fahrt

Fred
 
Hallo Thomas,

ich denke auch, daß die "legale" Methode besser ist.

Ich habe jetzt alle notwendigen Unterlagen zusammen, und werde Morgen zur Zulassungsstelle gehen.

Ich kann wirklich nur empfehlen sich rechtzeitig mit der zuständigen Zulassungsstelle in Verbindung zu setzten,

da es scheinbar keine einheitliche Handhabe in solchen Fällen gibt.

Ob ich rote Nummern bekomme stellt sich morgen heraus, ansonsten muß ich in den sauren Apfel beissen.

Bei der Versicherung rechnen sie die Kosten die Tageszulassung gegen, wenn ich innerhalb von 4 Wochen den

Schlepper anmelde. Das wird mir zwar wohl kaum gelingen, aber ich versuche die Frist zu verlängern.

Die Hauptsache ist, daß der Schlepper läuft undder Baurat ihn abgenickt hat.

Das Zulassungstheater ist lediglich nervig, und trübt meine Freude über die gelungene Restauration

nur wenig.

Hallo Fred, ich habe die Diskussion mit der Zulassung auch verfolgt, und meinen

Senf auch dazu beigegeben.

Dort war das Problem aber wohl anders gelagert, da es sich um einen Import aus Holland handelte (wenn wir

den gleichen Beitrag meinen)

Gruß

Jörg
 
Hallo Micha, auch dir Dank!

die Bürokratie kann einem schon den Spaß verderben, aber es hilft nichts, da müssen wir durch.

Bis zum Kiekeberg sind es ca. 10km.

Das Hinschleppen nützt nicht viel, weil man dort nur mit angemeldeter Maschine rumfahren darf.

Wenn am WE je nach Wetter 10-15.000 Besucher kommen, wäre es schon grob fahrläßig ohne

Versicherungsschutz zu fahren. Diese Möglichkeit kommt also nicht in Frage.

Bei dir zickt die Versicherung? wie geht denn das?

Bei mir ist es ganz klar: grün, historisch oder normal schwarz mit den entsprechenden Tarifen.

Gruß

Jörg
 
Oh ha!! das ist nicht ohne!

Der müßte doch vom Beitrag her kaum teurer sein als mein MAN (185€).

Ich habe gehört, daß die Züricher recht günstig sein soll.

Wenn du den Schlepper einmal stilllegst, und sofort wieder anmeldest, Solltest du doch schnell

aus dem Vertrag rauskommen, und einen günstigeren abschliessen können, ohne daß

etwas rückwirkend berechnet werden muß.

Das kostet zwar wieder Gebühren und ggf. neue Nummernschilder, ist aber deutlich günstiger als die

500€-Abzocke.

Gruß

Jörg
 
Ich verstehe Eure Sorgen mit Versicherungen nicht so ganz.

Den meisten Versicherungen ist es völlig schnurz, ob ein Schlepper ein grünes oder ein schwarzes Kennzeichen hat.

Beispiel:

Ich bin bei der Fahrlehrerversicherung und zahle für meinen 844 AS (80 PS) derzeit 199,- Euro Haftpflicht (Teilkasko hab‘ ich keine, wozu auch...).

Da ist ein Schadensfreiheitsrabatt von 8 Jahren berücksichtigt.

Ich habe extra noch mal nachgefragt, die Fahrlehrerversicherung macht keinen Unterschied zwischen schwarzem und grünem Kennzeichen.

Grundsätzlich ist die Fahrlehrerversicherung als Verein auf Gegenseitigkeit sehr günstig.

Leider kommt man da nur rein, wenn man zu folgenden Gruppen gehört:

- Fahrlehrer oder Mitarbeiter einer Fahrschule

- Sachverständiger oder Mitarbeiter einer Prüforganisation (so ist das bei mir)

- Berufskraftfahrer mit den erforderlichen Qualifikationen (die dürfen aber nur ihre privaten Fahrzeuge und nicht ihre LKW versichern)

- Familienangehöriger eines Mitgliedes der genannten Gruppen.

Die Schadensabwicklung ( ich hatte ein paar kleine..) war bei denen immer vorbildlich!
 
Also ich Zahle nicht mal 100€ bei Grünen kenzeichen! solte auf Schwarzem bei ne Anderen Versicherung bis zu 700€ zahlen dann kommen noch Steuern bei Schwarzem!

Mfg Marco
FORTSCHRITT IST BEWEGUNG
Fortschritt die Macht aus dem Osten
 
So erstmal ein riesen Lob an dich Jörg, eine hama Arbeit da wird man glatt neidisch. =) Dafür steckt aber auch eine menge Arbeit drinnen. Meine Hochachtung dafür!!

Zu der Versicherung: Ich habe mit meiner Versicherung (Allianz) etwas verhandelt und habe trotz schwarzer Nummer den Landwirtschaftlichen Tarif bekommen. Das sind ca 175 € pro jahr.  Also wesentlich weniger wie 500€ oder sogar noch mehr. Meiner Meinung nach ist da ein berechnungsfehler. Einfach mal mit denen handeln und notfalls vergleichen. 

Gruß Alex 
 
Hallo Alex, auch Dank an dich!

Das Thema Versicherungen will ich hier nicht weiter vertiefen, das wäre ein spezielles Thema.

Heute habe ich mir eine Kurzzulassung geholt.

Und es ging gleich auf die Piste... aber nicht sehr weit, da der Motor 2 mal abgestorben ist.
Beim ersten Mal hebe ich an den Dieselfiltern einige Dichtungen ersetzt (Cu statt Al).
Dann ging es weiter, für 1km, dann war wieder Feierabend.

Das war dann ca. 100m vor der Haustür. Damit ich nicht im Regen auf der Strassen schrauben
muß, habe ich ihn mit dem IHC nach Hause geschleppt.

Ich habe meinen Kumpel aus dem Nachbarort angerufen, um ihn um Rat zu fragen.

Wir haben die Syptome in Ruhe besprochen, und sind zu dem Schluß gekommen,
das mir der Förderpumpe etwas nicht stimmt.

Ich habe sie ausgebaut, der Kolben, der auf die Nockenwelle der ESP geht war freigängig.
Nur war leider der Kolben, auf den er drücken soll in der oberen Position fest.
Nach ein paar mal hin und her klopfen, war auch der frei.

Dann kam die 2te Probefahrt... affenstark, ruhig, gut schaltbar, kraftvoll aber seidenweich!!

Die Geschwindigkeit lag bei 26-28km/h, und nicht wie vom Vorbesitzer mit über 30km/h angegeben.
Ich hatte das Gefühl, daß da noch gut Luft nach oben ist.

Nachdem ich wieder zu Hause war, fiel mir eine Leckage am Motor auf.

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Weiß jemand von euch, wie ich das in den Griff bekommen kann?

Morgen kann es also zum Kiekeberg gehen!!

Gruß
Jörg
 
Hallo,
am WE war Kiekeberg angesagt.
Leider konnte/wollte ich nicht so viel mit dem Auslaufmodell herumfahren, um nicht das Gelände zu verseuchen.

Zusätzlich zum Siffen der Einspritzdüse, hat die ESP reichlich gesaut.

Glücklicherweise war die Menge überschaubar, und die Kapselung der ESP hat das Meiste

zurück gehalten.

Ein Hanomag-Kollege hat richtig Ärger am Hals, der hat eine 25km-Dieselspur gezogen.
Dem muß der Tank fast ganz leer gelaufen sein. Auf der nassen Straße war die Spur schön zu
verfolgen. Die Polizei soll ihn auch ausfindig gemacht haben.

Mein MAN hat gleich die richtigen Nachbarn gefunden.

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Dann war Beet-Pflügen für Anfänger unter Anleitung angesagt.
Das Ganze mit Spalt- und Abschlußfurche.

Mein D439 hat den schweren Boden ohne Mühe umgedreht.
Ich habe zwar kein Bild in Aktion, da ich gepflügt habe, aber vom Ergebnis:

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Das war eine feine Sache, da das Pflügen auf solchen Treffen sonst immer eher ein
Kampf zwischen Acker und Maschine ist: möglichst tief, schnell und weit schmeissen.

Der AS440A ist bei meinen Kollegen gut angekommen. Viele hatten ihn nur
im Urzustand gesehen, und mochten nicht glauben, daß es sich um die
selbe Maschine handelt.

Im Übrigen bin ich mit der Endgeschwindigkeit noch nicht zufrieden.
Auf der "Sie fahren___ km/h"-Tafel habe ich nur 24km/h erreicht.

Ich bin mir nicht sicher, ob das nur an der Anschlgschraube an der ESP liegt,
oder ob auch ein Einstellen des Ventilspiels etwas bringt.

Insgesamt habe ich den Eindruck, daß mein IHC mit 9PS und ca. 300kg weniger deutlich
besser am Gas hängt.

Heute habe ich fest gestellt, daß die Gaspedalstellung nicht komplett an der Reglerstange ankommt.

Noch bevor die Anschlagschraube erreicht wird, ist die Reglerstange am Ende.

Da der MAN die ESP vom 9614M1- Motor (32PS bei 1500 U/min) hat,

vermute ich, daß der Regelbereich ausgereizt ist, und ich einen Regler der M3-Version (45PS bei 2000U/min)

bräuchte.

Gruß

Jörg
 
Hallo Jörg,

da ich den Schlepper ja am Sonntag live sehen konnte kann ich nur sagen: HUT AB vor dieser Leistung. Der ist wirklich klasse geworden. Der kleine Rest wird bestimmt auch gut werden.

"Unseren Jörg" habe ich durch einen Zufall auch kennengelernt. An dem Tisch hinter mir viel nur der Name "Jörg" Und da ich wusste das Jörg dort ist wurde ich sofort Neugierig und drehte mich um. Leider kann ich mir Gesichter sehr schlecht merken. Darum fragte ich ihn einfach ob er der Jörg mit dem MAN aus "unserem" IHC-Forum ist.

Ist doch immer wieder schön welche aus dem Forum persönlich kennenzulernen (und solche wunderschön restaurierten Schlepper zu sehen von dem man Monate lang die Berichte verschlungen hat :-)

Gruß Jens
 
Hallo,
es geht weiter, aber nicht am MAN, sondern an seiner Behausung.

Ich habe vor, den Unterstand so knapp wie möglich zu bemessen, damit nicht so ein großer
Klotz im Garten steht.

Der wird trotzdem recht dominant:

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Morgen geht es weiter, jetzt muß ich erst die WAPU des Geschirrspülers wechseln.

Gruß
Jörg
 
Hallo, so langsam komme ich voran.

Einige erinnern sich vielleicht an meinen Pritschenanhänger, den ich aus einem Bauwagen

gebaut habe.

Jetzt werden die Seitenwände verwertet. EInmal abschleifen und ein wenig Lack, und sie sehen hübsch aus.

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Heute habe ich die Balken für die Dachkonstruktion geholt.

Ich wollte 80x60mm hochkant nehmen, die hatte unser Baumarkt aber nicht
mit druckimprägniert Behandlung.
Ich wollte nicht erst zu Holzschutz greifen, also habe ich 70x70mm genommen, das sollte
auch halten.

Es ist ein Kreuz, da will man mal einen Schlag reinhauen, da kommt die Dunkelheit.

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Die letzten 3 Balken muß ich morgen anbauen.

Gruß
Jörg
 
Hallo,
das Dach ist gedeckt.

Also folgt der Einzug des Gladiators.

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Platz nach oben ist nicht viel, aber es reicht.

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Die Tür ist genau an der richtigen Stelle.

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Denn, an den Seiten ist es auch für mich recht knapp.

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Morgen kommt die linke Wand dran, dann ist das Gröbste getan.
Zusätzlich bekommen die 6 Pfosten natürlich noch ordentliche Betonfüße.
Dann werden noch Verstrebungen über Eck gegen Umkippen angebracht.
Die Herbststürme kommen bestimmt.

Gruß
Jörg
 
Nicht nur die Herbststürme, Jörg...

Auch die Nachtfröste, und dann hast Du in so einer Blechbude schnell massig Kondenswasser.

Aber Du hast ja große "Oberlichter" für beste Durchlüftung gelassen.

Falls es Dir da bei kaltem November-Regensturm der Marke "Waagerecht" rein regnen sollte, würde ich schmale Windschutznetze davor machen. Die halten Schlagregen ab, lassen aber weiterhin reichlich Luft durch.

Nichts ist dämlicher als in einer regendichten Blechbude jede Menge Kondenswasser auf dem guten Stück vorzufinden, wie in einer Tropfsteinhöhle. Welches dann auch noch wegen fehlender Durchlüftung für tagelange Nässe sorgt.

Gruß
 
Hallo Hanno,

an so etwas in der Art hatte ich auch gedacht.

Ich hatte vor einen Alu-Streifen auf die Balkenenden zu schrauben.

Meinst Du, es hilft, wenn man unter die Balken Tücher spannt?

Wenn´s dann tropft, bleibt das Wasser im Tuch, bis es tagsüber verdunsten kann.

Gruß

Jörg
 
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