Restauration 624 AS

Euforisch habe ich für 50€ ein Fritzmeier hier im Raum Hannover bekommen, Plane top und Scheibe auch, war auf einem Güldner montiert, leider das Scheibengummi total kaputt, das ist zwar teuer, aber der weitere Zustand war top und es hatte die gewölbte Scheibe. Ich habe leider nicht auf die Details geachtet. Ich nenne es mal die A-Säule, quasi das senkrechte Rohr vorne recht und links wo das Verdeck befestigt wird. Da gibt es einen Unterschied, gerade runter (M211) und gebogen (M215, 315), so das das Verdeck zwischen 10-15cm weiter nach Vorne kommt. Man sieht es hier auf der skizze! Dachplane und Scheibe, sowie Scheibengummi oder Dichtungsfahne ist alles gleich! 

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ich habe also ein M211 gekauft, selbst die längeren Schwingkonsolen reichen nicht aus, um die fast 15cm nach vorne auszugleichen.

ich brauche also ein Gestell oder ganzes Verdeck M215 oder ich gucke gleich nach dem typischen M315

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Hier das Fritzmeier M215 (oben)

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Hier das eher typische Fritzmeier M315, (oben) hat ebenfalls die gleiche Scheibe, Scheibendichtung wie die M211 und M215. Die Dachplane ist anders, weil vorne, sowie hinten das markante Blechprofil ist.

die neueren 700er Verdecke oder die identischen Dieteg gefallen mir nicht so gut, sehen meiner Meinung nach zu modern für die CM Serie aus, vorbei die selbstverständlich viel besser hinsichtlich dichtigkeit und Komfort sind, besonders die mit den festen Seitenscheiben.
 
Hallo Mark,

das wird, bzw. ist ja schon, ein klasse Schlepper. Von der Optik bin ich auch eher Fan der älteren Verdecke. Allerdings würde mich interessieren, wie die Auf- und Absteigerei so funktioniert. Auf jeden Fall beide Daumen hoch für dein Projekt!

Gruß
Michael
 
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Gestern endlich mal richtig gestartet, raus gefahren und bei mittlerer Motordrehzahl warm laufen lassen. Um dann die Ventile einzustellen, was auch bitter Nötig war, das Spiel war so groß, dass man fast eine Mütze hätte durchwerfen können...            ;-)

So richtig Glücklich bin ich nicht, es gibt doch noch ein paar Sachen zu beheben.

1. Der Hydraulische Lenkzylinder ist geringfügig undicht und tropft aus dem Abspreifer an der Kolbenstange. Ich werde den aber komplett zerlegen und alle Dichtringe, Oringe und Abstreifer erneuern, hätte ich gleich machen sollen.

2. Meine Regelhydraulik sackt langsam ab, und korrigiert dann ständig die Stellung durch kurzes ruckartiges anheben. Sie sackt auch bei zugedrehter Drossel oder abgestellten Motor komplett ab, dauert aber einige Stunden. Ich denke ich muss an die Manschette vom Hubkolben ran.

3. Nach einiger Zeit schäumt mein Hydrauliköl über, da kommt wohl irgenwo immer noch luft rein, da ich alles erneuert habe bis auf die Hydraulikpumpe, denke ich es ist der Simmerring vorne an der Hydraulikpumpe, hätte ich auch gleich machen können, wie dumm, jetzt muss sie wieder raus

Fazit: Eigentlich waren alle Dichtungen und Dichtringe verhärtet oder porös was mit dem Hydrauliksystem zu tun hat. Geschäumt hat er ja auch schon von Angfang an, was kein wunder war, die Saugleitungen haben sogar getropft und waren alle mit Flüssigharz bestrichen um was abzudichten. Das Hydrailiköl wird immer regelrecht gekocht haben und das hat wohl alle Dichtungen und Dichtringe verhärtet und zerstört. Hätte ich mir eigentlich denken können das alles neu muss,  und nicht nur das ofensichtliche. Ich hoffe wenn der Lenkzylinder, der Hubzylinder und die Pumpe gemacht ist, das dann ruhe ist. Hoffentlich ist die ZF-Lenkpumpe nicht defekt und es kommt daher, obwohl die Lenkung einwandfrei funktioniert, geht leicht, summt nichts, hält die Spur ohne das man beim Fahren nach korrigieren muss.

3. Mein Motor hächelt ja bekannter Weise wenn er warm ist aus der Motorentlüftung, allerdings kam dann Gestern nach einiger Zeit und höherer Drehzahl auch etwas Motoröl mit raus, also nicht viel, aber auf dem weißen Schnee war da schon eine schwarze Verfärbung durch Ölnebel und feine Spritzer zu sehen.....das gefällt mir garnicht. Außerdem gab es probleme mit dem Öldruck, wenn man von Vollgas runter gegangen ist und er im Standgas angekommen war, flimmerte kurz die Öldruckleuchte. Ich hoffe nur das nach allem jetzt nicht auch noch sofort eine komplette Motorüberhohlung ansteht. Doof das ich den originalen Öldruckschalter nicht einbauen konnte, da das Gewinde im Filterflansch defekt war. Ich hab das ja aufgebohrt und ein größeres metrisches geschnitten und einen Öldruckschalter aus dem KFZ-Zubehör eingebaut. Ich weiß nicht mehr was der andere Öldruckschalter für einen Schaltdruck hatte, vielleicht spricht der auch viel zu früh an. Obwohl die eh alle nicht geeicht sind und es da enorme Tolleranzen gibt. Am besten wird sein den noch mal mit einem Messgerät zu prüfen. Mein Plan ist erstmal eine Motorspülung aus dem Fachhandel, welche auch verklemmte Kolbenringe lösen soll anzuwenden, wie meine Ölwanne und die Ölpumpe aussah wisst ihr ja...., dann zum dritten mal einen Ölwechsel samt Ölfilter und vielleicht doch ein Öl mit einer etwas höhren Viskosität verwenden. Da bei der CM-Serie eh schon HD-Öle freigegen waren und gefahren wurden und laut IH wahlweise Einbereichsöle (10er, 20er oder 30er) je nach Jahreszeit, oder wie damals schon bekannt die Mehrbereichsöle wie 5W-20 , 10W-30 oder 20W-40 freigegen waren, denke ich besorge mir mal ein 20W-50 statt wie jetzt ein 15W-40. Das wird nicht ganz so dünn bei hoher Motortemperatur und ist im Sommer bestimmt die bessere Wahl. Im Winter benötige ich den Schlepper eh nicht, von daher kein Problem.

Nun heißt es wieder schrauben, Teile besorgen, wieder schrauben und hoffen.......

Gruß Mark

  
 
Hallo Mark.

Den Öldruck musst du messen, alles andere bringt dich nicht weiter. Wenn der zu niedrig ist kannst du dir alles andere sparen und das gleich richtig machen. Wer das Getriebe so aufbaut schafft auch einen Motor.

Um den Blowby würde ich mir erstmal keine Sorgen machen, das ist bei den alten Dingern normal.

Die Manschette der Hydraulik ist auch kein Hexenwerk, das würde ich erstmal versuchen ohne den Block runter zu nehmen, vielleicht passt das. Kann ja vielleicht noch wer anders was zu sagen.

Weiterhin gutes Gelingen.

Gruß Jürgen
 
Hallo Mark,

zwei deiner Probleme hatte ich beim 724 auch.

Absackender Heckkraftheber mit zuckendem Nachregeln: Den Kolben hat ich hohnen lassen und neuen O-Ring und Manschette verbaut. Seit dem Ruhe. Der Block war aber dafür runter, um an die unten liegende Revisionsöffnung zu kommen.

Schäumendes Hydrauliköl lag bei mir an dem Pumpendichtring. Dem hatte mir der Verkäufer schon neu dabei gegeben, nur hab ich dummerweise die Pumpe erst so eingebaut. Mit der neuen Dichtung war das dann auch gelöst.

VG
Michael
 
Wie vermutet haben die besagten Teile, (O-Ringe, Wedi, Abstreifer, Hubkolbenmanschette etc..) alle einen Hitzetot erlitten, dass Material ist so spröde, das es bei der Demontage regelrecht auseinander gebröselt ist! keinwunder das nichts mehr dicht hält.....

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Die Pumpe bekommt einen neuen WEDI und ich hoffe das hier der Lufteintrag ins Hydrauliksystem war und das aufschäumen des Hydrauliköl nun vorbei ist!

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an den Hubkolben bin so dran gekommen ohne den Block wieder abzunehmen oder anzukippen, allerdings bekommt man in diesem Zustand das Zylinderrohr nicht komplett raus, da es gegen das Gehäuse der Schaltkulisse stößt.

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das ist die Dichtmanschette/Dichtring vom Hubkolben welcher im Zylinderrohr läuft und die Heckhydraulik anhebt. völlig verhärtet und gerissen

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hier hatte ich den Kolben um 180 grad gedreht, was vorher auf 6 Uhr war ist nun oben. Man sieht, das sich dort Metallspäne abgesetzt hatten welche im Dichtring aber auch am Kolben leichte Riefen verursacht haben. Der Dichtring/ (schwarz) und der Abstreifer/Stützring (weiß) kommen neu. Die Riefen im Kolben poliere ich mit feinem Schmirgel weg.

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Den Lenkzylinder habe ich dann noch ganz ausgebaut, mache nicht nur die außere Abdichtung neu, sonder auch innen die beiden Abstreifer un den O-Rind am Ende der Kolbenstange um sicher zu gehen, das sich hier kein überströmen beim lenken von der einen Druckkammer in die andere ermöglicht.

Alle Teile sind schon da, hatte mein LaMa-Händler am Lager. Allerdings sind für meinen Lenkzylinder von ZF der äußere Abstreifer sowie der abdichtende Nutring nicht mehr Lieferbar! Er hat auch bei meheren anderen Case Händlern angefragt. Zum Glück habe ich bei einem Technischen Handel (Dierhr & Rabenstein) was passendes im Online-Shop gefunden. Der Nutring 22x35x7mm ist lieferbar, ganz Außen der s.g. Abstreifer ist Original mit den Maßen 22x35x7, diesen gibt es leider nur in 22x35x5/8 also einen mm höher als das Original. Ich denke man kann die flach auf ein schmirgelpapier legen und etwas kleiner machen, bzw. der außere Sprengring geht  etwas schwerer in die Nut. Kostenpunkt für beide Ringe 9,42€ inkl. Versand und müssten Morgen da sein.
 
Ach...ganz vergessen...da ich ja einen neuen Kabelbaum habe und deshalb auch wieder alle Kontrolleuchten etc. funktionieren ist mir leider aufgefallen, das meine Ladektrolleuchte nicht ausging.....also musste die Lima auch noch mal raus, den der Regler ist schon neu. Die Kohlebürsten haben noch locker 60-70%, alle Messungen und Prüfungen laut WHB deuten auf einen Schaden in der Feldwicklung hin....sieht auch alles etwas verbrand aus. Hatte jeetzt auch kein bock mehr da lange rum zu experimentieren. Eine Überholte Original Lima kostet locker 200-400,-€ eine Timbucktu Naxchbau 120-180 € und auf Drehstrom umrüsten kommt für mich wegen der Originalität nicht umbedingt in Frage... also hab ich einen kompletten Service-Kit von Bosch bestellt. Der einhaltet beide Kugellager, neue Kohlebürsten, eine neue Feldwicklung und einen kompletten Anker...quasi alles neu, nur das Gehäuse und die Reimenscheibe bleiben alt. Kann ich nur empfehlen, kostet 120,-€ inkl. Versand und ist easy selbst zu machen.

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Ich denke alle Problem lassen sich relativ gut beheben. Ich hab mir auch ein Ziel gesetzt und wollte am 1. März zur HU...;-) aber um das Thema Motor noch mal auf zu greifen. Ehrlich gesagt werde ich da nicht schlau raus. Wen ein Motor Druck im Kurbelgehäuse aufbaut, heißt es doch in erster Linie, das die Kolbenringe (Ölabstreifer, Kolbenringe, Kompressionsringe), vielleicht sogar die Kolben und die Buchsen verschlissen sind, oder? Ich hatte leider keine Kompresion gemessen, weil mir das passende Adapter für diesen Motor fehlt. Aber wenn er nicht mehr so Top mit der Kompression wäre, warum springt der Motor selbst bei 12 grad minus sofort an? Ehrlich, er brauchst den Zündschlüssel nur riechen, schon ist er da........ein so gutes Startverhalten spricht doch eigentlich für eine gute Kompression, oder nicht?

Grundsätzlich mache ich mir nur sorgen im Bezug auf eine Motorinstandsetzung wenn diese wieder in einer Komplettüberhohlung endet. Ich kenne das ja von meinem 439, es fängt mit dem Glauben an, nur die Kopfdichtung.....dann stellt man fest das der Kopf geplant und die Ventilsitze auch gemacht werden müssen, ok, das ist noch im Rahmen. Ich würde mir auch zutrauen die Buchsen zu ziehen und diese nebst Kolben und Ringe zu erneuern........aber dann hört es aber auch auf. Pleullager, Pleule winkeln, Lagerschalen der Kurbelwelle, diesen vermutlich noch schleifen lassen, den Block eventuell auch noch schleifen bzw. die Buchsenüberstände palnen.....und und und...das kann doch nur wieder ein Instandsetzer und zack sind 3000-5000,-€ weg. 

Dazu mal eine Frage an alle......wie ist den eure Erfahrung, reicht es manchmal nur die Buchsen und Kolben zu erneuern, oder kann man pauschal sagen wenn die neu müssen ist auch immer die Kurbelwelle und Lagerschalen fällig. und kann man Lagerschalen der KW und Pleule einfach erneuern und muss die KW grundsätzlich immer geschliffen werden? Ich meine das sind ja präziese Teile und vermutlich zählt da jeder 1/100mm, oder?

Und noch eine Frage zum Öldruck, wenn dieser zu niedrich ist, (mit Manometer gemessen) kommen doch nur zwei Sachen in Frage, defkte Ölpumpe oder eingelaufende Kurbelwellenlager, oder?

Weiß jemand von euch, ob man an diesem Motor irgendwo anders, außer am Ölfilterflansch, den Motoröldruck messen kann? Der Block hat zumindest auf der linken Seite meheren Blindschauben. Hintergrund ist der, das man wenn alles wieder montiert ist, eigentlich keine Chance hat den Öldruckschalter mals eben auszubauen um dort ein Prüfmanometer rein zu drehen. Die ganzen Hydraulikleitungen zur Tandempumpe und zum Lenkzylinder sind einfach im Weg.......

Gruß Mark

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also müsste ich dafür jedesmal die Hydraulikleitungen demontieren oder den ganzen Motorölfilter inkl.Flansch. 
 
Hallo Mark,

am D206 Motor gibt es unterhalb des Auspuffkrümmers ganz vorne zum Kühler hin eine Schraube wo man einen Manometer anschließen kann. da kommt das beste Messergebnis heraus da es ja ziemlich das Ende vom Ölkreislauf ist.

Gruß,

Benjamin
 
Hallo Mark.

Mach dir doch um den Blowby nicht so einen Kopf. Blowby entsteht in jedem Motor, ich würde sagen auch bei neu gemachten. Wenn da ein paar Tropfen Öl mit rauskommen ist das kein Problem. Das ist kondensierter Oldampf. Nimm den mal richtig ran, damit er mal richtig warm wird. Den Öldruck zu messen macht da mehr Sinn. Der kann natürlich an mehreren Stellen flöten gehen. Angefangen beim Balancer, der sitzt an erster Stelle im Ölkreislauf. Der ist auch gleitgelagert und druckölgeschmiert. Von da geht es zu den Hauptlagern und Pleullagern. Weiter zu Nockenwelle und Kipphebelwelle. Wenn alle Punkte etwas Spiel haben und gleichzeitig die Pumpe etwas verschlissen ist, kann es sein das der Öldruck in den Keller geht. Erster Versuch könnte eine neue Motorölpumpe sein aber meistens werden es die hochbeanspruchten Pleullager sein. Nur neue Lager macht man eigentlich nicht weil die Lagerstellen aufeinander eingelaufen sind. Kann gutgehen, muss aber nicht.

Aber erstmal messen, dann weiter planen. Um die Lager zu tauschen muss der Kopf nicht runter. Einfach den Motor auf den Kopf stellen und von unten aufmachen, da kommt man gut dran. Die Pleul müssen nicht zwangsläufig gewinkelt werden.

Gruß Jürgen
 
Danke für die Antworten!!!

Ja ich werde erstmal dieses WE meine Hydraulik klar machen, alles wieder zusammen bauen, nebst Pumpe und Lima. Dann mache ich trotzdem noch diese Ölspülung und einen weiteren Ölwechsel. wichtig ist erstmal das der Bock TÜV bekommt und ich ihn wirklich mal richtig fahren kann, hier auf dem Hof ist zu wenig Platz und im Stand bekommt man ja auch nicht alles auf richtige Temperaturen. Es wird sich sicherlich noch das eine oder andere zeigen was ersr im richtigen Betrieb ersichtlich wird. Ich gucke mal nach dieser Schraube wo der Öldruck gemessen werden kann. Wenn ich es richtigverstanden habe, ist dieser Messpunkt am Ende des Ölkreislauf, also das Motoröl hat bereits alle Teile vom Motor durchlaufen und man misst dort den Restdruck, Richtig? Am Ölfilterflansch würde man den direkten Öldruck nach der Pumpe messen, bevor es durch den Balancer, Kurbelwelle, Nockenwelle, etc... geht?!? also wenn das so ist, kann man ja gut dadurch ableiten ob es an der Ölpumpe liegt oder die Verluste im Motor selbst liegen.....das wäre super!

Noch mal was aus dem warem Leben.....;-)

Gestern war ich in einer Werkstatt in der Nachbarschaft, dort war gerade der TÜV, ich habe das gelich genutzt um was abzuklären. Als ich damals meinen 439 fertig hatte, damals noch Cabrio, war ja auch so einiges für mich noch unklar........da hieß es vom Prüfer.....Warnblicker muss sein, egal ob bei Erstzulassung vorhanden oder nicht........Bremslicht brauchst Du bei diesem Baujahr nicht, weil der Schlepper > 20 KM/h schnell ist.........Spiegel brauchst Du nicht, erst wenn ein Wetterschutzdach oder eine Kabine montiert wird.......so hab ich dann auch die HU bekommen!

Nun war Gestern reinzufällig der SELBE Prüfer dort, und weil ich mir im Bezug auf die Spiegel nicht sicher war, ob das auch von Tag der Erstzulassung abhängig war oder grundsätzlich so ist, habe ich Ihn noch einmal dazu gefragt und Ihm das Bauhjahr und die Höchstgeschwindigkeit genannt, da es ja in diesem Fall einige Jahre neuer und 30 statt 20 KM/h sind. Hintergrund meiner Frage ist einfach, da ich noch kein Verdeck für den 624 habe, wollte ich nicht unnötig in die neuen Kotflügel was bohren oder Befestigen was später wieder weg kommt, denn die Spiegelhalter kommen ja oben direkt ans Fritzmeier. Seine Antwort hat mich etwas verunsichert, denn Gestern hat er gesagt, Spiegel müssen grundsätzlich an jedes Fahrzeug, egal ob Cabrio mit Überrollbügel oder Kabine.....

Naja...bevor das zum Problem wird, habe ich schon eine Idee. Ich werde einen 10mm Rundstahl ablängen und biegen, und an einem Ende M10 Gewinde drauf schneiden. Mit zwei Montageschellen mit Gummieinlage aus dem Sanitärbereich, die ein M8/M10 Gewinde haben befestige ich diese dann an meinem Überrollkäfig an der Dachkrone oder den vorderen Rohren. Mache ein paar Bilder wenn fertig ist.

Gruß Mark 
 
Hallo Mark.

Nimm für die Spiegelhalter lieber 16mm oder sogar 20mm Rundstahl. Für das Stück Gewinde schweißt du einfach eine Schraube an und verschleifst das schön, dann muss man auch nichts abdrehen. Jedes Kg Gewicht auf der Achse verbessert die Traktion. Kraft haben die 624 genug, sind nur relativ leicht, gerade im Anhängerbetrieb.

Gruß Jürgen
 
Hallo Mark,

hast Du vielleicht in deinem Fundus den Originalen Spiegelhalter🤔

Ps. Es macht mir und sicherlich auch anderen Freude,solche Beiträge zu lesen...Respekt 👍👍

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Grüße aus dem Rheinkreis Neuss

Die Schmiede der einzig wahren IH-Schlepper

🔥 Hermann🔥
 
Hallo IHC_824_AS,

natürlich hast Du recht und es wirkt jetzt im Nachhinnein etwas dumm, das diese sachen nicht gleich gemacht wurden. Das Problem ist einfach, wo fängt man an und wo hört man auf? Der Motor läuft ja, kein Mensch macht uhne Grund eine komplette Überholung wenn das nicht nötig ist. Das Hauptaugenmerk lag ja auf dem Getriebe und da habe ich alles neu gemacht, auch Lager und Dichtungen die eigentlich noch in Ordnung waren. Zu dem Hydrauliksystem muss ich zugeben, so sachen wie wie einen Pumpenwedi für 3,-€ das ist echt dämmlich sowas nicht gleich zu machen, aber ich habe schlichtweg nicht daran gedacht. Die Schwierigkeit für mich war einfach, das der komplette Schlepper eine eizige Ölsadine war, es war selbst nach intensiven Hochdruckwäschen nicht mehr sauber zu bekommen, Ich habe trotdem unzählige Undichtigkeiten gefunden und behoben, aber anscheinend nicht alle. Desghalb auch das Sandstrahlen, die einzige Chance alles einmal clean zu haben. Natürlich hatte man alles einmal grundieren können, zusammen bauen und ausprobieren bevor man fertig lackiert, aber ich finde, das man einen kompletten Schlepper niemals so gut lackiert und versiegelt bekommt, wie ich das in groben Einzelstücken gemacht habe, man kommt einfach nicht überall hin. Das jetzt erst weitere Undichtigkeiten aufgefallen sind, liegt sicherlich ach daran, das ich vorher den Schlepper nie richtig ausprobieren konnte, man hätte drotzdem erst vieles repaieren müssen und stück für stück weiter testen, denn das Motoröl, sowie Hydrauliköl ist überall schenller raus gekommen, als man es hätte auffüllen konnen......naja ein bisschen übertrieben, aber viel fehlt nicht. Man muss nartürlich seinen Schlepper kennen, falls ich nochmal einen CM in die Finger bekomme, kenne ich die Krankheiten, und wenn ich damals gewusst hätte, das eigentlich so gut wie nichts mehr in Ordnung ist, hätte ich nir den 624 höchsten schenken lassen, aber damals wusste ich nicht auf was ich achten muss und kannte vorallen die Agriomatk S noch nicht. Aber so schlimm ist dass jetzt auch nicht mehr, die Hydraulikpumpe, der Lenkzylinder oder der Hubkolben der Regelhydraulik hätten auch in einem Monat, einem Jahr oder noch später kaputt gehen oder undicht werden können, da steckt man nicht drin. Das ist auch der Grund warum ich vorläufig die Fronladerkonsolen nicht montieren werde, er muss erstmal was tun und dann sehe ich ob alles ok ist oder ich nochmal irgendwo ran muss, vermutlich werde ich die erst im Herbst fertig machen. Fakt ist, so eine umfangreiche Restauration kostet schnell mal mehr als die Dinger neu gekostet haben, die Arbeitszeit darf man eh nicht rechnen und irgendwann will man ja auch mal fertig werden. Hoffe Du kannst das verstehen, obwohl Du wie gesagt nicht ganz unrecht hast. 

Nun noch mal zu den Spiegel, es kommt definitiv noch ein Fritzmeier drauf und die GFK Türen dran, weiß bloß noch nicht wann, da kommen dann auch die Spiegel entgültig an Ihren richtigen Platz. Erstmal muss halt eine Übergangslösung herhalten ohne Löcher in die Kotflügel oder Rohre vom Bügel zu bohren. Es ist auch egal ob das Tüv relevant ist oder nicht, es ist ja auch sicherer. Mal gucken ob das mit dem 10er Rundstahl hält, dass hab ich noch rum liegen, ansonsten wird was anderes besorgt. Mit dem Motor gucken wir mal, Jürgen hat schon recht, der Schlepper hat einige Jahre gestanden und die Jahre vor der Stillegung hat er einmal im Monat im Winter einen Pferdestall gemistet, zusammen mit dem vermutlich nie durchgeführten Ölwechsel ist es ja auch kein Wunder das alles verstopft, verklebt, verschlammt und versüfft ist. Natürlich möchte ich den Motor nicht quälen, aber wenn er jetzt noch Mal gespült wird und noch mal Öl und Filter neu bekommt, habe ich alles mögliche getan. Wenn er dann ein paar Straßenfahrten gemacht hat gucken wir mal weiter.

Gruß Mark
 
So....erstmal bin ich glücklich!

-Die Lichtmaschine tut wieder Ihren Dienst!

-Das Hydrailiköl schäumt nicht mehr auf!

-Die Heckhydraulik steht wie eine Eins und sackt keinen Millimeter mehr ab!

-Soweit ist auch alles Dicht!

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Eine Lichtscheibe musste ich noch wechseln, hatte einen kleinen Riss, gibt es aber von Hella einzeln und ist schon erneuert!

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Spiegelhalter sind auch fertig und montiert......

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zufrieden bin ich auch mit der Ölspülung, habe zwei von diesen Dosen verwendet.....

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Das vorher noch saubere Motoröl hat dann doch so einoges an Verschmutzungen aufgenommen....neuer Filter und neues Öl sind drin.....

Und das beste ist....im kalten Zustand kommt nichts mehr aus der Motorentlüftung raus......wenn er warm ist, kommt im Standgass rauch aus der Motorentlüftung, bei höherer Drehzahl kaum was und Motoröl spuckt er bislang garnicht mehr! Und der Öldruck scheint jetzt auch ok zu sein, zumindest flackert oder leuchtet die Kontrolleuchte nicht mehr auf.

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Lenkzylinder ist auch wieder zusammen, alles dicht und die Lenkung geht tatsächlich noch leichter als vorher! jetzt kann man wirklich mit dem kleinen Finger lenken!

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Ich hoffe das ich es nächste Woche zur HU schaffe......Bremse habe ich auch noch eingestellt, so das ein gleichzeitiges blockieren der Hinterräder einsetzt. Theoretisch gibt es nur einen Mangel....meine Hinteräder sind schon etwas älter und zeigen stellenweise eine leichte porösität, sind aber dicht und haben keine tiefen Risse etc......das liegt wohl dann im ermessen des Prüfers aber jeden den Ich frage sagt immer, solange es keine Risse sind, geht das wohl beim Traktor. Wollte jetzt auch nicht unnötig neue Hinterräder kaufen wenn diese noch ein paar Jahre gefahren werden können. 

Ich melde mich dann nach der HU, ob alles geklappt hat! Und die Story ist ja auch noch nicht zu ende.....es Kommen ja noch Verdeck, GFK-Türen, Frontlader, etc.........

Gruß Mark 
 
Respekt, sieht richtig gut aus!

Wegen der Reifen würde ich das auch erstmal so probieren, je nach Prüfer werden da meiner Meinung nach auch deutlich schlechtere durchgewunken. Und wenn der Rest vom Schlepper so top in Schuss ist, ist der Prüfer eher mal etwas gnädiger :)

Mich würde interessieren wie sich die langen Spiegelhalter bei der Fahrt verhalten? Hast du da Probleme mit Vibrationen, sodass man dann beim Fahren schlecht was erkennt?

Viele Grüße
 
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