Unsere Holzernte, Einsatzbilder, Erfahrungsberichte von Anbaugeräten wie Winden, Spalter, Greifer, Sägen etc.

Ja du gehst jetzt ja mit grossen schritten voran ,das ist ja super das du auch ein eigenes Grunstück hast das ist gleich ne andere sache al im wald allles zu lagern !

und mit der Winde brauchst du jetzt nicht mehr kleckern den da wird jetzt nur noch geklotzt !

20 Meter mit der ausrüstung du du jetzt besitzt bist ja in zwei wochenenden mit dem holz aus dem Wald raus ? ! Hinten ziehn vorne aufladen !

MfG Jürgen
 
:-) so hab ich mir das auch gedacht.

Na der Holzlagerplatz, den hab ich natürlich nicht gekauft.

Hab im Sommer den Schlepper von dem Bauern repariert. Das Lenkgetriebe war hin, das hat sich beim Heuwenden verharkt.

Das hatte natürlich schon länger ausreichend "Spiel". Von  VTim hab ich nen gutes gebrauchtes bekommen.

Als ich ihn wieder fertig hatte, und er mit nem lächeln auf dem Gesicht von der Probefahrt wieder kam,fragte er was krigste

dafür ?

Da dachte ich mir das ist deeeeeer Zeitpunkt nach nem Holzlagerplatz zu fragen. - hat geklappt :-)

 

Bei ner schwarzen Wolke gibt’s kein Regenwetter sondern es zeigt sich bald ein Neusser Schlepper

Viele Grüße Henry
 
Oha, da geht’s ja schon los!

Ich freue mich auch schon die ganze Zeit auf die Saison... :-)

Will doch endlich meinen frisch restaurierten 744 AS in Aktion sehen...

Eine schöne Winde hast du dir da besorgt! Was kann man mit 4 to so alles Ziehen?

Ich werde dieses Jahr vermutlich wieder Fichte und Duglasie als Stammholz verkaufen kann man mit einer 4 Tonnen Winde auch 20m und ca 60cm Durchmesser ziehen?

Oder muss ich mir das was größeres zulegen?

Gruß Martin!
 
Ihr seit ja früh dran mit der Eröffnungsfeier der Holzsaison, soweit bin ich noch nicht.

Das Förderband ist noch nicht ganz fertig, die letzten fehlenden Lager sind letzte Woche allerdings aus Dänemark gekommen:

Ach ja, CASEIH Teile sind an dem Förderband auch verbaut:

foerderband-fast-fertig.jpg


Die Ofensaison ist allerdings schon länger wieder eröffnet, heut mal Nachschub holen:

353-Diedam-Holz-Homfeld.jpg


Ab damit in die Garage:

Holz-in-Garage-2012.jpg


Da ich ja noch in der Hoffnung lebe das es doch noch ein paar schöne Oktobertage gibt habe ich die Mopedsaison noch nicht beendet und da die Mopeds noch nicht Ihre „Winterordnung“ eingenommen haben können wir im Moment nur einen BigBag lagern, ab November werden es wieder zwei sein

big-bag-in-garage-10-2012.jpg


Eigentlich wollte ich ja, da wir in der letzten Saison über 70 RM Holz gemacht haben in diesem Winter nichts machen, aber ich glaube das Angebot (Buche) kann ich mir nicht entgehen lassen.

Ich denke Ende Dezember werde ich mich damit befassen:

Buchen.jpg
 
Hallo Freunde,

hab nach dem anzeichnen heute Vormittag noch ein paar Bäume rausgezogen.

Die mühsamste Geschichte ist natürlich das Seil Bergauf durch das Gestrüp zu ziehen.

Hab 2x auf allen 4ren gelegen.

Die meisten Bäume sind trockene Kiefern, die allerdings mächtig hoch mit 30ger Durchmesser aufwärz.

Nach den ersten beiden Bäumen hab ich sie in voller länge mit Krohne Bergab ohne Problehme rausgezogen. Dann entastet und an den Verladeplatz gezogen. :-) da geht schon was.

@ Ralf: klasse Bilder und schönes Förderband, die Hubzylinder sehen aus wie Hubzylinder aus einem Gabelstapler. Tauchen da die Rohre ins Öl?

Betätigst du die mittels Handpumpe oder mit Eigenölversorgung elektrisch betriebene Pumpe etc.

 

 

 

Bei ner schwarzen Wolke gibt’s kein Regenwetter sondern es zeigt sich bald ein Neusser Schlepper

Viele Grüße Henry
 
Hallo RalfG,

dein Förderband finde ich sehr gelungen. Ich darf auch eine bauen, für Kartoffeln. Unser Keller ist sehr niedrig und somit ist es sehr mühsam die Kartoffeln ins hinterste Eck zu bekommen. Deshalb möchte ich ein Förderband bauen, ca 8m lang, alle ca 1,5m soll der Boden des Bandes zu öffnen sein und die Kartoffeln links oder rechts ausgeworfen werden. Das Band soll waagerecht unter die Decke. Hab den groben Plan zusammen, einzig die förderung ist mir noch nicht das Wahre. Denke an eine Art Kratzboden, wird es auch werden. Nur welches Material nehme ich? Gut wären 2 Ketten, aber welche und wo her?
Detailbilder würden mich interessieren!?

der Tom 
 
@Henner 453: Wo die Hubzylinder im Normalfall verwendet werden kann ich Dir nicht sagen.

Die Zylinder sind für das Förderband völlig überdimensioniert, ich habe die verwendet weil die 1100 mm Hub haben und weil die neu waren und sehr preisgünstig.

Betätigt werden die mit einer Handpumpe

Foerderband-rechts.jpg


Wenn ich noch mal so ein Förderband bauen würde, würde ich wahrscheinlich eine Höhenverstellung über eine von Hand betriebene Seilwinde bauen

Foerderband-vorne.jpg


 

Edit: Im Einsatz hatten wir das Förderband in der letzten Saison schon, damals allerdings noch im „Rohzustand“, ohne die seitlichen Holzleisten die ein verklemmen von dünnen Holzstücken zwischen Seitenwand und „Förderrechen“ verhindern und ohne die notwendigen Schutzvorrichtungen

Ofenlaenge-2012.jpg


@tomtom99: Das Förderband ist aus einem Thyregod „Runkelroder“ entstanden.

353-mit-Roder-1.jpg


Für meinen Zweck ist das ideal, weil das Überladeband des Roders welches heute der Hauptbestandteil des Brennholzförderbandes ist, mit zwei Flachgliederketten und "Rechen" arbeitet.

Foerderband-Kette.jpg


Durch die relativ hohen "Rechen" kann man das Förderband ziemlich steil betreiben ohne das die Holzscheite, die Tendenz haben, beim Betrieb zurück zu fallen.

 

Aber ich befürchte wenn man damit empfindliche Kartoffel fördert gibt das an den Kartoffel eine Menge unschöner Druckstellen die für die haltbarkeit derselbigen nicht von Vorteil sein werden. Ich würde, wenn ich damit Kartoffel fördern wollte, die Rechen mit einer weichen Kunststoffplatte entschärfen und die Ketten komplett abdecken
 
@ RalfG

Ich wollt gerade fragen, ob das ein Rübenrodelader war, aber im letzten Beitrag bestätigt sich dies.

Wir hatten auch mal so ein Teil, ging 1999 für 400 Deutsche Mark nach Polen.

Das ist echt zum Heulen, wenn ich dann solche Beiträge sehe und was man daraus

machen kann.

Frage: Verklemmt sich da nix in den Rillen, wenn der Förderer drüber geht?

Und hast du eine Scherschraube oder entsprechende Sicherung eingebaut, wenns mal klemmen sollte?

Hut ab, und Gruß Fred
 
Hallo RalfG,

 die Mitnehmer müssen natürlich anders aussehen. Wenn ich 2 Ketten einsetzte kann ich sie nach ganz außen versetzen und somit auch mittels einer Latte abdecken, das ist nicht das Problem. Mein Problem ist welche Kette setzt ich ein und woher bekomme ich sie. Meine suche war bis jetzt ohne Erfolg, der Preis spielt natürlich auch eine Rolle. Ich brauch auch 4 Umlenker, da ich die obere und untere Kette mit 40cm Abstand brauche da der Auswurf dazwischen muss, sie sollen nicht Seitlich rausgeschoben werden, sonder durch den Boden fallen und mittels der Bodenklappe nach links oder nach rechts herausfallen. 
Meine Mitnehmer werden evtl. aus Gummilappen oder gar nur Kratzbodenmittnehmer U-Eisen werden, da ich keine Höhe überwinden muss sollte das gut funktionieren. Das Förderband bleibt in der Waagerechten.

der Tom 
 
@Hurgel: Mach Dir nichts draus, dass ging mir ähnlich, wir haben unseren Thyregod Roder ca. 1997 für einen ähnlichen Preis auch gen Polen verkauft.

Diesen habe ich für 180 € dann im letzten Jahr bei Ebay gekauft.

In den Rillen hat sich bislang noch kein Holzstück verklemmt, problematisch war bislang nur das einklemmen von Holzstücken zwischen Seitenwand und „Mitnehmerrechen“

Diese Problematik sollte jetzt durch die seitlichen Holzleisten, die auch die Ketten abdecken, erledigt sein.

Als Überlastsicherung  fungiert der Riemenantrieb in Verbindung mit dem Motorschutzschalter
 
Hallo Tom,

bei einem wagerechten Förderband würde ich eher ein PVC/Gummi - Band empfehlen.

Da brauchen auch keine Rippen drauf sein. Dann seitlich Klappen und Schieber in 45Grad zum Band, welche einfach das Fördergut vom Band schiebt.

Ich hab mal eine Sortieranlage gesehen (vor ca 20 Jahren) wo noch von Hand die Saatkartoffeln aussortiert wurden, das waren einfach glatte Bänder mit an der Seite eine Führung einfach aus Holz.

 

Bei ner schwarzen Wolke gibt’s kein Regenwetter sondern es zeigt sich bald ein Neusser Schlepper

Viele Grüße Henry
 
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 So, dann füge ich auch nochmal ein wenig was hinzu...

Wir machen "Hobbymäßig" auch ein wenig Feuerholz für den Eigenbedarf und das ist unser Kleiner, ein 324 Standart Baujahr 62, im Einsatz, mittlerweile ist zur Verstärkung ein 724 dazugekommen, weitere Bilder folgen sobald es wieder losgeht.

Zum Holzspalter, er ist ein Eigenbau, den ich allerdings auch nur so gekauft habe, bin aber in der Planungsphase einen neuen zu bauen. Was definitiv nicht an der Kraft des Spalters liegt, denn selbst Eichen mit 90cm Durchmesser knackt er. Der 324 läuft dabei nicht mal in Halbgas. Was aber ein problem darstellt, sicher für jeden "Waldwühler" zu erkennen ist die Länge von 4,50m und die am Ende angebaute Achse.

Gruß Timo
 
Hab heut ein paar Einsatsfotos mit dem Handy gemacht.









 

So solls nicht aussehen, höchstens 15C schräg gezogen, aber die Winde hat Dampf ohne Ende!

Wenns schwerer geht steigt der Schlepper schon mal an.

Wir waren zu zweit und mein Kumpel hat mir Handzeichen gegeben aber im Gestrüpp sieht man nicht alles zB. alte Baumstümpfe

 an denen was hängen bleiben kann.

 







 

 

 

Bei ner schwarzen Wolke gibt’s kein Regenwetter sondern es zeigt sich bald ein Neusser Schlepper

Viele Grüße Henry
 
Sacht mal, Jungs.....

..... fahrt Ihr mit Euren Schleppern einfach so locker-flockig in den Bestand????

Habt Ihr eine Ahnung, was Ihr da für ein Unheil anrichtet?

Waldboden ist bis in größere Tiefen aufgebaut wie ein Schwamm.

Selbst ein kleiner, recht leichter Schlepper verdichtet durch die Motorvibrationen den Boden bis in recht große Tiefen unwiederbringlich.

Es brauchte viele hundert Jahre, bis sich solche Verdichtungsschäden wieder behoben haben, wenn überhaupt.

Im Ergebnis verliert der Waldboden auf Jahrhunderte hin seine Wasserspeicherfähigkeit, der Wald wird bezogen auf "Menschengedenken" nie wieder gescheit Holz produzieren.

Noch stehende Bäume fangen vor allem nach trockenen Sommern schnell an zu kümmern....

In unserer Gegend hat man durch Bodenuntersuchungen in Wäldern sogar Verdichtungshorizonte von Römerstraßen anchgewiesen, und die hatten noch keine Schlepper, nur schwere Frachtwagen... das zeigt, wie empfindlich Waldböden sind....

Es hat schon seinen Grund, warum man Rückegassen anlegt und von diesen oder von festen Wegen aus mit der Winde rückt!

Gerade wer im Wald arbeitet, sollte nicht denken "Nach mir die Sintflut".

Hätten unsere Altvorderen so gedacht, könnten wir uns alle das Holzmachen in die Haare schmieren.....
 
Hallo Nordschleifen-IHC,

ich darf da nicht rumaasen wie ich möchte. Tiefer im Wald können die Wege garnicht verlassen werden. Dies war auch der Grund mir dieses Jahr eine Winde an zu schaffen.  Ich bin im Privatwald, mein Waldbesitzer spricht mit mir die Vorhensweise ab und wir zeichnen zusammen die kranken Bäume an.

Da es im Bestand sehr Bergig ist müssen natürlich auch Kompromisse eingegangen werden. Es muss ja auch nicht alles auf biegen und brechen rausgeholt werden.

An einigen Stellen ist der Bestand auch so eng bewachsen, so das mit Schlepper und Winde weniger zerstört wird, wie mit einem Harvester.

Mit Bewunderung haben wir auch festgestellt wie sich die Natur selbst wieder herstellt. Nach Kürill sind ein paar lichte Stellen entstanden, wo sich kleine Kiefern

selbstständig gesäht haben. Da fahr ich natürlich nicht rein und schmeiß da auch kein Baum auf das junge Holz. Es werden irgentwann die Krüppel rausgeschnitten.

Dann giebt es auch Bäume die raus müssen, weil von denen eine Gefahr aus geht - Umsturzgefahr.

Das zu meiner Einstellung.

 

 

 

Bei ner schwarzen Wolke gibt’s kein Regenwetter sondern es zeigt sich bald ein Neusser Schlepper

Viele Grüße Henry
 
Hallo,

ich bezweifle, daß die Altvorderen sich im Wald besser benommen hätten.

Die zur Verfügung stehende Technik hat ihnen keine Möglichkeit zum massiven Schädigen des

Waldbodens gegeben.

Sie waren auf Rückepferde angewiesen, die ja wieder eine Renaissance erleben.

Gruß

Jörg
 
Hallo Henry,

das Böse ist leider, dass Du die Bodenschäden durch eine Maschinenbefahrung nicht sehen kannst.

Ein paar Spurrillen sind nicht schlimm, die sind gar nicht das Problem....

Die Bodenverdichtung, die man sich wirklich so vorstellen muss wie das Zusammendrücken eines Schwamms, findet unsichtbar ziemlich weit unten statt.

Und die Schäden durch eine dann einsetztende mangelnde Wasserspeicherfähigkeit des Bodens zeigen sich eben auch erst nach etlichen Jahren.

Dann aber heftig, möglicherweise noch stark gefördert durch den Klimawandel, der uns mutmaßlich nicht nur stark verregnete Sommer, sondern auch immer mal wieder das genaue Gegenteil bescheren wird.

Du hast schon Recht, viele staatliche Forstämter richten mit sehr schweren Harvestern und Forwardern noch viel schlimmere Schäden an als ein paar kleine Holzwerber mit ihren alten IHCs.

Aber wie spricht der Dichter? "Schlimmer geht immer..."

Anders als bei einem Schwamm gehen die "Bodenporen" leider nicht wieder auf, wenn der Schlepper weg ist, einmal verdichtet heißt für viele hundert Jahre verdichtet.

Das sind relativ junge forstwissenschaftlich Erkenntnisse, die leider von der meisten Forstleuten komplett ignoriert werden. Zu Lasten kommender Generationen...

Hier findet Ihr mehr dazu: www.forstbetrieb-huemmel.de/index.html

Die Bücher von Förster Peter Wohlleben kann ich nur jedem empfehlen, der mit Holz und Wald zu tun hat.

In Hümmel wird sehr viel mit kleineren Schleppern von den Rückegassen aus per Winde gerückt

Auch Pferde kommen zum Einsatz, heute fast immer in Kombination mit Maschinen.

Das macht durchaus Sinn, wenn man ein wenig längerfristig denkt.

Und das braucht es im Wald nun mal.... Holz wächst nun mal nicht so schnell.
 
Ja, alles kann man nicht wissen aber ich bin ja nicht wie heist es Belehrresistent ?!

Dein Link ist sehr interressant. Allerding werde ich mir kein Pferd anschaffen, die mag ich nicht so. Für mich ist es vor der Arbeit wichtig sich und die mit vor Ort sind,

einen Gesamtüberblick zu verschaffen. Da meine ich die Sicherheit / Unfallgefahren so wie auch den gesunden Bestand zu schützen und so wenig Schäden wie möglich

an zu richten. Da zählen die Rückegassen automatisch mit dazu.

Ein guter Freund von mir, von dem ich auch schon berichtet habe, arbeitet im Privat so wie Forstwald. Der Waldbesitzer vom Privatwald beauftragt nur noch ihn weil er

die ganzen Schäden durch große Technik nicht haben möchte. Er hat viel Bäume mit Borkenkäferbefall und möchte nicht im ganzen Wald großzügig angelegte

Rückegassen schneiden lassen.

Mein Waldbesitzer sagte auch schon mal zu mir, schau mal ein Specht, den lassen wir stehen.

Bei uns ist es ja auch Spaß und Hobby im Wald zu arbeiten und müssen keinem über "geschafte Festmeter" Rechenschaft ablegen.

 

Ich find es sehr interressant auch solche Themen auf zu fassen, drüber nach zu denken und zu achten.

 

Bei ner schwarzen Wolke gibt’s kein Regenwetter sondern es zeigt sich bald ein Neusser Schlepper

Viele Grüße Henry
 
Oh ja, da hast Du auch Recht!

Das Thema Bodenverdichtung ist im Wald hat ganz extrem wichtig, viel mehr als auf dem Acker.

Und das ist DIE Chance für kleine, leichte alte Rote aus Neuss, und Leute, die sich hobby-mäßig im Wald "austoben" wollen.

Klar sind die großen Maschinen um einiges schneller, und somit "lohnkosten-günstiger".

Aber man fängt gerade erst an zu lernen, wie unangenehm teuer das uns alle mittelfristig kommt.

Denn wenn der Wald auch nur einen Teil seines Wasserspeichervermögens verliert, hat das sehr weitreichende Auswirkungen.

Die nächsten massiven Hochwasserschäden sind dann vorprogrammiert.

Dem kann man nur durch angepasste Technik begegnen.

In unseren Hocheifel-Wäldern und in meinem speziellen Fall sind das je ein Maultier- und ein Pferdegespann sowie ein 844 AS mit 7,5 to-Wolf-Kipper. Das "Maschinen-Gespann" bleibt schon brav aufem befestigten Weg....

In den Bergwäldern der Ardennen rücken die Wallonen schon seit 20 Jahren wieder mit Pferden.

Die waren dort Maschinen immer überlegen... auf lange Sicht.

Wobei Rücken mit Pferden erheblich schwieriger ist als Kutsche Fahren, und Kutsche Fahren ist erheblich schwieriger (und vor allem gefährlicher!!) als Reiten. Aber man kann‘s lernen....

Wie man im einzelnen vorgeht, hängt immer von den Umständen ab, aber Leute, die hobbymäßig im Wald arbeiten und gut informiert sind, wissen, was sie da tun, machen ganz sicher viel weniger kaputt als Großunternehmen...

Das fangen die staatlichen Forstämter gerade an zu begreifen.....
 
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